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Noch 2019

Apple Pay: Santanders „Openbank“ vor Deutschland-Start

37 Kommentare 37

Knapp zwei Wochen nach der ersten großen Änderung an der offiziellen Apple Pay-Übersichtsseite hat Apple die Liste der bevorstehenden Erweiterungen erneut editiert: Auch die Santander-Tochter „Openbank“ soll noch 2019 in den deutschen Markt starten.

Openbank

In anderen Märkten bietet Openbank die Apple Pay-Unterstützung bereits seit 2017.

Die Anzahl der offiziell bestätigten Nachrücker hat sich so auf fünf Kreditinstitute erhöht: Neben der zur Santander-Gruppe zählenden Direktbank Openbank werden 2019 noch REVOLUT, die Consors Bank, Sodexo, die ING und die DKB nachrücken. Letztgenannte hatte einen Start bereits für den Frühsommer angekündigt.

Zuletzt erweiterten Consors Finanz, Viabuy, Crosscard und Fleetmoney die Liste der hierzulande aktiven Apple-Pay-Partner.

Apple-Pay: Die schon offiziell aktiven Partner

Apple Pay Partner

Mit Dank an Tobias!

Montag, 15. Apr 2019, 9:00 Uhr — Nicolas
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  • Sparkasse dann wohl erst 2020 als große Neuerung :-)

    • Da die Sparkasse wohl ihre diskriminierende deutsche Insellösung namens girocard in Apple Pay haben möchte, wird dies auch noch etwas dauern. Dazu muss Apple eben das ganze rein programmieren. Für internatiole Standard-Karten ist die implentierung einer neuer Bank ja kein Problem.

      Ich hoffe ja immer noch, das Apple die girocard implentierung nicht macht, wird aber wohl leider anders kommen.

      • Für N26 natürlich nicht so gut, wenn die Sparkasse Apple Pay anbietet und dann auch noch mit Giro Pay.
        Wenn die Lösung so kommt, bin ich zufrieden.

      • Du weißt anscheinend nicht, was GiroPay ist, oder? Informiere dich einfach mal, bevor du etwas kommentierst.

        Dies hat übrigens nichts mit N26 zu tun. Prinzipiell bin ich sogar dafür, dass (alle) Sparkassen Apple Pay, Google Pay & Co unterstützen würden. Nur eben nicht die mit der girocard. Solange die Sparkassen (und Volksbanken) mit der Maestro/Vpay an den Start gehen, neben Mastercard, Visa etc, habe ich absolut keine Probleme damit. Um so mehr Leute Apple Pay in Deutschland nutzen können, um so besser wird die Akzeptanz der Läden sein.

      • Was habt ihr mit der Girocard? Alle Sparkassen und VR Banken haben die Girocard mit der Maestro Funktion dabei, nix Insellösung oder Probleme im Ausland zu bezahlen! Maestro ist ja nix anderes als das Sebitkartennetzwerk von Mastercard, das weltweit funktioniert! Da gibts nix für Apple zum extra reinprogrammieren…. Debitkarten werden ja von ApplePay schon unterstützt

      • Was ist an der Girocard jetzt nochmal diskriminierend? Außer der nachvollziehbare Ansatz, keine Gebühren an fremde Kreditkartenfirmen abdrücken zu müssen?

      • @Downunder

        Die Sparkassen wollen aber wohl die girocard in Apple Pay, nicht Maestro.
        Dies sind zwei unterschiedliche Systeme, auch wenn die meisten girocards ein Co-Branding von Maestro bzw Vpay haben. Allerdings aktuell in den meisten Fällen auch nur gechipt, kontaktlos geht meistens nur girocard. Bedeutet bei den aktuellen Karten also in Deutschland kann man kontaktlos zahlen, im Ausland nicht.

        Zumal Apple Pay aktuell auch keine Co-Branding unterstützt. Eine girocard in Apple Pay wird dann also eher nicht im Ausland funktionieren. Oderin Läden in Deutschland, die keine girocard akzeptieren (größtes Beispiel dürfte hier Primark sein).

        @Archetim

        Die girocard ist im Ausland nicht nutzbar, daher haben die meisten girocards ein Co-Branding (meist von Maestro oder Vpay).
        Dazu gibt es Läden, die nur girocard akzeptieren. Dies schließt dann schon einmal jegliche Kunden von nicht-deutschen Banken aus oder auch manchen Direktbanken bzw Fintechs (Netbank, N26, Fidor…) aus. In einem vereinten Europa also „Kartenzahlung nur für deutsche“, nicht wirklich schön. Dabei war ja z.b. das Ziel des SEPA Raumes und des Verbotes der SEPA-Diskriminierung, dass man als EU-Bürger in jedem Land ein Konto eröffnen kann, ohne Nachteile dadurch zu haben. Leider hat man hier die Kartendiskriminerung nicht mit reingenommen.

      • Ich habe eine Girocard mit Maestro Funktion – sie hat letztens in Ägypten kontaktlos als auch mit Chip/Magnetstreifen problemlos funktioniert. Deine Information kann also nicht ganz richtig sein.

      • Ich weiß, was Giropay ist und eine Implementierung würde auch bedeuten, dass man Apple Pay mit dem Girokonto benutzen kann. Absolut gute Lösung. Kein anderes KK-Institut dazwischen.

      • @downunder

        „Allerdings aktuell in den meisten Fällen“ verstehst du, oder?

        @Tho

        Offensichtlich weißt du nicht, was GiroPay ist. Bitte einfach mal informieren. Aber ein kleiner Tipp. GiroPay hat nichts mit Kartenzahlung in irgendeiner Art und Weise zu tun.

      • @ HesseBabbler:

        Für ca. 95% der Transaktionen reichen die lokalen Transaktionen (Einkäufe) reichen dem durchschnittlichen Deutschen die Girocard aus – kann man gut finden oder nicht.

        Knapp jeder dritte hatte – statischem Bundesamt 2017 überhaupt nur eine Kreditkarte. Nimmt man den Anteil der Kreditkartenumsätze am Gesamtumsatz am bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Deutschland sind wir bei 0,2% (vernachlässigbar) bei 5% aller im Zahlungsverkehr getätigten Zahlungen (inkl. Überweisungen) .

        Der Deutsche zahlt lieber auf Rechnung. Das Länder eigene Zahlungsschemen halte ich für richtig und wichtig – auch um eine gewisse Unabhängigkeit zu wahren. Wenn man immer auf externe Anbieter angewiesen ist, begibt man sich nicht nur in eine finanzielle Abhängigkeit.

      • Hessenbabbler….gib es auf :D Die Leute kapieren es doch sowieso nicht.
        Hab langsam auch keinen Bock mehr das zu erklären

      • Hessenbabbler, ich will aber giropay. Keine dritt Partei soll Informationen über die Höhe und den Ort meiner Ausgaben haben. Immer zu blubbern, jemand würde etwas nicht verstehen ist kein Argument. Wieso sollte ein KK-Institut oder sonst wer Informationen über mich haben?
        Für alle Ausgaben im Ausland nutze ich eine extra KK. Ich habe noch nie irgendwo Probleme gehabt mit der einen oder anderen Karte.

        Wenn Apple Giro Pay als zahlungsabwicklung nicht zulässt, ist das halt so.

      • Als Jemand der nur eine Kreditkarte benutzt die Aussage zu treffen die Implementierung in ApplePay wäre kein Problem halte schon für sehr gewagt. So einfach ist das nicht wirklich.

      • Ich verstehe immer noch nicht, was du mit GiroPay willst?

        GiroPay hat nichts mit Kartenzahlung zu tun?
        Selbst für das den Zweck, wofür GiroPay eingeführt wurde, haben die Banken inzwischen Paydirekt herausgebracht. Selbst die Banken haben kein Interesse mehr an GiroPay.

        Und wie gesagt, GiroPay hat nichts mit der girocard zu tun und ist nicht für Zahlungen am POS vorgesehen. Jedes Kartenterminal müsste dafür geupdatet werden etc, weil die eben keine „GiroPay Zahlung“ können, weil es so etwas nicht am POS gibt.

      • Warum sollte die Girocard nicht in Apple Pay sein? Soweit ich weis können mehrere karten Apple Pay hinzu gefügt werden. Wo ist also das Problem?

  • Das Nail Studio meiner Frau bittet darum, AP nicht mehr zu verwenden.
    Begründung: zu lange auf das Geld gewartet ca 4 Wochen und hohe Kosten.

    • Die Begründung ist allerdings schwachsinn.
      Apple Pay ist keine eigene Bezahlart. Es ist eine CDCVM Zahlung via Maestro, Vpay, Mastercard, Visa bzw AmEx. Mit den gleichen Gebühren, der gleichen Dauer bis das Geld da ist etc, wie bei einer „normalen“ Karte.

    • Dann darf das kleine Nagelstudio generell keine Kreditkarten akzeptieren. ¯\_(ツ)_/¯

      • @HESSENbabbler
        Hatte die Begründung auch nicht verstanden
        Für mein Verständnis, wie ist der Ablauf bei einer Zahlung mit Apple Pay.
        Wir bezahlen mit VISA über comdirect.
        Was kostet den Inhaber die Abrechnung über einen der Terminals, Girokarte/VISA? Zuschlag für KK?
        Wie lange müssen die Inhaber auf ihr Geld warten zum Vergleich zu VISA –
        Debitkarte/ Girokarte?
        Wird das Geld dem Inhaber direkt gutgebucht?
        Die VISA wir bei der Comdirect am letzten Tag im Monat meinem Konto belastet.

      • @geld

        Dies kann man so nicht pauschal sagen, da es verschiedene Zahlungsabwickler gibt, mit verschiedenen Konditionen.
        KK ist im Prinzip eigtl immer teurer wie girocard. Bei manchen Anbieter zahlt man nur 0,2% bei girocard Zahlungen, Maestro ca 0,5-0,8%, bei Kreditkarte ist man im Schnitt bei ca 1,5%. Gibt aber natürlich auch teurere, aber auch günstigere.

        Dann gibt es auch Anbieter die jede Buchung einzeln dem Händler aufs Konto gutschreiben, manche einen Tag später als bundel oder bündeln dies auch wochenweise/monatsweise. Da man bei Geschäftskonten noch sehr oft pro Buchung zahlen muss, ist eine Bündelung von vielen Händlern gewünscht.

        Aber eigentlich ist eine Kreditkartenzahlung genau so schnell dem Händler gutgeschrieben, wie eine girocard Zahlung. Quasi sofort.

      • @Hessenbabbler

        Bevor Du hier Halbwahrheiten verbreitest, solltest Du Dich nochmal über die sog.
        Interbankentgelte in der EU und deren Deckelung schlau machen.

        Deckelung der KK-Gebühren liegt bei 0,3%! Amex/Diners hatten noch Karenz, mittlerweile nicht mehr.
        Deckelung bei Debitkarten liegt bei 0,2%!
        Wenn Du über Dienstleister abrechnest (z.B. SumUp) dann gilt das ebenfalls, aber diese Unternehmen lassen sich ihre Dienstleistung teuer bezahlen. (Zw. 1% u. 3%).

        Zum nachlesen hier der Gesetzestext:
        https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32015R0751&from=DE#d1e955-1-1

      • @Wolle

        Eventuell solltest du dich mal richtig über Interbankenentgelte schlau machen, bevor du mir hier Halbwissen vorwirfst.

        Wie der Name schon sagt, sind dies eben INTERBANKenentgelte. Diese betreffen nicht die Gebühren zwischen Händler und Acquirer (den du hier Dienstleister nennst). Hinter jedem Terminal steht ein Acquirer, der eben deutlich höhere Gebühren als die Interbankenentgelte verlangt, nur wirklich sehr große Firmen haben im Prinzip ihren eigenen Acquirer bzw eigene Konditionen.

        SumUp ist hier nur einer von vielen, neben VR Pay, Telecash, BS Card etc.

        Einen „normalen“ Händler, der nur die Interbankenentgelte zahlen muss, gibt es nicht.

    • Das liegt dann aber an dem Dienstleister des Terminals oder an der Bank der hinterlegten Karte. Mit der Dauer der Zahlung hat Apple Pay selbst überhaupt nichts zu tun.

  • Santander Bank scheint nun gar nicht mehr mitmachen zu wollen, trotz zusage ganz am Anfang. Echt schade. Mein Auslandskreditkarte hätte ich gerne gehabt, zumal die nicht mal NFC hat und ich immer noch old school alles unterschreiben muss :-(

  • Wahnsinn – wieder ein Top-Player im Bankenwesen.

  • Wenn ING langsam mal starten würde, hätte ich auch nichts dagegen.

  • Habe mir im Zuge des Starts von Apple Pay eine bei N26 eingerichtet, ging einfach und schnell……..rückblickend, noch nie gebraucht…..kann den Hype bisher nicht ganz deuten. Fakt is, ging vorher…..und wird auch hinterher ohne gehen……

  • Laut paar Quellen wird Openbank hier in Deutschland mit spanischen IBANs starten. Nur falls das hier jemand wissen wollte :)

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