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Gamescom 2016

Vorschau: „Full of Stars“ vereint Vertical-Scroller und Text-Adventure

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Ein isometrisch gehaltener Grafikstil und eine tragische Geschichte um Krieg, Flucht und Neuanfang. Full of Stars vereint Vertical Scroller und Text Adventure in einem und führt euch in die tiefen des Universum.

Nachdem ihr mit anschauen musstet, wie eure Heimatwelt untergegangen ist, startet ihr eure Reise mit einer kleinen Besatzung und wechselt im Verlauf des Spiels immer wieder zwischen Minispiel, in dem ihr Asteroiden ausweichen und Energieblasen einsammeln müsst, sowie Text Adventure, das die Geschichte vorantreibt und euch vor teilweise kritische Fragen stellt. So entscheiden nicht nur eure Fingerfertigkeit über das Schicksal eurer Crew, sondern ebenso euer Geschick die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn falsche Entschlüsse gefährden das Leben eurer Besatzung und senken Moral und Überlebenswillen.

Trotz der eigentlich simplen Spielmechanik fesselt das Spiel und reizt den Spieler weiterzumachen und herauszufinden, was bei der nächsten Station passiert. Vielleicht könnt ihr weitere Menschen retten, trefft auf fremde Kulturen oder findet endlich eine neue Heimat?

Full Of Stars Screens 700

Als wirklich tragisch offenbart sich leider das angestrebte Geschäftsmodell. Da es unter wöchentlich tausenden Neuerscheinungen für ein weniger bekanntes Entwicklerteam ein Ding der Unmöglichkeit darstellt, mit einem Bezahltitel in die Charts zu stürmen, möchte Entwickler ATGames durch das Freemiummodell möglichst schnell Spieler für sich gewinnen. Dies ruft bei uns zwar keine Jubelschreie hervor, schlussendlich entscheiden die Spieler jedoch mit ihrem Geldbeutel und ein Blick auf die umsatzstärksten Apps zeigt, wo die Reise hingeht.

Wir hätten uns stattdessen über eine Bannerwerbung gefreut, die sich gegen einmalige Bezahlung deaktivieren lässt. Bis zur Veröffentlichung Anfang 2017 haben die Entwickler jedoch noch hinreichend Zeit eine faire Balance für die Spieler zu finden.

Mittwoch, 24. Aug 2016, 11:36 Uhr — Damien
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  • “Trotz der eigentlich simplen Spielmechanik fesselt das Spiel und reizt den Spieler weiterzumachen”. Feinstes PR-Sprech (ja, ich kenne euer Credo).
    Kommt drauf an mit den IAPs. Wenn Freemium so ausgelegt wird, dass ich mir den Zeitsprung zum nächsten Planeten/Münzen/Diamanten/besseres Raumschiff für echtes Geld kaufen kann, bin ich raus. Wenn ich eine kostenlose Demo, also ein erstes Kapitel bekomme, und dann für IAPs weitere Level kaufen kann, dann probier ich es aus und zahle, falls es mir zusagt. Das klappt ja bei den ganzen Telltale-Spielen, oder bei Calvino Noir (http://apple.co/2bfVI4r) ziemlich gut (okay, bei letzterem ist es “Zahlen und bei Gefallen noch mal zahlen)“.

    • Wird doch eh wieder Mist. Wie alle heutigen mobilen Spiele. Ich erinnere mich noch wie ich gerne am iPad oder iPhone gespielt habe (das muss so zu Zeiten des iPad 2 gewesen sein). Damals hab ich einmal einen guten Preis gezahlt und konnte dann spielen. Und das habe ich gerne getan. Erinnert ihr euch noch an Galaxy on Fire 2? Und was kommt jetzt als Nachfolger? Uninspirierter Freemium Müll, in dem man nur noch stunpfsinnig rumballert und Mission nach Mission fliegt und auf ein Upgrade für das Schiff 2 Tage warten muss. Was ist das? Das sind für mich keine Spiele mehr. Das ist Müll für idioten, die bereit sind, dafür Geld auszugeben. Traurige Entwicklung. Einfach nur traurig.

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