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Solide und schnell

AnkerMake M5C: Wir haben den kompakten 3D-Drucker ausprobiert

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53 Kommentare 53

Anker hat mit dem AnkerMake M5C jetzt einen zweiten 3D-Drucker im Programm. Das neue Gerät lässt sich seit vergangener Woche vorbestellen und ist jetzt auch offiziell erhältlich. Wir haben die vergangenen Tage genutzt, um den Drucker einem Probelauf zu unterziehen.

Zielgruppe des neuen 3D-Druckers der Anker-Tochter dürften nicht nur Nutzer sein, die ein solides Gerät mit kompakten Abmessungen suchen, der M5C scheint uns besonders auch für Einsteiger gut geeignet. Der Drucker ist mit wenigen Handgriffen zusammengebaut und die Bedienung kann intuitiv per iPhone-App oder mit mehr Optionen dann auch vom Desktop-Rechner aus erfolgen. Eine kleine, in der AnkerMake-App vorhandene Bibliothek mit verschiedenen Druckobjekten sorgt für ein schnelles Erfolgserlebnis.

Ankermake M5c Lieferumfang

Robust gefertigt und kompakte Aufstellfläche

Doch zunächst kurz zum Drucker selbst. Dieser besteht aus einer soliden Konstruktion aus Aluminium, hat eine Grundfläche von 37 x 37 Zentimetern und ist 48 beziehungsweise mit aufgestecktem Filamenthalter 74 Zentimeter hoch. Die maximale Druckfläche des AnkerMake M5C beträgt 22 x 22 x 25 Zentimeter. Für drahtlos übertragene Druckaufträge steht ein interner Speicher von 8 GB zur Verfügung, ergänzend lassen sich Druckdateien auch über USB-C-Speichermedien bereitstellen.

Ankermake M5c Mit Macbook

Als maximale Druckgeschwindigkeit unterstützt der AnkerMake M5C flotte 500 Millimeter pro Sekunde und liefert bei diesem Tempo auch bei anspruchsvolleren Druckjobs noch durchaus passable Ergebnisse. Dabei unterstützt die Düse Temperaturen bis maximal 300 Grad und das Heizbett maximal 100 Grad Celsius.

Im Praxistest haben wir den AnkerMake M5C erstmal direkt vom iPhone aus mit dem Klassiker 3DBenchy bespielt. Das kleine Boot wird hier innerhalb von nur knapp 18 Minuten erstellt und sieht trotz der hohen Druckgeschwindigkeit von 500 Millimetern pro Sekunde hervorragend aus.

Generell sollte beim 3D-Druck aber nicht die Geschwindigkeit, sondern das Ergebnis im Vordergrund stehen – nimmt man sich hier etwas mehr Zeit, dankt es der Drucker mit noch exakteren Details und glatteren Flächen. Diese Empfehlung kann auch dann als hilfreich erweisen, wenn ihr minderwertiges oder weniger gut geeignetes Filament verarbeitet. Für unseren Benchy-Druck haben wir weißes PLA von Geeetech und rotes PLA+ von AnkerMake verglichen. Letzteres ist zwar etwas teurer, dankt dies aber zumindest auf diesem Drucker und mit Standardeinstellungen mit einem deutlich besseren Ergebnis.

Ankermake M5c 3dbenchy 1

Ankermake M5c 3dbenchy

Bedienung per iPhone, Mac oder Taste

Die Möglichkeit, den AnkerMake M5C wahlweise vom Computer oder vom iPhone aus zu bedienen, ist ein enormes Plus. Dieser Option liegt die Tatsache zugrunde, dass der Drucker, wenn er mit der Cloud des Herstellers verbunden ist, seinen aktuellen Status an alle ebenfalls verbundenen Geräte übermittelt und sich dementsprechend auch geräteunabhängig steuern lässt. Schickt man beispielsweise einen Auftrag vom Mac ab, wird dessen Status auch in der iPhone-App angezeigt.

Ankermake M5c Druck Screenshots App

AnkerMake bietet neben der iPhone-App zum Drucker auch ein Slicer-App für Mac und Windows an, die allerdings bislang noch als Beta-Version vertrieben wird. Wir konnten hier allerdings problemlos CAD-Dateien im STL-Format für die Ausgabe auf dem M5C vorbereiten und an den Drucker schicken. Alternativ zu der noch jungen Anker-App können versierte Nutzer auch auf die bekannten Slicer-Tools Prusa oder Cura einsetzen.

Ankermake M5c Knopf Einstellungen App

Der Übersetzungsfehler mit dem „Wasserhahn“ sollte bald in „Einmal drücken“ korrigiert werden

Da der AnkerMake M5C im Gegensatz zu seinem großen Bruder nicht über ein Display verfügt, ist die Steuerung per Computer oder iPhone-App die erste Wahl. Alternativ bietet aber auch die Taste rechts vorne auf dem Drucker verschiedene Optionen für den „Blindflug“. Man kann damit nämlich nicht nur laufende Druckvorgänge unterbrechen oder wieder aufnehmen, sondern auch die jeweils neueste Druckdatei auf einem angeschlossenen USB-Stick starten oder das letzte Objekt noch einmal drucken. Über die AnkerMake-App lassen sich die drei möglichen Tastenfunktionen (einfach, doppelt oder lange drücken) auch anpassen.

Einsteiger finden sinnvolle Vorlagen im Netz

Die Slicer-App von AnkerMake ist auf die beiden 3D-Drucker des Herstellers abgestimmt und erlaubt die Umwandlung und Optimierung von 3D- beziehungsweise CAD-Dateien für den Ausdruck. Der Druck kann hier auch im Vorschaumodus simuliert werden, während des Druckvorgangs liefert der AnkerMake M5C hier natürlich kein Live-Bild, die hierfür benötigte Kamera hat nur der größere AnkerMake M5 installiert.

Ankermake M5c Mac

Für die ersten Praxistests haben wir vor allem auf über das Portal Printables.com angebotene Druckvorlagen gesetzt. Dort finden sich auch zahlreiche Gebrauchsgegenstände von der Eierspirale über eine Fernbedienungshalterung bis hin zum Tubenquetschern und Beutelclips. In der Regel haben wir die STL-Dateien dann in der Desktop-App von AnkerMake geöffnet und von dort aus druckfertig gemacht und abgeschickt. Wenn eine Konvertierung erforderlich war, haben wir den kostenlosen Prusa-Slicer dazwischengeschoben.

Ankermake M5c Drucke

Versuchsweise haben wir auch mal fertige Druckdateien auf einen USB-Stick gepackt und direkt an den M5C angeschlossen. Auf diese Weise kann der Rechner außen vor bleiben und man hat die Möglichkeit, die gewünschte Datei direkt über die iPhone-App oder über die Druckertaste auszuwählen und zu drucken.

Auch für Einsteiger absolut geeignet

Nach ein paar Tagen mit dem Drucker kann man als Fazit festhalten, dass der Einstieg mit diesem Gerät auch dann gut gelingt, wenn man noch keinen Plan von der Erstellung eigener Druckdaten hat und auch sonst keine Vorkenntnisse in Sachen 3D-Druck besitzt. Die Kombi aus Apps und Drucker von AnkerMake zeigt sich für Einsteiger freundlich und gutmütig und dürfte auch wenn die Ansprüche wachsen noch eine solide Basis bieten, die sich zudem vergleichsweise dezent und dementsprechend immer einsatzbereit auch in kleineren Arbeitsräumen platzieren lässt.

Ankermake M5c Setup

Der AnkerMake M5C ist im Onlineshop des Herstellers für 449 Euro erhältlich. Das größere Modell AnkerMake M5 kostet dort 699 Euro. Falls ihr euch für den Kauf entscheidet, sei noch erwähnt, dass leider auch nicht mal ein „Probepäckchen“ Filament im Lieferumfang enthalten ist. Ihr müsst hierfür entweder zu einem der ebenfalls angebotenen aus Drucker und Filament bestehenden Bundles greifen oder das Material separat bestellen.

Passendes Material gibts ebenfalls von Anker

Wir hatten das oben erwähnte Geeetech-Filament leihweise und das rote PLA+ Filament bei AnkerMake bestellt, zwei Rollen mit jeweils einem Kilo kosten hier zusammen 58 Euro. Das Material druckt nicht nur gut, sondern sondert auch während der Verarbeitung so gut wie gar keinen Geruch ab. Dem Hersteller zufolge basiert das AnkerMake-Filament auf umweltfreundlichen und aus Mais gewonnenen Materialien.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
10. Aug 2023 um 20:16 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    53 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • sponsored by Anker…hoffentlich habt ihr euch das fürstlich bezahlen lassen…ich würde bei dem Preis ganz klar auf Bambu setzen. Das hier ist Spielzeug und überteuert dazu.

    • Kannst du sowas vielleicht sachlich formulieren und eigene Erfahrungen einbringen? Wir haben kein Geld für den Artikel bekommen, das gehört zu unseren Prinzipien – auch wenn es sonst im Internet gang und gebe ist.

      • Er hat nicht unrecht, es wurde schon mehrmals geschrieben nicht an Anker festzuhalten wenn man schon in dieses Thema eingestiegen ist, vielleicht auch mal über bessere Alternativen Beichten auch wenn diese gerünfügig teurer.
        Zu den sachlichen Erfahrungen, mein erster war ein Prusa Mini, danach MK3S+, Snapmaker 2.0, FLSUN V400 (Delta 3D Drucker, beängstigend leise), Bambu Lab P1P.
        Wer sich ernsthaft mit dem Thema befassen will der wird nicht lange beim Anker bleiben und somit sollte man vielleicht doch gleich bei den erwähnten Herstellern schauen.
        Ich kann zur Zeit uneingeschränkt Bambu Lab empfehlen, in meinen Augen das beste was es zur Zeit gibt.

      • Aber kostenlos zur Verfügung gestellt?
        Die Geräte werden schon recht auffällig auf allen Kanälen gepusht.
        Richtig ist: für den Preis gibt es definititiv bessere Geräte. Auch Bambulab ist Print and go.
        Vergleichbare Bettschubser gibt es bereits für die Hälfte

      • Ne, Paul. Bisher hat Nicolas nur drei Erfahrungsberichte zu 3D Druckern geschrieben. Zuerst zum Creality Ender-3 S1 Pro, dann zum Creality K1 und jetzt zum Anker M5C.

      • Weil es ein Vergleich ist wie Apfel mit Birnen, jedoch wer ernst mit dem Thema 3D Druck beginnen möchte sind die 200 € Differenz eine mehr als gute Investition.

    • Bambu bambu….
      immer das selbe gelabere.
      der Ankermake ist ein solides Gerät welches hervorragend funktioniert.
      ich hab den seit Januar, er läuft und läuft. Ist mein erster 3D Drucker aber ganz easy zu bedienen und die Lernkurve ging steil nach oben. Die erste Firmware war etwas suboptomal da die erste Schicht mit billigem Filament nicht gut gelang, die neue Routine zu Beginn des Drucks, Aufwärm- und Kalibrierungsphase ist gut und alles gelingt auf Anhieb.
      Die Geschwindigkeit interessiert mich nicht so besonders. Er ist schnell aber halt nicht so schnell wie ein Bambo. Aber wer braucht das wirklich?
      Und der neue ist für den schmalen Euro absolut empfehlenswert wenn er ähnlich gut geht wie sein großer Bruder.
      Auf das Display kann verzichtet werden wobei mir das schon beim MK5 sehr gut gefällt und nützlich ist.
      im Grunde kann man alles mit dem Mac steuern.

      • +1. Habe ihn (M5) auch seit Januar. Ist ein Top-Gerät. Aber die Bambu Lab Jünger lassen leider keine anderen Meinungen zu. Man packt ihn aus und erzielt direkt super Ergebnisse. Wenn man möchte kann man auch ihn modden. Aber er funktioniert halt auch ohne. Das war früher bei kaum einem anderen Hersteller so. Inzwischen hat sich das allerdings geändert. Danke dass ihr die Hersteller dazu gebracht habt Anker. Jetzt kann man auch als nicht-Nerd 3D Druck probieren.

  • Bin kein Kenner und Profi im Segment der 3D Drucker. Habe aber seit einigen Wochen einen Anker M5. Dieser war während den Prime Tagen im Bereich des M5C jetzt. Und ich muss sagen, dass ich sehr angenehm angetan bin und kann den Artikel der jungs hier gut nachvollziehen. Top angebunden, slicer app funktioniert, keine Vorkenntnisse notwendig. Lediglich das Anker Filament empfinde ich als sehr teuer. Traue mich aber noch nicht an andere. Ich habe auch das Problem, dass ich keine gescheite CAD APP für den mac finden kann außer SHAPR3D. Da finde ich aber den Abo Preis überzogen für gelegentliche Konstruktionen.

  • Dann lieber paar € mehr in die Hand nehmen und nen Bambu holen, da hat man auf jedenfall mehr von, alleine schon was Druckmaterialien betrifft.

    • Warum, welches Material druckst du im Hobbybereich welches der Ankermake nicht kann?
      ABS oder ASA geht mit dem M5 zur Not auch.
      Der Grossteil druckt PLA oder PETG und das klappt doch easy.

      • Naja, ABS und gerade ASA sollte im geschlossenen Druckraum gedruckt werden.
        Und dazu kommt die Druckbetttemparatur, glaub nicht das der Anker auch 110 Grad kann.

      • ASA erfordert eine Betttemp. zwischen 80-110 Grad.
        100 Grad kann der Ankermake, also müsste das für das Hobby ausreichen.
        Für die Eventualität mal ASA zu drucken kann man sich auch eine Kiste basteln oder ganz primitiv einfach einen Karton drüberstülpen.
        ich hab schon mal mit M5 ASA gedruckt. Das Bauteil war sehr flach und klein, hat beim zweiten Versuch funktioniert, Zwar weit entfernt von perfekt, Luft nach war vorhanden aber es hat seinen Zweck erfüllt.

      • Ein Karton drüberstülpen.. genau Du bist ja ein richtiger Druckexperte. Es geht um die Dämpfe … die sind Gesundheitsschädlich.

      • Man kann auch den M5 in einen geschlossenen Druckraum mit Abluft und Aktivkohlefilter packen. Erst informieren bevor man falsche Infos raushaut.

  • Das Bild mit den fünf gedruckten Figuren ist auf jeden Fall hart irreführend. Ohne Supportmaterial lässt sich sowas nicht drucken.

    • Also der Eierbecher in Octopus Stil wird ohne support gedruckt.

      • Davon hat er aber nichts geschrieben, es geht um das Bild mit den fünf Figuren. Da steht noch eine sechste auf dem Druckbett, ohne jeglichen Support. Und das ist bei diesem Modell nicht möglich, also wurde da getrickst (nicht von iFun, das ist ein Marketingbild des Herstellers).

        Danke iFun für den ausführlichen Bericht. Man merkt jedoch, dass ihr erst am Beginn der Lernkurve steht. Die Benchys sehen zwar ok aus, aber das können andere Drucker (Sovol, Bambu) noch wesentlich besser.
        Anker hat hier zwar schon etwas ziemlich gutes auf den Markt gebracht – in einer Zeit der 500. Kopie eines einstigen Erfolgsmodells, welches nur noch Kanonenfutter in der abwärtsläufigen Preisspirale ist – aber es ist wieder nur ein „bed slinger“ mit all seinen Nachteilen (besonders bei größeren Modellen).
        Die Rümpfe der Benchys weisen z.B. im unteren Bereich (dort sitzt der infill) starke Unsauberkeiten auf. Das können andere besser, auch in den hohen Geschwindigkeiten.

        Wenn ihr solchen Spaß am 3D-Druck und der Berichterstattung darüber habt, dann „gönnt“ euch auch mal einen BambuLab X1. Da geht der Spaß erst richtig los…

      • @Josi
        was habt ihr immer mit dem Bambu?
        Der X1 kostet flockige 1500€. Das ist nicht wenig Geld und das doppelte wie der M5.
        Das ist kein Hobbygerät nur für mal was zwischendurch.
        In der Realität druckt man damit wenn er neu ist und dann steht er Wochenlang, monatelang rum.
        Also dazu ist der Ankermake mehr als ausreichend. Da langt ein 800€ Drucker auch und der neue M5C ist da nochmals günstiger.
        zudem arbeitet der Ankermake hervorragend.
        der Bambu hat auch einige Probleme die ein Einsteiger zum Verzweifeln bringt.
        mich würde es interessieren wer wirklich die Geschwindigkeit vom Bambu benötigt?

      • Der P1P kostet nur 650 und liefert in der Grundeinstellung schon eine verdammt gute Druckqualität.

      • Ja, die Benchys sehen mehr als schlimm aus.

      • Danke für diesen Beitrag, von dem ich kein Wort verstanden habe, was mir klar gemacht hat, dass 3D-Drucker offenbar immer noch ein nerdiges Nischenprodukt sind. Wird wohl noch ein paar Jahre dauern, bis 3D-Drucker von der Relevanz für normale Nutzer her dort angekommen sind, wo 2D-Drucker bereits vor 30 Jahren waren.

    • @Harry
      Du hast absolut keine Ahnung,
      Aber Hauptsache was „beitragen“
      Wozu soll dieser Eierbeche Support benötigen?
      und wozu bei einer simplen Tubenquetsche?

      • Danke für den inhaltslosen, beleidigenden und überflüssigen Beitrag! Es geht übrigens um das letzte Foto

      • Wo steht geschrieben dass die Figuren vom Redaktionsteam gedruckt wurden?
        Sieht doch ein Blinder dass das Marketingfotos und gestellt sind.

  • Das Ergebnis beim Benchy-Boot finde ich jedenfalls eher sehr schlecht. Sowohl das rote, als auch das weiße

    • Sehe ich auch so, da ist noch sehr viel Luft für Optimierung.
      Layer time ist nicht gesetzt (oder falsch), walls werden unterextrudiert,(und sind somit nicht verbunden), Ghosting am Rumpf. Es könnte ein Problem mit der Riemenspannung vorliegen, dazu müsste man nochmal weitere Testdrucke sehen.
      Das ist für einen Einstieg ok, aber wie gesagt, da ist noch Luft.
      Fire-and-forget kann dieser Drucker sicher nicht. Aber es passt zum Preisgefüge, daher würde ich das als „ok“ bezeichnen. Es lässt sich alles noch optimieren, und dann ist das ok.

      • Ich Stimme Dir zu 100% zu, aber ich gebe zu bedenken, die Benchys könnten auch einfach mit einem „Montagsmodell“ gedruckt worden sein. Da habe ich schon ganz andere Benchys vom Anker Maker gesehen. Wenn die alle nicht gefaked waren, dann glaube ich schon das der aus dem Stand liefern kann.

  • Ich kenne mich Null aus mit 3D Drucker, aber sind 500mm pro Sekunde nicht ziemlich viel, bzw. falsch? Oder wie ist das zu verstehen?

  • Und falls ihr eine Empfehlung zum Filament braucht, selten ist das Filament vom Hersteller die wirklich gute Wahl und in der Regel überteuert.

  • Also ich muss mich hier jetzt auch mal äußern.
    Ich überlege schon ne Weile mir einen M5 zu kaufen oder eben jetzt den M5C.

    Mir ist aus Zeitmangel eine einfache Bedienung wichtig, da ich kleine Projekte, für den privaten Bereich damit drucken will.

    Ich vergleich die Aussagen hier jetzt mal mit einem anderem Hobby von mir, da ich finde, dass sehr „enthusiastische“ 3D Druck Begeisterte hier vieles schlecht reden, da Sie anderen Anforderungen an einen 3D Drucker haben.

    Ich trinke privat meinen Kaffee (Espresso) nur aus meiner ECM Siebträger mit Eureka Mühle dazu.

    Mir ist es das Geld wert und ich würde mir nichts anderes in die Küche stellen.

    Aber wenn jemand Freude an seiner EC685 hat (was eine fantastische/günstige Möglichkeit ist) dann werde ich Ihm nicht ständig meine ECM unter die Nase halten, da er wohl mit seinen Bedürfnissen bei der EC685 besser aufgehoben ist.

    Auf mich wirkt der Ankermake (M5/M5C) sehr wertig verarbeitet und clean gestaltet und erfüllt alle Anforderungen die man zum Einstieg benötigt.
    Dass die anderen Drucker mit (meiner Meinung nach) schlechterer Optik/Verarbeitung weniger kosten, ist hier jedem klar.

    Aber das sind wir doch von Apple Produkten und deren Konkurrenz auch gewohnt ;-)

    • Ja, Optik und Verarbeitung sind gut. Die one-click App auch. Die Druckqualität ist aber nur Durchschnitt. Da gibt es in dem Preissegment weitaus bessere

      • So Jungs, ich möchte auch in den 3D Druck einsteigen, habe bis jetzt null Ahnung und alle Beiträge hier gelesen, welchen 3D Drucker könnt Ihr einem Einsteiger nun empfehlen?
        Vom Preis her sollte er nach Möglichkeit nicht vierstellig ausfallen und von der Bedienung für Anfänger geeignet sein, Windows Notebook, iPhone und iPad wäre alles vorhanden.
        Danke für Eure Info.

      • Bambu Labs P1S. Gut für Einsteiger da er quasi out-of-the-box funktioniert, super Druckqualität, druckt fast alle gängige Materialien und ist zudem auch noch schnell. Wenn man es bequemer haben will und/oder mehrfarbig drucken möchte, dann die Combo mit AMS nehmen.

      • Puh, kostet schon eine Menge, aber ich wäre schon bereit dieses zu investieren.
        Muss mir mal ein paar Videos zu diesem reinziehen.
        Danke für die Info

      • Schau dir die Videos an, Du wirst sehr sehr viele finden und alle finden den Drucker „Weltbewegend“ und ich glaube nicht das man irgendetwas damit falsch macht.
        Aber ich würde Dir empfehlen dich breiter zu informieren, eine gute Alternative ist die Seite „Drucktipps3d“ da kannst Du dann auch gleich viele Fragen stellen und bekommst Sie in der Regel neutraler beantwortet.

    • Geht mir auch so. Ich bin ein Fan von Remote Kontrolle. Die App sagt zwar wie der Status ist, aber ne Kamera ist nochmal n besseres Feature.

      Was ist nun abgesehen von der Größe bzw. Kamera/ Display, etwas andere Druckqualität (Temperatur) der ausschlaggebende Punkt für den Preisunterschied?

      Welchen der beiden von Anker soll man nun nehmen?

      Leute bald sind BlackWeeks und der alte Herr um Weihnachten will auch wieder was für den Zettel wissen.

  • Hab für 1/3 des Preises meinen anycubic mega s und der liefert aus dem Stand bessere Ergebnisse.
    auf die App kann ich verzichten. Wozu Zuviel Geld ausgeben?

  • Ich muss bei den Anker Make Druckern immer an die GoPro Karma denken, wo dann kurze Zeit später die DJI Mavic (Bambu Lab) vorgestellt wurde. Die Makes mögen Okeye Bettschubser sein, aber was Bambu Labs hier mittlerweile als Lineup anbietet ist einfach nen echtes Brett für alle Ziehlgruppen. Hab damals mit nem Ender 3V2 angefangen und mir dann noch 2 Pruser MK3 dazu geholt, Anfang Dezember letzten Jahres kam dann der X1C mit AMS, eine Woche später habe ich dann meine Prusas bei Ebay eingestellt und relativ schnell verkauft, den Ender habe ich aus sentimentalen Gründen behalten aber seitdem auch kaum noch benutzt. Seit zwei Wochen werkelt jetzt auch ein P1S mit AMS seinen Dienst. Beide sind absolut anfängertauglich. Der X1C hat mittlerweile über 3000 Betriebsstunden auf der Uhr immernoch mit der ersten Nozzel. Das Teil ist wie ein Uhrwerk, Qualität wie am ersten tag und ohne eigenständige Justierungen. Habe nur hin und wieder die Gewindestangen nachgefettet und die Carbonstangen gereinigt. Allgemeiner Wartungskram halt, an den der Drucker einen aber auch erinnert!
    Also wer einen einfachen zuverlässigen Drucker möchte der auch höheren Ansprüchen gerecht werden kann, für den kann ich nur wärmstens den P1P oder P1S empfehlen wobei man den P1P auch später noch zu einem P1S aufrüsten kann.

    • Endlich mal ein sachlicher Beitrag. Danke schön. Der P1S ist schon eine Nummer. Ist aber halt preislich leider auch eine Nummer. Schön dass offensichtlich Bewegung in den Markt gekommen ist. Dafür ein Danke auch an Anker. Hab zwar einen M 5 aber der P1S reizt mich schon sehr.

  • sorry, die Benchy sehen ja dumm aus… Das bekommt ein anderer Drucker auch so hin. Was nutzt mit 500mm wenn das so aussieht. Die Qualität sollte bei einem Druck doch immer im Vordergrund stehen. Ich habe hier ein 30 Min. Benchy auf dem Prusa was viel besser aussieht.

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