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Grundlage für LI-Akkus

Angst vor Rohstoffknappheit: Apple will sich Cobalt-Reserven sichern

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Die hohen Stückzahlen, in denen Apple insbesondere das iPhone verkauft, haben einen immensen Bedarf an Rohstoffen zur Folge. Vor allem das für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus benötigte Cobalt könnte in den kommenden Jahren knapp werden. Apple will künftigen Engpässen nun offenbar durch Direktverträge mit den Erzeugern gegensteuern.

Akku

Akku der Apple Watch (Bilder: ifixit)

Einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Bloomberg zufolge will Apple Langzeitverträge mit Minenbetreibern in den Förderländern abschließen. Cobalt wird überwiegend aus Kupfer- und Nickelerzen gewonnen und die Abnehmer befürchten eine durch das starke Wachstum des Markts für elektrische Fahrzeuge bevorstehende Rohstoffknappheit. Derzeit wird bereits ein Viertel der weltweiten Cobalt-Produktion für die Herstellung von Smartphones benötigt, der globale Bedarf soll sich durch den zusätzlichen Akku-Bedarf für weitere Produkte wie eben Elektroautos in den nächsten Jahren vervielfachen.

Bislang hatte Apple ausschließlich fertige Akkus zugekauft und deren Herstellern den Kontakt mit dem Rohstoffmarkt überlassen. Mit dem Schritt, direkt um den Rohstoff mitzubieten, konkurriert Apple nun mit den großen Automobilhersteller ebenso wie Akku-Produzenten wie Samsung.

Die Förderung von Cobalt ist nicht unumstritten und in Entwicklungsländern oft mit unsäglichen Arbeitsbedingungen und Ausbeutung der Arbeitnehmer verbunden. Apple engagiert sich hier schon mehrere Jahre für bessere Arbeitsbedingungen und wählt die Lieferbetriebe sorgfältig aus. Der direkte Kontakt mit diesen dürfte als positiven Nebeneffekt künftig auch mehr Kontrolle über die Abbaubedingungen zulassen.

Mittwoch, 21. Feb 2018, 19:34 Uhr — chris
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  • Zwei Artikel zuvor „Tim Cook im Interview: „Wir wollen die Welt verbessern““.
    Passt ja perfekt ins Bild…

    • Der letzten zwei Sätze bestätigen es auch.

      • Du hast nicht studiert? Dann wüsstest du ja, dass zu solchen Aussagen Quellenangaben obligatorisch sind, um sie zu verifizieren. So klingt das eigentlich nur wie ein abgeschriebener Satz aus der Keynote. Ich habe mir eigentlich angewöhnt, beim Lesen das Gehirn stets eingeschaltet zu lassen. Schaue ich mir ein Unternehmen wie Apple mit seinen exorbitanten Gewinnzahlen an und verbinde das mit der Tatsache, Das ein iPhone in der Herstellung wesentlich weniger kostet, als zu den Preisen zu denen es verkauft wird, dass die Geräte verklebt sind und faktisch kaum reparabel sind, Man für einen 15.000 € teuren iMac Pro nur ein Jahr Herstellergarantie bekommt, nicht einmal selbst die SSD ausbauen kann, spricht das irgendwie weder für Nachhaltigkeit, noch dafür, dass sich ein Unternehmen ernsthaft engagiert. Es geht denen nur um Macht und Geld und um nichts anderes. Es geht denen absolut nur um Marktanteile und günstigere Einkaufspreise, um die Gewinnmaximierung weiter zu steigern. Wer etwas anderes glaubt, sollte sich irgendwie Mail mit den Prinzipien solcher Unternehmen befassen, deren Kapital man sich nicht einmal vorstellen kann. Sowas aber zu verbreiten, ist die günstigster Werbung überhaupt. Man sieht ja, wie die Medien auf so etwas amspringen. Wirtschaftlich betrachtet ist das Sichern von Marktanteilen günstiger, als eine technische Alternative zu entwickeln. Vor allem deshalb, weil Apple ja eigentlich solche Technologien gar nicht entwickeln kann. Beispielsweise hätte man ja das iPhone 5 mm dicker bauen können und den Akku Wechsel Bar machen beziehungsweise stärker, so dass er länger hält. Wäre ja keine neuzeitliche Erfindung und mit logischem Denken ist das die einzige reale Schlussfolgerung.

      • Sehr gut argumentiert.
        Das sich Apple allerdings nur um Gewinne und überhaupt nicht um Arbeitsbedingungen und Umwelt kümmert, ist nicht richtig. Die Firma tut es mehr als alle seine Konkurrenten. Im übrigen unterliegt es in erster Linie den Regierungen der Staaten (China, Nigeria, etc) für menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu sorgen.

      • Stephan: Gähn! Woher willst du wissen, dass ein 5mm dickeres Handy verkaufbar wäre? Es geht hier ständig um die vermeintlich sinnlose Dünnheit der Geräte und die daraus folgenden Akkuthemen wie zu geringe Kapazität und nicht vorhandene Wechselfähigkeit. Dazu kommt noch der Fakt, dass Apple stets als das bösartige, geldgierige Unternehmen hingestellt wird, das die guten Dinge die es tut nur tut, um noch mehr Geld zu raffen. Das haben natürlich die ganzen Schlauberger hier verstanden, nur die ollen Fanboys nicht. Wenn Apple aber so gierig ist, würde ich sagen, würden Sie auch die Dünnheit nur herstellen, wenn dies zu mehr Erfolg im Verkauf führt. Denn die Umwelt betreffendes Engagement legen sie ja auch nur aus Profitgier an den Tag, stimmt’s? Das könnte vielleicht bedeuten, dass die Kunden einfach lieber dünnere Geräte kaufen als dickere und dass Apple in seiner Geldgier nur diesem Drang folgt. Also solltet ihr doch lieber auf der Mehrheit der Menschen rumhacken, die die alten klobigen Geräte blöd finden und lieber dünnere haben möchten. Die lieber in 10 Jahren auf fast durchsichtige Smartphones schauen wollen, wie man sie nur aus Science-Fiction Filmen kennt, statt dann ein Telefon im Nokia 3210 Format zu haben. Versucht doch diese zu bekehren statt Apple, einem Unternehmen das lediglich durch Markforschung (das tun sie ganz sicher) Kundenwünschen folgt. Und da sie das meiste Geld verdienen im Smartphone-Sektor scheinen sie ja zwangsläufig richtig zu liegen mit dem, was Menschen wollen. Also bitte hört als schlaue Minderheit endlich auf, auf allem rumzuhacken. Das nervt einfach nur noch tierisch.

      • Der akku von iPhones zu wechseln ist ziemlich einfach und verklebt ist gar nicht so viel

      • @Stephan
        Ich kann es mir bei dir im besten willen nicht vorstellen. Das mit den Dtudium und den Gehirn. So viel Halbwissen ist ja kaum tragbar. Aber die beiden Vorredner haben ja schon über 95% deiner Aussagen entkräftet.

        Peinlich!

      • Was helper sagt! Du Clown hast im Leben noch nicht fertig studiert, schmeißt hier mit pseudointellektuellem Weltschmerzgequassel um dich anstelle einfach „Apple = Evil“ zu sagen. Hättest du es als Meinung deklariert, hätte niemand was gesagt, in den meisten Fächern scheinst du aber gepennt zu haben.

  • Dann wirds ziemlich bald nichts mehr von dem Zeug geben oder verstehe ich das falsch? Haben wir denn da schon brauchbare Alternativen um Akkus herzustellen? Für Geräte wie Smartphones, Tablets, Laptops oder eben auch Autos.

    • Dieselmotoren

      E-Autos sind auch schwachsinn… Auch nur ne Brückentechnologie.

      Brennstoffzellen sind die eigentliche Zukunft.

      • Sagt deine Glaskugel?

      • Hahaha. Nice joke mit dem diese
        Akkus kann man wiederverwerten und es wurde erst ein bruchteil der gesamtmenge abgebaut. Geschweige denn von den noch unentdeckten ressourcen. Um es direkt zu sagen: wir können fröhlich den nächsten rohstoffen durch kinderhände an das tageslicht fördern, ohne uns jetzt gross um die nachfolge gedanken machen zu müssen. Ansonsten wäre wasserstoff interessant

      • @Sebastian.

        Nein, das sagt mein Hirn. Kannst dich ja mal ernsthaft mit beiden Technologien auseinander setzten…

      • Dann war „Dieselmotoren“ ja hoffentlich ironisch gemeint :D …

      • @dmop
        Energieverbrauch E-Motor im E-Auto: Ca. 20 kWh pro 100 km Fahrt. Gesamt-Energieverbrauch E-Auto auf 1.000 km: 210 kWh (bei 5% Verlusten) CO2-Anteil Elektroauto: 87,0 g/km (Quelle: Daimler/Protoscar). Gesamt CO2 Emission pro 1.000 Km: 87,0 Kg.

        Energieverbrauch des Elektromotors im Brennstoffzellen-Auto: Ca. 20 kWh pro 100 km Fahrt. Gesamt-Primärenergieverbrauch des Brennstoffzellen-Autos auf 1.000 km: 2.000 kWh (bei durchschnittlich 10% kinetischer Nutzenergie aus der Primärenergie Strom).

      • Wahrscheinlich macht die Elektromobilität nur im kleinen sehen, wenn man diese dann auch mit Sonnen Energie wieder betanken kann. Gab es da nicht vor 20 Jahren auch mal eine Berechnung der deutschen Bahn, beziehungsweise wie viel CO2 man beim Zugfahren einspart beziehungsweise nicht, die war glaube ich auch echt übel.

      • Hört sich schlecht an für die Brennstoffzellen, aber wie lange halten diese? Und wie lange halten normale Akkus? Wie sieht denn die CO Ausbeute bei der Produktion der normalen Akkus aus? Wie rechnet sich das auf 35 Jahre wenn die Brennstoffzellen noch laufen aber du deine Akkus schon 2 mal hast tauschen müssen?

      • Wenn du Forschern zuhörst bekommst du es genau anders erzählt! ;-)

        Brennstoffzellen sind nur der Übergang zu einer ausgereiften und sicheren Akkutechnologie ^^

  • Brennstoffzellenfahrzeuge sind auch E-Autos!
    Nur mal so am Rande bemerkt.

    • Und die erste Diesellock hatte auch einen E-Antrieb.

      E-Auto für die fahrbahren Handies ist halt ein geflügeltes Wort.

      Ich werde somit genauer: Klasse Akkus sind eine Brückentechnologie. Es ist einfach nicht sinnvoll etwas verlustbehaftet in strom um zu wandeln, um es denn verlustbehaftet zu transportieren um es dann verlustbehaftet zu speichern.

      Die nötige Energie direkt zu verbrauchen ist dabei mittelfristig effektiver. Die Brennstoffzelle bietet sich da halt an.

      • ….und Wasserstoff kann man mit Sonnen, Wind- oder Wasserkraft herstellen und innerhalb von 5 Minuten auftanken. Da kann kein Akku mithalten

      • Das ist zwar alles richtig, um aus Wasserstoff und Sauerstoff wieder Strom zu machen braucht man aber immer noch einen Katalysator – der bei aktuellen Wasserstoffzellen aus Platin besteht – eines der teuersten Materialien unseres Planeten. Und dann wird dieser auf Dauer auch noch verbraucht, sodass man am Ende alle x-tausend Kilometer einen neuen braucht, für einem fünfstelligen Betrag.
        Deswegen haben auch alle großen Autohersteller die Entwicklung fast oder ganz eingestellt – es rechnet sich aktuell nicht.
        Da muss erst ein neuer Durchbruch kommen, um das in Zukunft zu ermöglichen.

      • Daher verzichte ich dankend auf Smart Home und induktive Lade Stationen.

      • Danke. Genau so sieht es aus. Es gibt noch andere Akkumulatoren-Arten. Die werden nach und nach unseren Markt erreichen. Dann wird es egal welche Zentralisierte Energie-Fabrik diese auf die Verbraucher verteilt. Das Ziel muss es immer sein: Wenig Extrem-Schadstoffe geballt zu verteilen. Und Rohstoffe zu kombinieren, die es massenhaft gibt, um Energie zu speichern.

      • Nur ein Wahnsinniger denkt heutzutage noch an Verbrennungsmotoren. Denn die Insassen atmen es im Ungünstigsten Fall ein. Oder diejenigen, die Pech hatten, in der Nähe davon zu sein. Von wegen: Nur die Starken werden auf unserem Planeten überleben- ;) Die Idee ist überholt. Und Dank des globalen Internets nicht mehr tragbar. Das fördert nur Krieg. Weil sich viele ungerecht behandelt fühlen.

  • …hat wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte der „üblichen Verdächtigen“ verstanden.

  • Wieso schreibt ihr „Cobalt“?
    Das deutsche Wort ist immer noch „Kobalt“

    Danke

  • Dann gibts ja in Zukunft endlich mal richtige „Gates“, sehe schon das Slavery-Gate aus der Miene im Kongo kriechen…

    • Wer ist denn im Endeffekt der Sklave? Derjenige der gutes Essen bekommt oder sich nackt vor die Community stellen muss? Wer lebt in einer sauberen Umgebung. Mittlerweile müssen mehr transparente Informationen aufgezeigt werden, um klar zu machen wie viel jemand zum Planeten beizutragen hat. „Wir werden sehen“ war mein Lieblingsspruch und bleibt es auch. Wer etwas verspricht, kann sich nicht heraus reden: das war doch nur Werbung. Nein ich nehme ihn in die Verantwortung!

  • Die sollen einfach als erster großer Hersteller die neuen Glas Akkus einsetzten, die keine seltenen Erden mehr brauchen und deutlich mehr Speicherkapazität, bei gleichem Volumen aufweisen.

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