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Globalstar wird geschluckt

Amazon wird neuer Partner für Apples Satellitendienste

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Die Basis für Apples satellitengestützte Notfall- und Kommunikationsdienste auf dem iPhone und der Apple Watch dürfte langfristig gesichert sein. Apple hat eine entsprechende Vereinbarung mit Amazon geschlossen. Hintergrund ist die geplante Übernahme des bislang für Apples Satellitendienste zuständigen Unternehmens Globalstar durch Amazon.

Amazon Globalstar

Apple nutzt seit 2022 die Satelliteninfrastruktur von Globalstar, um auch ohne Mobilfunkempfang Funktionen wie Notrufmeldungen, Standortfreigaben oder das Versenden von Nachrichten bereitzustellen. Mit der Übernahme von Globalstar durch Amazon soll diese Technik künftig in das Satellitennetzwerk „Leo“ integriert werden. Amazon will sämtliche Leistungen von Globalstar inklusive der Frequenzrechte, Satelliten und Bodenstationen in das eigene System einbinden.

Satellitendienste für iPhone und Apple Watch gesichert

Für Apple bringt diese Entwicklung vor allem Planungssicherheit. Laut einer Mitteilung der beteiligten Unternehmen können die bestehenden Dienste weiterhin betrieben werden, während gleichzeitig zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden sollen. Apple wäre damit nicht gezwungen, eine eigene Satelliteninfrastruktur aufzubauen, sondern könnte weiterhin auf externe Partner setzen.

Notruf Sms Chat

Apples Marketingchef Greg Joswiak hat anlässlich der Vereinbarung betont, dass Apple und Amazon bereits seit längerer Zeit in unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten und diese Kooperation nun auch im Zusammenhang mit dem Satellitennetzwerk von Amazon fortsetzen wollen.

Ausbau der Kommunikation über Satellit geplant

Der Abschluss der Transaktion wird für das kommende Jahr erwartet. Amazon will das System in der Folge so ausbauen, dass es effizienter und schneller mit Smartphones kommunizieren kann. Diese Technik soll es ermöglichen, neben Notfallmeldungen auch weitere Kommunikationsformen über Satellit abzuwickeln. Denkbar wären etwa Sprachverbindungen oder einfache Datendienste in Regionen ohne Mobilfunkempfang.

14. Apr. 2026 um 15:41 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    • Ich denke kaum.
      SpaceX hat über 10.000 Satelliten im
      Orbit, eigene Raketen und bereits sehr gut verkaufte Hardware.

      Leo steckt in den Kinderschuhen. Die sind weit entfernt von dem, was SpaceX bieten kann!

  • Spannend wäre, wie sich der wohl 20% große Anteil von Apple an Globalstar jetzt auswirkt. Sie hatten ja massiv Mitspracherecht!

    Und spannend ist, ob SpaceX jetzt raus ist oder ob darüber trotzdem weiter verhandelt wird. Technisch und preislich sind sie ja Leo um Welten erstmal voraus.

  • Naja, so dolle finde ich das eigentlich nicht, Amazon muss man auch nicht überall drin haben. Am Ende sind es alles beschissene amerikanische Unternehmen, die jederzeit machen, was sie wollen.

  • Gute Nachrichten, jetzt wird es Zeit, mehr Länder aufzunehmen. Die Liste ist ja doch recht überschaubar. Garmin inReach geht überall. Amazon LEO soll ja auch weltweit funktionieren.

  • So gibt es Hoffnung, dass das System ausgebaut wird. Schließlich funktioniert der Notruf in zwei Dritteln der Landfläche des Planeten nicht (auf Wasserflächen Abseits der Küsten ohnehin nicht) und pure Textnachrichten nur in Nordamerika.

  • Dann bin ich mal gespannt gespannt, ab wann es kostenpflichtig wird.

  • Ist dann davon auszugehen das Amazone dann es priorisiert eine Alternative zu Starlink aufzubauen als Internet alternative per Satellit ?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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