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Direkter Vergleich fast unmöglich

Amazon präzisiert: 55 Millionen Musik-Nutzer, nicht alle zahlen

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Die gestern ausgegebenen Pressemitteilung des Online-Händlers Amazon, mit der das Unternehmen auf das Erreichen des Meilensteins von 55 Millionen Musik-Hörern aufmerksam machte, überraschte gleich in zweierlei Hinsicht.

Zum einen hält sich Amazon mit absoluten Zahlen für gewöhnlich sehr bedeckt – das Cliché vom Bezos Chart kommt nicht von ungefähr – zum anderen währen 55 Mio. zahlende Kunden eine ordentliche Ansage gewesen. Doch ganz so einfach war es leider nicht.

Amazon Music Unlimited 55 Millionen Abonnenten

Wie Amazon heute gegenüber ifun.de präzisierte, beziehen sich die 55 Millionen nicht nur auf das kostenpflichtige Streaming-Angebot „Amazon Music Unlimited“, sondern berücksichtigen Amazon Music insgesamt. Damit beinhaltet der Wert Kunden von Amazon Music Unlimited, Prime Music, die der werbefinanzierte Music-Option sowie alle Amazon Music HD-Hörer. Letztgenanntes Streaming-Angebot mit erweiterter Audio-Qualität lässt sich aktuell übrigens wieder 90 Tage kostenlos nutzen.

Zwar berücksichtigt Amazons statistischer Wert nur Anwender, die im letzten Monat auch aktiv Musik über Amazon Music gestreamt haben, insgesamt relativiert der Pool an mit eingerechneten Hörern die stattliche Zahl von 55 Millionen jedoch deutlich.

Wir haben unseren Eintrag, in dem wir gestern fälschlicherweise ausschließlich von zahlenden Streaming-Abonnenten sprachen, inzwischen korrigiert, wollten unseren Eingriff aber nicht unter den Tisch fallen lassen.

Direkter Vergleich fast unmöglich

Ein echter Vergleich der drei großen Streaming-Anbieter wird damit immer schwieriger. Eigentlich gibt nur noch Spotify brauchbare Zahlen an. Die Skandinavier zählten zuletzt 113 Mio. zahlende Nutzer.

Apple Music meldete sich seinerzeit im Juni mit Nutzerzahlen zu Wort, verwässerte die Kennzahl von 60 Millionen allerdings mit dem Hinweis, dass diese die aktiven Accounts aller Apple-Music-Nutzern zählen würde.

Spotify Vs Apple Music Abonnenten Vergleich 2019 1

Zur Erinnerung: Apple unterscheidet seit vergangenem Jahr nicht mehr zwischen zahlenden Nutzern und Kunden in der Probephase, sondern fasst beide Zahlen als „aktive Abonnenten“ zusammen.

Hier haben wir bereits gestern ein kleines Rechenspiel aufgemacht: Wenn es beim durchschnittlichen Kundenwachstum von zuletzt grob 2 Mio. pro Monat geblieben ist, wäre die zuletzt genannte Zahl von 60 Millionen aktiven Nutzern aus dem Juni 2019 mittlerweile auf 74 Millionen angestiegen. Abzüglich der zwischenzeitlich gezählten 10 Mio. Probe-Nutzer (wie sehr deren Anzahl variiert ist unklar), steht Apple Music aktuell bei geschätzten 64 Millionen zahlenden Abonnenten.

Donnerstag, 23. Jan 2020, 17:26 Uhr — Nicolas
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  • Ich liebe Apple Music allein schon deshalb, weil ich die iCloud-Bibliothek in der selben App nutzen kann. So habe ich meine Streaming-Playlists und meine indizierten Platten in einer App. Das war für mich der Hauptgrund für den Wechsel damals.

  • Stefan B. aus H.

    Ich suche eine Möglichkeit, Titel und Interpreten, die ich in Amazon Music Unlimited heruntergeladen habe, in einer Liste darzustellen. Zweck ist der Abgleich mit Titeln, die mir auf physischen Datenträgern noch fehlen. Ideen?

  • Was jemanden, der im sog. Apple-Universum „zu Hause“ ist, dazu bewegt, außer die Möglichkeit mit den Bezahloptionen Schindluder zu treiben, bei einem anderen Streamingdienst außer Apple „anzuheuern“, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
    Der Komfortgewinn durch perfekte Integration, nicht nur bei den HomePods, kann ein eventuell leicht besseres Interface kaum wett machen!! Und genau dieses will ich auch noch stark anzweifeln. Das hat doch meist alles etwas mit Gewohnheiten zu tun.

    • Schindluder:))

      Ganz einfach:
      Fehlende Möglichkeit geräteübergreifend playlists zu synchronisieren
      Fehlende Möglichkeit auf einer swatch, playlists offline (Sport) anzulegen (Garmin vs. AppleW)
      Bessere Algorithmen für wöchentliche Zusammenstellung von neuen Interpreten (Spotify)
      Deutlich bessere spezifizierte Playlists und Genre Zusammenstellungen (Spotify)
      Bessere UI etc.
      Auch wenn alles andere apple ist.
      Musik kommt von Spotify.
      Da macht ein schicker HomePod mal gar nichts wet

    • Weil Apple Music auf dem iPhone eine absolute Katastrophe ist. In Spotify ist fast alles genau da wo man es erwartet und am besten sind einfach die vorhandenen Listen und Vorschläge. Für Leute die immer nur das gleiche hören reicht auch Apple music

  • Amazon Music finde ich deswegen echt gut, weil der Sound am besten ist. Die Auswahl ist im Vergleich zu Apple aber nicht immer gut.

  • Nutze Amazon nur, um damit Fußball live zu hören, alles andere interessiert mich nicht. Allerdings war ich der Meinung, dass man das inzwischen auch als Amazon-Nutzer kann, ohne dafür zu bezahlen oder bin ich da schief gewickelt?

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