Unbegrenzter Speicher für Prime-Mitglieder
Amazon Photos neu gestaltet: Erinnerungen, KI-Suche und Alexa+
Amazon gestaltet seine Foto-Applikation für Prime-Kunden neu und rückt dabei automatische Erinnerungen sowie eine vereinfachte Bildsuche in den Mittelpunkt. Die überarbeitete Version von Amazon Photos zeigt nach dem Start nicht länger nur eine klassische Rasteransicht der gespeicherten Bilder.
Amazon Photos: Prime-Mitglieder erhalten unbegrenzten Speicher
Stattdessen präsentiert die Anwendung nun automatisch zusammengestellte Sammlungen aus der eigenen Fotobibliothek.
Neue Startseite mit Erinnerungen
Die neue Startansicht arbeitet mit einem Karussell aus Erinnerungen. Dort erscheinen etwa Urlaubsbilder, Familienfotos oder Aufnahmen bestimmter Ereignisse in thematisch sortierten Gruppen. Nutzer können diese direkt als Vollbildansicht öffnen und wie eine kurze Diashow durchlaufen lassen. Amazon orientiert sich damit stärker an Funktionen, die Nutzer bereits von Apples Fotos-App oder Google Fotos kennen.
Auch die bereits bekannte Funktion „On This Day“ wird prominenter platziert. Sie blendet Bilder und Videos ein, die am selben Kalendertag in früheren Jahren aufgenommen wurden. Nutzer sollen dadurch ältere Aufnahmen schneller wiederentdecken können, ohne aktiv nach bestimmten Daten suchen zu müssen.
Zusätzlich erweitert Amazon die Suchfunktion innerhalb der Fotoarchive. Statt nur nach Orten, Personen oder Zeiträumen zu filtern, können Nutzer Bilder künftig mit natürlich formulierten Suchanfragen finden. Beschreibungen wie „Sonnenuntergang am Strand“ oder „Kinder im Schnee“ sollen ausreichen, damit die Anwendung passende Fotos anzeigt. Die Technik dahinter analysiert Bildinhalte automatisch und ordnet sie entsprechenden Begriffen zu.
Verzahnung mit Fire TV, Echo Show und Alexa+
Wie bereits bei früheren Ausbaustufen setzt Amazon auch diesmal stark auf die Verknüpfung mit dem eigenen Geräte-Ökosystem. Gespeicherte Fotos lassen sich auf Echo-Show-Displays oder Fire-TV-Geräten anzeigen. Nutzer können festlegen, dass automatisch wechselnde Erinnerungen auf den Bildschirmen erscheinen.
Im Zusammenspiel mit Alexa+ sollen sich Bilder zusätzlich per Sprachbefehl aufrufen lassen. Anwender können beispielsweise nach Fotos bestimmter Reisen oder Motive fragen. Die entsprechenden Aufnahmen erscheinen anschließend auf kompatiblen Geräten.
Prime-Mitglieder erhalten weiterhin unbegrenzten Speicherplatz für Fotos in voller Auflösung. Für Videos stellt Amazon standardmäßig 5 Gigabyte bereit. Wer größere Videobibliotheken sichern möchte, kann kostenpflichtige Zusatzpakete buchen.
Amazon Photos gehört seit Jahren zum Prime-Abonnement, spielte im Vergleich zu Prime Video oder den Versandvorteilen bislang jedoch eher eine Nebenrolle. Mit der Neugestaltung versucht Amazon nun offenbar, den Dienst stärker als zentrale Erinnerungs- und Familienplattform innerhalb des eigenen Smart-Home-Angebots zu positionieren.



Puh … wer macht das freiwillig? Alle Bilder … Amazon schenken.
Glaubst du Apple oder Google oder Microsoft machen was anderes? Hinten raus alles das gleiche.
Selfhosted oder deine Daten gehören immer wem
anders. Derjenige versichert dir nur hoch und heilig das er der gute ist..
Bei Apple ist das Geschäftsmodell anders und die Daten können auch E2E-verschlüsselt werden. Also ganz auf die gleiche Stelle zu Amazon und Google würde ich sie nicht stellen in diesem Punkt.
Habe es mir kurz angeschaut – ein heiloses Dateichaos!
Bilder werden hochgeladen und irgendwie blick ich es nicht – einfach ein Haufen mit den Fotos, total chaotisch.
Alben kann man zwar anlegen, aber sind recht ungeschickt mit der Navigation zu finden/erreichen.
Ebenso den Papierkorb.
Ne danke Amazon, dann lieber auf dem eigenen NAS Ordner mit gescheiter Struktur wo die Fotos sind.
Wie sieht es mit dem Datenschutz bei den Bildern aus?