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50% weniger Netflix-Daten: Opera reduziert Streaming-Datenverbrauch

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Ein spannendes Feature: Der norwegische Browser-Anbieter Opera hat seine Datenkomprimierung inzwischen so weit ausgebaut, dass die Einsparung von Daten nicht mehr nur während der Übertragung von Fotos und Online-Grafiken greift, zukünftig wird Opera auch den Datenhunger von Streaming-Diensten reduzieren.

op

Die Vorerst nur auf der Android-Plattform verfügbare Option des von Opera angebotenen Daten-Managers „Opera Max“ versteht sich auf die Streaming-Angebote von YouTube, Netflix, YouTube Music, Pandora, Slacker Radio, Gaana und Saavn und verspricht ihren Anwendern das übertragene Datenvolumen bei der Nutzung der Dienste fast zu halbieren.

Die Reduzierung der Bandbreite erreicht Opera durch die Live-Umwandlung laufender Streams. Werden aktive Streams im MP3 bzw. MP4-Format erkannt, fordert die Max-Applikation eine Umwandlung der Daten an und liefert Audio- und Videospur mit einer deutlich reduzierten Bitrate aus.

It supports both MP3 and MP4 stream formats, and it can also convert streams to the more efficient AAC+ codec, which is able to deliver high audio quality over a low bitrate connection to any compatible device.

Laut Opera sollen sich so Dateneinsparungen von rund 50% erreichen lassen. Wann genau die in Opera Max verbaute Technik auch für iPhone-Besitzer angeboten werden soll, lassen die Skandinavier derzeit noch offen.

iPhone-Anwender müssen aktuell noch auf Opera Mini ausweichen. Die kostenlose Safari-Alternative versteht sich zwar noch nicht auf Streaming-Anbiter, wendet ihre Webseiten-Komprimierung aber bereits auf herkömmliche Web-Videos an und spart bis zu 90% der übertragenen Daten pro Webseitenaufruf ein.

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Dienstag, 24. Nov 2015, 10:19 Uhr — Nicolas
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  • Gut. Besser wäre ein Ausbau der Netze in Deutschland, aber darauf kann man sich wohl nicht verlassen.

    Der Nutzer muss sich wohl um alles selbst kümmern.

  • …und wie sieht das dann für den Anwender aus? Deutliche Artefakte und Pixelblöcke? Oder ist es brauchbar?

    • Wenn das ordentlich gemacht ist, sollte das ohne größeren möglich sein. Die Videos auf YouTube und den übrigen Streamingplattformen oder auch bei iTunes sind im Regelfall nicht sonderlich gut komprimiert.
      Das ist dann so ähnlich, wie wenn man eine DVD (MPEG 2) in ein MP4 konvertiert, welches trotz einer deutlich geringeren Datenrate praktisch dieselbe Qualität aufweist.

      • …“sollte das ohne größeren Qualitätsverlust möglich sein Anführungszeichen“…

  • Wäre schon nett, wenn die Anbieter mobiler Websites von selbst ihre Seiten derart optimieren würden. Dann würde auch niemand mehr über das Datenvolumen heulen. Und die gesteigerte Performance würde widerum das Netz insgesamt entlasten. Es könnte so einfach sein, einen Gewinn für alle Nutzer anzustoßen.

  • weiß jemand, ob die üblichen Adblocker für iPhone (mit 64bit Prozessor) wie 1block usw. auch auf fremdbrowsern funktionieren?

    • Nur, wenn diese Browser das neue WebKit nutzen und diese Add-Ons erlauben.

      • Danke Dir. hab’s einfach grad mal auf ifun.de ausprobiert: erstens kommt wieder der nervige Hinweis mit dem EU-Datenschutz und zweitens wird Werbung angezeigt, was also heißt, dass es nicht klappt leider :/
        dann bleibe ich lieber bei Safari und bin dafür werbe- und datenschutzhinweis-frei Oo
        Meine Nerven sind mir wichtiger als das verbrauchte Volumen :D

  • Das waren noch Zeiten, als coole Apps zuerst im Apple AppStore auftauchten…

    • Technisch nicht machbar auf dem iPhone ohne Jailbreak denke ich mal.
      Aber die Zeiten in welchen iOS Vorrang hatte sind seit längerem (leider) vorbei.

      • Wieso sollte das technisch nicht machbar sein? Opera ist doch quasi nur ein Proxy-Client, die Daten werden bei Opera komprimiert…

      • Da Du diese Mutmaßung triffst, hast Du wohl allem Anschein nach vom JB keine Ahnung.

      • Ja, Scotty hat Recht.

      • Seit vielen Jahren nutze ich keinen JB mehr korrekt. Habe beim ersten iPhone noch manuell das Baseband installiert. Bin davon ausgegangen das Opera Systemdienste verwendet um dies zu erreichen. Wenns jedoch nur Proxy ist sollte es gut möglich sein. Mal schauen ob es für iOS kommt.

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