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Mehr Status-Anzeige statt Fernbedienung

50 Euro pro Jahr: HomeKit-App Wallflower startet

29 Kommentare 29

Über den bevorstehenden App Store-Start der HomeKit-Applikation Wallflower konnte ifun.de bereits in der vergangenen Woche berichten – jetzt ist nicht nur die Anwendung im App Store verfügbar, auch der Preis der Status-Anzeige wird inzwischen kommuniziert: Die HomeKit-Fernbedienung wird im Abo zu 49,99 Euro pro Jahr angeboten.

Wallflower Iphone

Grundsätzlich für den Einsatz auf iPhone und iPad vorbereitet, ist Wallflower besonders für den iPad-Dauerbetrieb in einer Wandhalterung ausgelegt.

Nach Angaben der Entwickler, ist Wallflower entsprechend auch eher dafür gedacht, von der anderen Seite des Raumes aus betrachtet zu werden und nicht notwendigerweise dafür, um mit den angezeigten Steuerelementen zu interagierten.

Zudem greift die App kontinuierlich auf das Kamera-Bild zu, um Personen bereits vor der ersten Display-Berührung zu erkennen und entsprechend die Inhalte der Anzeige zu wechseln.

Ein konzeptueller Ansatz, der auf dem iPhone unter anderem dafür sorgt, dass Wallflower ausschließlich Steuerelemente aktiver HomeKit-Geräte anzeigt und nicht leuchtende Lichter in der Übersicht gar nicht erst aufführt.

Wallflower Ipad

Auch der Aktivitäts-Graph, der HomeKit-Vorkommnisse im Tagesverlauf visualisiert setzt voraus, dass die App kontinuierlich läuft. Alles Punkte, die aus dem App Store-Neuzugang einen wenig Attraktiven iPhone-Begleiter machen.

Grundsätzlich versteht sich Wallflower mit allen Geräten, die iOS 9 unterstützen – hofft also auf einen Platz auf euren Altgeräten. Hier sollten HomeKit-Nutzer allerdings bedenken, dass iOS 9-Geräte im persönlichen HomeKit-Setup für einen plötzlichen Datenverlust sorgen können.

Kurz zusammengefasst: Wallflower lässt sich kostenlos testen und verzückt mit neuen Idee, ist aber nicht für die gelegentliche HomeKit-Steuerung auf iPhone und iPad ausgelegt sondern verlangt nach einer Wandhalterung und einem immer aktiven iPad mit aktuellem Betriebssystem. Wird in dieses investiert, dann stört wahrscheinlich auch die vergleichbar teure Jahresgebühr nicht mehr.

Laden im App Store
‎Wallflower für HomeKit
‎Wallflower für HomeKit
Entwickler: nxtbgthng GmbH
Preis: Kostenlos+
Laden
Mittwoch, 22. Mai 2019, 15:37 Uhr — Nicolas
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  • Und das Display brennt dabei nicht ein?

  • Wenn die Homekit Kameras angezeigt werden könnten oder andere Kameras in meinem Netzwerk, dann würden mich die 50€/Jahr zwar schlucken lassen, aber würde sie dennoch investieren.
    Nur um ne neue Uhr am der Wamd hängen zu haben, finde ich den Preis zu teuer…

  • Also gar keine Steuerung möglich?

  • Also auf den Screens wirkt die App mal überhaupt nicht Sinnvoll. Wüsste nun nicht warum da 50€ im Jahr ausgeben werden sollen.

  • Autsch!

    Die aktuelle Beta ist ganz nett, aber eher unter dem Aspekt „kostenlose Spielerei auf altem iPad“.
    Hätte sie Interessenten empfohlen wenn sie kostenlos oder für einmalig 2-3€ im Angebot wäre aber solch ein saftiges Abo ..

    Schade

    • Offensichtlich hast du keine Ahnung wie viel Arbeit in so einer App steckt. Überlege dir doch einfach mal selbst wie viel du verdient und rechne aus wie oft die App für 3 Euro verkauft werden muss, damit nach Apple, Steuern, Nebenkosten noch genug übrig bleibt um genauso viel zu haben.

      Schade dass es so vielen nicht möglich ist die Arbeit von Entwicklern wertzuschätzen.

      • Torben – mal im Ernst – 50€ pro Jahr ?! Denk nochmal über deinen Kommentar nach ;-)

      • Da bin ich voll bei Dir. Allerdings nur bei Windows ect. Programmen die auch viele Jahre problemlos funktionieren.
        Aber bei einem Handy ist das so extrem kurzlebig das sie nicht mehr funktionieren können das es da nicht wert ist viel zu investieren als Kunde.
        Teufelskreis ich weis.

    • Warum soll ich für die App so viel zahlen, wie für Amazon Prime?

  • Wie soll man denn vom anderen ende destaumes die kleinen anzeigen sehen können. Und 50€ pro jahr ist ja auch ein witz.

  • Die App hat ganz schön negative Kritik :/ aber eins muss man denen lassen immerhin supported die App noch IPad mini 1 er

  • was will man mit der riesen uhr!? dieser platz müsste zumindest konfigurierbar sein, zb. kameras.

    50 euro im jahr? junge, junge… was rauchen die entwickler. wenn ich jedem ein abo geben würde, der eine nette und sinnvolle app macht, dann wäre man monatlich locker einige hundert euro los, inkl. mac programme. nein danke!

    • Die Uhr lässt sich später austauschen. Bzw. kleiner machen um den Platz zu nutzen. Das ganze Konzept soll modular sein. Haben Sie mir auf Nachfrage gesagt. Fand die auch etwas zu Groß.

  • 50€ pro Jahr für eine Uhr. Das es diese Funktion auf jedem Tablet, Phone und Pc für umsonst gibt, hat man wohl noch nicht mitbekommen.

  • Schöne Spielerei… aber NICHT für 50€ pro Jahr!!! :-/

  • Allein schon weil es ein Abo ist wird das nix. Was glauben die Entwickler eigentlich heutzutage, jeder macht überall nur noch Abos und liefert die Software dann nur noch häppchenweise aus.
    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurde Software verkauft wenn sie fertig war, Updates hab’s höchstens mal auf ner CD in ner Computerzeitung.
    Heut rotzen viele nur noch eine halbgare Software hin und hoffen das sie sich mit dem Abopreis solange über Wasser halten können bis die App dann auch mal kann was schon mit V1 versprochen wurde. Und der Trend geht seit Jahren immer weiter zum Bananenprodukt, reift beim Kunde….

  • Dann lieber die 50€ in einen Raspberry investieren und per ioBroker und Homekit Anbindung eine eigene App auf ein Tablet an der Wand bringen. Da kann ich alles genauso einstellen wie ich es haben will. Setzt zwar voraus, das man sich mit dem Thema etwas intensiver beschäftigen muss, macht aber auch mehr Spaß wenn man es geschafft hat.
    Läuft hier seit Jahren ziemlich problemlos.

    • Das Problem bei solchen Bastellösungen ist doch immer wieder das gleiche: Man investiert viel Zeit in Recherche und Herumtesten bis es dann mal läuft. Dann freut man sich, dass man das hinbekommen hat und alles so schön funktioniert.
      Nach zwei, drei oder mehr Jahren tritt irgend ein Problem auf. Da man sich nun jahrelang nicht mehr mit der Thematik beschäftigt hat ist man aus dem Thema völlig raus und muss wieder viele Stunden oder gar Tage Zeit investieren um das Problem irgendwie zu lösen. Dabei wird man in den diversen Foren wieder mit unzähligen Abkürzungen konfrontiert die es vor ein paar Jahren so noch gar nicht gab.
      Ich hatte viele Jahre den ct VDR im Keller auf einem alten PC. Das Ding hat wunderbar funktioniert und wir hatten vor 10 oder 15 Jahren schon richtig komfortables Fernsehen mit automatischen Aufnahmen ohne Werbung usw. wie es selbst heute noch nicht für gutes Geld zu haben ist. Doch wehe es gab ein Problem. Dann musste man sich von den ganzen hauptberuflichen Single-Nerds in den Foren alles mögliche anhören.

  • Wäre interessant… aber nicht mit Abo!
    Liebe Entwickler, ihr würdet viel mehr Apps verkaufen, wenn ihr einen fairen Festpreis aufrufen würdet. Ganz sicher!

  • Nur wieder ein weiterer Abo Ababzocker, geht auch für lau.

  • 50 Euro und zur WWDC in zwei Wochen kündigt Apple entweder das gleiche an oder schneidet die genutzten Schnittstellen ab, dann war es das. No way.

  • Es muss wohl so sein, dass noch viele diesen Abo-Irrsinn mit finanzieren – Hammer!
    Von mir gibt es jedenfalls keine fortlaufende Kohle für so etwas!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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