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Kogetos „DOT“ ausprobiert: Der 360° Panorama-Aufsatz enttäuscht (Video)

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9 Kommentare 9

Während wir von konventionellen Panorama-Fotos gar nicht genug bekommen können – nicht vergessen, 360 Panorama ist immer noch kostenlos – haben wir bislang noch keine Erfahrungen mit Videoaufnahmen im Panorama-Format gesammelt. Am Wochenende konnten wir einen ersten Blick auf den Panorama-Aufsatz DOT des Zubehör-Anbieters Kogeto werfen und sind von den Ergebnissen des immerhin 50€ teuren Plastik-Aufsatzes schwer enttäuscht.

Keine Frage, die Möglichkeit ein Video aufzunehmen, das alle Himmelsrichtungen auf einmal mitschneidet, ist eine nette Spielerei. Die Qualität der Clip-Ergebnisse rechtfertigt jedoch weder den Kauf des Case-unfreundlichen Objektives, noch das Mitführen der immerhin knapp 15 Zentimeter langen Aufsteck-Linse.

Der DOT ist schnell beschrieben: Auf das iPhone geklickt und mit Hilfe der kostenlosen Looker-Applikation kalibriert, nimmt das iPhone 360°-Videos auf, die sich während der Wiedergabe um die eigene Achse drehen lassen. Im besten Fall sieht man so also sowohl die Band als auch das Publikum. Beim Filmen kann der DOT wahlweise nach unten oder nach oben gehalten werden und fokussiert nach dem Tap auf das Display selbständig.

Die Video-Ergebnisse sind jedoch unter aller Kanone. So sind die Aufnahmen nicht nur innerhalb der App gefangen – entweder man veröffentlicht die Clips auf dem Kogeto-Portal oder speichert sich ein 1370px × 240px breites Bewegtbild ab, für das es keinen Desktop-Betrachter von Kogeto gibt – auch leidet die Qualität der Aufnahmen unter der Plastik-Linse erheblich.


(Direkt-Link)

Hinzu kommt, dass ein Bereich des finalen Videos fast immer eure Hand zeigt und die 360°-Rundumaufnahme zu einer Video-Aufnahme mit einem effektiv nutzbaren Bereich von 270° degradiert. Am besten ihr schaut euch die Beispiel-Galerie des Herstellers an.

Unter „Featured Videos“ gibt es nur wenige Clips die die 60-Sekunden-Marke überschreiten – selbst die bei besten Lichtverhältnissen im Freien gedrehten Videos sind schwammig, leicht verpixelt und nie wirklich „farbecht“. Finger Weg.

Montag, 06. Aug 2012, 14:40 Uhr — Nicolas
9 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Dieses System war damals schon bei meiner Sony Bloggie als Zubehör dabei. Auch dort fand ich schon keinen Nutzen dafür. Die Qualität kann aufgrund der Verzerrung und dem Material natürlich keine Trophäe gewinnen.
    Was mich hier nur gerade entsetzt hat sind die 50€, das finde ich schon arg frech.

  • Ich finde es extrem cool. Die Qualität ist wie erwartet, kann auch kaum besser werden es sei die das Objektiv des iPhone’s wird besser.
    Wie auch immer wo habt ihr das her?

  • Mich hätte jedes andere Ergebnis überrascht. Die Linse ist Platik und wohl kaum optisch optimiert oder vergütet und die aufgenommene Auflösung bleibt auch gleich, was soll da anderes rauskommen als Matsch?
    Dass es offenbar nichtmal einen passenden Viewer dafür gibt, überrascht dagegen schon.

  • Naja, das Konzept basiert ja darauf die 360 grad als kleinen Ring in einem Bild aufzuzeichnen, das ist ja schon auflösungsmässig mal sehr limitierend… Wenn man das mit der vollen Auflösung ohne Vorsatz vergleicht kann man natürlich nur enttäuscht sein. Selbst mit einer sehr guten Linse aus Glas wäre die Auflösung bescheiden…
    Jo

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