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"Mit dem Smartphone aus der Krise?"

22:45 Uhr: ZDF will „Chaos um Corona-Apps“ beleuchten

51 Kommentare 51

Deutschland wollte die Daten der geplanten Corona-App erst zentral speichern, hat sich nach lauter Kritik dann jedoch um und für ein verteiltes System entschieden. Australien setzt auf eine App, die voraussetzt, dass ihre Anwender diese unterwegs kontinuierlich geöffnet haben und ständig im Vordergrund halten.

"ZDFzoom" über Das Chaos Um Die Corona Apps

Bild: obs/ZDF/Leonard Bendix

Die Tracing-App von Vietnam stattet ihre Anwender mit fixen IDs aus, die deren Identifikation möglich macht. Der nationale Gesundheitsdienst von Großbritannien hat angekündigt nicht auf die von Google und Apple bereitgestellten Schnittstellen setzen zu wollen. In Österreich sorgt sich die Opposition, dass die Regierung eine verpflichtende Corona-App einführen könnte.

Eine unübersichtliche Gemengelage die Berichterstatter mit amerikanischen Wurzeln gerne als Clusterfuck beschreiben.

Statt gemeinsamer Anstrengungen der globalen Community, herrscht in Sachen Corona-Apps derzeit ein wildes Durcheinander. Zumindest was die deutsche Situation angeht, will sich das ZDF heute Abend als Zusammenfasser versuchen und hat im Format „ZDFzoom“ eine Themen-Reportage angekündigt.

„ZDFzoom“ beleuchtet am Mittwoch, 29. April 2020, 22.45 Uhr, „Das Chaos um die Corona-Apps“ und fragt: „Mit dem Smartphone aus der Krise?“

[…] Digitalexperten warnen: Die Politik habe zu hohe Erwartungen an die App geschürt. „Schon seit Wochen wird über die App gesprochen, als wäre sie das Allheilmittel. Das war mir aus technischer Sicht völlig unklar, wie man solche Versprechungen machen kann. Das war oder ist mit einer App erstmal nicht möglich“, sagt Henning Tillmann, Diplom-Informatiker und Vorsitzender des Think-Tanks D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt.

Die Nutzung der Tracing-App des Bundes soll freiwillig sein. Doch Heribert Prantl, ehemaliges Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung und seit Jahren Verfechter der Freiheitsrechte, glaubt nicht daran. Freiwillig, so Prantl, würden die App nicht genug Menschen nutzen, damit sie funktioniert. Schon jetzt fordert etwa der Deutsche Landkreistag eine App-Pflicht. Eine Debatte, in die sich Deutschland nicht begeben sollte, findet Bundesdatenschutzbeauftragter Ulrich Kelber […]

Mittwoch, 29. Apr 2020, 8:14 Uhr — Nicolas
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  • Freiwillig finde ich so eine App eine gute Sache. Sie erleichtert die gezielte Testung potenziell Infizierter Außerdem verbessert sich dadurch die Datenlage und damit wird es besser möglich sein, zu entscheiden, welche Maßnahmen nötig und welche Lockerungen möglich sind. Corona wird uns mindestens noch 1 Jahr beschäftigen, von daher brauchen wir dringend Hilfsmittel, um die Krise einigermaßen sicher zu managen.

    • Eine „Testung“ wird per App nicht möglich sein, solange keine Labor-Funktion per Software nachgeliefert werden wird. Aber das Tracing wird erleichtert :-)

      • Das hat Der Kommentator weder geschrieben noch gemeint. Wer nachweislich Kontakt mit einem infizierten hat (per App festgestellt) kann sich dann eventuell schneller testen lassen als bisher.

  • Könnte man auch um 1945 Uhr machen, dann würden es auch viele
    Leute sehen!

    • Ja aber man möchte halt nicht viele Menschen informieren. Deswegen die Uhrzeit. Aber bei sehr vielen wichtige Themen kommen Sendungen zu einer Zeit wo viele Menschen im Bett liegen oder sich grade in diese Richtung bewegen.

      • Egal, wann die das senden. Die Bedenken werden vom ZDF und anderen Medien in den nächsten Tagen sowieso „weggebügelt“ und alle Kritiker als „Verschwörer“ abgestempelt. Die Medien sind sehr mächtig, was die Meinungsbildung angeht und werdens schon richten…

      • Wenigstens einer der sich eine eigene Meinung bildet und nicht bereits vordefinierte Informationsselektionen als unerschütterliche Wahrheit für sich proklamiert. Bei den Öffentlich-Rechtlichen ist leider der politische Einfluss enorm, das wirkt sich leider auf das Ergebnis aus.

      • Gott sei Dank bist du einer der auserwählten, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und sich nicht vom System unterdrücken lassen. Das Ende ist nahe.

    • Gibt’s doch sicher, spätestens danach, auch in der Mediathek.

    • Ich habe da von einer ganz neuen Technik gehört. Der Arbeitskollege des Neffen meiner Nachbarin hat einen Freund und der soll diese Technik bereits nutzen. Das nennt sich Mediathek. Da soll man TV-Beiträge unabhängig vom ursprünglichen Sendetermin anschauen können. Also ich kann es nicht glauben und bleibe lieber bis spät in die Nacht auf ;o)

    • Es ist hier mittlerweile echt schwierig zu sagen ob die Kommentatoren das was sie schreiben tatsächlich ernst meinen. Erinnert mich irgendwie an den Typ mit Baseballmütze hier https://youtu.be/k1U7MtW-tKs
      Kann eigentlich alles gar nicht ernst gemeint sein

  • Natürlich kann nur Freiwilligkeit der richtige Weg sein. Man hat ja in den vergangenen Wochen bereits gesehen, welche Wellen die Diskussion um diese App schlägt und da war immer nur von Freiwilligkeit die Rede.

    Ich finde wir als technisch versierte/interessierte Leser von ifun können auch durchaus dabei helfen, dass die Nutzung der App breite Akzeptanz erfährt, indem wir Aufklärungsarbeit in unserem jeweiligen Umfeld leisten.

    Es steht außer Zweifel, dass die App nur EIN Werkzeug in der Toolbox der Pandemiebekämpfung sein wird, aber in der jetzigen Situation hilft uns eben auch jedes einzelne Werkzeug.

    • Meine persönliche Meinung ist:
      Wenn die App mit dezentraler Datenspeicherung und in anonymisierter Form kommt, kann es ruhig verpflichtend sein.

      Es ist verboten Blitzer-Apps zu verwenden, wenn man Auto fährt. Warum kann es dann nicht verpflichtend sein diese App zu installieren, wenn man sich im öffentlichen Raum bewegt.

      Ohne Verpflichtung ist das ganze nur ein riesiger Flickenteppich und aus meiner Sicht nicht wirklich hilfreich ist um weitere Lockerungen zu befürworten.

      Nur zur Info: Ausgangssperre in China, Wuhan wurde teilweise einfach mit dem zuschweißen von Haustüren der Hochhäuser erledigt in denen Menschen wohnen. Dagegen, finde ich, wäre eine verpflichtende App mal sehr entspannt. Ich will China nicht als Maßstab setzen, aber man darf ja mal über den Tellerrand schauen ;)

      • Das ist ja fast schon extremistisches Denken und ein sehr fragwürdiges Demokratieverständnis. Wenn du sie benutzten willst dann gerne zu aber eine Verpflichtung ist totalitär, der Nutzen im Vergleich zu Massentests eher fragwürdig.

      • Deutschland und sein politisches System auch nur ansatzweise mit China zu vergleichen und die Maßnahmen dort heranzuziehen, das hat schon was.

      • Das hat aus meiner Sicht nichts mit Extremismus zu tun. Es ist wie bei der Energiewende. Alles auf „Wind“ umstellen geht nicht. Alles auf „Sonne“ auch nicht. Es ist, wie so häufig, die Summe der Einzelmaßnahmen die die Lösung bilden. Wenn man die Lösung auf „wackelige“ Säulen baut (= wer will kann mitmachen), muss man halt mit den Konsequenzen leben (bei steigenden Ansteckungszahlen wieder härtere Maßnahmen)… die App ist keineswegs ein Allheilmittel, aber in anonymer Form vielleicht ein sinnvoller Baustein für die Lockerung der Einschränkungen. Aus meiner Sicht aber nur, wenn möglichst alle mitmachen. Und da sehe ich nun kein Problem, wenn alles anonym und dezentral funktioniert.

      • Ohne dich angreifen zu wollen ist das nicht wirklich zu Ende gedacht.
        Abgesehen von der Einschränkung der persönlichen Freiheit die uns auferlegt werden würde gibt es sicherlich genug Personen die kein Smartphone besitzen und somit die App nicht installieren könnten, selbst wenn sie wollten.

        Außerdem stellt sich hier die Frage der Kontrolle. Darf dann Polizei und Ordnungsamt mein Handy kontrollieren obwohl ich ihnen das von mir aus nicht erlauben würde?

        Schlussendlich würde das zukünftigen „Zwängen“ aus hanebüchenen Gründen Tür und Tor öffnen.

      • Es handelt sich um anonymes Tracing nicht Tracking! Dazu wird nur die Schnittstelle von Apple und Google bereitgestellt. Die Nutzung / Aktivierung dieser Schnittstelle durch eine Corona-App bleibt jedem selbst überlassen. Trotzdem ist meine Meinung (gerade weil nicht jeder ein Smartphone besitzt), dass die Menschen die über ein Smartphone verfügen auch an diesem System teilnehmen sollen (sollen = müssen, wenn können). Vor allem wenn es die selben Menschen sind die gerne wieder „zur Normalität“ zurückkehren wollen. Wie sich die App nachher im Alltag schlägt bleibt selbstverständlich erst einmal abzuwarten. Aber ich verstehe nicht, wie man einfach dagegen sein kann… Man muss schon so ziemlich viel vertrauen in den Hersteller seines Smartphones haben, dass dieser sich an den Datenschutz hält. Immerhin verfügen diese Geräte über genügen Sensoren um ein echtes „1984“ zu ermöglichen… das sollte man meiner Meinung nach im Hinterkopf behalten ;)

    • Wenn ich dafür ein neues iPhone gestellt kriege würde ich’s machen.

      • Du bist ein ganz cleverer.
        Hauptsache nen neues iPhone scheiß auf den Rest. Gibt ja nix wichtigeres gerade zurzeit.

  • Hört sich auf den ersten Blick toll an, beim zweiten freiwillig oder nicht, nicht so toll und beim dritten geht dann unsere Demokratie den Bach runter. Dann wird es es ganz doll…..

  • Es sollte Pflicht sein diese App aufm Handy zu haben.
    Bin aufgrund meines Jobs viel unterwegs und sehe noch immer jede Menge Menschen ohne Maske rumlaufen und maulen dann rum warum sie nirgends reinkommen.
    Daher ohne Pflicht und Strafzahlungen bei Zuwiderhandlung wirds nix. Erst wenn es den Menschen ans Geld geht fängt man an nachzudenken!!!

  • Woher weiß denn die App, dass ihr Kontakt zu jemandem hattet?
    Bluetooth Empfang, aha.
    Geht durch Wände, geht durch Plexiglasabsperrungen, weiß nicht ob alle Beteiligten FFP3 Masken getragen haben etc.
    Es wird IRRSINNIG viele false positives geben, für das Ergebnis wertlos machen.
    Von der wahnsinnigen Komplexität das wirklich anonym hinzubekommen abgesehen.

    • Hää? Die App sagt dir nicht, dass du Corona hasst nur weil ich es hatte und wir Kontakt hatten. Die App sagt dir lediglich, dass ich positiv getestet wurde und wir in der Zeit im direkten Kontakt standen. DANN lässt du dich testen (wie man sich bisher auch testen lässt), dass heißt es gibt genauso eine hohe Wahrscheinlichkeit eines falschen positiven Ergebnisses wie bei vorherigen Tests auch. Vielleicht versuchen hier einige erstmal das System zu verstehen.

    • Danke für diesen Beitrag mr_a! Ich finde es immer wieder erschreckend, wie wenig Ahnung solche angeblich renommierten Experten in ihren eigenen Fachgebieten zu haben scheinen, wenn selbst uninformierte Menschen wie du sofort eklatante Probleme in deren Konzepten aufdecken können. Algorithmen zur Entfernungsbestimmung anhand der Leistungspegels des Bluetooth-Signals? Big-Data-Analysen zur Bestimmung der Ansteckungswahrscheinlichkeiten? Alles Mumpitz, wer soll diese offensichtlichen Lügen glauben?! Wacht endlich auf!!!

      (Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.)

  • Schön dass es Open Source sein wird, und auch dass Telekom und SAP sich der Sache annehmen. Das klingt doch ganz positiv alles in allem. Die Aluhüte werden es schwer haben die App anzugreifen und sie wird hoffentlich im Alltag viel bringen (mehr Freiheiten für Alle!!!!)

    • Wird Angstbürger wie dich sicherlich beruhigen.

      • Hallo Aluhut! Winke winke! :) Corona ist eine riesige Verschwörung, schon gewusst?

      • Dein Leben und deine Weltanschauung muss so unfassbar traurig sein, dass man dir und vielen anderen Verschwörungstheoretikern schon beinahe das lang prophezeite Ende der Welt wünscht. Dann gebt ihr wenigstens endlich mal Ruhe mit eurem Quatsch, der seit Jahren gebetsmühlenartig wiederholt wird. Richtig war er komischerweise noch nie.

  • Da sollten andere Schwachstellen in der Corona Überwachung angegangen werden.

    Bei uns wurde eine Mitarbeiterin mit Symptomen getestet und das Ergebnis bekam sie nach ÜBER ZWEI WOCHEN mitgeteilt. Negativ.
    In der Zeit waren alle Kontaktpersonen, eischließlich alle Mitarbeiter in Quarantäne und die ganze Firma 3 Wochen lang unnötiger Weise geschlossen.
    Bei den ganzen Milliarden Ausgaben, mal ein wenig Geld für ein paar provisorische Testlabore angebracht.
    Ein schnellerer Test wär wesentlich wichtiger, als diese umstrittene Trackingapp.

    • ja aber genau darum geht es ja bei der App. Im besten Fall könnte man sich viel mehr darauf verlassen, als auf Tests mit zweiwöchiger Rücklaufzeit.

      Darüberhinaus muss man aber auch sagen, die allermeisten Tests haben eine Rücklaufzeit von unter 48 Stunden. Was ist da schiefgelaufen?

      • Nein eben nicht.
        Wenn du dich testen lassen musst, das Labor aber im Verzug ist, bleibt es dabei das du und im Zweifel alle deine nächsten Kontakte direkt in Quarantäne geschickt werden. Denn es wäre ja absurd wenn du die Meldung auf deinem Telefon bekommst, dass du dich bitte testen lassen solltest, weil du Kontakt mit einer infizierten Person hattest und all deine bisherigen direkten Kontakte (Familie, Freunde, Arbeitskollegen) dürfen dann weiter rumlaufen, bis irgendwann vielleicht mal dein Test positiv zurück käme, damit dann erst deine Kontakte per App informiert werden. Bis dahin wäre aus einer kleinen Infektionskette ein riesiger Haufen geworden.
        Es geht bei der App eher um zufällige anonyme Kontakte beim einkaufen, Frisör, Bahn und Co. und nicht um dein Umfeld. Dein Umfeld wird bei einem Verdacht trotzdem weiter vorsichtshalber in Quarantäne geschickt.

        Die App selbst kann aber auch sonst nicht das leisten, was sich viele wünschen (außer einer Tür zur Überwachung öffnen), was schlicht an der Art und Weise des Virus liegt (lange Inkubationszeit, aber sehr früh schon ansteckend). Die App kann im Grunde nicht mal als zusätzliche Maßnahme genommen werden, da man immer mehrere Tage der Infektionskette hinter her rennen wird und sie wird leider dazu führen, dass sich viele Menschen in einer falschen Sicherheit wiegen (konnte man ja auch schon hier und anderen Ortes lesen – Einlass in den Laden nur bei negativer App – dumm halt nur das die App nicht weiß, ob sich jemand zwei Tage vorher infiziert hat und jetzt schon den Virus weiter gibt).

      • hm? es geht doch nie um absolute Sicherheit bei der App, sondern lediglich um eine Hilfe zur Unterbrechung von Infektionsketten, die ansonsten unbemerkt laufen könnten.

        Und nochmal, bei dezentraler Speicherung und Open Source ist ein Missbrauch ausgeschlossen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche (wenn nicht gerade Corona ist)

    • Es mag immer Einzelfälle geben wo es Komplikationen gegeben hat oder der Test war relativ am Anfang der Corona-Epidemie, wo man in Deutschland noch überfordert war. Mittlerweile wird mehr getestet als in jedem anderen Land der Welt und es dauert auch nur 2 Tage. Und die App steht in absolut keiner Relation zu der Anzahl an Testlaboren oder deren Geschwindigkeit. Das heißt, ob mit oder ohne App, es gibt nicht mehr Labore und Personal dafür und getestet wird auch weder schneller noch langsamer.

  • Mal ne blöde Frage: Es soll ja Leute ohne Smartphone geben. Es soll Leute geben, die ohne Handy aus dem Haus gehen. Es soll Leute geben, die ne AppleWatch tragen und denen das unterwegs reicht (wegen LTE drin). Es soll Leute geben…
    Ihr wisst was ich meine. Wie zur Hölle soll das wem helfen? Mal abgesehen von den angesprochenen Unzulänglichkeiten ber der Erkennung einer Annäherung.

    • Vermutlich sind die App Entwickler schon froh wenn sich genug und nicht alle beteiligen. Den Rest müssen sie dann wie bis Anhin mit Rückfragen und Telefonieren erledigen. Mühsam aber halt wie gehabt.

    • Kleines Beispiel.

      Es gibt Millionen wenn nicht Milliarden von Menschen, die ihren Müll draußen einfach hinschmeissen. Es gibt Tausende von Firmen, die ihren Müll nicht ordentlich entsorgen.

      Was würde es also für eine Rolle spielen, ob ich meinen Müll nun ordentlich entsorge oder einfach ins Meer werfe? Nun zunächst hilft jeder einzelne, der sich an die richtige Müllentsorgung hält damit, dass es nicht noch schlimmer aussieht. Wenn in Deutschland nur 1 Mio diese App nutzen werden, wird der erhoffte Effekt sehr wahrscheinlich ausbleiben. Es wird aber dennoch einen positiven Effekt haben & dafür musst du dir ne App runterladen – sprich ein Aufwand von knapp 10 Sekunden.

      Mir geht es überhaupt nicht um die Frage was besser ist, zentral oder dezentral gespeichert. Das sollen Experten beurteilen und keine YouTube-Verschwörungstheoretiker, die mir seit Jahren vom Untergang der Demokratie, der Welt und sonst was erzählen – passiert ist auch 20 Jahre später nicht eine Sache.

      Ich finde es teilweise schon witzig, wie die Menschen in Deutschland noch vor! dem gesetzlichen Lockdown schon in eine Art Selbstisolation gegangen sind (was ich sehr gut finde und was auch einer der Gründe ist warum Deutschland es noch gut getroffen hat), sich teilweise ihre Grundrechte einschränken lassen haben für ein höheres gemeinsames Ziel. Aber dann wegen einer App auf die Barrikaden gehen, weil diese App jetzt der Untergang der Demokratie wäre. Die von CCC waren doch für eine dezentrale Speicherung und waren gegen die zentrale Speicherung oder? Das wurde doch jetzt von der Regierung angenommen, wo sind jetzt die Verschwörungstheoretiker, die den Untergang der Demokratie sehen? Letzte Woche war das Argument noch die zentrale Speicherung. Die gibt es nicht mehr, aber jetzt wird’s ein neues Argument geben. Diese Menschen wollen einfach so denken, das hat mit Fakten leider sehr selten was zu tun.

      • Thor, die Menschen wollen ihre Daten schützen.

        Das möchte, z. B., ich auch.

        DAS ist Fakt.

        Du darfst selbstverständlich mit Deinen Daten machen, was Du möchtest, Thor – verunglimpfe aber, gefälligst, nicht diejenigen, welche Dir da nicht folgen wollen, als Verschwörungstheoretiker oder dgl. .

        Einen diktatorischen Überwachungsstaat, Thor, hatten wir bereits in jüngster Vergangenheit, dieser Staat hieß DDR, mit Mauer, Selbstschußanlagen und Kreti und Pleti lückenlos überwachender STASI.

        U. a. vor einer Wiederholung haben die von Dir verunglimpften „Verschwörungstheoretiker“ Angst – und zwar zu Recht. Siehe die derzeitige Realität:

        – Ausgangssperren
        – Demonstrationsverbot(e)
        – Geschäfts- und Schulschließungen flächendeckend
        – Grenzschließungen (zum 25. Jubiläum des Schengenabkommens übrigens, wie passend …)
        – Kontaktverbote
        – nicht bezifferbarer Schaden für unser aller Volkswirtschaft(sleben)
        – (Corona-/“xyz“-) Volks-Überwachungsapp geplant/(auch) Arztgeheimnis wohl dadurch mindestens infragegestellt

        DU darfst Dir gerne Derartiges wünschen, Thor – erwarte das aber ja nicht von uns normaldenkenden Menschen.

        Danke.

      • Ich hab das Gefühl noch nie einen passenderen Namen für eine Person hier gesehen zu haben als deinen. Ich sage auch nicht, dass jede Person, die seine Daten schützen möchte ein Verschwörungstheoretiker ist. Wenn du aber die DDR 2.0 auf uns zurollen siehst, bist du aber einer. Und wie ich schon sagte, wird mir seit 20 Jahren all möglicher Unsinn erzählt:
        -sobald Facebook meine Daten hat, werde ich erpresst und ausspioniert. Nie passiert.
        -Die gesammelten Daten würden Einbrechern helfen, zu sehen ob jemand zuhause ist oder nicht und dadurch kann man dann einfacher einbrechen. Bei 8 Milliarden Menschen nicht einmal passiert. Aber ihr fühlt euch trotzdem bestätigt. Und egal mit welchem Aluhutträger man da diskutiert, die alten lächerlichen Prognosen ( die ja jetzt nachweislich nie passiert sind) waren ja von nem anderem. Aber deine kommen ganz sicher. Ich werde deine Meinung nicht ändern können, das einzige was ich machen kann ist darüber herzlich lachen. Vielleicht gibts ja noch nen freien Bunker in den USA, da gibts auch ne Sekte die an das baldige Ende der Welt glaubt.

      • Aluhüte werden IMMER einen Grund finden die Dinge negativ zu sehen.

        Wenn die App nun kommt als Open Source mit dezentraler Speicherung, sie werden es in den Dreck ziehen.

        Wenn in Deutschland die Katastrophe ausbleibt, dann werden sie sagen, sehr ihr, das war alles eine große Verschwörung um unsere Grundrechte einzukassieren.

        Wenn die Katastrophe nicht ausbleibt, dann werden sie es entweder leugnen, umdeuten, oder einfach trotzdem „denen da oben“ andichten. Das klappt, das können die, kein Problem für die. Denn Logik zählt in der Welt nur wenig.

        Danke an alle die in der Medizin arbeiten, danke an alle die die Sache Ernst nehmen. Aluhüte wissen nicht was für ein Glück sie haben, in solch einem Staat zu leben (bis sie eines Tages in einem Krankenhaus sitzen, was ich keinem wünsche…)

      • @Hasä: Hasä, ich wünschte Dir von ganzem Herzen das Glück, in einem Polizei-Überwachungsstaat àla DDR zu wohnen, damit Du am eigenen Leibe Deinen Zynismus verspüren könntest !!!

        Obgleich – die Unterschiede zwischen unserem aktuellen Staat und der alten DDR dürften bereits verschwimmen – Ausgangssperren, Demonstrations- und Kontaktverbot(e), Grenzschließungen nach innen und nach außen – da kommt doch richtig Freu.., äh Glück auf.

        Also, Hasä: (Leuten wie) Dir: viel, viel Glück! :-<<

      • Schimpanse, lass mal nen MRT von deinem Kopf machen, da stimmt irgendwas nicht und das gewaltig. DDR und die heutige Zeit vergleichen, ich glaub ich bepisse mich gleich vor lachen.

        Ach und du wünscht, dass man in nem DDR-Staat aufwacht? Ich finde bei dir wäre ne Corona-Infektion mit anschliessender Todesfolge gar nicht mal so tragisch. Nur pass bitte auf, dass du unschuldige Menschen mit funktionierendem Gehirn nicht ansteckst. Die können nämlich nichts dafür.

  • Was Corona-App angeht, so müßte die Frage konsequenterweise eigentlich lauten: „Mit dem Smartphone IN die Krise?“.

    Kurzfassung: Der Gläserne Bürger V. 2 … … …

  • Prantl hat Recht. E wird nicht genug freiwillige Nutzer geben. Das liegt aber an der desaströsen Kommunikation zum gesamten Prozess.

  • Deiner Meinung Schimpanse!
    Wenn jede Abweichende Meinung dazu führt, das man Verschwörungstheoretikern ist, jedes eigenständige Denken dazu führt, das man alsNeurechter diffamiert wird und gesundes Misstrauen mit dem Aluhut geadelt wird, dann soll es eben so sein.
    Angesichts der herrschenden Massenhysterie sage ich “ nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“.
    Die derzeitige Hysterie, angeheizt von den Medien, hat inzwischen etwas Religiöses. Und mit Religioten kann man nicht diskutieren!! Sie sind keinerlei Vernuft mehr zugänglich!

    • Ganz genau das Gegenteil ist der Fall. Mit Verschwörungstheoretikern kann man nicht diskutieren.

      Ich sage nicht, dass du einer bist, aber Schimpanse hat mehrere Schrauben locker.

      Also nochmal langsamer:

      Letzte Woche und auch schon etwas davor, haben sich alle (CCC eingeschlossen) darüber aufgeregt, dass die Tracing App die Daten zentral speichern will. Das mag man durchaus kritisieren. Wer dabei aber direkt an die DDR/Stasi oder sonst eine Dystopie denkt oder sogar hier behauptet wir wären quasi schon da ist einfach zurückgeblieben (da fällt mir einfach kein netteres Wort ein). Fällt diesen ganzen *piep* nicht auf, dass sie frei ihren Bullshit absondern dürfen?

      So, nun hat die Regierung eingelenkt und sich für das dezentrale Modell entschieden. Warum? Letzte Woche galt die Tracing App doch gar nicht für Corona, sondern hatte nur ein Ziel: mit ZENTRALER Speicherung die Bürger ausspionieren und zu kontrollieren. Geht in die Artikel vor einer Woche und lest es euch selbst in den Kommentaren durch.

      Jetzt wurde das also geändert aber es passt wieder nicht.

      • Dein Umgangston ist auch nicht der beste. Merkst du hoffentlich selber. Du sagst von dir aus das du ein normaldenkender Mensch bist aber beleidigt als gebe es kein Morgen mehr. Lass doch einfach gut sein. Du hast deine Ansicht aber es gib auch andere Meinungen die du akzeptieren musst.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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