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Zahlen: App-Nutzung erstmals populärer als „Surfen“

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Nehmen wir bei der Betrachtung der folgenden Statistik einfach mal an, dass die zur Auswertung durch den AppStore-Analytiker Flurry herangezogenen Zahlen von ComScore und Alexa halbwegs seriös sind, so sind die Ergebnisse der jetzt freigegebenen Studie beachtlich.

Flurry, so lässt sich unter der treffenden Überschrift „Mobile Apps Put the Web in Their Rear-view Mirror“ nachlesen, behauptet, dass wir mittlerweile in einer Zeit leben, in der wir einen größeren Teil unserer Aufmerksamkeit den iOS- und Android-Applikationen widmen als unserem Freund aus den 90ern, der guten alten Webseite.

Our analysis shows that, for the first time ever, daily time spent in mobile apps surpasses desktop and mobile web consumption. This stat is even more remarkable if you consider that it took less than three years for native mobile apps to achieve this level of usage, driven primarily by the popularity of iOS and Android platforms.

Wir schenken uns die Zahlenkolonnen, wie gesagt hier lässt sich die komplette Auswertung nachlesen, und werfen einen Blick auf die relevanten Statistik-Leckerbissen:

  • Im Tagesschnitt verbringen wir momentan 81 Minuten vor unseren iPhone-Applikationen und nur knapp 74 Minuten im Netz.
  • Ein Verhältnis, dass noch im Juni 2010 deutlich in Richtung webseiten-Nutzung tendierte. Damals lagen die Apps noch bei mickrigen 43 Minuten, der Schreibtisch-Browser bei etwas über einer Stunde.
  • Teil man die App-Nutzung in Kategorien auf, so entfallen 47% auf Spiele, 32% auf soziale Netzwerke, 9% auf News-Applikationen und 7% auf die Kategorie „Unterhaltung“.

Flurry’s Fazit: As interactive media usage continues to shift from the web to mobile apps, one thing is certain: Facebook, Apple and Google will all expend significant resources to ensure that no one company dominates owning the direct relationship with the consumer.

Montag, 20. Jun 2011, 19:41 Uhr — Nicolas
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  • iPad: deutlich mehr der Browser (iCab Mobile mit Adblock)
    iPhone: öfter Apps als Browser

    • Wobei iCab im Moment nicht zu gebrauchen ist. Keine normale Internetseite wird ohne massive Ruckler angezeigt. Ich weiß das Apple private APIs gesperrt hat, kann mir aber nicht vorstellen dann das nicht auch so hinbekommen könnte – bei anderem funktioniert es ja auch.
      Wenn das nächste Update keine Verbesserungen mit sich bringt wird der Browser von mir gelöscht. Und meine erste negative Bewertung abgesetzt…

      • Die andern Browser fangen aber exakt genauso an zu ruckeln. D.h. nicht die Browser sind Schuld an der Situation, sonder Apple. Die schlechte Bewertung solltest Du daher an Apple schicken, nicht an die Entwickler, die nichts dafür können.

  • Ist euch (also der Redaktion) eigentlich schonmal gesagt worden, dass eine Variation der Schreibmethodik euren Artikeln sehr sehr gut tun würde?

    Uu oft lese ich hier absolut überfüllte Sätze mit vielen vielen Einschüben, Kommas etc.

    Allein der Satz „Flurry, so lässt sich unter der treffenden Überschrift….“ geht über 5 Zeilen. Sehr sehr oft stotzen die Texte vor großer Verschachtelung.
    So etwas liest sich durchaus mal sehr flüssig und frischt den Lesefluss auf. Aber eine andauernde Verschachtelung und Sätze die der Länge nach wirklich jenseits von gut&bö sind nerven hingegen dauerhaft.

    Ich würde mir wünschen das die Artikel vll. ab und an doch etwas von dieser Methodik abweichen und einen unbeschwerten Lesefluss fördern.

    BTW: Bevor jetzt wieder die Kids schreiben „dann les doch was anderes“: Das soll mal konstruktive Kritik sein …

  • Dass die Leute nun mehr Zeit in den Apps verbringen, liegt vielleicht auch daran, dass immer mehr Apps eine Web-Integration besitzen.
    So wie auch iFun. Hier sind doch die Inhalte von App und Web fast identisch. Dank der Push-Nachrichten kucken die Leute aber lieber in die App als immer mal wieder auf Verdacht ins Web – mal ganz abgesehen von der meist besseren Lesbarkeit der Apps.
    Darüber hinaus werden die Apps nicht nur immer vielseitiger, sondern auch immer besser. Ausnahmen bestätigen natürlich hier die Regel ;-)

  • Spätestens seit es Order and Chaos gibt, hat sich die Zeit für Apps deutlich gesteigert!

  • Wenn ich mir nur alleine mal vor Augen führe das jedes Unternwhmen mit einer Webseite die etwas auf sich hält auch mittlerweile eine App anbietet, dann ist es doch kein Wunder oder? Alleine Facebook/studivz, mobile.de/Autoscout24.de, Amazon, ebay, RSS Reader, Sportportale wie Sport1.de, ran, Spoxx, Banking-Apps von jeder Bank + iControl/iOutbank, imdb und beim iPhone diverse News Apps wie iFun bieten doch mittlerweile einen komfortableren Umgang über ihre Apps an, anstatt ihre teils ganz guten Webseiten zu vernünftigen Webclips umzugestalten. Für die meisten Apps braucht man eh eine Internetverbindung sodass ein Webclip oftmals eine brauchbare Alternative darstellen würde, was aber mittlerweile auch von Apple vollkommen unter den Tisch gekehrt wird, um ja mit möichst hohen Appzahlen protzen zu können, egal wie schlecht diese Apps auch sein mögen…

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