Artikel Triggertrap selbstgebaut: DIY iPhone-Fernauslöser für Spiegelreflex-Kameras
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Triggertrap selbstgebaut: DIY iPhone-Fernauslöser für Spiegelreflex-Kameras

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Man muss keine 25€ investieren, um sein iPhone als intelligenten Fernauslöser für die eigene Spiegelreflex-Kamera benutzen zu können. Wer möchte – und einen Lötkolben zur Hand hat – kann sich das im November vorgestellte Triggertrap-Hardware-Dongle, mit dessen Hilfe sich der Kamera-Auslöser eures Nikon-Schlachtschiffes auch über die gleichnamige iPhone-Applikation Triggertrap (AppStore-Link) steuern lässt, auch selbst bauen.

Der Bastler und Fotograf Lorenz Bee hat nach Möglichkeiten gesucht eine kostengünstige DIY-Variante des Triggertrap-Hardware-Dongles zu bauen und eine gangbare Anleitung jetzt im privaten Blog veröffentlicht.

Bee beschreibt seine Motivation:

Sein Smartphone hat man eh immer dabei, Timelapse ist eh eins meiner Hobbys und ein Verbindungsstück zwischen Kamera und Handy bekommt man auch immernoch irgendwo in der Tasche unter. [...] Die App gibt es für 3,99 Euros im AppStore und das Dongle bekommt man für 29,99€ im Netz. Und das ist schon der Punkt der mich stört. Also nicht, dass ich Erfindergeist nicht gern unterstütze, aber 30 Euro für Teile die man für 1 Euro im Netz oder im lokalen Elektronikladen bekommt, sind mir zu viel.

Kurzum: Für die Bastelstunde und den Bau einer eigenen Triggertrap-Box sind nur sechs Teile und ein wenig Werkzeug vonnöten:

Ich braucht einen Lötkolben, Lötzinn (natürlich), Kabel, 2x 1,5k Ohm Wiederstände, 2x BC 547 Transistoren, einen 3,5mm Klinkenstecker, eine 2,5mm Klinkenbuchse, einen 2,5mm Klinkenstecker, irgendein kleines Gehäuse und den zur Kamera passenden Sonderstecker (z.B. 5DMKII).

Für den ersten Testeinsatz der DIY-Box wählte Lorenz die Silvesternacht 2012/2013 und nahm einen kurzen Zeitraffer-Film des Neujahrsfeuerwerks auf.


(Direkt-Link)


Und was kann man mit dem Dongle anstellen? Die Macher der Triggertrap-App beschreiben ihr Produkt in folgendem Video:

(Direkt-Link)

Diskussion 15 Kommentare.
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  1. Naja, bei vielen EOS-Modellen kann man auch Magic Lantern aufspielen und per Klatschen auslösen oder Zeitraffer direkt einstellen. Aber prinzipiell gute Sache, teure Hardware einfach nachzubauen.

    — Hermann Karton
  2. Danke liebes ifun Team für das Review :)
    Mein Blog hat zwar noch nicht so viel Content aber ich freue mich riesig über jede Erwähnung :)

    — DerBee
  3. Wer will, kann ea auch mit smd bauteilen nachbauen.
    hab nen K6C YD anstatt des bc 547 genommen und SMD 1,5K als 1206 Grösse. Platine ist so gross wie der daumennagel und lässt sich prima im einen schrumpfschlauch einmanteln

    Mormel
  4. Läuft prima. Vielen Dank für die Anleitung. Ich hatte noch einen Canon-Auslöser und somit schon ein Gehäuse mit Kabel. Habe dort eine Klinkenbuchse und die Schaltung eingebaut. Ein HAMA-Auslöser kostet auch nur ca. 8,– Euro. Rest bei Conrad: Buchse, Transistoren und Wiederstände zusammen 1,23 Euro. Das Kabel mit zwei Klinkensteckern flog noch in der Computerkabelkiste rum (Microkabel vom Uraltmac).

    — Matthias

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