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Telekom arbeitet an Konkurrenz-Modell zum iTunes Store

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iPhone- und iPad-Applikationen wird es im „Telekom Store“ ganz sich nicht geben, was Online-Inhalte, PDFs der großen Print-Verlage, Apps für die Handys der Apple-Konkurrenten, Musik und Videos angeht, scheint iTunes jedoch bald einen ernstzunehmenden (deutschen) Konkurrenten vorgesetzt zu bekommen. Geht es nach der Financial Times, arbeitet die Deutsche Telekom aktuell an einer „media platform“ mit der man iTunes die Stirn bieten möchte.Der Shop soll die Inhalte der bereits etablierten Plattformen von Mediaload, Videoload und Gamesload bündeln und dürfte langfristig auch um eBook, Zeitungs-Abos und Musikvideos erweitert werden. Erst zur CeBIT haben hatte die Telekom eine langfristige Zusammenarbeit mit dem SPIEGEL angekündigt, der Springer-Verlag kooperiert schon länger mit Deutschlands größtem Telekommunikationsanbieter.

Laut Reuters soll der Telekom Store seine Tore noch Ende des Jahres öffnen. Wir warten ab.

Montag, 22. Mrz 2010, 10:51 Uhr — Nicolas
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  • ihr schreibt „ernst zunehmender konkurrent fuer itunes“ soll das ein witz sein?

    • Ich hatte schon als ich die Überschrift gelesen hatte einen Lachkrampf!

    • was ist denn leicht so toll an iTunes????

      • Mmhh, was „leicht so toll an iTunes“ ist? Also, der iTunes Store kann eine riesige Auswahl an Musiktitel und Albem auffweisen, es lassen sich Podcast zu vielen Themenbereichen kostenlos laden, der Appstore ist im Vergleich zu anderen Stores vom Angebot und Qualität der Apps der Beste und aktuelle Filme lassen sich direkt über iTunes beziehen und kaufen. Mit iTunes lässt sich dein Applegerät einfach synchronisieren, sodass alle Dateien bei iTunes direkt auf das Endgerät übertragen werden, du kannst deine Musik, Filme etc. manuell verwalten und noch tausend andere Dinge damit machen. Ein Kritikpunkt wäre, dass z.B. das iPhone auf legalem Weg an iTunes gebunden ist; sprich es wird dir z.B. nicht als Wechseldatenträger angezeigt! Doch um das ganze mit dem besten Argument zu schließen: iTunes ist von APPLE ;)

      • sprich es wird dir z.B. nicht als Wechseldatenträger angezeigt!

        falsch – mit Jailbreak und USB Drive via Cydia schon. Mit dem App lässt sich eine separate, beliebig (natürlich nicht mehr als da ist ^^) große Partition erstellen.
        Im App kann man dann festlegen ob nur iTunes, iTunes HDD oder nur HDD erkannt werden soll :-)

        Und jetzt argumentiert ihr sche*** anti-JBer mal um den Unsinn des verteufelten und sooo illegalen Jailbreak ^^

        P.S.: Vielleicht gibt es diese App ja nur damit man jetzt das iPhone als illegalen Datenspeicher nutzen kann… achja und der Speicher geht bestimmt auch kaputt weils ja nicht von Apple signiert wurde… *räusper*

  • Wenn die Telekom die Muskeln spielen lässt, können die in wenigen Jahren so etwas auf die Beine stellen.

    Aber ob die sich damit einen Gefallen tun? Apple wird einem Unternehmen, das direkt in Konkurrenz mit ihnen steht, sicherlich keine weiteren Exklusivrechte für irgendetwas einräumen.

    • Wäre doch toll wenn die Telekom das Exclusivrecht verlieren würde. So könnten endlich auch die Mitbewerber das iPhone anbieten und es ist wieder für Wettbewerb gesorgt.

      • Ja, Wettbewerb, genau so wie das in England usw. den Wettbewerb angeregt hat? Also bisher garnicht? O.o

    • Apple will doch auch keine Exklusivrechte mehr an T-Mobile verteilen, von daher braucht sich die Telekom keine Sorgen machen.

      Aber iTunes werden sie nicht ausstechen können. Wenn Apple was gezeigt hat, ist das sie einfach Konkurrenz Produkte oder Funktionen einfach aussperren oder entfernen wenn sie selbst was ins rennen schicken.

      Heißt also das für das iPad die eBooks wohl nur über iTunes bezogen werden können.

      • Ich denke ja auch nicht, dass es einen „echten“ Konkurrenten zum iTunes Store geben wird. Ich denke nur das so ein Großer das Zeug dazu hat.

        Wenn die Ebooks als Epub vertreiben, besteht sehr wohl die Möglichkeit, die über iTunes zu synchronisieren und auf dem iPad zu lesen.

    • Eine Kooperation von WePad und dem Axel Springer Verlag ? – Wer glaubt denn sowas ? Der ASV ist größter deutscher Kunde bei ……… Apple ! Alle verlagseigenen Mobil“telefone“ sind …… iPhones und auch sonst setzt Springer voll auf Computer aus Cupertino. Warum sollten sie da nun auf einen anderen Hersteller und vor allem eine andere Technologie setzen, wofür es bis dato nichts außer einem Wunschdenken auf einer Webseite gibt ?

  • Es geht ja wohl primär darum die verschiedenen Abgebote der Telekom zu bündeln für all die anderen Geräteplattformen. Klingelton und javagames und so Kinderkram. Dürfte für Apple und deren User weder Konkurrenz noch Alternative sein.

  • und wer sagt, dass apple die anbindung an den ‚t-mobile‘-store zulässt?

  • Pressemeldungen zur Telekom AG sollte man immer mit Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Sicherlich muss sich auch mal Apple den steigenden Konkurrenzdruck stellen, doch ob die Telekom wirklich ein ernstzunehmendes Produkt auf den Markt werfen wage uch zu bezweifeln. Navigon Select sollte ja laut Telekom auch schon in der AppStore Zulassung sein, aufgetaucht ist es noch nicht.

  • Also ich meine es gibt viele Anzeichen dafür das die Telekom die exklusiv Rechte verliert
    wenn man den Bericht sieht…
    Das eigene navigon navi Select…
    Weit vor Ablauf des Vertrages eine Vertragsverlängerung anbieten

    USW

    Also ich denke das war’s

    Ach ja und es gibt immer mehr Firmen die jetzt auch das iPhone anbieten…

  • Um Javagames und so einen Kram geht es doch gar nicht.
    Es steht doch schon konkret in der News.

    Videoload -> Online-Videothek
    Gamesload -> Computerspiele
    Musicload -> MP3s
    Softwareload -> Programme (Apps)

    Wenn man das alles unter einen Hut bringt, wird das brauchbar werden!
    Meiner Meinung nach fast ein bisschen zu spät.
    Man hat Apple hier lange abgrasen lassen.
    Den Kunden zum wechseln zu animieren wird schwer werden.

    Ich denke die Profitabilität von Musicload kann gut ausgebaut werden.
    Im Unternehmen gibt es neben Musicload auch noch die T-Mobile Jukebox.
    Das heißt man macht sich selbst Konkurrenz.
    Wenn man das ganze auf eine Plattform forciert könnte das eine echte Einnahmequelle werden…

  • Ich behaupte trotzdem einmal, dass die Kooperation zwischen Apple und T-Mobile kurzfristig ausläuft. T-Mob. weiß davon auch schon. In ihrem Interesse wird dies aber nicht bekannt gegeben, damit keiner auf die Idee kommt abzuwarten was die nächsten Monate bringt. Der rosa Riese versucht gerade (mehr denn je) massiv iPhones zu verkaufen. Ankündigungen wie Select und das auch bei Saturn, MediaMarkt & Co die Verträge abgeschlossen werden können, basieren auf der Erkenntnis, dass die „sichere“ Einnahmequelle durch Exklusivität versiegt und daher wird nun um noch mehr Kunden zu generieren auch notgedrungen ein ganz kleines Stück des Kuchens in Form von Verkaufsprovisionen (Media Markt & Co werden´s nicht gratis machen) abgegeben. Was nach außen hin wie eine tolle Kundenorientierung aussieht, ist in echt lediglich der Versuch schnell noch mehr Kunden zwei Jahre lang an sich zu binden. Beide Unternehmen Apple als auch T-Mobile werden die Verkündung über die Beendigung der Kooperation sehr spät bekannt geben wollen, da sich beide nicht ins eigene Bein schießen wollen.
    Apple hat ganz sicher den deutschen Markt gut erforscht: Vodafone und O² werden sicher auch schon angefragt haben und ein entsprechenden Angebot gemacht haben, welches wiederum Grundlage sein wird T-Mobile unter druck zu setzen. Wer Apple kennt, weiß, dass die Verhandlungen um Geld sehr aggressiv sind. T-Mobile wird so in die Knie gezwungen und das Ende des Vertrages eingeläutet.
    Es ist vorbei mit der Exklusivität bei „T“. Die Frage ist nur, wer bekommt die nächsten Exklusivrechte: sicher wird´s die weiterhin geben, denn der Exklusivpartner zahlt zu gut an Apple, als dass Apple sich für die Einnahmen durch den reinen Geräteverkauf entscheiden würde in dem er keine Exklusivrechte vergibt.
    Also freuen wir uns darauf, dass der rosa Riese durch einen anderen kleineren Riesen ersetzt wird und so die Preise doch ein Stückweit fallen werden. Wenn ich dann aber an die Netzabdeckung und an das mobile Internet denke frage ich mich ob wir uns am Ende nicht doch wieder nach T-Mobile sehnen werden (natürlich zu günstigeren Konditionen als jetzt).

    • *hust* Dir kann ich garnicht zustimmen. Dass bei Mediamarkt und Saturn das iPhone angeboten wird hat nichts mit irgenteinem Ende von der Exclusivität zu tun, sondern nur damit, das T-Mobile mehr Kunden erreichen will. Das würde jedes Unternehmen tun. Und Provisionen muss der rosa Riese auf jeden Fall zahlen, auch an die T-Punkt-Partnershops, die von außen hin nicht von den Unternehmenseigenen zu unterscheiden sind, sowie an eigene Angestellte.
      Von dem her ist das kein Anzeichen. Ich denke sowieso, dass die Verträge zwischen der Telekom und Apple bis 2011 laufen. Uns selbst wenn der Vertrag früher oder später kippt, wird Apple bestimmt nicht so dumm sein und sich einen neuen Exclusivpartner aussuchen (sondern eher, so wie in anderen Ländern das Telefon über alle gewillten Provider anbieten). Die erneute Exlusivität bei einem anderen Anbieter wäre extrem schlecht fürs Geschäft, da Kunden verwirrt sind und iPhone-Bestandskunden von T-Mobile zur Verlängerung ihrer Verträge Konkurrenzprodukte angeboten bekommen würden (da sie ja das iPhone nicht mehr verkaufen dürften) und da würden auch viele Kunden abspringen.
      Und auch der Preis würde bei einer erneuten Exclusivität sicher nicht sinken, wieso denn auch (wobei auch bei einem freien Vertrieb sicher keine großartien Verünstigungen gegenüber jetzt drin sind – siehe andere Länder, wo sich die Monatspreise, auch wenn die im gegensatz zu D günstiger sind NICHT bzw nur minimal bewegt haben) ???

    • Das seh ich sehr ähnlich. Und doch wünsche ich mir eigentlich nicht mehr Provider als Anbieter, sondern ich wünsche mir einen freien Verkauf der Telefone, so dass ich mein neues iPhone in dem Elektronikmarkt meines Vertrauens kaufen kann und mit dem Vertrag betreibe, der mir am Besten gefällt.

  • Es ist doch immer das Gleiche. Die User hier prophezeihen schon seit über einem Jahr (also sogar schon vor der Veröffentlichung des 3 GS), dass sich die Exclusivität dem Ende nähert, aber bisher ist noch nichts passiert.
    Ich denke, das wird sich auch bis 2011 NICHT ändern.
    Wieso auch? Nur weil die Telekom ihre Dienste bündelt (die sowieso schon bestehen)?
    iTunes ist und bleibt Pflicht zum syncen (zumindest offiziell) – auch wenn man seine Musik über Musicload lädt. Und Apps gibt es für das iPhone sowieso nur direkt über den hauseigenen Store (wenn man mal vom Jailbreak absieht).
    Darum ist meiner Meinung nach die Überschrift auch etwas unglücklich gewählt. Ich denke, dass dieses neue „Portal“ sich nur auf andere Hnadys beschränkt (wohl auch wegen Apples Ristriktionen). Nach Ovi und co ein weiterer Store…..

  • Die Telekom kooperiert unter anderem auch mit Nokia und Samsung, um den „Telekom Store“ auf den Markt zu bringen, damit auch Droid-fähige Apps für andere Handymarken zur Verfügung stehen. Die Basics wie oben schon genannt (sofware-videoload,etc) sind doch bereits gutgenutzte Plattformen, kombiniert mit den Mobilfunkdiensten eine super Sache!

  • Was soll die Häme schon wieder?
    Musicload liefert sich seit Anbeginn der Zeit einen harten Kampf mit dem itms auf dem deutschen Markt. Weil Apple mal wieder die Werbung bei der Unterschicht vergessen hat und sich dann wundert, dass die Intelligenzia nur die Konkurrenz kennt.
    Bedenkt: Für den Kunden war Musicload lange der massiv schlechtere Deal und trotzdem sind die Leute dorthin gegangen!

  • Ich stimme meinem Vorredner zu. Rosa macht sein Geld mit der Masse. Apple streichelt seine (immer noch) elitäre Kundschaft. Musicload hat in den vergangenen Jahren ernorme Gewinne eingefahren und die entsprechenden Video-und Softwareplattformen brauchen eben einfach mehr Infrastruktur seitens der Kunden. Letzlich lässt sich die Telekom hier nur von Apple inspirieren, denn eine solche Kundenbindung wünscht man sich dort schon lange. Wenn nun noch hinzukommt das man (wenn man es geschickt anstellt) das eigene Unternehmen in eine ähnliche Schnittstellenfunktion manövrieren kann um den (zukünftigen) ITunes-ähnlichen Dienst für Android, Windows Phone und Nokia zu stellen, dann wäre der dreifache Rittberger perfekt. Das wäre eine Umsatzmaschine mit enormem Potenzial. Ob der Markt das hergibt und annimmt, bleibt aber abzuwarten. Das den Telekom-Bossen beim Anblick der Umsatzzahlen des Apple-Stores die Sabber im Mund zusammenläuft dürfte doch wohl klar sein…

    • Festzustellen bleibt auf jeden Fall: Obermann ist nicht doof, der Mann ist vergleichsweise Jung und sicher einer der kompetentesten Telekom-Chefs der letzten Jahre.

  • Diese pinken Freaks sollen erstmal das versprochene Navigon Select rausbringen. Ob sie das noch dieses Jahr schaffen? Ich denke kaum bei so viel geballter Kompetenz.

  • Christopher Schmitt

    Der Markt fragmentiert. Das ist eine Herausforderung fuer die App Anbieter und die Kunden gleichermaßen.

  • Das ist doch bloßes following und das noch nicht mal fast!
    Zudem… Um Inhalte auf dem iPhone ablegen zu können, braucht es dann ein App.
    Oooder es landet per Drag&drop in iTunes.

    Das ist doch geseier für den aktienkurs. Und hat keinerlei Auswirkungen auf Apple.

    Zudem wie will da Telekom Geld verdienen, ohne Aufschlag? In so nem Fall werden die Kunden doch beim eigentlich Anbieter weiter beziehen.

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