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Mobiler Spiele-Markt: iPhone OS nimmt Nintendo und Sony die Butter vom Brot

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Endlich wieder Statistiken. Der Werbeanbieter Flurry wirft einen Blick auf die Konkurrenz-Tauglichkeit des iPhones als Spiele-Plattform und liefert uns eine Hand voll durchaus überraschender Zahlen. So wurden seit dem AppStore-Launch im Juli 2008 bereits mehr als 30.000 iPhone-Spiele veröffentlicht – ein Umstand der Apples Anteil im amerikanischen „Video-Games Market“ verfünffachen konnte. Von 1000, für Spiele ausgegebenen Dollar, landen zur Zeit $50 bei Apple. Die restlichen Anbieter mobiler Spiele-Konsolen teilen sich $240 – $710 gehen an Konsolen-Anbieter wie Microsoft (XBox), Sony (Playstation) und Co.

„With these figures, our main finding is that iPhone (and iPod touch) is a gaming platform to be reckoned with. Controlling 5% revenue of a $10 billion industry in just a year and a half is significant. From a market share perspective, console games lost ground to portable platforms and iPhone.

Fast noch interessanter ist jedoch der stetig wachsende Anteil des iPhones am Markt mobiler Spiele-Konsolen. Aktuell beansprucht Apple gut ein Fünftel der in diesem Segment generierten Umsätze und trifft die Geräte konkurrierende Anbieter (Nintendo DS & Playstation Portable) damit empfindlich, wie die unten eingebettet Grafik zeigt.

mobilespielemarktanteil.jpg

Dienstag, 23. Mrz 2010, 11:36 Uhr — Nicolas
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  • Tja, fürs iPhone entwickeln wollten sie ja nicht. Recht so.

    • Wo nimmt denn Apple Sony, Nintendo oder Microsoft die Butter vom Brot? Apple hat bei 50 $ gerade mal 5% Anteil. Das heißt 95 % teilen sich die großen. Doll! Mal von der Tiefe der Spiele und Dauer der gespielten Spiele abgesehen. Ich könnte wetten, dass in der breite ein gekauftes Konsolenspiel länger und öfter gespielt wird, als 5-10 auf dem iPhone.

      • Wer lesen kann bzw. Grafiken interpretieren …

        Mobile Spielekonsolen
        2008 -> 5%
        2009 -> 20%

        Steigerung auf das Vierfache. Das tut sehr wohl weh! Das verdienen andere jetzt nicht mehr …

      • Dabei ist allerdings zu beachten, das herkömmliche konsolenspiele gut und gerne auch mal locker das 10 fache kosten wie die meisten Games im Store.
        So kommen einen die 50$ auch recht wenig vor (ist es ja auch) allerdings musst du bedenken, wieviele Spiele hierfür gekauft werden können und wieviele Nutzer für 50$ auf dem iPod oder iPhone zocken können und wieviele mit 50$ auf der psp o.ä. mit spielen versorgt werden können.

      • Lass den Fanboys doch ihren kleinen Triumph. 2011 zeigt Nintendo mit der DS 3D wieder wo der Hase lang läuft.
        Dass hier nur der US-Markt betrachtet wurde der traditionsgemäß sehr stark von Apple durchsetzt ist scheint jedenfalls niemanden zu interessieren.

  • Lolz! Und wieviel % von den 30.000 Spielen sind crap?
    Und wieviele Leute besitzen ein iPhone verglichen zu denen die zb einen DS besitzen?
    Will damit nur sagen, dass mir diese lächerliche Debatte, ob das iPhone eine Konkurrenz zu den etablierten Handhelds ist, auf den Wecker geht.
    Ich hab beides und zum längeren(!) spielen ist das iPhone gänzlich ungeeignet. (den DS möchte ich auch nicht zum telefonieren nehmen)
    lg ;-)

    • Vergiss nicht die ganzen iPod Touch Geräte mitzuzählen.
      Nintendo hat bisher ca. 126 Millionen NDS verkauft, es gibt also nicht einmal doppelt so viele NDS-Nutzer wie iPhone/iPod-Nutzer, allerdings kostet jeder NDS-Titel unvergleichbar mehr als ein Spiel für’s iPhone OS.
      Und wenn du jetzt noch bedenken würdest, dass der NDS trotz mehr Nutzer und höherem Umsatz pro Titel nur ca. dreieinhalb mal mehr Gesamtumsatz bei Spielen macht: Ist das keine Konkurrenz?

      Und: Von den 30.000 Spielen sind sicher 95% „crap“. Beim NDS sind allerdings auch zwei Drittel „crap“. Das macht beim iPhone OS also vielleicht 1500 „spielbare“ und beim NDS gibt es vielleicht 1000 bis 1500 Spiele, macht also unter 500 „spielbare“ Titel.

      Noch ist Nintendo im Handheld-Bereich ganz klar vorne, aber sie sollten sich langsam einmal Gedanken über ihre Konkurrenz machen. Auch sollte diese Firma vielleicht einmal von ihrem Minimalistik-Prinzip loskommen. Billighardware mit minimaler Leistung und entsprechend spartanisch designter Spiele für hohe Preise – ich weiß nicht wie lange das noch funktioniert.

  • Nimmt Apple denen die Butter vom Brot oder wird einfach mehr Butter verkauft? Das ist ja immer das Problem wie man solche „Statistiken“ lesen möchte *bier*

  • Hmm,
    so wie ich es verstehe, geht es um verfügbare Software.
    Da können bei jedem Anbieter genug Ladenhüter sein, die den Anbieter besser darstehen lassen.
    Aber was will man zählen?
    Gekaufte Spiele? Da würde „ein mal gekauft, hundert mal gespielt“ schlechter darstehen als „20 mal verkauft, jeweils nur einmal gespielt“.
    Spieldauer?
    Spass?
    Zufriedenheit?

    Ich glaube, keine Statistik kann wirklich aussagen, wer hier die Nase vorn hat.

    • Schlag mal bei Leo nach, was Revenue ist.

      • Revenue = Umsatz
        Wo sagt das was über Spielspaß, Spieldauer, Zufriedenheit aus? Klar, dass Aplle mehr Umsatz macht, die kleinen Spiele werden meistens auch nach 20 Minuten langweilig, also kauft man neue. Klar gibt es Ausnahmen, aber auf dem iPhone sind es eben (leider) wirklich Ausnahmen.

  • Ich hatte vor meinem iPhone eine PSP, aber dieses klotzige Ding ist kein Vergleich gegen das iPhone.

  • Also ich habe zwar spiele auf dem iPhone, spiele aber wesentlich lieber auf dem Nintendo DS.
    Das iPhone ist mehr so für die kleine Spielerei im Wartezimmer gedacht.

    Aber da die Preise für viele Spiele auf dem iPhone so günstig sind, kaufe ich dort öfter mal ein Spiel.

  • Ich würde gerne UMD-Spiele für meine Playstation Portable kaufen.

    Problem: Es gibt einfach keine guten Spiele für das Teil (mal abgesehen von dem üblichen Trash wie gefühlte 900 Ego-Shooter und diversen Hollywood-Filmwerbespielen a’la Spiderman).

    Rühmliche Ausnahmen sind da so Sachen wie Patapon, Puzzle Quest oder Echochrome – aber die Dinger kann man echt an der Hand abzählen.

    Warum die Teile dann gleich 30 oder 40 Euro kosten, erschließt sich ebenfalls jeder Logik.

  • Also ich weiß nicht, Spiele auf dem iPhone sind doch echt meistens Murks. Selbst das grandiose Monkey Island (das ich liebe und mir extra fürs iPhone gekauft habe) ist absolut unspielbar. Die pure Touchscreen-Steuerung mit einem Finger bringt es einfach nicht. Natürlich gilt das nicht für zum Beispiel Kartenspiele, die spiele ich auf dem iPhone gerne, wäre aber niemals bereit, dafür Geld auszugeben. Ich will mobil echte Spiele genießen und und das geht auf dem iPhone einfach nicht.

    Darüber hinaus finde ich die Aussage, dass Apple Sony und Nintendo die Butter vom Brot nimmt ziemlich gewagt, denn der Markt ist von 2007 bis 2009 auch extrem gewachsen. Klar hat Apple seinen Anteil vergrößert, das kann man nicht abstreiten, aber Sorgen machen muss sich höchstens Sony, die mit ihrer PSP Go total gefloppt sind. Davon abgesehen belebt Konkurrenz bekanntlich das Geschäft, wie die Ankündigung der 3DS heute mal wieder gezeigt hat. Wir Spieler können also nur gewinnen. :-)

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