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Angetestet: „mio Alpha“ – iPhone-kompatible Pulsuhr ohne Brustgurt

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Mit der mio Alpha bringt Medisana die laut eigenen Angaben weltweit erste Armbanduhr zur kontinuierlichen Pulsmessung ohne Brustgurt auf den deutschen Markt. Mit Bluetooth 4.0 ausgestattet, lässt sich die Uhr in Kombination mit etlichen Fitness-Apps, darunter Runtastic und RunKeeper verwenden. Wir konnten die Alpha bereits testen, hier unser Eindruck nach einer Woche Benutzung.

Ausgepackt

Die mio Alpha ist mit weißem oder schwarzem Bildschirmrahmen erhältlich. Im Lieferumfang befindet sich neben einer Kurzanleitung noch eine kleine USB-Ladestation.

Das etwas dehnbare, weiche Gummi-Armband trägt sich sehr angenehm und gibt der Uhr ausreichend Halt. Für die Pulsmessung muss die Uhr nämlich straff etwas höher am Arm befestigt werden, ansonsten lässt sich sich wie jede Armbanduhr direkt auf dem Handgelenk tragen.

mio-display

Funktionsumfang

Die Grundfunktionalität der Uhr ist sehr bescheiden, es kann lediglich die aktuelle Uhrzeit angezeigt werden, und dies bislang nicht einmal im 24-Stunden-Modus. Auch eine Bildschirmbeleuchtung haben wir vergeblich gesucht.

Etwas mehr Optionen bietet die Uhr bei der Pulsmessung. Zusätzlich zur eingeblendeten Herzfrequenz lässt sich die Dauer eines Trainings erfassen und die Uhr kann beim Über- oder Unterschreiten zuvor festgelegter Herzfrequenzwerte durch einen Signalton und eine farbige LED warnen. Im Anschluss an ein Training lässt sich die durchschnittliche Herzfrequenz der Aktivität anzeigen, ebenso erfährt man, wie viel Zeit ohne ein Über- oder Unterschreiten der selbst gesteckten Grenzwerte verbracht hat.

mio Alpha versteht sich mit Fitness-Apps

Deutlich detaillierter und übersichtlicher lassen sich die aufgezeichneten Werte in Verbindung mit einer App abrufen. Das iPhone 5 lässt sich mittels „Smart Bluetooth“ unkompliziert und akkuschonend mit der Alpha verbinden. Fitness-Apps wie Runtastic ergänzen die Aufzeichnung der Herzfrequenz dann zu ihren Standardfunktionen (Strecke, Höhenmeter, Geschwindigkeit usw.).

Benutzung und Genauigkeit

Wie bereits erwähnt, muss die Alpha zur Herzfrequenzmessung etwas über dem Handgelenk stramm am Arm getragen werden. Die Uhr misst den Puls mittels zweier LED-Leuchten direkt auf der Haut. Dies hat in unseren Tests die meiste Zeit zuverlässig funktioniert, lediglich ein Mal hat die Uhr den Puls „verloren“ und die Messung musste neu aktiviert werden.

mio-hinten

Die von der Alpha erfassten Werte sind ausgesprochen akkurat. Wir haben die Uhr gegen einen Garmin Forerunner mit Brustgurt in Rennen geschickt, die Werte beider Geräte differierten stets nur um wenige BPM. Einzig fällt auf, dass die von iPhone-Apps aufgezeichneten Kurven ab und an nicht nachvollziehbare Spitzen aufzeigen (s.u. bei Kilometer 1, 3 oder 4).

runtastic-bpm

Regen ist übrigens kein Problem für die mio Alpha. Ganz im Gegenteil, der Hersteller verweist sogar ausdrücklich auf die Option, die Uhr mit vollem Leistungsumfang auch beim Schwimmen zu benutzen

Handling und Akkulaufzeit

Die Uhr selbst lässt sich wie bereits erwähnt angenehm tragen und taugt dank ihrer noch kompakten Größe auch gut als einfache Armbanduhr. Der Akku wird über ein kleines USB-Dock geladen, das mittels Magneten sicher an der Uhr hält und sich ebenso an einen Computer wie an ein iPhone-Ladegerät anschließen lässt.

Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit bei aktivierter Pulsmessung mit 8 bis 10 Stunden an, wir haben allerdings den Eindruck, dass die Uhr mit einer Akkuladung deutlich länger betrieben werden kann. Momentan zeigt die Akkuanzeige bei uns immer noch drei von drei vollen Balken, die Uhr wurde aber bereits 7 Tage getragen, davon etwa 4 Stunden mit aktivierter Pulsmessung.


(Direktlink zum Video)

Preis und Verfügbarkeit

Die mio Alpha kommt aus Kanada und ist dort bereits seit mehreren Wochen erhältlich. Medisana vertreibt die Uhr nun hierzulande zum Preis von 199,95 Euro.

Fazit

Herzfrequenzmessung ohne Brustgurt und das Ganze auch noch perfekt mit dem iPhone kompatibel – darauf dürften viele Läufer und Radfahrer gewartet haben. Diese Zielgruppe wird vermutlich auch weniger mit dem doch recht hohen Preis für die Uhr hadern. Allerdings hätten wir uns für knapp 200 Euro ein wenig mehr Basisfunktionalität im Uhr-Modus, zumindest ein beleuchtetes Display gewünscht.

mio-led

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07. Apr 2013 um 16:05 Uhr von chris Fehler gefunden?


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