Artikel Eine kritische “iTunes Match” Bestandsaufnahme: Unübersichtlich, heimliche Downloads...
Facebook
Twitter
Kommentieren (80)

Eine kritische “iTunes Match” Bestandsaufnahme: Unübersichtlich, heimliche Downloads & Löschprobleme

Featured 80 Kommentare

Apples Wechsel von Googles Karten zu eigenem Kartenmaterial war sicherlich die meist diskutierteste Änderung von iOS 6. Doch auch die Überarbeitung von Apples Cloud-Musik-Service iTunes Match sorgt nicht allenthalben für Zufriedenheit und hat für etliche E-Mail-Anfragen an uns provoziert.

Kurz zusammengefasst: Apple hat mit iOS 6 die Möglichkeit, per Fingertipp auf das iCloud-Symbol einzelne Titel auf das iOS-Gerät zu laden, zusammen mit dem zugehörigen Icon entfernt und bietet nun lediglich noch den Download kompletter Alben oder Wiedergabelisten an. Einzelne Songs hingegen könnt ihr nur noch auf euer iPhone laden, in dem ihr sie anspielt – iTunes Match “streamt” die Lieder dabei nicht nur, sondern lädt sie während der Wiedergabe stets auch auf das betreffende Gerät.

Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang, dass aufgrund des bei den einzelnen Titeln nicht mehr vorhandenen iCloud-Symbols, nicht mehr sofort ersichtlich ist, welcher Song bereits aufs iPhone geladen wurde und welche Titel noch in der Cloud hängen. Dementsprechend viele Nutzer beschweren sich nun darüber, dass sie ihr Datenvolumen durch versehentliche Downloads übermäßig belasten.

Unsere erste Empfehlung in diesem Zusammenhang ist es daher, in den Einstellungen -> Musik die Option „Mobile Daten verwenden“ zu deaktivieren.

Dann werden neue Titel nur noch bei bestehender WLAN-Verbindung geladen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass nicht fertig gestellte Downloads nach Verlassen des WLAN-Netzes zumindest teilweise trotz des per Schalter gesetzten Verbots über das Mobilfunknetz komplettiert werden. Im Falle eines ganzen Albums oder einer Wiedergabeliste kann dies das Freivolumen heftig schmälern. Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um ein Fehlverhalten handelt und Apple diesen Fehler mit dem nächsten iOS-Update behebt.

Zurück zu den geladenen Titeln. Wie bereits erwähnt, habt ihr in der Gesamtansicht zunächst keine direkte Kontrolle mehr darüber, welcher Song bereits auf dem iPhone vorhanden ist, und welcher noch geladen werden muss.

Hier kommt nun eine weitere wichtige Neuerung ins Spiel. Die Musik-App zeigt generell erst einmal alle Songs die abgespielt werden können gleichermaßen an. Dies bedeutet, dass ihr im WLAN-Netz oder – falls die oben erwähnte „Mobile Daten“-Option nicht deaktiviert wurde – auch im Mobilfunknetz immer alle Songs angezeigt bekommt, ihr könnt sie ja schließlich auch abspielen in dem die Musik-App sie auf euer iPhone lädt. Ein Grund mehr für das Deaktivieren der iTunes-Match-Downloads über das Mobilfunknetz also. So schont ihr nicht nur euer Datenvolumen, sondern seht unterwegs auch sofort, welche Titel nicht geladen (hellgrau) und demnach nicht abspielbar sind.

Befriedigend ist dieser Zustand allerdings nicht. Das neue iTunes Match ist ja komplett darauf ausgelegt, dass man die Songs einfach nachlädt, ganz egal wo man sich befindet.

Die Nutzer wollen dagegen meist ihr Datenvolumen schonen und die Songs zu Hause laden um sie für die Nutzung unterwegs zu speichern. Dumm nur, dass man im WLAN-Netz wieder alle Songs als sofort verfügbar angezeigt bekommt und somit keine direkte Kontrolle darüber hat, welche Titel bereits aufs iPhone geladen sind.

Hier wäre eine dezente Anzeige des iCloud-Status der einzelnen Songs ausgesprochen hilfreich. Bis (falls überhaupt) Apple so etwas einführt, hilft es allerdings nur, sich mit dem neuen System zu arrangieren. Am besten gewöhnt ihr euch daher einfach euch an, nur komplette Alben oder gar Interpreten zu laden. Auf den entsprechenden Übersichtsseiten könnt ihr dann am fehlenden Wolkensymbol erkennen, dass die Titel bereits auf dem iPhone gespeichert sind.

Falls ihr lieber mit einzelnen Titeln arbeitet, empfehlen wir den Einsatz von Wiedergabelisten: Anstatt die Titel einzeln anzutippen und zu laden legt ihr alle gewünschten Songs in eine Wiedergabeliste und startet hier den Komplett-Download über das iCloud-Symbol am unteren Ende der Liste. Sobald dieses verschwunden ist könnt ihr euch dann sicher sein, dass alles Titel auf dem iPhone gespeichert und somit bereit für die Offline-Nutzung unterwegs sind.

An dieser Stelle soll noch kurz die Option, nur die aufs iPhone geladenen Dateien anzuzeigen, erwähnt sein. Ihr findet den Schalter „Alle Musikdateien“ in den Einstellungen der Musik-App (siehe Screenshot oben). Sobald diese Option deaktiviert wird, sind unabhängig von einer Netzverbindung nur noch die aufs iOS-Gerät geladenen Musikdateien sichtbar.

Falls ihr nun aber versucht, diese Titel wie unter iOS 5 durch einen Wischer über den Listeneintrag zu löschen – Fehlanzeige. iOS 6 will euch diese Arbeit abnehmen und löscht länger nicht gespielte Songs bei Platzbedarf eigenständig. Auch dies ist sicher nicht jedermanns Sache und wir sind gespannt, ob Apple den unzufriedenen Anwendern hier noch entgegen kommt. Als einzige Löschoption bleibt bis dahin das Entfernen aller aus der Cloud geladenen Songs über die Einstellungen -> Allgemein -> Info -> Musik.

Wir hoffen, die Hinweise oben bringen etwas Licht ins Dunkel, wenngleich auch wir mit Blick auf die momentane Integration von iTunes Match noch ordentlich Verbesserungspotenzial sehen. Über eure Ergänzungen freuen wir uns wie immer sehr, vielen Dank nochmals für die vielen E-Mails zu diesem Thema.

Diskussion 80 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Das alte iTunes Match war schon bescheuert, aber das hier schießt den Vogel ab.

    ITunes Match müsste in meinen Augen so aussehen: Sync zwischen Rechner und iPhone auch mit aktiviertem iTunes Match möglich, will ich dann trotzdem unterwegs Titel aua der Cloud nachladen, gibt es in der Musik-App etwas vergleichbares zu ‘Gekaufte Artikel’ im iTunes Store, nur dass eben die Kauftitel angezeigt werden und geladen werden können.

    — Benne
    • Deine Aussage zeigt, dass Du das Prinzip von itunes Match nicht verstanden hast.

      Ich fand die alte Version (unter iOS 5) super. Ich konnte mir unterwegs schnell ein Album nachladen oder löschen, wenn ich Platz auf dem iPhone brauchte. Auch das Löschen von einzelnen Songs war sinnvoll (wenn man z.B. im Album einen “Titel” hat, der ein Video ist).

      Das geht nun alles nicht mehr – daher ist itunes match in der jetztigen Form (aus meiner Sicht) unbrauchbarer Müll. Bessert Apple hier nicht nach, werde ich mein Abo zum Jahresende nicht verlängern – denn im aktuellen Stand brauche ich es nicht.

      — Hans
      • Sorry, aber das ist doch ein beknacktes Prinzip, bei dem ich mir ALLES aus dem Internet erneut herunterladen muss. Ich will keine 20 GB mit dem iPhone ziehen, warum auch?

        Man könnte iTunes Match und den PC Sync sehr wohl kombinieren. Außerdem will ich nicht alle Titel, die ich besitze, immer und immer in der Musik App angezeigt haben. Das hat ja einen guten Grund, dass ich sie nicht auf dem Gerät habe.

        — Benne
      • Exakt Hans!
        Zurück zu itunes Match unter iOS5!
        wenn man dann noch songweise entscheiden könnte, ob bei einer WLAN-Verbindung mit dem iOS-Gerät der Song lediglich abgespielt wird oder bei der Wiedergabe auch direkt aufs iOS-Gerät geladen werden soll, wären aus meiner Sicht nahezu 100% zur sinnvollen Nutzung von iTM erreicht.
        Wenn Apple nur eine von beiden Möglichkeiten umsetzte, dann bitte die ohne direktes Laden aufs iOS-Gerät.
        Mac und iOS-Gerät könnten dann mit gleicher Philosophie verwendet werden..

        — tomsax
  2. Was mich da mal interessieren würde. Laut Apple löscht das iPhone ja automatisch kaum gehörte Lieder wenn der Platz gebraucht wird. Gilt das nur wenn ich Musikladen will und der Platz ist voll, oder auch wenn ich Apps usw. lade?

    — Bg-On
    • Aus meiner bisherigen Erfahrung wird der Speicherplatz, der von iTunes Match Musik belegt wird, trotzdem im iTunes als frei markiert. Am iPhone wird’s ähnlich sein, auch wenn die Speicherplatzanzeige am Gerät was anderes anzeigt.

      — heidl
      • Wenn das so ist, ist das mit dem nicht löschen können ja halb so schlimm…

        — BG-On
  3. Ich verstehe es nicht, ich verstehe es nicht. Vorher war alles perfekt warum muss man jetzt alles “verschlimmbessern“.

    Ich meine, es war vorher ein so perfektes System, ordentlich , aufgeräumt und übersichtlich. Warum muss man jetzt sämtliche Hilfe Buttons entfernen?

    Sie sollten es wieder so machen wie es vorher war

    — Daniel S.
  4. Seit dieser Neuerung ist itunes-Match kaum zu gebrauchen. Vorher klasse Sache, aber jetzt? Abo wird nicht verlängert, sofern nicht behoben!
    Dazu kommt, dass mir itunes match Lieder als geladen anzeigt (ipad, iphone). Will ich sie aber abspielen geht das nicht. Mit dem Service habe ich deswegen ewig telefoniert, ich hab das Gefühl, dass ich mehr Ahnung von der Materie habe als die! Jedenfalls wollten die sich melden, das war vor zwei Wochen. Sehr Kundenfreundlich!

    — Arpi
  5. Ich frage mich auch, wer so was entwickelt, bzw. wie so was freigegeben werden kann!? Warum nicht einfach echtes Streaming ohne Download und Downloadnur bei expliziter Anforderung? Synch über iTunes weiterhin parallel für die Alben die ich immer aufm Gerät haben möchte und eine Einstellmöglichkeit für die Anzeige der auf dem Gerät vorhandenen Musik direkt in der Musik App und nicht kompliziert jedesmal über die Einstellungen ein und ausschalten!?
    Intuitiv und apple like geht anders!!!

    — kreidan
    • Ich war mir auch unsicher ob jetzt geladen oder gestreamt wird.
      Im Moment bin ich der Meinung es wird gestreamt und nur dann geladen, wenn der Lade-Button gedrückt wird.

      — PeterO
  6. Bin auch Super unzufrieden, habe iTunes Match auf dem iphone deaktiviert und mein Abo “gekündigt”

    Vorher war es bis auf die Tatsache das man vom Rechner aus nicht Sync. Konnte ganz ok

    Patrick
    • Benutze RDIO und bin damit sehr zufrieden. Werde es auch beibehalten bis APPLE auch echtes Streaming anbietet oder zumindest Match so ändert, dass es gut zu gebrauchen ist.

      hubert
  7. Man kann schon einzelne Lieder löschen indem man iTunes Match auf dem iPhone deaktiviert. Dann kann man im Player die einzelnen Songs auch durch wischen löschen.

    Torret
  8. In einer von den Betas war es ja noch gewesen das die Musik komplett gestreamt wurde, verstehe nicht warum sie das wieder so ins negative geändert haben!! :-(

    McKay80
  9. Ich glaube ich von für diesen Streaming Hype zu alt. Ich hab lieber Dateien “zum anfassen und keine solchen Probleme ^^ dann lieber noch ne Festplatte und mehr Speicherplatz wenn’s zu viel wird.

    — George
  10. Ich bin definitiv ein iTunes Match Fan.
    Allerdings irritiert mich grundlegend, dass man nicht unterscheiden kann zwischen “den Song will ich jetzt hören, aber der soll nicht geladen werden” ODER “wow Abbey Road habe ich ja Ewigkeiten nicht mehr gehört. Da ziehe ich mir mal das komplette Album aufs iPhone”.
    Sprich die vom Nutzer zu treffende Entscheidung zwischen Stream oder Download.
    Ich denke das wäre praktisch da ich meine favorisierten Listen immer geladen habe und Songs die ich nur gelegentlich mal hören möchte schön in der cloud bleiben und ich speicherschonend Musik hören kann :-)

    — Max
  11. Endlich auch von euch was zu dieser Verschlimmbesserung!
    Vielen Dank für die Recherche!
    Was hat sich Apple nur dabei gedacht?!?!?! :-((((

    — tomsax
  12. Sehr seltsam:
    Zum letzten Absatz Allgemein -Info-Musik und dem dazugehörigen letzten Bild:
    Diese Anzeige existiert bei mir gar nicht! Hab ein 5er und auch ein itunes Match Abo.

    — Elke
    • Doch da sich der Bericht auf die Beta Versionen von iOS6 bezog und Apple da noch etwas geändert hat…

      — komacrew
  13. Mir ging es auch gewaltig auf den Keks, dass man “Alle Musik zeigen” nur so umständlich erreicht. Ist es aktiviert, hat man nur einen schlechten Überblick was man schon alles geladen hat, ist es deaktiviert muss man es erst wieder aktivieren wenn man ein Album sucht. Sehr nervig!
    Und da Apple ja auch davon ausgeht, dass man immer und überall eine schnelle Internetverbindung hat kann mal schnell ein Album laden auch schon dauern….

    Ich mache es jetzt folgendermaßen: Die Musik App vom iPhone nutze ich nur für Match und zum runterladen für Musik. Zum hören habe ich mir Ecoute gekauft. Dort kann man separat nochmal einstellen, dass man nur die lokale Musik angezeigt wird. So kann ich über Ecoute gemütlich Musik hören ohne bei einer schlechteren Internetverbindung warten zu müssen oder all meine Musik sehen zu müssen. Für mich eigentlich die praktischste Lösung durch die zwei Apps…..

    — wolfster
  14. Ganz abgesehen, dass ich meine, dass das Streamen geht, habe ich zusätzlich Spotify abonniert und habe beide Welten.
    :-)

    — PeterO
  15. Der Artikel stimmt nicht ganz. Wenn ein Album bei iTunes gekauft ist kann man dort unter gekaufte Artikel auch einzelne Lieder runterladen.

    — Peter
  16. Ja, ist leider unter iOS 6 jetzt überhaupt nicht mehr zu gebrauchen.
    Alleine, dass Apple entscheiden will, welche Songs irgendwann gelöscht werden. Hallo? Geht’s noch?
    Nur, weil ich ein Album länger nicht gespielt haben, heißt das nicht automatisch, dass ich es nicht mehr lokal auf dem Gerät haben möchte. Es gibt bestimmte Alben, die will ich einfach IMMER drauf haben!
    Und das will ich auch komplett selbst entscheiden können. Wenn es um Musik geht, will ich da auch nicht drüber diskutieren oder jemand anderen für mich entscheiden lassen.

    Unter iOS 5 fand ich es gut. Genauso wie ich es brauchte. Zuhause alles draufpacken und per Wisch löschen, was man nicht mehr brauchte.
    Ich warte hier wirklich auf ein Entgegenkommen von Apple. Macht die Cloudsymbole bei einzelnen Titeln wieder rein und die Löschmöglichkeit und ich bin wieder zufrieden.
    Ansonsten werde ich ITunes Match kündigen, wenn das Jahr um ist.

    — Andreas
  17. Ich seh den Sinn in iTunes Match überhaupt nicht.

    Ich habe meine Musik im CD-Regal, was ich davon “brauche” ist auf dem Rechner zu Hause, und was ich davon wiederum unterwegs hören möchte ist in iTunes importiert. So komme ich auf etwa 1000 Titel, etwa 10% meiner gesamten Sammlung. Ca. 4 GB.

    Die schleppe ich auf dem iPhone mit herum – und höre davon vielleicht mal 50 Titel im Jahr wirklich auf dem iPhone, denn soviel Zeit das alles zu hören habe ich gar nicht. Und selbst wenn wollte ich es gar nicht.
    Sollte ich mal was vermissen, lade ich es nächstes Mal zu Hause per Sync dazu.

    Wozu ich mir da dauernd Zeug aus der Cloud nachladen sollte das ich sowieso verfügbar habe offenbart sich mir einfach nicht.

    — Pete
    • Wenn Du nur 50 Titel im Jahr auf dem IPhone hörst, dann bist Du auch nicht wirklich das Zielpublikum von ITunes Match und Du brauchst dann auch gar nicht weiter drüber nachdenken, wofür es gut sein könnte.

      — Andreas
    • Dann wolltest Du wohl sagen, dass Du den Sinn von iTunes Match FÜR DICH nicht siehst, weil Du keine Zeit zum Musikhören hast!

      — HotuMatua
    • das würde sich mir auch nicht offenbaren, wenn ich keine musik hören würde. trotzdem tapfer, dass du dich mit diesem abwegigen thema beschäftigst.

      — stekel
    • Für mich keine Alternative, da nicht Mehrbenutzerfähig.
      Da wir uns in der Familie alle einen ITunes-Account teilen, ist gerade das bei ITunes Match so toll, dass ich ein Album kaufe und meine Frau oder Kinder können es, wo immer sie auch gerade sind, direkt aus der Cloud laden.
      Das geht mit der Amazon Cloud schon mal GAR NICHT.
      Ansonsten mochte ich den Player auch nicht sonderlich. Fand ihn nicht besonders intuitiv bedienbar und habe einige Funktionen auch nicht auf Anhieb gefunden (unter anderem ebenfalls das Löschen von Titeln).

      — Andreas
      • BULLSHIT!!!
        Sorry, aber deine Aussage stimmt nicht, der Service ist sehr wohl mehrbenutzerfähig!
        Du kannst 10 Geräte mit einem Account verknüpfen, auch mehrere des selben Typs; habe selbst 2 iPads, 2 iPhones, 1 Android & 3 Desktops mit meinem verknüpft. Und die iOS-App macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Einziges Manko, fehlende Bearbeitungsmöglichkeiten der Cover in der Cloud.

        — Max
      • Ok, sollte das so sein, dann wäre es tatsächlich noch mal eine Überlegung wert. Hatte anderes gelesen.

        Nichtsdestotrotz funktioniert bei mir löschen einfach nicht. Und ja ich bin oben auf die Cloud-Alben gegangen und nicht auf die interne ITunes-Bibliothek.
        Per Wischgeste kam bei mir trotzdem keine Löschmöglichkeit. Der Amazon-Support war ratlos. Und ja, es waren alles Alben, die ich zuvor explizit runtergeladen hatte.
        Noch jemand einen Tip für mich?

        — Andreas
      • Ok, jetzt habe ich es rausgefunden. Unter Gerät wird doppelt die ITunes-Musik und die lokal heruntergeladenen Songs von Amazon angezeigt.
        Das hatte ich so nicht erwartet. Da ich parallel auch noch alles in ITunes drin habe, taucht jetzt dort alles doppelt auf. Ist ja auch Krampf. Warum so umständlich? Man sieht doch unter Cloud was downgeloadet ist und was nicht. Verstehe den Sinn dieser Mixansicht nicht.

        — Andreas
  18. Ich denke jeder der iTunes Match schon abonniert hat, soll es einfach mal nutzen.
    Natürlich mit dem Tipp von iFun, die mobile Nutzung auszuschalten..
    Dann reden wir weiter. Vieles wird dann klarer. Ich glaube, dass alles was an Forderungen hier aufgetaucht ist, schon eingebaut ist und zwar automatisch.
    Ganz ehrlich, das einzelne Löschen von Titeln, war doch total nervig und zeitraubend.
    Vor allem wenn man schnell den Platz brauchte.

    — PeterO
  19. Die App “Ecoute” greift auf die Bibliothek zu und zeigt bei jedem Song an, ob er lokal vorliegt oder nur in der Match-Cloud.

    — Michael
  20. Die Hälfte der Leser hier beschwert sich einerseits über die Tatsache, dass man nicht streamen kann, die andere dass man nicht löschen kann, die Redaktion darüber, dass es Volumen verbraucht.

    Also wenn ich das im Kopf mal durchgehe, verstehe ich das Problem nicht!! Denn…:

    Ich höre ein Album in dem ich einfach drauf klicke. Nach einem kurzen Moment spielt die Musik (wie beim stream). Ich höre so nun 100 unterschiedliche Lieder. Das nächste mal höre ich noch mal 100 Lieder, 20 davon habe ich beim ersten mal schon gehört. Also spielt er 20 der neuen 100 sofort, ohne Verzögerung ab (wie beim Stream… nur eben besser ^^) und ohne die 20 Songs noch mal runterzuladen (gut fürs Volumen). Nun habe ich 180 Songs auf dem Gerät, aber kein Platz mehr. Nun hören wir noch mal 100 Song, darunter mittlerweile 40 bereits gehörte, die er sofort abspielt.

    Zusammengefasst haben wir in 3 Sitzungen 300 mal Musik gehört, 240 der Songs hat er runtergeladen, bei 60 Traffic gespart und war auch noch schneller beim starten selbiger :-)

    Angenommen mein iPhone ist nun voll, ich möchte aber noch mal 100 Songs hören, darunter wieder 20 alte Bekannte, löscht er nun automatisch die 80 “unbeliebtesten”, also am wenigsten und/oder am längsten nicht gespielten, läd 80 neue, startet 20 sofort.

    Zu diesem Zeitpunkt haben wir 400 mal Musik gehört. Er hat davon 320 geladen, die restlichen 80 Songs (à durchschnittlich 6 MB = das Datenpaket der Hälfte+ der Leser hier) direkt gestartet und in der Zwischenzeit habe ich eventuell noch nicht mal mitbekommen, dass mein iPhone gerade voll war und ich mich normalerweise um irgendwas kümmern muss.

    Dem gegenüber steht einfach nur 400 Songs streamen.

    Streeeaaaamen… eeeeeiiiiiinfffaaaach.

    Aber der Weg Apples, welches immer für TOP Design steht (und NEIN, mit Design meine ich nicht *hübschhübsch, hach sind die hübsch*, sondern das Problemlösungsverfahren, was Design mal war) kann nur der jetzt eingeschlagene sein.

    Ganz ehrlich, ich habe mit iTM auch “Design”-Probleme, aber diese lassen sich eigentlich fast alle auf die, für einen solchen Dienst im Schnitt noch nicht ausreichenden, Datenverbindungen zurückführen.

    Das Softwaredesign, was dem User maximalen Komfort bei minimalem Aufwand geben soll, ist voll gegeben.

    Was man nicht kann, ist exakt seinen persönlichen Vorstellungen folgen, aber das konnte man bei Apple noch nie und wird es nie können. Man läuft diese Vorstellungen auch gleich mit. Auch das hat man bei Apple schon IMMER getan. Anarchie gibt’s unter Android und Windows… auch schon immer :-)

    — Dermoti
    • Stimmt so nicht.
      Unter iOS 5 funktioniert es perfekt genauso wie ich es will.

      Streamen ist in Anbetracht der Tatsache, dass ich nach 300 MB gedrosselt werden für mich einfach völlig uninteressant.
      Ich ziehe also alles zuhause im WLAN drauf. Geht nun nur noch Albumweise (bei iOS 5 auch einzelne Titel).
      Dann merke ich unterwegs, nachdem ich ein gerade draufgezogenes Album gehört habe, dass das totaler Mist ist und ich das nicht mehr auf meinem Gerät haben will. Keine Chance es loszuwerden (im GEGENSATZ zu iOS 5).
      Sollte es irgendwann Platzprobleme geben, so kann ich dann auch noch davon ausgehen, dass er Alben löscht, die ich gar nicht gelöscht haben will, nur um das Mistalbum zu behalten, was ich gerade aktuell einmal gehört habe.
      Das ist doch einfach großer Mist. Zumindest für mein Nutzerverhalten.

      — Andreas
  21. Ich finde, dafür dass der Cloudplayer von Amazon gerade erst rausgekommen ist, funktioniert er super. Da ist oben einfach der Wechsel zwischen Cloud und iPhone möglich. Was daran nicht intuitiv sein soll erschliesst sich mir nicht. Es können nur Titel oder Alben per Wisch gelöscht werden, die mit der App runtergeladen wurden, gelöscht werden. Ich bin jedenfalls mit der App glücklich und bin froh, es gar nicht erst mit Match versucht zu haben.
    Abgesehen davon, was spricht denn für jemanden, der seinen iTunes Account mit der ganzen Familie teilt, dagegen, im Cloudplayer jeweils den gleichen Amazon-Account zu verwenden?

    — Olli
  22. Komplizierter gehts wohl nicht mehr?
    Hier kann mann dann nicht mehr von “mehwert” sprechen, sondern eindeutig von “wenigerwert”!!
    Sowas zu releasen ist eine unverschämtheit!

    — Sabotage
  23. Ihr denkt wohl keinen Meter nach… aber natürlich ist das richtig und nur konsequent was Apple da macht.

    Spiele ich mit leerem Gerat in 3 Sitzungen 100 Lieder, wovon jeweils 20 schon mal gespielt wurden, spare ich mir bei knapp 8mb pro Track durch NICHT reines Streamen gute 500mb. Das ist von vielen hier vermutlich das Gesamtvolumen. Ist das Gerät voll, managed das Gerät auch noch alles alleine für mich. Will ich mehr Kontrolle, sollte ich kein Gerät von Apple kaufen, denn dort läuft man immer Designentscheidungen mit. Und mit Design meine ich hier das ursprüngliche, echte Design im Sinne der Problemlösung und nicht *hübschhübsch*

    — moti
    • Jetzt habe ich aber auf meinem iOS-Gerät etliche Musik-Alben, ein paar HD-Videos, Fotos aus den letzten Urlauben und offline-Karten, sodass es ziemlich voll ist.
      Da, wo ich bin, gibt es dann mal gerade kein WLAN, ich möchte zusätzlich HD-Videos und Fotos machen und stelle fest, dass ich zu wenig Speicher frei habe. Dann möchte ich einfach definiert ein paar Songs/Alben löschen können.
      Nachdem ich die Videos gedreht hab, schneid ich sie, und der Speicherbedarf ist wieder reduziert und ich kann bei Bedarf z.B. wieder Songs aus meinem iTM – Fundus bei verfügbarem WLAN runterladen…
      Hast du das verstanden? ;-)
      Deine Design-Vollautomatik kann ja trotzdem realisiert bleiben!
      Die Rechtschreibprüfung z.B. kannst du doch auch an-/abschalten.

      — Tomsax
      • Du kannst ja einfach schneiden etc. Der Platz wird dynamisch freigegeben. Für alles was Platz braucht und gezielt installiert wurde. So ähnlich verhält es sich auch mit den Alben. Lade ich eins bewusst runter, wird es nicht gelöscht. Höre ich eins an, was ja einem vollständigen Stream oder Download gleicht, wird es dann ersetzt, wenn es nichts älteres/weniger Gehörtes gibt. Ansonsten ist es einfach da. Und solltest Du es noch mal hören wollen oder auch nur zufällig einen Song, muss dieser nicht mehr geladen werden.

        Ich habe lieber ein paar mehr genutzte Speicherbausteine in der Tasche als noch mehr Traffic “auf der Rechnung”

        — moti
      • ich möchte einfach weiterhin bestimmen, welche Songs ich auf meinem iOS -Gerät habe und gerade dadurch auch den Traffic im Griff haben.
        Nochmal:
        Ich hab absolut nichts gegen den Design-Vollautomatik-Ansatz – aber bitte als zusätzliches Feature und nicht so wie aktuell in iOS6 verwirklicht.
        Wie geschrieben – wenn sich das mit einem zeitnahen update nicht wieder ändert, werde ich mein iTM Abo kündigen. Es macht für mein Nutzerverhalten dann keinen Sinn, und ich bin wohl nicht der einzige;-)

        — tomsax
  24. iTunes Match unter iOS 6: Echtes Streaming statt vereinzelter Downloads
    Auf der Keynote am Montag nicht besprochen, hat iOS 6 auch den Zugriff Apples Online-Musikablage “iTunes Match” überarbeitet und wird zukünftig den Streaming-Zugriff auf die persönliche Musikbibliothek ermöglichen. So lassen sich unter iOS 6 beliebige “iTunes Match-Songs direkt abspielen uns müssen nicht mehr, wie bislang, auf das Gerät geladen werden.

    — Andreas Breuer
  25. Irgendwie habe ich das Gefühl, Seit Steve rot ist, kriegt Apple nur noch Müll auf die Reihe.

    Apple ganz ehrlich: So gewinnt man keine Kunden sondern verliert Kunden wieder.

    Kommt endlich mal wieder klar.

    djnightfire
  26. Monti hat alles Super beschrieben und für den normalen User ist das auch die beste Lösung.
    Wenn Apple jetzt noch eine Möglichkeit einbaut wieder einzelne (bewusst geladene) Songs zu löschen, sind vielleicht alle zufrieden.

    — PeterO
  27. Ich sehe nach wie vor keineb einzigen Grund auf iOS6 upzudaten. Ich bin mit meinem 5.1.1 immer noch sehr zufrieden.

    — Ralph
  28. Bei mir kam beim Einschalten der Hinweis, ich sei kein Teilnehmer bei iTunesMatch und solle es in iTunes aktivieren. Seit ich mein neues Notebook habe, installiere ich das scheiß iTunes nicht mehr, da ich es nicht benötige. Ich hasse dieses beschissene iTunes. Ich lade meine Musik weiter per Goodreader aufs iPhone. Da kann ich wenigstens Ordner anlegen und unterwegs, wenn ich mal mehr Platz brauche auch Lieder/Alben per Fingerwisch löschen. iTunes und Apple sind einfach zu kompliziert und träge.

    — Burhan
  29. Irgendwie kann ich die Aufregung nicht nachvollziehen. Ist mir total piepegal, ob ein Lied lokal oder in der Cloud liegt. Das IPhone lädt bei Bedarf nach und haut das Zeug automatisch wieder weg. Ich lösch doch auch aus meinen Browsercache nicht händisch irgendwelche Daten.

    Lediglich fürs Ausland/Roaming muss man besser planen. Ansonsten: Vollautomatik, ja bitte!

    — Krischi
  30. Für Leute mit über 25000 Songs ist Match eh nicht zu gebrauchen. Besser, man betreibt dann ein NAS mit einer dazu passenden App. Dann kann man streamen, runterladen und löschen wie man möchte. Und für die Musik, die man immer dabei haben möchte ist dann die Apple Musik App. zuständig.

    — Der Apfel
  31. Ich nutze iTunes Match nicht auf dem iOS Gerät, habe lieber wie üblich, die Musik per intelligenten Wiedergabelisten und iTunes auf das iPhone synchronisiert. Das sorgt automatisch für immer andere Musik ohne das ich mich kümmern muss und per WLAN Sync muss ich das iPhone auch nicht unbedingt an den Rechner stöpseln.

    iTunes Match ist nur auf dem Techner gut um mp3 Dateien in bessere AAC Qualität zu tauschen.

    (Mensch was ist die Schrift in der iOS App klein – kaum lesbar)

    — Karl
  32. An sich gefällt mir iTunes Match sehr gut, und kann die Aufregung auch nicht nachvollziehen.

    Aber was mal richtig suckt ist der Grottenlahme Upload nicht gematchter Titel in die Cloud…

    — Stephan
  33. Bei Apple regiert nun offenbar der App-Irrwitz.
    Börsendaten zu Kopf gestiegen.
    Das neue Itunes 11 ist ebenfalls Mist.
    Hallo Linux ich komme.

    R Topel
  34. ich bin sehr enttäuscht.
    iTunes match ist eine ansich tolle Idee.
    Aber: match hat von meinen über 21.000 Songs (ohne Videos) nur 12.400 erkannt, obwohl der Großteil der “nicht gefundenen” im iTunes Store in der selben Version und Länge vorhanden sind.
    Nun sind fast alle Alben unterteils in AAC und mp3. Und AAC ist auch noch wesentlich lauter.

    Ausprobierte Optionen:
    Song rauskopieren, löschen, neu einfügen. Klappt nicht.
    Song aus anderer Quelle neu einlesen: klappt nur ganz selten.
    Song in AAC konvertieren klappt nicht.
    Die CD’s habe ich nicht mehr, neu rippen geht also nicht.

    Ich weiß, dass Apple wohl die ersten 15 Sekunden eines Songs analysiert. Wohl unabhängig von der ID/Tag.
    Das ist sehr wenig.
    Die Art des Codec scheint auch unerheblich zu sein.

    Hat jemand eine Idee?
    So war eine Menge Arbeit umsonst.
    Ich bin total enttäuscht.

    — Max Payne

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Der iPhone-Ticker ist Deutschlands führendes Online-Magazin rund um das iPhone. Seit 2007 informieren wir täglich
über das Apple-Telefon und damit in Verbindung stehende Soft- und Hardwareprodukte.
Insgesamt haben wir 13063 Artikel in den vergangenen 2421 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.


ifun - Love it or leave it   ·   Copyright © 2014 aketo GmbH - Alle Rechte vorbehalten   ·   Impressum   ·   Auf dieser Seite werben   ·   RSS