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Facebook Bots: So sollen Messenger-Nutzer weniger Apps installieren

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Facebooks Entwickler-Konferenz, die sogenannte F8, hat im Rahmen ihrer Auftakt-Keynote auf große Überraschungen verzichtet. Zuckerberg präsentierte vor allem seine Roadmap für die nächsten 10 Jahre, unterstrich den Unternehmensfokus auf VR und KI und lobte die rasante Verteilung des Facebook Messengers.

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Dieser zählt inzwischen 900 Millionen aktive Nutzer im Monat und steht bei den Anwendern so hoch im Kurs, dass die Messenger-Downloads die der offiziellen Facebook-App bereits hinter sich gelassen haben.

Und genau hier wird es spannend. Der Messenger – zusammen mit WhatsApp für 60 Milliarden verschickte Kurznachrichten pro Tag verantwortlich – soll zukünftig für die Integration von Drittanbieter-Angeboten ausgebaut werden.

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Zuckerbergs Vision: Facebook-Nutzer sollen sich nicht mehr für jeden einzelnen Online-Anbieter gesonderte Apps installieren müssen, um so etwa Blumen bestellen, Nachrichten zu Lesen oder Taxis rufen zu können, sondern diese Aufgaben über Plugins für den Messenger regeln.

Während das Dropbox-Plugin den Schnellzugriff auf Dateien offeriert, könnte ein Fleurop-Plugin die Bestellung von Blumen ermöglichen, ein CNN-Plugin würde sich darum kümmern den Nachrichten-interessierten Anwender mit News zu versorgen.

Um den Anwendern die Interaktion mit den App-Alternativen zu erleichtern wird Facebook auf Chat-Bots mit künstlicher Intelligenz setzen. Der Plan: Im Messenger werden die Nutzer das CNN-Plugin einfach anchatten und schreiben „Zeige mir aktuelle Informationen zu den Ölpreis-Verhandlungen“. Oder zur Blumen-App: „Stelle mir einen Frühlingsblumenstrauß für meine Mutter zusammen.“ Facebook wird sich dann um die Spracherkennung, die Kontextauswertung und die Kommunikation mit CNN kümmern und die gewünschten Resultate im Messenger anzeigen.

Der Walled Garden dürfte damit rasant wachsen – statt eigene Entwickler beschäftigen zu müssen, können so auch kleine Unternehmen zu eigenen Apps (bzw. Messenger-Plugins) kommen. Der Zugriff auf diese ist dann jedoch nur noch über den Messenger bzw. nur mit einem vorhandenen Facebook-Konto möglich.

Wenn ihr das Ganze mal ausprobieren wollte, beginnt einfach einen Messenger-Chat mit der Wetterkatze „Hi Poncho“. Wenngleich deren Spezialgebiet Wetterberichte und -vorhersagen sind, bekommt ihr auch zu anderen Themenbereichen mehr oder weniger ergiebige, teils auch freche Antworten.

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13. Apr 2016 um 08:27 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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