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CeBIT 2010: FH Münster arbeitet an kostenloser Fahrrad-Navi – Naviki iPhone-App im April

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Der minimalistische Naviki-Stand ist eine leicht zu übersehende Perle in den aufgeblasenen Hallen des CeBIT-Zirkus. Administriert von der Fachhochschule Münster, lässt sich hier ein erster Blick auf die für den April geplante Fahrrad-Navigationslösung Naviki werfen. Naviki setzt neben selbstgetrackten Daten der Community auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap und verspricht eine deutschlandweite, und vor allem kostenlose Fahrrad Routing-Anwendung. Die Applikation befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase, soll euch beim Release jedoch nicht nur „von A nach B“ führen, sondern kann selbst abgefahrene Strecken vollautomatisiert tracken und diese wieder zurück in das Naviki-System übertragen. Entwickelt vom Labor für Software Engineering der FH Münster setzt Naviki auf einen neuen Algorithmus der unterschiedliche, von verschiedenen Nutzern eingespeisten Wege zu einem zusammenhängenden, routingfähigen Netz kombiniert. Wir melden uns erneut, sobald die Anwendung erhältlich ist.

navikibeta.jpg

Mittwoch, 03. Mrz 2010, 14:27 Uhr — Nicolas
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  • Laut Artikel setzt das Programm auf OpenStreetMap-Karten. Aber in den Screenshots ist auf den Karten das Google-Logo zu sehen. Stellt sich mir die Frage: Sind das echte Screenshots oder ist das nur ein „Mock-Up“?

    • Prof. Dr. Gernot Bauer

      Genau genommen ist es so:
      – Der Routingalgorithmus von Naviki berechnet Strecken auf der Basis von OSM-Daten und von Daten, die Nutzer bei Naviki hochgeladen haben.
      – Als kartographischer Hintergrund für die Anzeige der Routingergebnisse dient auf dem iPhone die Google-Karte.

      Dies sind echte Screenshots und keine Mock-Ups, wie man noch bis Samstag in Halle 9 an Stand D06 auf der CeBIT sehen kann.

      Auf http://www.naviki.org kann man sich die Routingergebnisse auch vor dem Hintergrund der OSM-Karte anzeigen lassen.

      • Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bauer,
        vielen Dank für Ihre Antwort.

        Hoffen wir mal, daß der von OSM berechnete Feldweg, den ich gerade fahre, dann auch bei Google-Maps eingezeichnet ist, bzw. tatsächlich existiert. Sonst dürfte das ganze für Verwirrung sorgen.
        (Zugegeben: Ähnliche Probleme hat man mit „analogen“ Fahrradkarten auch.)

        Die Navigation scheint zur Zeit auf Deutschland beschränkt zu sein. Gibt es Bestrebungen das auch auf das Ausland auszuweiten (z.B. Grossbritannien)?

    • Die iPhone Anwendung kann am CeBit-Stand ausprobiert werden und läuft. Die Google-Karte liegt als nette Rasterkarte im Hintergrund, um dem Radler die Navigation zu vereinfachen. Für die Routenberechnung braucht man aber eine Vektorkarte und dafür werden OSM-Daten eingesetzt.

  • Ich finde es klasse! Hoffentlich ist die App dann auch zur Fahrradtoursaison verfügbar – jetzt muss ich nur noch eine Halterung für mein Rad basteln ;)

  • Eine Halterung für das iPhone brauchst du dir nicht basteln, sowas kann man schon kaufen : http://www.jens-stratmann.de/?.....p=3165 ( Test von einem iPhone Fahrradhalter der nicht nur das iPhone festhält sondern es auch noch vor Regen schützt ).

    Ich finde Naviki sehr gut, ich halte es auch für eine gute Idee, denn sowas fehlt noch in der App-Landschaft. Es gibt zwar zahlreiche Apps (auch fürs Fahrrad) aber ein richtiges Navi fehlt halt doch noch (vor allem für Mountainbiketouren).

  • sophiegrandpied

    mh. ich bin mit b.icycle so zufrieden, dass ich da nix anderes brauche. navi ist schön und gut – aber in b.icycle hab‘ ich halt nen echten fahrradcomputer. joscha: es gibt halterungen – habe eine am rad und bin sehr zufrieden damit. haelt auch bei kopfsteinpfaster usw. ;)

  • Finde die Grundidee richtig gut. Als begeisteter Biker (MTB, Rennrad, Radreisen) werde ich die Entwicklung auf jeden Fall mit großem Interesse weiter verfolgen.

  • für was man bei FHs das Geld verpulvert – Stand auf der Dino Messe *fuck*

    • Ohne (Dritt)Mittel keine App, ohne Relevanz / Nachfrage / Bekanntheit keine Mittel, ohne Präsentheit keine Bekanntheit / Relevanz / Nachfrage.
      Warum gibt es eigentlich immer Leute die bei allem was gemacht wird nochwas negatives erkennen können? Nicht nur, dass alles kostenlos sein muss, die Entwickler sollen bitte auch noch möglichst wenig Geld ausgeben.
      Forschung und Lernen lebt vom Diskurs mit anderen, und der kann auf der CeBit in diesem Fachbereich doch breit geführt werden. Da kommen Leute vorbei die eine riesen Expertise haben und Tipps geben, Leute die sich für das Produkt interessieren und den Entwicklern sagen was sie gerne sehen würden etc.

      Aber jetzt wo dus ansprichst: Warum kostenlos? Nehmt ruhig n paar Euro für eine gute App, dann werden zwar wieder Leute kommen die monieren, dass es doch als kostenlos geplant war, aber zumindest Steuergeldverschwendung kann man den Entwicklern nichtmehr vorwerfen…

  • Also ich bin hochzufrieden mit deliBike (www.delibike.com). Konnte bereits die demnächst erscheinende 2.0 version ausprobieren und das hat alles was ich für das tägliche radeln so brauche. Navigation ist zwar schön aber generell weiß ich wohin ich fahre…

  • Wie lange kann man denn mit dem iPhone ohne Stromquelle navigieren? Ich vermute, dass mein 3G nach 1,5h leer sein wird. Was meint ihr?

    • Gegen den schlappen iPhone Akku kann man sich doch auch mit einem Akkupack rüsten.

      Aber wenn man mal die Zusatzkosten zusammenrechnet, die da auf einen zu kommen fällt man fast vom stuhl:

      Lenkradhalter 20-60 Eur + Zusatzakku 20-60 Eur ..je nach Ausführung ganz schön happig, dafür dass man zu faul ist auf eine Karte auf Papier zu gucken :P

  • Klingt eher nach einer ortsbezogenen Suche für Örtlichkeiten in denen man den käuflichen Beischlaf praktizieren kann und die Entwickler einige orthografische Schwierigkeiten hatten. Sorry das musste jetzt einfach mal gesagt werden ;-)

  • HP hat so einen ähnlichen dienst

  • Hi Mupic, wenn Dein Akku nach 1,5 Stunden leer ist, dann kannst Du ihn wohl bald an einigen Biergärten aufladen. Die haben jetzt schon zum Teil Fahrradständer mit Steckdose (so ein Ding siehst Du zum Beispiel auf http://www.radgaragen.de). Ich werde mir Naviki auf jeden Fall aufspielen. Vor allem hoffe ich auf wenig von Autos befahrene Strecken, die oftmals auch noch kürzer sind. Bin schon gespannt auf meinen Test in vier Wochen.

  • Gegen schwache Akkus gibt’s mitlerweile auch Geräte, die man an den Nabendynamo anschließen kann und die dann die Stromzufuhr für Handy & Co übernehmen.

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