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Aus dem Firefox-Umfeld: Brave will neue Werbestrategie einführen

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Brendan Eich war als Mozilla-Mitgründer nicht nur maßgeblich am Bau des Firefox-Browsers beteiligt, dem 54-jährigen Softwareentwickler aus Pittsburgh haben wir auch die Programmiersprache JavaScript zu verdanken. Jetzt arbeitet Eich an einem neuen Projekt.

safari

Unter dem Schlagwort Brave entwickelt der Online-Pionier derzeit einen alternative iPhone-Browser, mit integriertem Werbeblocker. Brave soll dabei nicht nur Banneranzeigen verschwinden lassen, sondern auch alle Tracking-Skripte und Cookies, die heutzutage zur Identifizierung wiederkehrender Seitenbesucher eingesetzt werden.

Brave soll mobile Online-Ausflüge schneller machen und Nutzer-Daten schützen – letztendlich aber auch dafür sorgen, dass das Geschäft mit den digitalen Anzeigen wieder an Fahrt aufnimmt. So plant Eich die Integration eigener Werbeplätze in die vorab gesäuberten Webseiten, die man zukünftig direkt vermarkten wolle.

Der Plan: Die Umsätze, die von den neuen Anzeige generiert werden, soll zwischen Inhalte-Anbietern (55%), den Browser-Entwicklern (15%), Partner-Unternehmen (15%) und Nutzern (10-15% ) aufgeteilt werden.

Brave soll noch im kommenden Jahr auf iOS, OS X, Android und PC verfügbar sein und basiert auf dem quelloffenen Chromium-Code des Google-Browser Chrome.

Donnerstag, 21. Jan 2016, 14:43 Uhr — Nicolas
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  • Der hat einfach mal JavaScript erfunden. Finde ich schon heftig! Leider gefällt mir der Firefox gar nicht mehr, merke es gerade weil ich ihn wieder öfter einsetzen muss in der Webentwicklung… Er fühlt sich leider träge und altbacken an. Der Datenschutz gefällt mir dagegen viel besser als bei Chrome, selbstredend.

  • Und Super, wird sich auf jeden Fall durchsetzen, wenn nervige Werbung durch andere nervige Werbung ersetzt wird. Das ist der Durchbruch und vor allem der Sinn eines Adblockers. Und Brendan Eich verdient sogar mit. Ich arbeite an einem Adblocker der die Internetseite mit noch mehr Werbung zu müllt, gab es noch nie, das ist die Revolution und sollte auch nicht mehr auffallen wenn noch mehr Werbung im Internet geschaltet wird.

    • Werbung wird durch Werbung ausgetauscht, damit jemand anderes dran verdient. Das brauche ich. Nicht.

    • Wenn die Werbung sinnvoll platziert und ohne Code, der dich automatisch auf andere Seiten schubst, ausgestattet ist, dann kann man da durchaus von einer Verbesserung sprechen. So gefiel mir zum Beispiel in der alten iFun App sehr, dass die oberste Zeile im Artikel Werbung war, der Rest nicht. Das hat nie gestört, und doch war sie da und iFun hat dafür Kohle gekriegt.

    • Warum denn? Das lässt sich dann via In-App-Kauf abschalten…

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