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Apple entschädigt Eltern für versehentliche In-App-Käufe

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Im Zuge einer in den USA anhängigen Sammelklage wegen versehentlichen In-App-Käufen hat sich Apple offenbar mit den Klägern geeinigt. Als Entschädigung sollen sämtliche Klagenden 5-Euro-Gutscheine für iTunes erhalten. Wer höhere Werte geltend macht, soll nach Prüfung der Kaufbelege und nach unterzeichnen einer Versicherung, dass die Käufe in der Tat unabsichtlich und ohne, dass die Eltern das Kennwort herausgegeben hatten unternommen wurden, auch höhere Entschädigungen erhalten.
(via AppleInsider)

Hintergrund der Klage ist, dass es vor iOS 4.3 möglich war, noch kurze Zeit nach dem Kauf oder Download einer App weitere (In-App-)Käufe zu tätigen, ohne das Kennwort erneut einzugeben. Apple habe, so die Kläger, aufgrund dessen ein Mitverschulden an den betreffenden In-App-Käufen.

Geldmache oder valide Einspruch? Darüber dürft ihr in den Kommentaren urteilen. Wir wollen ann dieser Stelle auf jeden Fall noch einmal daran erinnern, dass es über die Einstellungen jederzeit Möglich ist, unauthorisierte In-App-Käufe zu unterbinden. Ihr müsst dazu nur die „Einschränkungen“ unter „Allgemein“ aktivieren und dort den entsprechenden Schalter umlegen.

Diskussion 28 Kommentare.
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      • so ist es leider… aber wenn man bedenkt das man auf die microwelle schreiben muss das sie ned für hamster und Freunde ist finde ich es etwas… naja…

        — Dodooo
  1. Ist wie der berühmte Tempomatschalter im Wohnmobil. Das wahr doch auch in den USA wenn ich mich nicht irre oder?
    Ich halte da gar nichts von.

    — Marco M.
    • ..aber die Geschichte mit dem Tempomatschalter ist erfunden.
      Es gibt schon ein paar kuriose Urteile in der USA aber wegen allem kann man hier auch nicht jeden Verklagen und Recht bekommen.
      Da werden auch ganz schön viele erfundene Geschichten in die Welt gesetzt….

      — Ivolein
      • Naja, allein die Geschichte wieso auf den Kaffebechern “Caution Hot” steht beweist das Gegenteil, genauso manch kurioser Warnhinweis in Gebrauchsanleitungen.
        Ab und an wenn man sich so manche Gebrauchsanweisung durchließt denkt man sich auch “Gott, das die Amis sich überhaupt en Hintern abwischen können und sich nicht mit dem Toilettenpapier strangulieren”.
        Manchmal hab ich richtig Mittleid das die (meisten) Amis sich selbst nicht grad als klug verkaufen xD

        — kleiner Pirat
    • Ein guter Verbraucherschutz in allen Ehren. Aber für alles an die Hand genommen werden? Nein danke. Ich hätte es den USA damals auch zugetraut, dass McDonald’s nur noch kalten Kaffee(ersatzstoff) verkaufen darf…

      — Pazuzu
      • Sorry, da fehlt das “manchmal”
        Man kann und muss nicht alle Entscheidungen für gut heißen, aber ab und an finde ich Entscheidung zu Gunsten des Verbrauchers interessant.

        — L.O.S
  2. Amerika – das große Land der Freiheit. Jeder Mensch darf sich frei Sturmgewehre kaufen, ist nicht gezwungen ertrinkenden Kindern zu helfen auch wenn er Spitzenschwimmer ist. Aber mit dem Auto – das ist ja so arg gefährlich – darf man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten maximal 137 km/h schnell fahren.

    Doch bei der Verwendung des Gehirns herrscht wieder weitgehende Freiheit der Menschen. Kaffee bei McDonalds könnte heiß sein? Hätte eine Frau nicht gedacht und verklagt McDonald’s weil sie sich dran verbrüht und McDonald’s se nicht davor gewarnt hat, dass der Kaffee heiß ist (diesem Umstand verdanken wir jetzt die Hinweise auf den Bechern). Andere werden nicht darauf hingewiesen, dass sie beim Verwenden des Tempomaten durchaus am Steuer ihres Wonmobils sitzen bleiben müssen und eben nicht nach hinten gehen und sich einen Kaffee machen können. Beide haben vor US-Gerichten Recht und vor allem eine Entschädigung über mehrere Millionen Dollar bekommen.

    Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Unglaublich wie dort der Begriff der Freiheit ausgelegt wird.

    — Oliver
    • Meinetwegen mag die Geschichte mit dem Wohnmobil erfunden sein, aber es gibt genug Fälle gleicher Art, wo man einfach nur den Kopf über die Dummheit der Menschen schütteln kann. Oder sind die Leute nicht dumm sondern die Rechtsprechung? Man weiß es nicht.

      — Oliver
      • Und wie dumm ist es, jede dieser Geschichten zu glauben?
        Das macht ein halbherziges “meinetwegen” auch nicht besser.

        — Claus
      • Warum nicht? Dann kann jeder aktiv entscheiden, oder das zulassen möchte oder nicht. Wäre verbraucherfreundlich.

        — Tomtom
      • Ich wollte von anfang an den in-App Kauf haben, da ist es jetzt westentlich verbraucherfreundlicher.
        Tolleranz ist ja ganz nett und auch wichtig, aber für me Minderheit die Mehrheit zu nem Umweg zwingen?

        — kleiner Pirat
    • Hallo, nein, ich warte bisher auch.
      Auf meine eMail diesbezüglich wurde bisher auch noch nicht geantwortet….

      — Sebastian
  3. Sicher kein dummer Schritt von Apple um dem Gerichtsverfahren auszuweichen. In den USA läuft man ja gerne Gefahr für die Dummheit der Nutzer verantwortlich zu sein.
    Das überhaupt Eltern geklagt hatten zeigt wie geistig benebelt und unmündig einige Menschen sind. Statt solche Funktionen zu deaktivieren (ist ja nicht so, als hätte es diese Option nicht gegeben) oder dem Kind beizubringen, dass es nicht auf alles klicken soll verklagt man lieber im Nachhinein den Shop-Betreiber.
    Die Funktion zu deaktivieren, alternativ einige Minuten zu warten bevor man dem quengelndem Kind sein Smartphone/Tablet gibt oder dem Kind zu sagen es möge nicht auf kaufen klicken scheint zu einfach zu sein.
    Bei mir entsteht bei sowas immer ein gewisser Hass gegenüber solchen Leuten. Wegen solcher Inkompetenz werden weniger unmündigen Verbrauchern gerne Komfortfunktionen gestrichen und die Kosten für solch unsinnige Gerichtsverfahren tragen schlussendlich auch die Kunden, also wir.
    Wi-der-lich

    — Pazuzu
  4. Also ich habe grundsätzlich In-App-Käufe deaktiviert. Nutze sie selber nicht. Hab unter Einschränkungen auch das löschen von Apps deaktiviert. Und wenn mein Sohn das iPad mal haben darf wird auch das WLAN ausgemacht. Alles problemlos.
    Sehe da auch eher die Pflicht beim Nutzer, Apple scheint jedoch das Gefühl zu haben das sie für den fall, mitverantwortlich sind, da sie sonst keinen Vergleich angestrebt hätten, sondern mit Gerichtsverfahren, Revisionen und über alle Instanzen gekämpft hätten, um letztendlich den kleinen Leuten ihre rechtlichen (finanziellen) grenzen aufzuzeigen. So wie es die meisten großen Firmen und Organisationen treiben, ob sie Schuld sind oder nich.

    — MasterS2301
  5. Ich finde es gut, dass in den USA die Verbraucherrechte noch etwas gelten. Während sich die Deutschen Verbraucher von Isle Aigner f***** lassen müssen bekommen die ihr Recht, finde ich gut!

    Anderes Beispiel: Das verbrecherische Gebaren von HTC wird vom US Verbraucherschutzministerium gestoppt während unsere Verbraucherschützerin ihren Facebookaccount löscht. *lol*

    http://www.heise.de/newsticker.....10889.html

    — Lennart
    • “bekommen die ihr Recht”
      -> Wenn ich mein Gerät – mit meinen Bankdaten – aus der Hand gebe, und sei es nur an mein Kind, habe ich auch darauf zu achten, was damit geschieht. In meinen Augen ist diese Klage gegen Apple und die damit verbundene Forderung einfach nur frech. Wenn ich als Verbraucher zu dumm bin, meine Daten entsprechend abzusichern (ist mithilfe der “Einschränkungen” ja nicht allzu schwer), muss ich auch die Konsequenzen tragen.

      — Kraine
  6. Mich würde ein Schalter freuen mit dem alle Apps mit in-App-Kaufoptionen im AppStore direkt ausgeblendet werden könnten. Ich boykottiere jegliche Apps die irgendwelche Coins/Chips/Münzen oder sonstige In-Game-Währung anbieten oder quasi eine monatliche Abogebühr einfordern um Werbung ausblenden zu können oder bereits vorhandene Funktionen nach dem Verlust durch ein Zwangsupdate wiederherzustellen.
    Einmalige In-App-Käufe zur dauerhaften Entfernung der Werbebanner, Einschränkungen oder Erweiterung von Leveln wie bei Fieldrunners akzeptiere ich, aber das macht wohl nur einen Anteil im Promillebereich der Apps aus die nicht abzocken

    — komacrew

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