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Funktion lässt sich leicht umgehen

X: Schalter gegen KI-Bildbearbeitung nur Kosmetik

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7 Kommentare 7

Der Kurznachrichtendienst X hat eine neue Funktion eingeführt, die es Nutzern erschweren soll, hochgeladene Bilder mithilfe des Chatbots Grok zu verändern. In der zugehörigen iOS-App findet sich eine neue Einstellung, mit der sich Änderungen durch Grok blockieren lassen sollen. Der praktische Nutzen der Funktion ist jedoch begrenzt. Bildmanipulationen lassen sich auch mithilfe der neuen Option nicht verhindern.

Die neue Option befindet sich im Bearbeitungsbereich für Bilder. Wer über die iOS-App des Kurznachrichtendienstes ein Foto veröffentlichen will, kann zuvor verschiedene Bearbeitungsfunktionen nutzen.

X Grok Bildbearbeitung Verhindern

Beim Hochladen eines Fotos können Nutzer über ein Symbol mit einem Pinsel zusätzliche Einstellungen öffnen und dort eine Funktion aktivieren, die Änderungen durch Grok verhindern soll. Über dieses Menü erreicht man auch die Option, die Veröffentlichung mit Inhaltswarnungen zu versehen. Auch wenn nicht gerade logisch, versteckt sich der neue Schalter am unteren Ende dieses Menüs.

Die Bezeichnung „Änderungen durch Grok blockieren“ erweckt den Eindruck, dass man hier tatsächlich die Möglichkeit hat, den Chatbot von X daran zu hindern, die so gekennzeichneten Bilder zu bearbeiten. Das Magazin The Verge macht jedoch darauf aufmerksam, dass damit lediglich verhindert wird, dass andere Nutzer Grok direkt in ihren Antworten markieren und dem Bot Anweisungen zur Bildbearbeitung geben.

Manipulationen weiterhin möglich

Dagegen können die Bilder weiterhin in der Grok-App geöffnet und verändert werden. Auch das Speichern eines geschützten Bildes und anschließende erneute Hochladen ermöglicht es, die Sperre zu umgehen. Abgesehen davon steht die neue Funktion bislang ohnehin nur in der iOS-App von X zur Verfügung.

Unterm Strich mag der neue Schalter hier und da etwas bewirken. Auf keinen Fall sollte man sich davon allerdings täuschen lassen. Auch die mit dieser Option hochgeladenen Bilder lassen sich wie jedes im Internet veröffentlichte Bild in alle Richtungen manipulieren.

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Entwickler: X Corp.
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09. März 2026 um 18:19 Uhr von chris Fehler gefunden?


    7 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Diese ganzen KI Manipulationen nerven nur noch gewaltig…erschreckend finde ich auch, dass dieser Müll dann auch noch ein begeistertes Publikum findet

  • Warum sollte man eigene bilder nicht verändern dürfen. Das sollte mal jeder selbst entscheiden. Sollen demnächst bestimmte Pinsel für Kunstmaler verboten werden? Diese verbieteritis die uns ständig gängeln will nervt nur noch

    • Niemand hat etwas gegen Kunst und eine wegretuschierte Person im Hintergrund. Aber mit dieser KI wird Kinderpornografie und Fakenews hergestellt. Wer das nicht unterscheiden kann, hat ganz andere Probleme. Und diese Scheinheiligkeit – auf jeder anderen Plattform wäre der Aufschrei noch größer, hier ist es egal, nix wird gesperrt. Ich dachte, Apple hat was gegen nackte Personen? Es sei denn, es kommt vom größten Techmillionär der Welt, da ist es dann „Innovation”

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