Google kündigt neue Funktionen an
Waze erhält Motorradmodus und personalisierte Routen
Google hat eine Reihe von Neuerungen für seine Navigations-App Waze angekündigt. In Deutschland wird zunächst nur ein Teil davon verfügbar sein.. Ein Blick in die Einstellungen der App lohnt sich jedoch allemal, insbesondere wenn ihr diese länger nicht geöffnet habt.
Modus für Motorradfahrer
Die wichtigste Neuerung dürfte der kommende Navigationsmodus für Motorräder sein, der leider jedoch hierzulande erstmal nicht zur Verfügung steht. Nach Angaben von Google berücksichtigt der neue Modus die wichtigsten Merkmale, die eine Motorradfahrt von der Navigation mit dem Auto unterscheiden. So könnten etwa schmalere Straßen genutzt oder Strecken vermieden werden, die sich aufgrund ihres Fahrbahnbelags weniger für Motorräder eignen.
Darüber hinaus soll die App gezielt auf Gefahren hinweisen, die für Zweiräder eine größere Rolle spielen. Dazu zählen Schlaglöcher, Bodenschwellen, erhöhte Fußgängerüberwege, schmale Brücken oder endende Seitenstreifen. Grundlage dafür seien sowohl die in Echtzeit erfassten Verkehrsdaten als auch Informationen aus der Waze-Community.
Zum Start steht der Motorradmodus laut Google nur in Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Peru und den Philippinen zur Verfügung. Weitere Länder sollen jedoch folgen.
Individuelle Routenvorschläge
Google hat zudem die Möglichkeiten zur Personalisierung der Navigation erweitert. Diese Funktionen sollten hierzulande schon bei allen Nutzern verfügbar sein. So kann die App das bisherige Fahrverhalten berücksichtigen und daraus bevorzugte Routenvorschläge ableiten.
Wer beispielsweise häufiger Autobahnen nutzt als Straßen mit vielen Ampeln, soll entsprechende Strecken künftig bevorzugt vorgeschlagen bekommen. Zudem hat laut Google der persönliche Fahrstil Einfluss auf die Berechnung der Ankunftszeiten.
Mehr Spracheingabe oder weniger Sprachausgabe
Die bereits vorhandenen Funktionen zum Melden von Verkehrsereignissen werden ebenfalls erweitert. Wer hier die Spracheingabe nutzt, kann künftig nicht nur Staus oder Behinderungen per Sprache melden, sondern auch Änderungen an den Kartendaten wie etwa Straßensperrungen oder fehlende Adressen vorschlagen.
Wenn es dagegen ruhiger im Auto sein soll, lässt sich künftig ein Modus mit reduzierten Sprachansagen aktivieren. Wichtige Informationen zu Abbiegungen, Spurwechseln oder Gefahren sollen dabei weiterhin ausgegeben werden, allerdings seltener und in kürzerer Form.
Die Änderungen wurden im Waze-Blog von Google angekündigt.

Ich finde die App total cool, nutze sie dennoch nicht mehr, da auf meinem Mercedes das Instrumentendisplay nichts von der Routenführung anzeigt. Die Gameification ist echt witzig!
Ich frage mich seit Jahren, warum es keinen Knopf für Autobahn bevorzugen gibt.
Oder einen für Ampeln Vermeiden.
Oder einen für kleine Straßen vermeiden
Oder Tempo-30-Zone vermeiden
Oder Fahrradstraßen vermeiden
Oder Kreuzungsfreie Fahrt bevorzugen.
Und ich frage mich bis heute: Warum gibt es diese Knöpfe nicht?
Seit 15 Jahren im Einsatz und noch nie wirklich im Stich gelassen worden!