Volle Kontrolle über den Werbeblocker
Void: Neuer Pi-hole-Manager ohne Bezahlschranke
Mit Void ist eine neue iOS-App für die Verwaltung von Pi-hole-Installationen erschienen, die sich bewusst von etablierten Angeboten absetzt. Während die bekannte Pi-hole-Remote in den vergangenen Jahren zusätzliche Funktionen hinter eine kostenpflichtige Vollversion verschoben haben, ist Void vollständig kostenlos.
Die optional angebotenen In-App-Käufe dienen ausschließlich als freiwillige Trinkgeldfunktion und schalten keine zusätzlichen Features frei.
Pi-hole selbst wird in vielen Heimnetzen als zentraler DNS-Filter eingesetzt, um Werbe- und Trackinganfragen netzwerkweit zu blockieren. Der Dienst läuft typischerweise auf einem eigenen Server oder einem Raspberry Pi und verarbeitet sämtliche DNS-Abfragen der angeschlossenen Geräte. Verwaltungsapps wie Void dienen dabei als komfortable Oberfläche für Statuskontrolle und Konfiguration.
Netzwerkweite Steuerung und Analyse
Void erlaubt es, das DNS-Blocking im gesamten Netzwerk mit einem Fingertipp zu aktivieren oder zu deaktivieren. Zusätzlich lassen sich zeitlich begrenzte Pausen festlegen, etwa zur Fehlersuche oder für einzelne Nutzungsszenarien. Widgets auf dem Sperrbildschirm und dem Homescreen zeigen den aktuellen Schutzstatus an und ermöglichen grundlegende Eingriffe, ohne die App zu öffnen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auswertung des Netzwerkverkehrs. Die App stellt Statistiken zu blockierten Anfragen, häufig genutzten Domains und aktiven Clients bereit. DNS-Abfragen lassen sich nach Geräten, Zeiträumen oder Blockierungsstatus filtern. Dadurch wird nachvollziehbar, welche Geräte im Netzwerk welche Anfragen stellen und ob daraus Konfigurationsprobleme entstehen.
Konfiguration, Automatisierung, Anforderungen
Neben der Überwachung bietet Void Zugriff auf zentrale Pi-hole-Einstellungen. Dazu zählen die Pflege von Allow- und Blocklisten, die Verwaltung von Clients per IP-Adresse, MAC-Adresse oder Hostname sowie die Organisation in Gruppen. Auch Wartungsaufgaben wie das Aktualisieren der Blocklisten, das Sichern der Konfiguration oder der Neustart von Diensten sind integriert.
Über die Unterstützung von Apple Kurzbefehlen lassen sich wiederkehrende Abläufe automatisieren. Beispielsweise können tägliche Backups oder der Abgleich mehrerer Pi-hole-Instanzen eingerichtet werden. Die App unterstützt mehrere Installationen gleichzeitig und setzt auf eine abgesicherte Anmeldung mit Passwort. Vorausgesetzt werden Pi-hole ab Version 6 sowie iOS ab Version 17. Der Speicherbedarf fällt mit rund zehn Megabyte gering aus.




Oh je, da muss ich meinen pi-hole erst mal updaten…
Ja, ich wohl auch. Wobei ich im Hinterkopf hatte, von Version 5 auf 6 gab es massive Änderungen, die ich zeitlich jetzt nicht wegstecken konnte. Also muß Void warten. Hätte die App gerne genutzt. Von allen Dingen hab ich eine ständige WireGuard-Verbindung nachhause und könnte so von überall auf den Pi-Hole zugreifen. Naja, ich nutze wenigstens die DNS-Funktion vom Pi-Hole von überall. Und Management kann ich ja auch per Browser erledigen. Wobei ich da schon länger nicht mehr aktiv war.
Generell empfehlenswert…
Ach cool, dann gebe ich PiHole doch demnächst nochmal eine Chance. Damals war da irgendwie noch zu viel, was man manuell und kompliziert einstellen musste, was ohne zu viele Kenntnisse dann doch eher nicht so galant war.
Aber durch so eine App ist das dann auch für Otto-Normal-Verbraucher gut nutzbar.
Danke für den Tipp
Sehe irgendwie keinen Mehrwert zum Webinterface
Das Webinterface ist auf einem iPhone nich gerade gut bedienbar.
Wozu braucht man ein Interface auf dem iPhone?
Na um Blocklisten / Whitelisten zu verwalten etc.
Danke
Gibt es so etwas in der Art eigentlich auch für AdGuard Home ? Oder lohnt sich überhaupt der Umstieg von AdGuard Home (läuft auf einer Synology NAS) auf PiHole ?
Habe die gleiche Frage. Benutze auch seit Jahren AdGuard Home, weil es damals hieß, es sei besser als PiHole. Ist das immer noch der aktuelle Stand? Ich wäre auch bereit zu wechseln.
Ja, zumindest für iOS gibt es „Adguard Home Remote“. Das läuft bei mir sehr gut. Die Pro Version kostet allerdings auch einmalig ein paar EUR.
Ich bin vor ein paar Jahren von PiHole auf Adguard Home umgestiegen. Kann mir jemand sagen, ob es allgemein sinn machen würde wieder zurück zu PiHole zu gehen? Was wären die Vorteile/Nachteile?
Self signed Zertifikate sind ein Problem
An die Frager bzgl. PiHole oder AdGuard…
Beide erfüllen was sie sollen. Bei AdGuard war die Vergangenheit etwas verwirrend. Glaub zuerst Russland und dann wo anders…
Will letztlich sagen, ihr müsst einem Produkt vertrauen und bisher eignen sich beide hervorragend für den Job.
Ich bin bei PiHole… aber vermutlich ist beides in Ordnung.
Was ist denn der Unterschied zu 1Blocker?