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Verkehrsminister Dobrindt: Kostenloses WLAN auch im Nahverkehr

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich gegenüber der Wirtschaftswoche für die Installation kostenloser WLAN-Access-Points im Nahverkehr ausgesprochen und reagiert damit auf das Versprechen der Bahn, ihre ICE-Züge ab 2016 grundsätzlich mit kostenlosen (bzw. durch den Fahrpreis gedeckten) WLAN-Zugang auszustatten.

bahnfra

Im WiWo-Interview fordert Dobrindt

„Kostenloses WLAN muss es im ICE genauso geben wie im Regionalexpress und in den Bahnhöfen. Wir brauchen daher überall gute Serviceangebote und schnellen Zugang ins Internet. Für die Zukunft darf es hier keine Ausnahmen geben.

Mit Blick auf die Bahn verspricht Dobrindt zudem einen schnellen Ausbau der in der 1. Klasse inzwischen verfügbaren WLAN-Anbingung – ifun.de berichtete. „Sobald die Bahn die technischen Hürden genommen hat“, so der Minister, „wird sie auch in der zweiten Klasse kostenloses WLAN anbieten.“

In der 1. Klasse greift das neue Angebot seit Mitte Dezember. Die Bahn erklärt die Nutzung des HotSpots in einer Vier-Schritt-Anleitung:

  • Schritt 1: Aktivieren Sie die WLAN- Funktion und wählen Sie das Netzwerk „Telekom_ICE“ (SSID) aus.
  • Schritt 2: Nach dem Öffnen Ihres Browsers geben Sie eine beliebige URL ein und Sie gelangen automatisch auf die Startseite im ICE.
  • Schritt 3: Mit einem Klick auf „Jetzt ins Internet“ werden Sie auf die Log-in-Seite weitergeleitet.
  • Schritt 4: Wiederholen Sie die Zeichenfolge (Captcha), akzeptieren Sie die Wiedererkennungsfunktion sowie die Nutzungsbedingungen – und schon sind Sie mit dem WLAN der 1. Klasse verbunden.

Gratis WLAN in der 1. Klasse – Hier funktionierts:

wlan

Montag, 19. Jan 2015, 11:32 Uhr — Nicolas
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  • Ist zwar nicht seine Aufgabe, aber Herr Dobrindt könnte sich ja auch gleich für genug Steckdosen in Regionalzügen einsetzen ;-)

  • Was heißt:“geben Sie eine beliebige URL ein“?

    • Keyboard not found. Press any key to continue

    • Wir hatten das in unserer Ferienwohnung auch so. Dort war das extremst nervig. Sobald man das iPad zehn Minuten zugeklappt hat musste man die Zugangsdaten wieder neu eingeben. Diese konnte man zwar in Safari abspeicher zum automatischen Auffüllen. Genervt hat es trotzdem. Im Zug ist das sicher nicht so unangenehm weil man vielleicht länger am Stück surft.

      Wie beschrieben: sobald du das WLAN ausgewählt hast, Safari öffnest und z. B. auf eines deiner Lesezeichen tippst kommt stattdessen die Startseite (HotsPlotz eventuell). Dort gibst du dann die Zugangsdaten ein. Das erklärt sich eigentlich selbst.

  • Der Typ soll sich mal fix kümmern, das die maroden Straßen saniert werden!

  • Das ist längst überfällig. Deutschland ist, was kostenloses WLAN angeht, eh komplett hinterher. Leider wurde dieses Thema in den letzten 10 Jahren komplett verpennt. Andere Länder (und ich meine damit nicht nur die USA) sind uns da meilenweit voraus …

  • in den USA expl. Miami schon lange Standard

  • Aber was bringt mir im Nahverkehr kostenloses WLAN? In der Regel ist in den Städten die Versorgung über Handynetz ausreichend – und wo nicht sollte das behoben werden. Bei Fernverkehr ist das etwas anderes – dort ist auf dem Land und bei den hohen Geschwindigkeiten das Mobilfunknetz einfach zu schach. WLAN in Bus/Tram/Ubahn würde höchstens für Touristen interessant sein, aber auch hier wird das in naher Zukunft durch EU-Eingriff auch für Personen mit ausländischen Handyverträgen, kein Problem sein, mobil zu surfen.

  • Dann stellt sich mir nur die Frage des wie?
    Die Strecken müssten dafür durchgehend mit Mobilfunkstandorten abgedeckt sein.
    Das alleine ist ein kostspieliges Projekt, welches die Bahn wohl nicht selbst bezahlen wird. Dann muss die Technik mit dem ständigen und vorallem schnellen Wechsel zwischen den Türmen klar kommen, zwar möglich aber auch nicht billig.
    Dazu kommt, dass die momentanen Router in den ICEs bereits bis ans Limit ausgelastet sind und da sprechen wir von wesentlich geringeren Nutzerzahlen als in einem vollbesetzten RE.
    Wer soll hier die Anschlusskosten tragen? Der Bund oder die Betreiber und somit der Kunde?
    Ich finde das jeder in Deutschland anrecht auf freies WLan hat (ein schönes first world problem) jedoch wird hier wieder zu schnell gehandelt.
    Da wird nicht mal der kommunale Ausbau zukunftssicher Subventioniert, da haut man schon solche floskeln raus.

  • Ohjeeeee…. Telekom Hotspot.
    Ich durfte das jetzt ein paar Jahre „benutzen“. Ob Flughafen, Bahnhof oder ICE. Es war einfach nur grottig langsam. Eigentlich nicht zu gebrauchen. Ob das jetzt an den gleichzeitigen Zugiffszahlen auf die jeweiligen Router oder Server lag, weiß ich nicht. Und es interessiert mich als User nicht. Aber man ärgert sich als User. Selbst EDGE ist schneller und stabiler.

    • Ich habe das ein paar Mal im ICE genutzt. Das klappte besser als der personal Hotspot.

    • Sign!
      Grottig langsam und instabil! Dafür dann noch Geld zu verlangen, wenn man keinen überteuerten All-In-5-Sterne-Vertrag der Terrorkom hat, ist eine Frechheit!
      Sogar in Mexico gibt es überall FUNKTIONIERENDES WLAN kostenlos – auch im Bus!

    • Es liegt denke ich an der Nutzerzahl. Tagsüber auf der Strecke Köln-Frankfurt tropft das Interner aus den WLAN Antennen. Nachts im leeren Zug konnte ich sogar einige Male Fernsehen streamen.
      An fest installierten Hotspots in den Innenstädten hatte ich noch nie Geschwindigkeitsprobleme.

  • Meine Erfahrungen sind, dass das WLAN im ICE überall langsam war, wo ich auch mit dem Handy nur EDGE hatte (Telekom Vertrag)
    Da sich der WLAN Hotspot im Zug die Daten ja auch über das Telekom Mobilfunknetz holen muss sehe ich nur geringe Vorteile von dem WLAN dort…

    • Stimmt, in vollen Zügen ist das WLAN sehr langsam. Aber der Zug ist nicht nur über das „normale“ Mobilfunknetz angebunden, sondern über zusätzliche Sonderkapazitäten, welche nicht für Handynutzer zur Verfügung stehen. Stichwort Flash-OFDM.

  • Herr D. will sich wohl einen Namen machen. Erst hat er WLAN für Behörden gefordert – für die Warteräume dort. Damit sich die Antragsteller nicht langweilen. Das erinnert mich an das altrömische Brot und Spiele. Und – mit dem Vorschlag oder der Forderung ist es ja nicht getan, das erzeugt nur Wellen oder bloß Schaum.

  • Nicht so ein Fake-HTTP-ONLY Netz. Wenn ich einen öffentlichen Hotspot nutze wird erstmal ein VPN aufgebaut. Einem öffentlichen (meist unverschlüsselten) WLAN vertraue ich nicht.

    Ich würde meinen privaten Anschluss auch anbieten. QR Code für Fenster oder Briefkasten ist auch fertig! Volumen und Bandbreite genug. Aber „Störerhaftung“. Wenn das mal reguliert wird, wird sich ein Netz selber entwickeln.

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