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Von den Scanbot-Machern

Unfade-App hilft beim Digitalisieren analoger Fotos

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16 Kommentare 16

Noch im Laufe des Nachmittags werden die für unseren Scanner-Favoriten Scanbot verantwortlichen Programmierer der doo GmbH ihre neue Unfade-Applikation im App Store veröffentlichen – wir konnten den Download zum Digitalisieren analoger Fotos schon vorab ausprobieren und sind ganz angetan.

Hiking

Unfade benutzt die von Scanbot etablierte Technologie zur Bilderkennung, um das digitalisieren von Fotos in höchster Qualität so schnell und einfach wie möglich zu machen.

Die App besitzt keinen Auslöser, sondern knips drauf los, sobald ein Foto vor dem Sucher erkannt wurde. Anschließend kümmert sich der 40MB-Download um das Begradigen der Aufnahmen und beschneidet die Fotos so, dass keine Hintergründe mehr zu erkennen sind. Ein intelligenter Farbfilter stellt verblasste Farben wieder her – lässt sich aber auch deaktivieren.

Scan Time

Christoph Wagner erklärt:

Halte dein iPhone über ein Bild und die App erkennt es automatisch und schneidet den Scan zu. Selbstverständlich kannst du Scans auch manuell zuschneiden. Es ist möglich den intelligenten Farbrestaurationsfilter anzuwenden, der verblasste Farben wiederherstellt. Oft sehen die restaurierten Scans besser als die verblassten Originale aus. Die Auflösung ist sogar gut genug um neue Abzüge zu bestellen oder deine Fotos zu drucken.

Nach dem Scannen werden die Bilder in der Unfade-App übersichtlich in eigenen Alben dargestellt und nach Aufnahme-Sessions sortiert, lassen sich teilen, im Fotoalbum sichern und als JPG-Datei exportieren.

Unfade sollte eigentlich schon heute früh im App Store erscheinen, stolperte jedoch über ein Freigabeproblem, das die Macher derzeit zusammen mit Apple aus der Welt räumen. Ab ca. 17 Uhr wird die App zum Preis von 5€ über diesen Link erhältlich sein.

Die Unfade-Features im Überblick:

  • Automatisches Erkennen und Zuschneiden der Fotos
  • Farbfilter zur Wiederherstellung verblasster Farben
  • Fotos und Alben können direkt mit der Apple Fotos App geteilt werden
  • Verlustfreie Bildbearbeitung
  • Kein Nutzer “lock-in” wie z.B. durch die Nutzung proprietärer Cloud-Speicherlösungen
App Icon
Unfade - Mobiler Fo
doo GmbH
4,99 €
62.12MB
Mittwoch, 25. Mai 2016, 18:20 Uhr — Nicolas
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  • Sicher eine gute Möglichkeit Bilder die in Alben kleben schnell und einfach mit Freunden zu teilen bzw. nachzubestellen.

    Ist der Qualitätsanspruch jedoch höher, so würde ich weiterhin das professionelle Digitalisieren der Negative empfehlen. Das bietet Gegensatz zum entwickelten Bild die volle „Auflösung“ und die Verfärbung hält sich in Grenzen.

    Vom Digitalisieren mit günstigen Geräten für zu Hause würde ich gänzlich abraten, da genügt diese App völlig!

    Und immer daran denken: die analogen Bilder werden mit der Zeit schlechter, also lieber früher als später mit der Digitalisierung anfangen!

    • Ich habe einen Canon Scanner zuhause mit dem ich digitalisiere. Der unterstützt zwar auch Dias, aber der Zeitaufwand zum scannen selbiger bietet nichtmal bessere Qualität bei 1.200 dpi als Bilder mit 300 dpi zu scannen.

      Der Canon hat sogar den Vorteil das deren Software die Bilder automatisch zuschneidet. Ich kann also 3-4 Bilder auf einmal scannen und haben es so eingestellt, dass die Bilder im Anschluss in der „SetExifData“ App von Marc Vos geöffnet wird. Dort kann ich dann direkt angeben, wie Aufnahmedaten, Standort und Schlagwörter sind.

      • zum thema digitalisieren am mac: mich würde das scanner modell und die software dazu interessieren. kannst du das bitte nennen?

  • Super Idee wie ich finde. Gibt es sowas auch für Desktops? Ich würde ja meine große Kamera für so ein Vorhaben preferieren und mit einem Stativ arbeiten (habe mehrere Hundert alte analoge Fotos). Jedoch habe ich keine Lust jedes Foto selbst zuschneiden zu müssen.

  • Bin gespannt! Hab hier noch an die 1000 Fotos zum digitalisieren liegen. Hatte vor einiger Zeit bereits mit der normalen Scanbot App angefangen. War auch ok… Bei nicht idealem Licht hätte man allerdings entweder Reflexionen oder Schatten, da man ja (logischerweise) nicht den s/w Filter der App nutzen kann, um schlechtes Licht wie bei Dokumenten zu korrigieren.

    Zur Qualität: i. d. R. sind das ja alles keine wahnsinnig tollen Bilder. Die Auflösung von Fotos aus den 70ern-90ern ist bei mir eh schon Käse. Dazu kommt noch, dass es sich zu 98% um das x-te Bild eines Kindergeburtstages handelt. Dafür sollte ein iPhone Scan allemal ausreichen.

  • Kann man Bilder z.B. mit einer DSLR machen und in die App laden oder geht die App nur mit der iPhone/iPad-Kamera?

  • Also, WENN Ihr schon die App „vorab ausprobieren“ durftet, dann hätte ich zumindest einige Vorher/Nacher-Beispiele erwartet und nicht einen reinen Werbetext.

  • Also mal ehrlich, sowas will man doch nicht nutzen. Das reicht vielleicht, um die Bilder per Whats App an freunde zu senden, weil man auf dem kleinen Display die schlechte Qualität eh nicht erkennt, aber zum Archivieren? Sorry, aber wie kann man seine Ansprüche nur so extrem in den Keller schrauben? Da hat der Vater damals noch mit der sündteuren Spiegelreflex Fotos geschossen und heute digitalisiert man sie ernsthaft mit einer billigen Handykamera? Dass sowas hier auch noch als „gut“ bezeichnet wird ist wirklich zum weinen. Sorry, aber nein! Einfach Nein! Heutzutage haben die ganzen Hipster „Fags“ doch keinerlei Qualitätsansprüche mehr. Und das betrifft einfach alles. Kann doch echt nicht sein, ich bin mitte zwanzig und komm mir vor wie ein alter mann. Als wär man im falschen Film.
    Jetzt fehlt nur noch, dass Leute die extrem herunterkomprimierten WhatsApp Fotos auf Fotopapier ausdrucken und aufhängen…. Da bekomme ich wirklich PULS!

    • Du siehst das ein bisschen zu krass und zu sehr in Richtung Profi-Qualität. Papi hat „damals“ vlt. eine Spiegelreflex benutzt, Mami und die meisten anderen aber die Fix-Fokus-Schnippsen, deren Bildqualität (nachweislich heute in den alten Fotoalben nachzusehen) DEUTLICH unter heutigen Handy-Kameras lag. Und auch die Filmqualität war dermaleinst nicht sooo rosig, Weißabgleich & Belichtung waren immer eine Herausforderung und das Ergebnis mau, wenn das Entwicklungslabor nicht perfekt gearbeitet hat – und das haben sie nicht!

      Niemand hat im familiären Bereich Cover-Hochglanz-Fotos geschossen. Da sehe ich heute schon wesentlich besseres (nicht permanent, aber durchaus öfter) von iPhones oder Galaxys. Und die Nachbearbeitung ist für den Hobbyfotografen überhaupt erst seit dem Digitalfoto-Zeitalter möglich und die Möglichkeiten werden immer besser, sogar am Handy.

      Und ich habe selbst mit dem iPhone 6 schon Bilder abfotografiert und so nachbearbeitet, dass es weit über damaligen Qualitätsansprüchen lag.

      Wären die Algorithmen dieser App ideal, könnte man gute Ergebnisse erzielen, die auch als Abzüge geeignet wären. Leider bleiben die Vorstellung hier und die App-Beschreibung die Ergebnisse schuldig, und DAS stört mich.

      Und nicht nur die Qualität des Equipments ist entscheiden! Der Fotograf macht das Bild – und wie schon des öfteren Bewiesen wurde, können auch mit modernen Smartphones extrem hochwertige Bilder geschossen werden.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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