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Düsseldorfer „Traffic Pilot“: Grüne Welle-App für Radfahrer

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Positive Nachrichten aus Düsseldorf: 25 Monate nach dem Start des KoMoD-Forschungsvorhabens (KoMoD: „Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf“) liegt jetzt das Ergebnis vor: Die App Traffic Pilot für Radfahrer.

Gruene Welle App Fahrrad
Der Download zeigt Radlern auf der 20 Kilometer langen Teststrecke die richtige Geschwindigkeit um in der „Grünen Welle“ zu bleiben und steht kostenfrei im App Store zur Verfügung.

Neben der Teststrecke in Oberkassel ist zunächst ein Gebiet in der Friedrichstadt freigeschaltet. Es ist geplant, den Service bis Ende des Jahres sukzessive auf das ganze Stadtgebiet zu auszudehnen. Detailinformationen zu den gezeigten Use Cases können der Projektbroschüre entnommen werden. Weitere Informationen zu den einzelnen Testfeldern und den 13 Use Cases sind im Internet unter komod-testfeld.org verfügbar.

Laden im App Store
‎trafficpilot
‎trafficpilot
Entwickler: GEVAS software GmbH
Preis: Kostenlos
Laden

Oberbürgermeister Thomas Geisel kommentiert:

„Mit dem Projekt KoMoD wird in Düsseldorf an der Mobilität der Zukunft gearbeitet. Das vernetzte und zukünftig automatisierte Fahren wird einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie der Verkehrseffizienz leisten. Gleichzeitig werden Lärm- und Luftschadstoffe reduziert. Besonders freue ich mich darüber, dass die erste Anwendung aus KoMoD, die in den Realbetrieb überführt wird, das Radfahren unterstützt und damit attraktiver macht. Die Smartphone App ‚traffic pilot‘ zeigt die richtige Geschwindigkeit für Radfahrer, um in der ‚Grünen Welle‘ zu bleiben und steht ab sofort zum Herunterladen zur Verfügung.“

Traffic Pilot: Die wichtigsten Funktionen

  • Berechnung einer Rot-Grün-Prognose für die Ampeln im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf auf den Servern in der Verkehrsleitzentrale
  • Anzeige der Rot-Grün-Prognose in einer Smartphone-App (ANDROID und IOS)
  • Funktionen zur automatischen Kartenanalyse und zur Bestimmung der in Fahrtrichtung voraus liegenden Ampel (serverseitig)
  • Kommunikation über Mobilfunk
  • Modi für Rad und Auto
  • Sprachausgabe mit Empfehlung der Geschwindigkeit für Erreichen von Grün an der nächsten Ampel

Zum Nachlesen

Montag, 08. Jul 2019, 9:43 Uhr — Nicolas
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  • Ha -ha. Viele halten sich eh nicht daran bei Rot anzuhalten sondern fahren dann einfach über den Fussweg …

    • Leider wirklich so, Fahrradfahrer sind mit die schlimmsten Rowdys im Verkehr. Die sollten ebenso bestraft werden wie Autofahrer.

      • Leider ja. Aber Radfahrer mit Führerschein werden meines Wissens wie Autofahrer behandelt. Jetzt müsste es nur noch ausreichend Ordnungshüter geben, die das ganze auch Mal durchsetzen.

      • In Zürich haben Polizisten vor kurzem in einem Park mit Fahrverbot Fahrradfahrer angehalten und 40 Fr. Bussen verteilt. Das Resultat davon waren über 70 Bussen in zwei Stunden und ein Zeitungsartikel über einen Radfahrer, der sich über die Pingeligkeit der Polizei aufregte.
        Die Kommentare darunter waren äusserst amüsant, da sich die Meisten über das durchgreifen der Polizei freuten und sich an den buthurt Fahrradfahrern amüsierten.

    • Ganz ehrlich, wieso es keine extra Regelungen für Rad Fahrer gibt ist mit schleierhaft, es sollte gefördert werden und nicht einfach wie ein Auto behandelt werden.

      Erstens rechts abbiegen sollte einfach mal immer erlaubt sein als Rad Fahrer. Und auch bei Straßen auf denen nur ne Ampel ist für die Fußgänger sollten Rad Fahrer durch fahren dürfen. Klar der Fußgänger hat immer Vorfahrt.

    • Das kenne ich auch, das für Radfahrer einfach gar keine Regeln gelten. Keine Ample, keine Schilder. Da wird wahllos über Rot gefahren und noch gemotzt, wenn man sie anhupt, weil man selbst gerade grün hat. Oder Entgegen der Beschilderung in die Einbahnstraße (ohne Zusatz, das ein Radfahrer auch anders reinfahren darf). Ich frage mich ob die mit dem Auto dann genauso beschissen fahren wie mit ihrem Rad.

      Auch wenn es genug gibt, die sich an Regelungen halten, es gibt auch genauso viele, die es eben nicht tun. Sollte, genau wie bei Autofahrern auch, einfach noch viel mehr Geld kosten. ;-) Alles noch viel zu günstig bei uns.

      • Radfahrer dürfen immer in die Einbahnstraße andershreum reinfahren. Da braucht es keine Extra-Beschilderung.

      • Diese Idioten die es da auf dem Bike gibt, gibt es genau so auch im Auto. Das ist doch kein Unterschied.

        Ich fahre oft Fahrrad und halte mich an alle Schilder und Ampeln. Regelmäßig wird einem die Vorfahrt genommen, Radwege missachtet und so eng überholt das es nicht lustig ist. Gut, ich muss dazu sagen, Stuttgart ist vermutlich auch die Fahrrad unfreundlichste Stadt die ich kenne. Radwege sind hier sehr selten und hören auch gerne mal im nirgendwo auf… :D

      • “Einbahnstraßen dürfen auch von Radfahrern grundsätzlich nur in der vorgegebenen Richtung befahren werden. Halten Sie sich nicht an das Gebot, droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 35 Euro.”

      • Falsch. Einbahnstraßen gelten auch für Fahrradfahrer, es sei denn, man schiebt das Rad.

      • Nein, dürfen die nicht. @rover

        „Einbahnstraßen dürfen auch von Radfahrern grundsätzlich nur in der vorgegebenen Richtung befahren werden. Halten Sie sich nicht an das Gebot, droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 35 Euro. “ arag.de

      • Haha und genau da haben wir dann den ersten, der das Problem verursacht. Ohne extra Beschilderung 35€ Strafe.

      • Das Einfahren für Radfahrer in eine Einbahnstrasse entgegen der Fahrtrichtung ist nur mit Extraschild erlaubt

      • …… viel zu billig, 100€ halte ich für angemessen !

      • Falsch. Darf ein Radfahrer in die „falsche“ Richtung fahren, ist dies immer unter dem Durchfahrtsverbot gesondert gekennzeichnet. Ebenso unter dem Einbahnstraßenschild, damit der Autofahrer mit eventuellem Gegenverkehr rechnet. Keine Sonderkennzeichnung fürs Rad und man ist wie ein Auto zu behandeln.

    • Das Problem bei den Radfahrern ist einfach, dass die kein Kennzeichen haben.
      Ich will nicht wissen, wie der Autoverkehr laufen würde, wenn es keine Kennzeichen gäbe.

    • Wenn sie absteigen ist es legal. Und leider gibt es viel zu selten Fahrradampeln und Rechtsabbieger auf den Fahrradweg frei Schilder für Fahrradfahrer.

  • Die Idee dahinter ist echt ganz nett. Das in einer der hiesigen Navigationsapps einzubauen wäre denke ich ein guter Schritt. Vor allem für Personen die nicht wohnhaft sind in Düsseldorf

  • Kann der Düsseldorfer OB bitte mal mit seinem Münchner Kollegen telefonieren. In der bayerischen Landeshauptstadt denkt man ja immer noch dass die beste Lösung der Verkehrskollaps ist, damit alle zu Fuß gehen, oder dass der MVG unbegrenzt Menschen aufnehmen kann, obwohl der jetzt schon ganz von alleine kollabiert.

    • Echt so, in München wird absichtlich alles verlangsamt und die Ampelschaltung so gemacht, dass es keine grüne Welle gibt.
      Nur Stau, egal ob für Auto, Rad oder Bus.

  • Schöne Idee, aber ob das immer so klappt? Die App muss ja auch den Weg vorausberechnen können wenn ich abbiege … wie soll das gehen ? Muss ja mit dem navi verbunden sein.

    Würde man mal eine sekundenanzeige an den Ampeln installieren, wie auch schon in vielen anderen Ländern, wäre es auch stressfreier. Man erkennt schon von der Entfernung, das man es nicht mehr schafft und weis auch wenn man bei rot steht das es noch lange dauert und der Motor aus bleiben kann…
    Das nochmal vor der Ampel Gasgeben „ich schaff das noch“ ist damit auch vorbei.
    Aber sowas wäre zu simpel für unsere Politik, bei uns muss entwickelt, entschieden, getestet werden um dann am Ende doch verworfen zu werden.

  • Eine CarPlay-Umsetzung dafür wäre super!

    • Würde eh nix bringen. In der Heerstrasse in Berlin haben wir die Anzeige das zB mit 40 grüne Welle ist. Und was fahren die Leute?
      Richtig keine 40 deutlich schneller. Auf das sie dann immer schön wieder bei Rot stehen

  • Reichlich praxisfern. Die richtige Geschwindigkeit für Fahrräder, um in der grünen Welle zu bleiben. Aber Hauptsache was geforscht.
    Vielleicht gibt es auch eine App, die Fahrradfahrern die Strassenverkehrsordnung erklärt. Da hapert es gewaltig.

  • Die Idee ist klasse……für Berliner Radfahrer aber sinnlos. Wie sollen sich die Radfahrer während sie freihändig fahrend, mit Kopfhörern/In-Ears auf dem Handy tippend/ die Spotify Playlist durchscrollend auch noch auf so etwas blödes wie Ampeln konzentrieren????? Das kann man doch nicht wirklich von den armen, leidgeplagten Radfahrern erwarten. Also bitte……

  • Passt wieder zu Geisel, der gibt Geld für Schwachsinn aus und fährt selber ein Dieselwagenfür 7 Personen
    Warum ist das alles so weil der Stimmen für seine Wahl braucht nur jeder der einwenig nachdenkt wird Geisel nicht WÄHLEN

  • 1.) Erstmal verstehe ich die Überschrift nicht. Die App ist doch für Radfahrer UND Autofahrer. Warum wird nur auf das Rad
    2.) Ich finde CO2 sparen usw. gut und wichtig. Trotzdem kann das Fahrrad (Technologie aus 1700) nicht die Lösung sein, zumal es in Deutschland ständig regnet oder kalt ist.
    Das man vom Individualverkehr (1 Person, 2 Tonnen Auto) wegkommen sollte, leuchtet mir ein, aber schön wäre besserer ÖPNV, innovative Sharing Lösungen usw. und nicht Fortbewegung mit Muskelkraft wie im Mittelalter.

  • oder man macht das wie in kopenhagen. dann brauch man keinen digitalen assistenten.

  • Würde mich interessieren wie schnell man mit einem Bot das System für sich als Autofahrer ausnutzen könnte haha

  • Die Geschindigkeit und Fahrweise inklusive der Rücksichtnahme hat sich an den Gegebenheiten des Umfelds zu orientieren und nicht an theoretischen Wellen.
    Außerdem verleitet es loszubrettern, um es noch zu schaffen oder vor sich hin zu schleichen und andere zu behindern.
    Selten sinnbefreite App.

  • Nur weil die Straßen voll sind mit 5-Sitzern wo eine Person drin sitzt, müssen Radfahrer alle 300m anhalten und warten. Und dann direkt neben ihnen und LKWs zu fahren (Schlaglöcher und Wurzeln befinden sich gerne am Rand der Straße) und mit ihnen gemeinsam abbiegen, wobei man gerne übersehen wird. Und dann beschweren sie sich noch, dass man ihnen ausweichen will und eben mal über den Bürgersteig rechts / links abbiegt. Viel Regelbrechen von Radfahrern ist Selbstschutz und meist intuitiv. Ich habe immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich mich stur an die Regeln halte und hoffe, dass andere das auch tun. Im Auto geht es nicht anders, da muss man zwar auch mit Fehlern anderer rechnen, aber zur Not pocht man auf sein Recht und die Versicherung zahlt. Mit dem Rad kann es da schon zu spät sein. Da kann es für den Autofahrer schonmal wild aussehen, wenn man lieber für eine Passage auf die Straße vom holprigen Radweg wechselt oder sogar kurz den Bürgersteig mitnimmt. Es ist für einen selber aber oft sicherer (und damit auch für die anderen).

  • In Hamburg wäre ich ja nur schon froh, wenn es mehr Radwege gäbe und diese nicht gepflastert wären… :-/

  • Das Problem mit den Radfahrern hat sich leider mit den eBikes auch noch verschlimmert. Wenn dann Menschen, die schon auf einem normalen Rad überfordert sind auch noch mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind.

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