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Tim Cook im Video-Interview: „I don’t know where this stops“

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Der US-Nachrichtensender ABC hat Apple Chef Tim Cook zur aktuellen Auseinandersetzung mit den amerikanischen Strafverfolgungsbehörden interviewt und den halbstündigen Beitrag jetzt auf der offiziellen Webseite des Fernsehsenders veröffentlicht.

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Einen Tag vor dem Ende der Widerspruchsfrist fasst Apples CEO die Ereignisse der zurückliegenden Woche hier erneut zusammen und unterstreicht seine unveränderte Position: Es sei unmöglich das iPhone mit einer Hintertür auszustatten, die sich nur von „guten Jungs“ öffnen lassen würden. Apple könne die Forderungen des FBI demnach nicht mit einem guten Gewissen erfüllen.

„If a court can ask us to write this piece of software, think about what else they could ask us to write — maybe it’s an operating system for surveillance, maybe the ability for the law enforcement to turn on the camera. I don’t know where this stops. But I do know that this is not what should be happening in this country.“

Das Interview lässt Überraschungen vermissen, macht dafür aber mehr als deutlich klar: Apple führt keinen Marketing-Streifzug, sondern sieht die Grundfeste freier Meinungsäußerung erschüttert

Das komplette Interview auf Youtube

Donnerstag, 25. Feb 2016, 9:06 Uhr — Nicolas
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  • Viel spannender als das Interview finde ich eigentlich, Tim Cooks Büro mal von Innen sehen zu können.

  • Ich glaub es ist nur das Vorzimmer o(^_-)O

  • Und was ist das hinter dem iMac stehende flaschenähnliche Ding? Es wird doch nicht ein bisher unveröffentlichtes Apple-Gadget sein? Vielleicht eine iBottle?

    • Oh ja, die revolutionäre iBottle – endlich Schluss mit dem Problem der Getränkeaufbewahrung. Sie schützt dein Wasser davor, spontan über den Schreibtisch zu laufen und synchronisiert sich mit deinem Durst, wenn du sie an die Lippen setzt :))

  • Für mich stellt sich die Frage, wenn Apple jetzt dieses eine iPhone mit einer Backdoor Versehen würde! Dann würden die Gerichte bei jedem iPhone, beziehungsweise bei jedem Verdacht, dass dieses iPhone in ein Verbrechen verwickelt ist oder auch nur Informationen über ein Verbrechen beinhalten könnte. Davon Gebrauch machen. Es wäre egal ob es sich um ein Strafmandat für falsch Parken handelt, einen Mord oder einen terroristischen Anschlag. Unsere iPhones wären auf jeden Fall nicht mehr die sichere Bastion, die sie jetzt sind, solange kein Jailbreak gemacht wurde.

  • Ob Tim Cook absichtlich „…happening in this COUNTRY“ als Formulierung verwendet hat?
    Vielleicht gab es zuvor schon weniger offizielle Anfragen von anderen Ländern.

  • Apple ist es halt wichtig, die gefühlte Sicherheit hoch zu halten.
    Bei der ganzen Diskussion um dieses iPhone hat man aber schön gesehen, dass nichts sicher ist, wenn es in der Cloud ist. Alles was in der Cloud ist, können die ja schließlich entschlüsseln.
    Ich habe bei mir HomeKit eingerichtet. Um HomeKit zu nutzen, muss man den iCloud Schlüsselbund aktivieren. Also sind jetzt alle meine Passwörter vom iPhone in der Cloud. Und somit auch unsicher.

    • Im Vergleich zu den anderen regulär verschlüsselten Daten, die du in die iCloud lädst, sind die Passwörter im Schlüsselbund aber nochmal extra mit dem iCloud-Sicherheitscode, also dem Passwort das du dafür vergibst verschlüsselt und somit auch für Apple nicht einsehbar.

      • Eine Verschlüsselung ist doch kein Problem. Das FBI fordert ja jetzt auch nicht das Passwort für die Entschlüsselung des iPhones. Es muss nur die Funktion zum löschen der Daten deaktiviert werden. Dann können die das iPhone knacken. Was sollte die also daran hindern, den Schlüssel für den Schlüsselbund zu knacken? Das meinte ich mit gefühlte Sicherheit.

      • Na ja, bei einem entsprechend starken Passwort wird selbst über Brute-Force dein Schlüsselbund nicht so schnell zu knacken sein. Das kann Monate bis Jahre dauern um dein Passwort zu knacken.
        Und ob das FBI letztendlich an die im iPhone des Täters gespeicherten Daten rankommt, sofern das Löschen nach 10maliger Falscheingabe verhindert wird, ist auch unsicher, aber sie wollen es halt zumindest versuchen und das kann eben auch Monate bis Jahre dauern, wenn der Täter ein entsprechend starkes Passwort und nicht nur Ziffern gewählt hat.

      • Dann fühl dich sicher.

      • Das tue ich mit Sicherheit :-)

        Und laut den neusten Nachrichten will Apple ja die Verschlüsselung noch weiter ausbauen, so dass eine Entschlüsselung so gut wie gänzlich unmöglich wird.

      • Sicherer ist immer besser. Eigentlich ist es ja nur das Verhältnis von Aufwand und Nutzen der Entschlüsselung. Diese Verschlüsselung schützt vermutlich ausreichend gegen anlasslose Überwachung, da der Aufwand da zu groß ist, bei sehr geringem Nutzen. Das ist für mich das Wichtigste.

      • Eben, so meinte ich das :-)

      • Und wenn Apple das für das eine iPhone macht und für die weiteren Hunderte die Folgen werden, wird diese Software auch eines Tages in die Hände Krimineller landen die dann jederzeit wissen wo Du bist und in Ruhe Dein Haus ausräumen wenn Du nicht da bist, oder sie werden wissen wo sie Dich finden und sie haben alle Daten die auf Deinem iPhone sind. Ist das ok? Da wird es hinführen!

  • …genau, der Anfang wurde doch schon gemacht in dem nun 12 oder 13 weitere iPhone´s geöffnet werden sollen, wer glaubt denn wirklich das es dabei bleibt? Kein Mensch mit gesundem Menschenverstand. Einmal offen immer offen!

  • Wenn Apple eine Hintertür in die Software einbauen würde, dann würden sie auch eine menge Käufer verlieren. Ich kaufe Apple Produkte weil sie sicher sind. Ich mache Werbung für Apple Produkte weil sie sicher sind. Viele in meinem Bekanntenkreis sind meinen Argumenten gefolgt, auch wenn Apple teilweise mehrere hundert Euro teurer ist. Meine Sicherheit ist es mir wert und mit den Jahren, und den vielen Möglichkeiten die da noch kommen (Banking, Health, Homekit usw.), wird es immer mehr Leuten ein Anliegen sein, ein sicheres Device zu haben.

    Für Apple wäre es ein enormer Imageschaden wenn sie hier ihre Philosophie ändern würden. Dem sind sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bewusst.

    Abgesehen davon reden wir hier von einem iPhone, von dem das FBI gar nicht weiß, was darauf zu finden ist. Hier wird nur gemutmaßt, ohne weitere Beweise. Es ist ja nicht so, als würden sie mit den Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Terrorzelle ausfindig machen.

    Das FBI hat in diesem Fall nur die Möglichkeit entdeckt, den Druck auf Apple zu erhöhen.

  • ist euch mal aufgefallen, dass der Tim letztendlich immer und immer wieder genau dasselbe sagt? allein in der ersten Viertelstunde hat er mindestens 3x gesagt, dass so ein modifiziertes iOS „the software-equivalent of cancer“ ist… komisch diese Amerikaner

  • Tja so ein feinsinniger und gut überlegender Tim Cook und auf der anderen Seite Leute wie Donald Trump, welcher eventuell sogar demnächst in der Regierung ist. Ein Widerspruch der sicherlich nicht auflösbar ist. Die Amerikaner müssen sehr auf der Hut sein, nicht von Ihrer Regierung zu verängstigten Sklaven gemacht zu werden. Sie sind auf dem besten Weg dahin ohne es anscheinend selber zu merken. Freiheit gibt es nun mal nicht ohne ein Risiko, leider.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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