Mehr für Training und Trails
Strava bringt Schnellzugriffe auf den iPhone-Sperrbildschirm
Strava verteilt eine neue Runde an Funktionsverbesserungen. Für iPhone-Nutzer fällt vor allem Version 480.0.0 ins Auge: Die Fitness-App lässt sich jetzt über neue Widgets direkt vom Sperrbildschirm aus öffnen. Gleichzeitig erweitert Strava die Auswertung von Krafttraining, verbessert seine Outdoor-Karten und baut die Anbindung an den KI-Assistenten Claude aus.
Direkt vom Sperrbildschirm starten
Die neuen iOS-Widgets bieten Schnellzugriffe auf die Bereiche „Start“, „Karten“ und „Du“. Sie lassen sich über einen längeren Druck auf den Sperrbildschirm und die anschließende Anpassung hinzufügen. Im deutschen App Store wird die Neuerung inzwischen ausdrücklich für Version 480.0.0 aufgeführt.
Zusätzlich bleiben die bereits vorhandenen Home-Bildschirm-Widgets erhalten. Dort lässt sich unter anderem die wöchentliche Lauf- beziehungsweise Fahrleistung anzeigen. Abonnenten können zudem ihren Fortschritt bei Wochenzielen verfolgen.
Muskelkarte wird genauer
Auch das im Frühjahr deutlich ausgebaute Krafttraining erhält weitere Verbesserungen. Die Muskelkarte berücksichtigt nun die Zahl der absolvierten Sätze. Besonders beanspruchte Muskelgruppen werden entsprechend stärker hervorgehoben und sollen nach dem Training schneller erkennen lassen, welche Bereiche tatsächlich belastet wurden.
Mit Lyfta, Gravl und Hybrd können außerdem drei weitere Krafttrainings-Apps ihre Einheiten direkt an Strava übergeben. Dabei werden Übungen, Sätze, Wiederholungen und Gewichte übernommen. Bei einer nicht englischsprachigen App-Oberfläche lassen sich Übungen zudem mit ihren englischen Namen suchen.
Mehr Details für Wanderer und Mountainbiker
Strava arbeitet gleichzeitig weiter an seinem im Juni angekündigten Ausbau der Wander- und Trailfunktionen. Karten zeigen jetzt zusätzliche Schwierigkeitsangaben, deutlicher erkennbare Klippen und Parkgrenzen sowie hervorgehobene Ausgangspunkte, Gipfel und Aussichtspunkte.
Bei Mountainbike-Strecken kommen farblich gekennzeichnete Schwierigkeitsgrade sowie Richtungspfeile hinzu. Damit lässt sich bereits bei der Planung besser abschätzen, was auf einer Route wartet.
Abonnenten, die Strava mit Claude verbunden haben, können dem KI-Assistenten jetzt zudem Fragen zu Krafttraining stellen. Claude kann beispielsweise Übungen, Sätze, Gewichte und Wiederholungen auswerten oder Fragen dazu beantworten, wo eine bestimmte Aktivität stattgefunden hat.
Strava zufolge sind die Neuerungen bereits freigeschaltet. Voraussetzung ist die aktuelle Version der App. Strava steht weiterhin kostenlos bereit, bietet für erweiterte Trainings- und Analysefunktionen aber zusätzlich ein kostenpflichtiges Abonnement an.

