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Steckdose und Türsensor: Erste HomeKit-zertifizierte Produkte von Elgato

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Wenn denn Apple irgendwann mit HomeKit an den Start kommt, wird Elgato einer der ersten Hersteller sein, die in Deutschland kompatible Produkte auf den Markt bringen. Das Unternehmen hat nun die beiden ersten bereits offiziell von Apple zertifizierten HomeKit-Komponenten aus eigenem Hause vorgestellt.

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Konkret handelt es sich dabei um eine schaltbare Steckdose und einen Tür- und Fenstersensor aus der Produktreihe Eve. Wir erinnern uns, die neue Produktlinie wurde bereits von einiger Zeit angekündigt und soll neben den nun vorgestellten bereits HomeKit-zertifizierten Geräten um weitere Sensoren erweitert werden, beispielsweise für Temperatur- und Luftqualitätsmessung, Wassertemperatur oder auch Rauchmelder.

Apple TV als Hub?

Das Besondere an den Eve-Produkten ist die Tatsache, dass sie sich ausschließlich über Bluetooth Smart verbinden und somit auf ohne Zubehör wie einen Hub nutzbar sind. Wie die Anbindung an HomeKit letztendlich erfolgen soll ist mangels der Tatsache, dass Apple sich hier weiter mit Informationen zurückhält, noch fraglich. Höchstwahrscheinlich spielt ja in diesem Zusammenhang Apple TV oder ein Nachfolgegerät eine zentrale Rolle. Bereits das aktuelle Apple TV kann ja auch Bluetooth-Geräte ansprechen, hier dürfte allerdings die geringe Reichweite des integrierten Bluetooth-Chips eine kritische Rolle spielen. Da Apple aber ausdrücklich auch Bluetooth-Geräte für HomeKit und somit die Vernetzung untereinander wie auch den Zugriff von extern zertifiziert ist davon auszugehen, dass entsprechendes Zubehör, beispielsweise ein separater Hub, entweder von Apple selbst auf den Markt gebracht, oder von einem Dritthersteller lizensiert wird.

Die Geräte aus der Elgato-Eve-Reihe liefern ihrem Besitzer auch umfassende Statistiken zur Nutzung bzw. den durch ihre Sensoren erfassten Werte. Die schaltbare Steckdose beispielsweise kann gleichzeitig auch den Energieverbrauch des angeschlossenen Geräts erfassen. Diese Daten bleiben dabei ausschließlich auf den Geräten des Besitzers gespeichert und verlassen zu keiner Zeit das Haus. Der Verkaufsstart dürfte sich am noch ausstehenden offiziellen Startschuss für HomeKit durch Apple orientieren.

Donnerstag, 08. Jan 2015, 15:33 Uhr — chris
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    • +1

      Vorallem: Daten verlassen niemals das Haus. (Abgesehen davon dass es direkt vor der Tür noch zu empfangen wäre)

      • Empfangen ist ja auch nicht das Problem oder? Erstmal muss jemand den entsprechenden Zugriff bekommen und bei Apple Zertifizierten Geräten wird das sicherlich schwer möglich sein.
        Und wenn schon, schaltet halt jemand meine Steckdose ab oder überwacht meinen Verbrauch, wen interessiert es? Immer diese Überempfindlichkeit.

      • Ich glaube nicht, dass Apple sich diese Daten entgehen lässt. Vermutlich ist HomeKit nur dafür da, dass alles über Apple läuft und nicht über je einen Server pro Hersteller.
        Wenn man Lösungen, wie Fhem tiefer in Apples Betriebssystem integrieren könnte, wäre das schon genial.
        Aber Siri öffnet ja leider noch nicht einmal WebApps.

      • „verlassen zu keiner Zeit das Haus“ – sind aber auf dem Ipad gespeichert …
        naja, hier ist sicher der Datentransfer mit Appleservern gemeint. Das ist aber nicht das schlimme.
        Es geht darum, dass die Steuerung/Kontrolle zu leicht zu kapern ist. Bisher gibts nirgends Geräte, die einfache Übernahmeangriffe überstehen. Aber wer unbedingt von Schlüssel auf Smartphone umsteigen will und ohne Handy dann weder ins Haus noch den Schlüsseldienst anrufen kann, der solls machen.

      • Es geht nicht nur darum, dass alle Daten dreimal um die Welt flitzen, es geht besonders darum, dass ich nicht auf die Verfügbarkeit eines Servers bei einem Hersteller angewiesen sein will. ok, Apple wird so schnell vielleicht nicht Pleite sein, aber wer weiß es bei anderen Anbietern wann die ihre Server abschalten? Und selbst bei Apple sieht man mit der iCloud, dass ältere OS X Versionen und iOS Versionen gekickt werden.

  • Ich warte auf Heizkörperthermostate die mit Apples HomeKit funktionieren! Meine Hoffnung ist, dass irgendwann mal alles über EINE App zu regeln ist (Licht, Heizung, Rollo…).

  • Mich würde ja brennend interessieren, was so eine Steckdose kosten soll… Hat der Hersteller da irgendeine Andeutung gemacht?

    • Nein, der Preis steht wohl noch nicht. Ich tippe aber mal auf 40-50 Euro.

      • 50 Euro klingt eigentlich ganz ok. Nicht um alle Steckdosen in der Wohnung damit auszurüsten, aber bei einer oder zwei hätte ich diese Funktionalität schon sehr gerne. Ich hoffe ihr berichtet nochmal, wenn es die Produkte dann auch wirklich zu kaufen gibt.

  • auch aus dieser Steckdose kommt Strom und kein Manna, lediglich der Ein-/Ausschalter eines angeschlossenen Gerätes ist beeinflussbar. Was für ein Aufwand für eine solche Bagatelle.

  • Alles über eine App zu Steuern geht zum Beispiel mit openHAB, erfordert aber das nötige Know-How dafür. Wem es interessiert, hier der Link: http://www.openhab.org!

  • Hoffentlich ermöglicht Apple die Anbindung via ATV und die Airport’s -Reihe .. <3

  • Ich schalte Steckdosen und überwache Türkontakte mit einem Raspberry Pi.
    Funk-Türkontakt kostet 2€ (aus China) und drei Steckdosen kosten 10€. Alles über eine Webseite vom Iphone steuerbar. Was der Pi nach einem Signal vom Türkontakt machen soll, kann ich mir aussuchen (loggen, Daten in die Dropbox laden, Pushnachricht verschicken, Steckdosen schalten usw.). Raspberry mit 433Mhz-Sender und Empfänger, Netzteil, WLAN-Stick und SD-Karte ca. 50€. Für 70 Euro kann ich damit drei Steckdosen steuern und 5 Türen überwachen. Damit ist der Pi zu 10% ausgelastet und kann noch als Datenserver usw. dienen.

  • Interessant wäre der Standby-Verbrauch der Steckdosen. Dieser ist bei Funksteckdosen sehr unterschiedlich (meine brauchen 0,3W.. mache andere ziehen 5W)

  • Mein Ausstattung:

    Raspberry pi 30€
    Netzteil ca. 5€
    SD Karte .. nach Bedarf (ab 5€)
    433Mhz Sender & Empfänger 2,80€ (ebay)
    3x Funktürkontakt 6,30€
    3x Funksteckdose 10€
    Funkrauchmelder 10€

    alles über ein Webinterface steuerbar.

    siehe http://raspberrypiguide.de/how.....steuerung/
    und http://shop.ninjablocks.com/bl.....spberry-pi
    (für letzteres habe ich selbst ein webinterface erstellt)

    Klar kann man auch alles schon fertig kaufen. Aber wer etwas Ahnung hat, hat nahezu unbegrenzte Möglichkeiten mit dem Raspberry.

    • Allerdings sind diese 433 Komponenten meist ohne Verschlüsselung und können beliebig „fremdgeschaltet“ werden. Abhören ist auch möglich, so lernt man schließlich auch unbekannte Sender an.
      Türschloss geht also schon mal gar nicht. Steckdosen nur für ein-ausschaltunempfindliche Elektronik wie Lampen usw.. Alarmgeräte nur, wenn man Fehlalarme akzeptiert und Scharfschalten bzw. deaktivieren keinesfalls per Funk.

      Ist aber trotzdem ein nettes Hobbyprojekt, habe selber ein raspi mit 433 Funkkomponenten laufen.

    • Ob das wirklich klug ist billige Rauchmelder aus China für 10 Euro zu nehmen? Wenn das Haus im Schlaf abbrennt und die Dinger nicht funktionieren ärgert man sich sicherlich. Oder eben auch nicht mehr…..

  • Nur mit BT ist wegen der Reichweite halt dumm…

    Ich will nen Hub der die einzelnen Sensoren steuert und SNMP fähig ist…

  • Da freuen sich aber die einbrecher der zukunft. Mit einem gerät vors haus stellen, knopf drücken und das ganze haus ist offen, sofern natürlich das system gehackt ist, was aber mit sicherheit geschehen wird wenn es mal richtig verbreitet ist. Für türen und fenster würde ich sowas nie einsetzen, zu unsicher. Bei steckdosen, licht, heizung und sowas ist das natürlich kein problem.

  • Ich würde mich momentan eher über ein Update der Avea app mit Widget freuen

  • also, ich benutze Homee, mit den Figaro bewegungsmeldern, figaro steckdosenteilen und für die Heizung die Thermostate von danfoss. jedes Bauteil liegt so um die 60€ läuft über Z-Wave und ist somit sicher. und um in den Homee reinzukommen, braucht man den QR Code, welcher auf der Unterseite der Zentrale ist. dazu noch den Benutzernamen und das Passwort. Also, ich find die Idee davon super und wenn sich Z-Wave doch nicht durchsetzt, wird einfach ein neuer Bauklotz oben drauf gesteckt und denn ist das System um den Funkstandard erweitert und die „alten“ Komponenten funktionieren dennoch weiterhin. Dieses Jahr soll auch noch der Zigbee Baustein rauskommen und denn kommen hier auch noch Philips hue oder die von Osram in die Wohnung. Also alles schick, und ich muss mich nicht auf einen Standart festlegen, wie damals mit HD-DVD und Bluray… oder VHS und Laserdisc….

  • Die geringe Reichweite meiner 433mhz Sender macht es unmöglich aus größerer Entfernung Signale abzufangen. Selbst wenn jemand das Signal abfangen sollte (was ja nur bei Öffnung der Türe gesendet wird), kann er den Alarm nicht abstellen. Er könnte ihn nur aktivieren.
    Es müsste also jemand mit einem 433-Sniffer neben mir stehen wenn ich in meine Wohnung gehe und könnte dann mit dem Signal einen Fehlalarm auslösen. Von Türschlössern auf 433-MHz Basis war nie die Rede (obwohl Funkschlüssel von Autos und Garagentoren auch diese Frequenz nutzen… allerdings mit rolling Code.. Also verschlüsselt)

  • Um so ein System zu knacken bedarf is teures Gerät. Und bei einem „Standard“ Haus lohnt sich der Aufwand nicht. Bei Häusern wo es lohnt ist meistens KNX verbaut.
    Ich denke Z-Wave ist einer der Protokolle die Zukunft haben könnten. Es gibt viele Hersteller und modernes Design.
    Was Gateways betrifft, wird die Zukunft bei Geräten wie Homee oder der Zipabox liegen, die div. Protokolle unterstützten…..

  • Sorry ich habe schon mehrere 100 Euro in diversen Produkten von elgator gelassen!! Nix funktioniert wirklich oder gibt schnell den Geist auf. Sie können es einfach nicht!! Nie wieder!!!! Und viel Geld und Nerven sparen!!!!

  • Ich warte auf Tado eine einzelraumsteuerung … Mit HomeKit Anbindung wäre super…

  • Es gibt ja schon längst eine Lösung mit der man so ziemlich alle Geräte steuern kann:
    IP-Symcom
    läuft seit Jahren stabil und steuert alles ohne die Daten irgendwo übers Internet an einen Server zu schicken

  • Als Brandschutztechniker und in Rauchmeldertechnik involvierter Facherrichter hätte ich bei den Rauchwarnmeldern aus China ein ganz mulmiges Gefühl… Im sicherheitstechnischen Bereich, vor allem in seinem eigenen vier Wänden, würde ich niemals Lotto spielen.
    Klar sind die Nest Protect auch nicht jedermanns Geldbörse, aber ein namhafter Hersteller (Hekatron, Ei Electronics oder Fireangle) sollte es dann doch schon sein.

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