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Erste Tests in Australien

Spotify will Free-Nutzern das Überspringen von Werbung erlauben

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Der Musikdienst Spotify will offenbar die Zügel für kostenlose Nutzer seines Angebots lockern und stellt die Möglichkeit in Aussicht, Werbeeinblendungen künftig nach Belieben zu überspringen.

Wer sich die monatlichen Gebühren von 10 Euro für Spotify Premium sparen will, muss bislang eine Reihe von Einschränkungen hinnehmen. Neben der fehlenden Offline-Funktion können beispielsweise Songs nicht uneingeschränkt übersprungen werden und man muss Werbeunterbrechungen in Kauf nehmen. Letzteres könnte sich künftig allerdings ändern. Wie das Unternehmen nun bestätigt hat, wird eine Abschwächung dieser Funktion derzeit in Australien getestet.

Spotify

Wie das Fachmagazin AdAge berichtet, können Nutzer die von Spotify eingeblendete Werbung im Rahmen des Tests jederzeit und beliebig oft überspringen. Profitieren sollen davon im besten Fall nicht nur die Nutzer, sondern auch Spotify selbst und nicht zuletzt auch die Anzeigenkunden des Unternehmens. Man könne auf diese Weise die Vorlieben der Nutzer besser analysieren und in der Folge personalisierte Werbung bereitstellen, also Anzeigen ausliefern, die der Nutzer gerne hört oder sieht.

Spotify ringt als kommerzielles Streaming-Angebot nicht nur mit konkurrierenden Anbietern wie Apple Music um Marktanteile im Premium-Segment, sondern liefert sich in den USA auch einen erbitterten Konkurrenzkampf mit dem ebenfalls kostenlos verfügbaren und auf Werbefinanzierung basierendem Angebot von Pandora. Nun prüft der Anbieter einer Unternehmenssprecherin zufolge, ob man das personalisierte Erlebnis des „Mix der Woche“ auch auf den Bereich der Werbeschaltung übertragen könne.

Montag, 13. Aug 2018, 8:43 Uhr — chris
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  • Mir ist schleierhaft warum ich noch für Spotify zahlen soll, wenn man sogar schon Werbung skippen können soll…

  • Wie wollen die sich dann noch finanzieren und vor allem… ist das ein kluger Schritt der bezahlten Kundschaft gegenüber? Oder hat sich etwa rausgestellt, dass die Werbung sowieso kaum Einnahmen bringt?

    • Ob das klug ist wird sich im Nachhinein zeigen.

      Werbefinanziert soll es ja dann trotzdem sein.
      Das Überspringen der Werbung wird als „Dislike“ interpretiert, durchhören als „Like“. So sollen laut Artikel Präferenzen ermittelt werden um dann künftig quasi-personalisierte Werbung zu ermöglichen. Also man gewinnt auch noch Daten über den Nutzer daraus. *thumps-up*

      Keiner wird nonstop neben dem Gerät stehen oder bei jeder Werbung zum Gerät laufen und die Überspringen-Schaltfläche drücken…
      Nur somit hättest du null Werbung mehr.

      • Wieso soll ich zum Gerät laufen? Das ist doch immer bei mir. Wenn das Überspringen von Werbung dann nur am Handy selbst und nicht an der Fernbedienung geht, dann wird das evtl. auch zu mehr Unfallrisiko führen, weil die Leute wieder öfter das Handy in die Handy nehmen müssen.

  • Diese Alexa Werbung bzgl. Kinder ins Bett bringen ist auch echt gruselig. Ich frage mich jedes mal ob das wirklich ernst gemeint ist.

  • Rule No.1 fürs Streamen auf Geräte… PREMIUM.
    Wer also nur aufm iPhone/Device an sich hört, wird es nicht jucken -> ab zu „Normal“.
    Wer streamt, auf Anlagen, Carplay etc pp wird bei Premium bleiben müssen

  • Meine eigene Playlist auf’m iPhone hören, wär mir wichtiger.

  • Free free free, am besten immer alles umsonst… Sowas dämliches.

    • davo, gibst Du auch mir etwas von Deinem offensichtlichen Reichtum ab? Würd meine Finanzen gern, ein für allemal, ins Positive sanieren. …

      • Ganz unrecht hat Dave nicht. Alles soll möglichst kostenlos sein und man will für nichts zahlen. Und völlig egal ob Dave reich ist oder nicht. Entweder ich kann mir etwas leisten, wie spotify Premium, oder eben nicht. Wenn nicht, dann komme ich nicht in den Genuss vom Werbefreien nutzen.
        Diese Geiz ist Geil mentalität ist grausam.

      • @Alex 13.08.2018, 13:11 Uhr: Alex hat hier -jedenfalls aus meiner Sicht- tatsächlich ganz Unrecht. Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert. Wenn ich etwas kostenlos erhalten kann, werde ich dafür nicht bezahlen. Für systemübergreifende Werbefreiheit benutze ich eine AdblockerVPN-App, welche ganz hervorragend funktioniert – das Ganze für lau, versteht sich. Die „Geiz ist Geil“-Mentalität ist nicht grausam, sondern sparsam.
        Mag ja sein, daß Dave und Du, Alex, gerne als die „Heilsarmee“ fungiert, das ist völlig ok. Ich jedoch sehe mich nicht als Sozialamt – und versuche daher, konsequent aus allem (meinen) Vorteil zu schlagen.
        Geiz ist, und bleibt: GEIL. …

      • diese einstellung könnte dem codex eines taschendiebes entnommen sein. möchte damit nicht sagen, dass irgendein leser ein dieb ist. möchte nur für perspektivenwechsel sorgen. ach ja, und meine oma hat immer behauptet, nichts sei umsonst. und wenn es nur die zeit ist, die man sich mit etwas beschäftigt oder sich dann drum kümmern muss … ich glaube, im yoga nennt man das anhaftung.

    • Dave, sorry, Deine korrekte Anrede hieß „Dave“ – sei hiermit korrigiert, bitte Dich diesbezüglich um Verzeihung.

    • Kein sehr reflektierter Kommentar.

      Ich nutze Musik-Streaming zu wenig, dass sich die monatliche Gebühr für mich lohnt. Bin also über das kostenlose Angebot mit den Funktionsabstrichen sehr dankbar. Kaufe in der Regel aber das Angebot 3 Monate für nen 10er zu Weihnachten und dieses Jahr auch im Sommer und freue mich dann im Auto auch beliebig überspringen zu können.
      Zu Hause kann ich am iPad eh beliebig skippen. Ich sehe keinen Grund da zu Premium zu wechseln und für spotify ist’s auch ok: sie bekommen durch mich Werbeeinnahmen und immerhin 10-20 EUR im Jahr von mir. Besser als wäre ich woanders…

  • Ich benutze einen -nicht auf die letzte -kastrierte- Version VPN-Adblocker, welcher Ads systemweit blockiert. Darüberhinaus kein Spotify. Dennoch ein löblicher Ansatz von Spotify, der in die richtige Richtung geht.

    • Du leitest deine Daten also stets und ständig zu einem VPN Anbieter von dem du nicht weißt was dort mit deinen Daten geschieht nur um Werbung los zu werden? Ja das ist intelligent ….

  • Ich habe eigentlich in den letzten Jahren immer Premium genutzt. Ich weiß nicht ob ich damals in der kurzen Phase mit Apple Music und Spotify Free, Free nicht kapiert habe, aber es wollte immer Audi Werbung als Video zeigen. Ich musste also das Gerät aus der Tasche holen um die Werbung zu starten. Das war Unterwegs echt absolut unbrauchbar.
    Ist es noch immer so? Selbst dann ist skippen keine Option, weil man das Gerät ja rausnehmen muss.
    Also ich bleibe bei Premium. Ich finde es sollte auch so sein. Free sollte rausgenommen werden, aber ich denke so gewinnt man die meisten Kunden. Habe ja selbst damals so meinen Weg zu Spotify gefunden.

  • Es geht ohnehin nichts über Apple Music, auch wenn es so mancher nicht verstehen mag aber für mich hat es einfach die beste Usability. Ich habe Spotify, Deezer, Tidal und Amazon mehrfach ausprobiert und bin immer wieder zu AM zurückgekehrt. Alleine schon das Ding, dass man bei Spotify per einfachem Wisch ohne jegliche Nachfrage Musik aus der eigenen Bibliothek löschen kann finde ich äußerst fragwürdig. Noch wichtiger ist für mich aber, dass AM im Zusammenspiel mit meiner Hifi-Anlage einfach besser klingt, wobei auch das auf jeden Fall noch ausbaufähig wäre.

  • Es geht ohnehin nichts über Apple Music, auch wenn es so mancher nicht verstehen mag aber für mich hat es einfach die beste Usability. Ich habe Spotify, Deezer, Tidal und Amazon mehrfach ausprobiert und bin immer wieder zu AM zurückgekehrt. Alleine schon das Ding, dass man bei Spotify per einfachem Wisch ohne jegliche Nachfrage Musik aus der eigenen Bibliothek löschen kann finde ich äußerst fragwürdig. Noch wichtiger ist für mich aber, dass AM im Zusammenspiel mit meiner Hifi-Anlage einfach besser klingt, wobei auch das auf jeden Fall noch ausbaufähig wäre.

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