Neue Sync-Funktion wird getestet
Spotify: Per Druckseiten-Scan zur passenden Stelle im Hörbuch
Spotify arbeitet an einer neuen Funktion mit dem Namen „Page Match“, die den Wechsel zwischen gedruckten Büchern und Hörbüchern erleichtern soll. Das Blog Android Authority hat in der aktuellen Version der Spotify-App für Android-Geräte entsprechende Hinweise entdeckt. Offiziell angekündigt wurde das Feature bislang allerdings nicht.
Nach den vorliegenden Informationen soll es mit „Page Match“ zunächst möglich sein, mithilfe der Smartphone-Kamera eine Seite in einem gedruckten Buch zu scannen. Die Spotify-App startet anschließend eine Texterkennung und kann dann direkt die entsprechende Stelle im Hörbuch ansteuern.
Umgekehrt sei es auch möglich, ausgehend vom aktuellen Hörbuch-Kapitel anzuzeigen, auf welcher Buchseite sich der entsprechende Abschnitt befindet. Als Grundlage hierfür dient offenbar eine erweiterte Funktion zur Texterkennung, die den erfassten Inhalt mit der Hörbuchfassung abgleicht und einer Zeitmarke zuordnet. Falls die Erkennung einer Seite nicht gelingt, fordert die App wohl dazu auf, eine benachbarte Seite im Buch zu scannen.
Verknüpfung zwischen Buch und Hörbuch
Diese Verknüpfung von gedrucktem Buch und Hörbuch macht es beispielsweise möglich, nach einer Hörsession direkt an der passenden Stelle in der Druckausgabe weiterzulesen oder umgekehrt einen Abschnitt im Hörbuch fortzusetzen, der zuvor auf Papier gelesen wurde.
Das Ganze soll neben gedruckten Büchern auch mit E-Books funktionieren und wäre damit leistungsfähiger und vielseitiger als das von Amazon bekannte Whispersync for Voice, mit dessen Hilfe man zwischen E-Books und Audible-Hörbüchern wechseln kann.
Keine Details zur Verfügbarkeit bekannt
Voraussetzung für die Verwendung ist verständlicherweise, dass das jeweilige Hörbuch bei Spotify verfügbar ist. Offen bleibt zunächst, ob und wann Spotify die Funktion tatsächlich freigibt und welche Sprachen bei Bereitstellung der Funktion unterstützt werden. Grundsätzlich bietet Spotify seine Hörbücher aktuell in 22 verschiedenen Ländern an, darunter auch Deutschland.

Wie wäre es erstmal mit einer einfachen Lesezeichenfunktion für Hörbücher bevor sie mit solchen Kinkerlitzchen anfangen…;-)
Ja die Basics kann irgendwie keiner mehr. Nicht mal mehr im Studium