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Apple und Google als "Torwächter"

Spotify: Barcodes für einfaches Teilen – Wettbewerbsbeschwerde bei der EU

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Spotify will das Teilen von Musik einfacher machen. Die neuen „Spotify Codes“ sind spezielle Barcodes, mit deren Hilfe einzelne Songs, Alben, Künstler oder Wiedergabelisten weitergegeben werden können.

Spotfy Code

Wenn ihr innerhalb der Spotify-App auf die drei Punkte „…“ für „mehr“ tippt, wird nun zusätzlich zur entsprechenden Grafik ein Code generiert, den ihr entweder direkt auf dem Bildschirm jemand zeigen, oder als Foto sichern könnt. Die Codes lassen sich über das Kamerasymbol in der Spotify-Suche einlösen und führen direkt zum jeweiligen Artikel. Im Detail wird die neue Funktion hier in der Spotify-Hilfe beschrieben.

Spotify und Deezer rufen Wettbewerbshüter der EU

In Europa klagt Spotify einem Bericht der Financial Times zufolge währenddessen gemeinsam mit Deezer und anderen Anbietern gegen Firmen wie Apple und Google. In einer an die Wettbewerbshüter der Europäischen Union gerichteten Beschwerde unterstellen die Unternehmen, dass manche mobilen Betriebssysteme, App Stores oder Suchmaschinen ihre führende Marktstellung missbrauchen, um den Nutzer eigene Angebote schmackhaft zu machen. Die großen Online-Plattformen hätten sich von „Zugangstoren“ zu „Torwächtern“ gewandelt und würden den freien Wettbewerb einschränken.

Auch wenn das Schreiben dem Bericht zufolge keine Namen nennt, seien Apple und Google klar angesprochen, die Betriebssysteme der beiden Unternehmen laufen auf mehr als 90 Prozent aller Geräte am Markt. Die Beschwerdeführer fordern von der EU klare Regeln für diese Situation.

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Montag, 08. Mai 2017, 8:27 Uhr — chris
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  • Wirklich sehr einfach das Teilen damit… DDDWNB

  • Das teilen über ein Link ist viel leichter als über ein Bild.

  • Ich frage mich was diese „geheule“ von Spotify & Co. Schon wieder soll.
    Natürlich versucht „jede“ Firma erst mal ihre eigenen Dienstleistungen zu bewerben und zu Verkaufen. Wer würde das nicht so machen?
    Es ist ja nicht so das andere Dienste dadurch unauffindbar oder ausgesperrt werden.
    Ich würde es ja verstehen das sie sich beschweren wenn man in den App-Stores der gängigen Plattformen nach „Spotify“ sucht und als erstes Apple-Musik, Google-Musik (je nach Ökosystem) usw. angezeigt bekommen würde. Ist aber nicht so.

    Wenn ich momentan z.B. im Apple App-Store nach „Musik“ suche wird mir logischerweise „Apple Music“ als erstes Suchergebnis angeboten aber auch „Spotify“ findet sich in den Top 10 dieser Suchergebnisse wieder.

    Auch hindert Spotify und & Co nichts daran eine einenge Hardware-Platform inkl. eigenem OS und Ökosystem zu entwickeln und zu etablieren auf der diese dann ihre Dienste vorrangig anbieten können. Aber sie wissen das das ein Unterfangen ist das von vornherein zum Scheitern verurteilt wäre.

    Also lieber den leichten Weg gehen und bei der EU über die „böse Konkurenz“ beschweren welche allerdings überhaupt die Existenzgrundlage für einen geschaffen hat (was viele der Dienste die gegen Apple , Google und Co. klagen scheinbar vergessen haben).

    • Wieso hat Apple die Grundlage für Spotify geschaffen? Ich habe das anfangs ausschließlich am Rechner genutzt.

      • Chris meint damit nicht nur Apple sondern auch Google. Ohne die Apps für Android und iOS hätte Sporifd garantiert nicht den Wert den es heute hätte. Sprich ohne mobile Varianten! Daher teile ich Chris‘ Ansicht, das ohne die Systeme von Apple und Google der Erfolg nicht so groß wäre wie jetzt!

      • Danke kanischter. Genau so habe ich es gemeint. Und ich denke da geht es allen großen Drittanbieter Apps ähnlich. Ohne die Plattformen von Apple, Google und auch Microsoft wären sicherlich viele der Dienste gar nicht erst zu dem geworden was sie heute sind.

        Und das Apple, Goggle und Amazon nun auch im Bereich Musik-Streaming-Platform aktiv sind war ja nur eine Frage der Zeit nachdem man gesehen hat wie gut sich damit zusätzliches Geld verdienen lässt.

    • Microsoft musste eine Milliarde Euro Strafe zahlen, weil sie dem Benutzer keine Wahl des Browsers zuließen beim ersten Hochfahren des Systems.
      Das Problem ist, das die Apps von Google und Apple schon drauf sind ohne Zutun vom Benutzer. Es bringt Spotify nichts in den Top10 zu landen, wenn der Benutzer nicht nachschauen muss.

      Fair wäre es von Apple und Google, wenn sie keinen Dienst von sich installieren würden, was unbestreitbar einen​ Verlust beim Komfort darstellt oder beim ersten einrichten fragt, welche Musikapp oder Kartenapp genutzt werden möchte.

  • Ich nutze lieber Spotify. Daher fühle ich mich schon in gewisser Weise mit dem Unternehmen solidarisch verbunden. Allerdings kann ich hier nicht zustimmen. Wenn dann müsste Spotify es auch zulassen, dass man das Abo über iTunes bezieht. Bei Sony PlayStation gibt es das ja auch. Ich weiß nicht inwiefern es möglich ist, oder ob, dass man bei Google Play das Abo erwerben kann. Ich kann also nur von Apple ausgehen.

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