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Spannende Bezahlmodelle: Flirt-App „Tinder“ und iOS-Spiel „Okay?“

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Sowohl die Flirt-Applikation Tinder, die potentielle Partner anhand ihre Facebook-Profilfotos miteinander vernetzt, als auch das simpel gestrickte iOS-Spiel „Okay?“ versuchen sich aktuell an neuen Preismodellen, die uns einen Blick auf die zukünftige Entwicklung im App Store gewähren könnten.

tinder

Als eines der ersten iOS-Spiele überlässt „Okay?“ die Bezahl-Entscheidung seinen Spielern und integriert ein „Zahl was du willst“-Modell, das über einen In-App-Kauf funktioniert und Preisschildchen von 0€ bis 9€ einblendet. Selbst Nutzer die sich für den 0-Euro-Kauf entscheiden bekommen anschließend das komplette Spiel und können die Anwendung ohne Einschränkungen nutzen.

zahl

Die Flirt-Applikation Tinder orientiert ihren Preis am Alter der alleinstehenden Nutzer. Anhand des Geburtsdatums – dieses ist über die Verknüpfung mit dem sozialen Netzwerk ohnehin offengelegt – kategorisier Tinder Plus seine Anwender in zwei Altersgruppen: Nutzer die jünger als 28 Jahre sind zahlen nur einen Bruchteil des Betrages den Tinder Plus von allen 30-Jährigen verlangt, die bereit sind für Zusatzfunktionen wie „Rückgängig“ und die unlimitierte Swiping-Option zu zahlen.

In der jetzt angelaufenen UK-Testphase kostet Tinder Plus £4 (knapp 5,50€) für Nutzer unter 28, alle anderen zahlen £15 (20,60€).

App Icon
Okay
Philipp Stollenmaye
Gratis
30.51MB
App Icon
Tinder
Tinder Inc
Gratis
105.58MB
Dienstag, 03. Mrz 2015, 11:08 Uhr — Nicolas
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  • Betrifft mich zwar nicht – aber ich finde es bedenklich, dass Singles mit fortgeschrittenem Alter monetär diskriminiert werden ;-)

    • Potentieller Sex und beginnende Torschlusspanik miteinander gepaart, also Lust&Angst öffnen offensichtlich Tor, Tür und Portmonee ;)
      Auch wenn viele wohl schon mehr Geld sinnfreier ausgegeben haben, finde ich den Preis ja eher frech als spannend. Also selbst 5€/Monat, aber das muss jeder selber wissen.
      Leider wird wohl Tinders Konzept eher aufgehen als das von Okay?

    • Man geht davon aus, dass alle die keinen Schüler- , Studenten-, Arbeitslosen-, oder Rentnerstatus haben genug verdienen, um die regulären Preise zu bezahlen. Es gibt allerdings mittlerweile auch schon Einrichtungen, häufig im Sportbereich, die Beiträge anhand von Einkommensbescheinigungen festlegen.

      • Aber das ist es doch gerade. Der STATUS spielt doch hier scheinbar überhaupt keine Rolle, sondern ausschließlich (!) das Alter. Und nicht jeder ältere Mensch besitzt automatisch eine gesteigerte Liquidität.

  • Also bei mir kostet das theoretische Upgrade auf Tinder Plus 14,99€ für einen Monat und ich bin 24 Jahre jung.

  • ⚡️i-was-dann⚡️

    Tinder…. Getestet, gelacht, gelöscht…

  • Hab für „Okay“ wirklich gerne nen Euro gegeben. Tolles Spiel.
    Hab jetzt ca. 50 Level gespielt, die das Geld mMn einfach Wert waren. Wenn ich (in ein paar Leveln) nochmal gefragt werde, würde ich wahrscheinlich sogar nochmal nen Euro zahlen. Einfach, weil’s fair ist.

  • Na wenn da mal nicht (hinter Tinder) der alte Abercrombie & Fitch CEO Michael Jeffries steckt….Der hatte ja auch nur das junge,hippe, attraktive Jungvolk im Auge das seine Klamotte tragen sollte. Und hier sollen die „alten“ (28+) viemal so viel bezahlen….RESPEKT Tinder…das nenn ich mal ne gepflegte Diskriminierung.

  • Das Geschäftsmodell wird in Deutschland mit Sicherheit nicht rechtsfähig sein. Wenn Tinder das hier probiert, bekommen sie für eine wahrscheinlich nicht geringe Geldstrafe etwas mediale Aufmerksamkeit. Kalkül!?

    • Auf welcher Grundlage? Sind damit dann auch alle Rabatte, Tarife und Vergünstigungen für Schüler, Studenten, Senioren, Behinderte und Schwangere hinfällig?

    • Warum sollte das nicht rechtens sein? Die Preisgestaltung gehört in den Bereich der „Vertragsfreiheit“ und kann beliebig ausgestaltet werden (vergleichbar mit Ermäßigungen für Kinder, Behinderte, Rentner etc). Davon unabhängig ist die Preisgestaltung von Tinder natürlich totaler Quatsch!

    • Warum?

      Das gibt’s doch in Deutschland (zB Kino, Schwimmmbad, Handyvertrag) überall.

    • dann hätte ich aber auch gerne das studenten genauso viel bezahlen wie ich und das behinderte, mütter und frauen genauso ihre parkplätze in der letzten reihe suchen müssen wie ich. glaub mal, da wird es keine Probleme geben.

  • Ist für mich reine abzocke , wundert mich gar nicht bei so viel Singles . Diese Art von Apps sollte man verbieten .

  • Machen das nicht hierzulande auch genug Firmen? Beispiel Telekom für junge Leute.

  • … Ich geh dann mal los und kauf meiner Frau nen Blumenstrauß für 20,60 €… :-)

  • Apps wie Tinder oder Badoo sind sowieso abzocke mit Fake Profilen. Weiß von Leuten die extra Fakeprofile auf Facebook erstellen um diese Apps nutzen zu können. Völlig krank in meinen Augen. Andere bezahlen und werden verarscht.

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