Personaliserte Push-Mitteilungen
Ring bringt Funktion zur Gesichtserkennung nach Deutschland
Ring erweitert den Funktionsumfang seiner Video-Türklingeln und Sicherheitskameras und bringt die Funktion „Bekannte Gesichter“ nach Deutschland. Damit lassen sich die Benachrichtigungen der Kameras individueller gestalten. Anstatt allgemeiner Meldungen wie „Person an der Haustür“ erhält man stattdessen konkretere Hinweise wie „Anne an der Haustür“.
Zunächst sei erwähnt, dass die Funktion ein Premium-Abonnement voraussetzt und zudem nicht mit allen Kameramodellen von Ring funktioniert. Ausführliche Details sowie eine Liste mit den kompatiblen Kameras hat der Hersteller hier veröffentlicht.
Gesichtserkennung speichert bis zu 50 Profile
Die Funktion basiert auf einer in den kompatiblen Kameras integrierten Gesichtserkennung. Die Kameras erfassen die Gesichter der sich im Erfassungsbereich befindlichen Personen. Anschließend kann man Profile und Namen für diese hinterlegen. Laut Ring lassen sich bis zu 50 solcher Profile speichern. Nicht zugeordnete Gesichtsdaten werden automatisch nach 30 Tagen gelöscht. Für jedes gespeicherte Profil können eigene Benachrichtigungseinstellungen festgelegt werden, etwa um bestimmte Hinweise zu reduzieren oder gezielt hervorzuheben.
Vergleichbare Funktionen kennen wir bereits von anderen Anbietern. Beispielsweise bieten auch Eufy und Aqara Funktionen zur Gesichts- und Personenerkennung an.
Funktion standardmäßig deaktiviert
Ring betont, dass die Funktion standardmäßig deaktiviert ist und aktiv eingeschaltet werden muss. Während der Einrichtung würden Nutzerinnen und Nutzer darauf hingewiesen, vor der Nutzung die Zustimmung von Besuchern einzuholen. Die erfassten Daten sollen laut Unternehmen verschlüsselt gespeichert und ausschließlich im jeweiligen Nutzerkonto verbleiben.
„Bekannte Gesichter“ wird laut Ring ab sofort schrittweise bereitgestellt. Berechtigte Nutzer erhalten in der Ring-App eine Benachrichtigung, sobald die Funktion verfügbar ist.

Oder einfach eufy ohne Abo mit Homebase nehmen
So isses!
Und die Verarbeitung erfolgt wo – auf dem Gerät selbst oder bei aws?
Natürlich in der Cloud.
Man lese die Infos:
Die Funktion „Bekannte Gesichter“ ist nicht mit der Ende-zu-Ende-Videoverschlüsselung von Ring kompatibel.
Natürlich wird sich jeder Nutzer brav die Zustimmung holen – genau wie jeder, der jemals seine Kontakte für WhatsApp freigegeben hat. Schön die Haftung an die Nutzer outsourcen.
Ich freue mich auf die erste Schlagzeile: „Zustellung verweigert. DHL-Bote will nicht gefilmt werden.“
Natürlich holen alle Benutzer vorher die Zustimmung aller möglichen Besucher ein…:-D