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Mit Vorzügen und Nachteilen

Quasi ein iPhone 11: Apple Studio Display setzt auf iOS

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31 Kommentare 31

Dass Apples neues Studio Display mit dem A13 Bionic auf das selbe Herz setzt, das Apple auch im iPhone 11 verbaut hat, wissen wir seit der Präsentation des selbst in seiner günstigsten Ausführung noch immer 1749 Euro teuren Monitors.

Neu ist, dass auf dem Monitor selbst eine Variation des iOS-Betriebssystems läuft – mit allen Vorzügen und allen Nachteilen. So sollte die Webcam des Monitors zum einen von der Bildverbesserung des A13 profitieren und über Ausreichend Performance verfügen, um auch unter Last noch blitzschnell zu reagieren. Auf der anderen Seite scheinen regelmäßige Software-Updates und auch Bugs mit in den Alltag mit dem Apple Studio Display eingeplant werden zu müssen.

So berichtet der ehemalige Macword-Redakteur Jason Snell, dass sein Rezensionsexemplar des Apple Studio Display eigene Diagnose-Dateien mit der Bezeichnung „iPhone-OS_AppleDisplay“ erstellt und auch schon mit einem unerwarteten Neustart auf sich aufmerksam gemacht hat.

Unklar ist, ob Apple das Display fortan stets zusammen mit iOS aktualisieren wird oder sich auf gelegentliche Aktualisierungen beschränkt.

Webcam mit schlechter Leistung

Mehrere Rezensenten des Apple Studio Display hatten die Qualität der im Monitor integrierten Webcam, kritisiert und angegeben, dass diese nicht mit der baugleichen Frontkamera des iPhone 11 zu vergleichen sei, sondern deutlich schlechtere Bilder liefern würde. Apple hatte daraufhin eine fehlerbehebende Aktualisierung angekündigt, die demnächst zum Download bereitstehen und die Performance der Webcam hoffentlich sichtbar verbessern wird.

Studio Display

Welche Fehler genau die Aktualisierung aus der Welt räumen soll und warum diese Apple vor der Finalisierung der Monitore nicht selbst aufgefallen sind, bleibt weiterhin unklar.

18. Mrz 2022 um 13:59 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Unglaublich, dass so einem riesigen Konzert mit solch immensen Ressourcen das nicht aufgefallen ist!

    Wahrscheinlich durfte wg. der (übertriebenen) Geheimhaltung das Display kaum einer testen.

    Die sollten einfach weniger Geheimnisse machen und die Hardware ordentlich testen.

    Tät doch keinem weh, wenn die Welt erfährt, dass irgendwann ein Display auf den Markt kommt.

    • ja und nein. Man will Imageschäden vermeiden, wenn geplante Produkten dann doch nicht kommen (siehe AirPower). Zudem sollst du heute was neues kaufen und deine Neukäufe nicht nach hinten schieben, weil vielleicht irgendwann ein neues Produkt kommt.

      Das entbindet aber nicht von gescheitem Testen. Da gebe ich Dir Recht. Das steigert nicht die Kundenzufriedenheit.

  • (einfache) Updatefähigkeit ist kein Nachteil.
    Wenn ich mir überlege, welchen Aufwand es bedeutet ein Firmwareupdate für meinen Alienware zu installieren bzw. mit welchen riesigen Abständen es welche gibt.
    Ja, auch bei Monitoren gibt es immer wieder etwas zu verbessern oder anzupassen an die aktuelle Entwicklung.

    Natürlich wäre es wenig Begrüßenswert, wenn hier wöchentlich Updates kämen.
    Aber vielleicht ergeben sich Bedarf ja auch erst?
    Theoretisch könnte das Display ja auch AirPlay-Empfänger werden. Die Hardware ist ja komplett drin.

  • 60 Hz….die 90iger haben angerufen d wollen ihren Monitor zurück.

    Mal ernsthaft, das Display ist zu teuer und hat zu wenig Features.

    • Jo und so wie ich es verstanden habe ist sogar das Stromkabel fest integriert.
      Und dann noch die dicken Ränder.. sowas kann sich echt nur Apple erlauben.

    • Zu teuer. Hahaha. Ich schaue mir seit Jahren Monitore an. Der Preis ist völlig normal. 120 Herz haben nur Gamer-Monitore. Und der ist nichts fürs Gaming geeignet.

      • Wie, nicht mal das?

      • Nein. Der hat ja nicht einmal ein HDMI Anschluss. Der ist nur für das Arbeiten ausgelegt. Office / Grafik Monitor.

      • Trotzdem darf er im Jahre 2022 gern 120 Hz haben, bei dem Preis!

      • Wo bekommst du denn so ein Office / Grafik Monitor mit 120 Herz? Ihr wisst schon das es mehrere Kategorien gibt im Monitore Bereich? Apple soll die Eierlegende Wollmilchsau erfinden. Für den Preis dann wieder zu billig.

      • 5k mit 120/144 Hz ? Ne gibts glaub ich noch nicht aber Hz->Auflösung. Dann hätte es halt ein 4K mit 120/144 Hz Monitor sein sollen…

        Und das hat nichts mit Gaming zu tun. Man merkt selbst auf dem Desktop beim reinen Mausbewegen 120/144 Hz ca 60 Hz. Es sind WELTEN.

      • Das Stromkabel ist abnehmbar
        Gaming bringt einem eh net viel, da der Monitor nur mit Apple Geräten funktioniert – also wenig spiele

      • Selbst 21000€ teure Monitore von Flanders liefern nur 60Hz. Ist halt ein anderer Anwendungsbereich mit anderen Prioritäten.

  • Ob es jemand irgendwann schafft, das Display zu „jailbreaken“, um aus dem Display mit angehängter Tastatur und Maus einen großen iPod zu machen? Ein „iPod Ultra“ mit einer USV dann sogar mobil nutzbar.

    • marius müller westerwelle

      Wird dann wohl eher ein großes iPhone, hat ja ansonsten auch schon alles an Board. Nur eben halt in schlecht :D

      • Ich könnte mir vorstellen, dass der ganz Mobilfunkteil fehlt.

        Wäre lustig, wenn man das Ding aufmacht und da steckt ein wirkliches iPhone mit Lightning auf HDMI drin.

        Darum auch der Preis. Das iPhone an sich kostet ja schon 1100€. Somit ist das eigentliche Display gar nicht so teuer.

      • Leute, der SoC ist gleich. Das wars dann auch schon. Das ist kein iPhone.

      • Sorry, hab vergessen, dass Ironie im Internet nicht funktioniert.

      • Wie kann man so etwas vergessen.

  • Hätte es einen neuen iMac 27″ gegeben wäre er meiner geworden. Das Apple Studie ist ein Rückschritt trotz der guten Performance. Wieder ein Kasten mehr auf dem Schreibtisch, ein „altes“ Display mit Macken und Preise die unverschämt sind. Sicher wird es leider immer noch Leute geben die dafür das verlangte Geld ausgeben obwohl sie das Teil gar nicht ausnutzen können. Nur wenige Profis die das beruflich brauchen werden ihn kaufen.
    Die Apple-Strategie der künstlichen Verknappung und die angebliche immense Nachfrage glaubt sowieso keiner, da muss man auch nicht die hellste Kerze auf der Torte sein um das zu durchschauen.
    Werde nun mein 27″ iMac solange nutzen wie geht und sollte da nicht etwas vergleichbares von Apple kommen – war´das mit Apple.

    • Gut danke für die Info.
      Naja der Umsatz Apples spricht aber Bände

    • Erstens: Der „künstliche Verknappung“ Schwachsinn ist seit jeher falsch und langweilt mittlerweile.
      Zweitens: Das Ding ist als Client für große Unternehmen bis runter zu Agenturen und Freiberufler konzipiert und legt seinen Fokus weniger auf Privatanwender. Da man Monitore nach Anwendungsprofil auswählt (für Druckvorstufe benötigt man ein anderes Panel als für Colorgrading beim Videoschnitt), ergibt es Sinn so ein Barebone Gerät anzubieten.
      Natürlich wäre es nett, wenn Apple noch ein größeres AiO Gerät für Privatanwender und Frontdesks anbieten würde. Das sind aber schlichtweg unterschiedliche Zielgruppen.

  • Ich kann der neuen Hardware überhaupt nix abgewinnen.

    Das Display … nun ja… wer sowas haben will soll sein Geld verprassen.
    Bei Apple ist nix billig, aber der Mac ist zu teuer.

    Meinetwegen kann sich Apple auch die Hardware Keynotes sparen. Habe damals noch alle Produktvorstellungen angesehen, aber ich finde heute ist der Drops gelutscht, die Zeiten der „One More Thing“ Präsentationen sind vorbei.

    • Kritik über den Preis des Mac Studio kann ich absolut nicht nachvollziehen.

      Alleine meine WaKü mittels MORA3-420 für einen Leistungsvergleichbaren PC mit 5950 + 3900 hat knapp 1500€ gekostet. Nur die Wasserkühlung, keine Komponenten….

      Der Studio ist preislich absolut gut

    • Ich finde schade, das keine Live Präsentationen an den Geräten mehr stattfinden wie damals immer wo Funktionen und Apps sympathisch vorgestellt wurden von federighi und co

    • In Relation zu vergleichbarer X86 Hardware ist der Preis eigentlich nicht überzogen. Gerade wenn man ein so kleines Barebonegehäuse haben möchte, wird es mit performanter X86 Hardware wirklich schwierig. Da es sich nicht um eine Daddelkiste handelt benötigt man auch nicht viel Laufwerkspeicher. Ergo wird man je nach Performancewunsch irgendwo zwischen 2500€ und 6700€ landen. Das ist tatsächlich kein auffällig hoher Preis für eine Workstation.
      Wer die Leistung nicht benötigt greift halt zum Mac mini. Auch wenn’s chic wäre, wenn’s noch einen Mac mini mit M1 Pro gäbe.

  • Warum hat das Display nicht AirPlay oder gar ein Apple TV Mode?!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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