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Microsoft Cloud: Telekom wird Daten-Treuhänder

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16 Kommentare 16

Um potentielle Kunden zukünftig mit dem Verweis auf deutsche Datenschutz-Gesetze locken zu können, hat Microsoft die Verwaltung seiner Cloud-Infrastruktur an die Deutsche Telekom übergeben und macht den Netzbetreiber zum Treuhänder für ihr Cloud-Angebot.

microsoft

Dies geht aus einer Pressemitteilung der Telekom vom Mittwoch hervor, die die neue Ausrichtung des Cloud-Angebotes auf zwei Sätzen zusammenfasst: Microsoft bietet die Produkte Azure, Office 365, und Dynamics CRM Online aus zwei Rechenzentren in Deutschland heraus an und übernimmt hier dem Kunden- und den technischen Support. Die Telekom verantwortet den Schutz der Kundendaten und den Zugriff darauf.

Microsoft wird künftig Azure, Office 365 und Dynamics CRM Online aus zwei deutschen Rechenzentren heraus anbieten – einschließlich der neuartigen Option, dass ein Daten-Treuhänder den Zugriff auf Kundendaten kontrolliert. Diese Rolle übernimmt künftig T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom. Alle Kundendaten verbleiben ausschließlich in Deutschland. Für die Telekom ist der Ausbau der Partnerschaft mit Microsoft der nächste wichtige Schritt, mit Cloud-Services für Mittelstand und Konzerne zu wachsen.

Der neue Service wird im zweiten Halbjahr 2016 verfügbar sein. Unter telekom.de/microsoft können Kunden sich über das in Deutschland gehostete Microsoft-Angebot vorab informieren.

Mittwoch, 11. Nov 2015, 11:16 Uhr — Nicolas
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  • Ohweih, wieder die böse Telekom. ;)

  • Die Entwicklung unter Berücksichtigung des deutschen Datenschutzrechts finde ich persönlich extrem gut und richtig!

  • Telekom und Microsoft klüngeln doch schon lange miteineinander. Hatte vor einem Jahr mal bei der Telekom angefragt, warum die Telekom-Cloud Daten an Microsoft schickt. Little Snitch hat mir entsprechende Hinweise eines Netzlaufwerks für die Telekom-Cloud gemeldet. Verweigert man mittels LittleSnitch die Übertragung an Microsoft und läßt nur Telekom-eigene Dienste zu, versagt der Dienst. Der Hammer war, dass nach mehrfachem Nachfragen (der Vorgang – Telefonate und Mails – zog sich über 3 Monate hin) niemand bei dem Laden in der Lage war, mir zu erläutern, was für Daten und warum nach Microsoft geschickt werden.

    • Die haben halt auch nicht die Zeit und Lust, jedem in Eigenregie analysierten Möchtegern-Problem nachzujagen, kann ich gut verstehen

      • Genau das ist die Zukunft: kritische Verbraucher werden nicht nur von Herstellern und Dienstanbietern ignoriert, sondern auch gleich von Leuten diffamiert, die sich in ihrer heilen Welt gestört fühlen. Wie glaubst Du „toro“ denn, verbessert sich Verbraucherschutz in Zukunft, wenn nicht durch kritisches Nachfragen der Kunden: Durch im Sessel sitzen und sich larmoyant über solche Privat-Initiativen lustig zu machen? Davon abgesehen entbehrt Dein Post jeglichen Inhalts.

    • @peter dachs: ich vermute, dass die telekom schon seit längerem MS technologie für ihre cloud services verwendet.

      • @Peter Dachs
        Komm mal wieder runter..
        Ich kenne das von unserem SW-Produktsupport. Da melden sich die User mit den wildesten Detail-Problemen. Man bräuchte teilweise Stunden, manchmal auch Tage, um einzelne Konstrukte nachzustellen und zu klären. Und in 90% der Fälle kommt dann raus, dass es am User bzw. dessen PC liegt.
        Und da spreche ich wohl für jeden Support, nicht nur für die Telekom: Es ist unmöglich, jedem gemeldeten Problemchen nachzugehen.
        Wenn Du glaubst, dass die Telekom Deine Daten an die NSA und/oder Microsoft leitet, dann wende Dich an den Verbraucherschutz oder heise. Vom Support wirst Du da nix bekommen.

      • @toro
        Ist ja interessant, dass hier auch mal die Gegenseite zu Wort kommt. Genau genommen plädierst Du also dafür, dass ich als Verbraucher neben meinem Ärger auch noch Verständnis für den überlasteten Produkt-Support aufbringen soll. Verkehrte Welt. Das genau ist doch die Motivation für kritische Verbraucher: Den Support solange in Lohn und Brot halten, bis der Dienstleister anfängt sich zu bewegen. Und nein, ich habe keinerlei Mitleid für schlechten Support.

  • nicht seriös!

    die telekom arbeitet mit der NSA und ihrer deutschen aussenstelle BND zusammen.

    • Ja ich weiß jetzt auch nicht wo der Vorteil ist. Die Telekom ist immer einer der ersten wenn es um Herausgabe von Daten und IP Adressen geht.

      • Hahahaha… Hier sind wieder so Intelligenzbestien unterwegs.. Wenn das Gericht beschließt, dass der Netzbetreiber den Nutzer hinter einer IP Adresse bekannt geben muss! DANN MUSS DEM JEDER NETZBETREIBER NACHGEHEN!

        Wenn du glaubst, dass die Telekom an jeden die Nutzer hinter seinen IP Adresse rausrückt, frag Du doch mal bei der Telekom an..

  • Ein Zeichen dafür, dass SafeHabor 2.0 wohl nicht kommen wird. Apple hat jetzt ein Problem, da deren RZ noch nicht fertig ist.

  • ad hoc

    die wolf gmbh gibt bekannt hiermit die überwachung des hühnerstalles an unseren vertrauensvollen partner die fuchs & co zu übergeben. bei weiteren fragen kontaktieren sie uns unter esel@de

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