Privatsphäre-Einstellungen prüfen
Meta nutzt Instagram-Fotos standardmäßig für KI-Bilder
Instagram-Nutzer sollten dringend einen Blick in die Privatsphäre-Einstellungen der App werfen. Der hinter dem Angebot stehende Meta-Konzern hat mit „Muse Image“ einen neuen KI-Bildgenerator vorgestellt, der auf öffentliche Inhalte bei Instagram zugreifen kann. Die Anwendung kann auf Grundlage von Fotos neue KI-generierte Bilder erstellen. Dabei können Bilder aus öffentlichen Instagram-Profilen als Vorlage dienen.
Eigene Bilder als KI-Vorlage
Meta nutzt die Technik außerdem für neue KI-Effekte in den Instagram-Storys. Während diese Funktionen bislang nur Nutzern in den USA zur Verfügung stehen, geben Instagram-Nutzer in anderen Ländern, auch in der EU, ihre Bildrechte bereits jetzt an die Meta-KI ab. Die Voreinstellungen diesbezüglich sind standardmäßig so gesetzt, dass einzelne oder auch sämtliche in einem Instagram-Profil veröffentlichten Fotos als Grundlage für neu erzeugte Bilder dienen. Lediglich private Konten sowie Nutzer unter 18 Jahren sind von der Funktion ausgeschlossen.
Inwieweit Meta hier gegen regionale Datenschutzbestimmungen verstößt, muss sich noch zeigen. Doch selbst wenn man derartigen Funktionen gegenüber tolerant eingestellt ist, sollte man seine Instagram-Einstellungen überprüfen. Kritisch ist vor allem, dass vorhandene Konten automatisch einbezogen werden, ohne die Nutzer zuvor um ihre Zustimmung zu bitten.
Privatsphäre-Einstellungen prüfen
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Verwendung eigener Bilder durch die Meta-KI einzuschränken. Entweder setzt man sein komplettes Instagram-Profil auf privat, oder man ändert die unten abgebildeten Einstellungen wie hier beschrieben.
Allerdings gelten diese Änderungen auf Kontoebene nur für zukünftig veröffentlichte Bilder und nicht rückwirkend. Auch das Löschen der Inhalte kann bereits vorgenommene KI-Interaktionen nicht rückgängig machen. Laut Meta werden dann zwar auch alle Instagram-Reels, -Beiträge und -Stories gelöscht, die die Inhalte vollständig oder teilweise verwenden, nicht aber solche, die mit KI-Funktionen von Meta erstellt wurden.


Na da freue ich mich doch auf die nächste Sammelklage von Verbraucherschützern gegen Meta, der ich mich anschliessen kann.
Ob es das rausholt ? Wage ich zu bezweifeln….
Ich verstehe absolut nicht, wie man überhaupt Angebote aus dem Hause Meta nutzt.
Frag doch mal bei Eltern, die ihr Kinder bei zur weiterführenden Schule schicken. Beim ersten Elternabend wird sofort empfohlen eine „Klasse-WhatsApp-Gruppe“ aufzusetzen…
Finde den/die Fehler ;)
@AchimK
Kindergarten, Grundschule, Hort, Vereine, Geburtstagsfeiern… überall gibt es WhatsApp-Gruppen, mangels Alternativen. Einerseits sind alle bei WhatsApp und somit erreichbar, andererseits gibts keine Alternative. Es sei denn man nutzt konsequent kein WhatsApp und nimmt demzufolge auch an solchen Gruppen nicht teil.
Zur 1:1-Kommunikation kann man generell was anderes nutzen, was ich im privaten Umfeld gerne tue. Da ist iMessage und RCS dann enorm praktisch. Aber sobald man mit o. G. Gruppierungen interagieren möchte, hat man meiner Meinung nach keine andere Möglichkeit. Soll jetzt nicht heißen, daß es die nicht gibt, nur weiß ich das nicht anders.
Klar gibt es noch KiKOM und Schulmanager. Allerdings sind das auch Krücken-Lösungen und ausschließlich für die Kommunikation Schule bzw. Kindergarten Eltern. Aber Eltern untereinander, schnell mal was absprechen..
Ich habe so ein Kind, wir haben eine Signal Gruppe.
Man muss es nur wollen…..
wieso sollte es keine Alternativen geben?
Es gibt RCS, Signal als Alternative.
Wie Larrimah schreibt: Man muss es nur wollen.
BTW: Wie kann mand iese whatscrap-Jünger aus Kita und Co. am besten zu besagten Alternativen umberaten? Auf das klassische Datenschutz-PRoblem werden die wohl kaum aufpsringen und deshalb wechseln.
Uns steht das jetzt leider auch bald bevor..
Man muss es halt nur wollen und auch mal unbeugsam sein……..
WhatsApp ist bei Gruppen der Standard. Je größer und heterogener die Teilnehmer, desto unwahrscheinlicher eine Alternative Lösung.
Die Nutzung von WhatsApp für Vereine, Schulen etc. ist rechtlich extrem problematisch. Bei Vereinen haftet der Vorstand für die DSGVO Verstöße für gewöhnlich übrigens mit seinem Privatvermögen. Bei Lehrkräften gilt zwar das Amtshaftungsprinzip, dennoch muss die Lehrkraft mit einer Abmahnung bzw. disziplinarischen Folgen und der Kürzung von Dienstbezügen rechnen.
Threema wäre rechtlich in Ordnung, Signal ist aufgrund des Serverstandorts in den USA problematisch.
Empfohlen wäre jeweils der Betrieb eines vernünftig aufgesetzten XMPP/Jabber Servers. Dafür sind die meisten aber (und ich muss es so hart formulieren) schlichtweg zu blöd.
Dennoch legitimieren weder Faulheit noch vollkommene Inkompetenz die Nutzung von WhatsApp.
WhatsApp ist der Standard. Dieser Krieg ist sowas von verloren. Es schmerzt viel mehr, hier noch immer diese weltfremde Diskussion sehen zu müssen. Die einzige „realistische“ Alternative dazu ist RCS, da man dafür nichts extra installieren braucht und Gruppen damit sehr gut funktionieren. Da es im System ist, hat man da schon längst die wichtige, kritische Masse an Nutzern erreicht. Sobald sich wer aber was aussucht, wo es eine weitere App bedarf, ist man sozial raus. Das war es dann, da kannst daheim bleiben und mit dir selbst reden.
Gibt für Schulen die App Schule.cloud, bei uns gibt es keine Klassen WhatsApp Gruppe.
Auch die Schüler innerhalb der Schule können die schul.cloud zum kommunizieren nutzen.
Ich muß mich nochmal zu Wort melden. Die Bezeichnung Schule ist wohl falsch gewählt gewesen. Die Schule kontaktiert die Eltern über den Schulmanager bei uns. Die Eltern in der Klasse untereinander nutzen eine WhatsApp-Gruppe, erstellt vom Klassen-Elternsprecher. So und bitte jetzt die Leute mit Signal, Threema und RCS-Gruppen, wie komme ich ohne WhatsApp via Signal, threema oder RCS in eine WhatsApp-Gruppe?
Ich muß Hannes beipflichten, WhatsApp ist überall ein Defakto-Standard oder besser verständlich „der kleinste gemeinsame Nenner bzw. Messenger“. Wenn man sich in eine Gemeinschaft integriert, es dort bereits eine gelebte WhatsApp-Gruppe gibt, dann kann man nicht alles über den Haufen werfen. Schon garnicht als Neuling.
Ich bin generell kein Freund von WhatsApp nutze es nur für diese Gruppen. Ich hab bereits vor längerer Zeit mit einem ehemaligen Kollegen SimpleX und DeltaChat getestet. DeltaChat hat den Vorteil, daß man über bestehende E-Mail-Infrastruktur arbeitet und so quasi jeder mit E-Mail-Adresse kontaktiert werden kann. Nutzt dieser jemand keinen Messenger, sind es eben normale E-Mails, die er mit seinem normalen E-Mail-Client lesen und beantworten kann. Leider klappt das generell nicht, bzw. wird nicht akzeptiert.
Früher hatte es auch ohne Smartphone geklappt. Vielleicht sollten wir wegen Datenschutz alle Smartphones entsorgen und zurück zum guten alten Wählscheibentelefon gehen? Neben meinem iMac steht ein W48, voll funktionsfähig. Sogar mit Zweithörer, so kann eine zweite Person auch mithören.
Warum? Macht X schon ewig mit ALLEN Posts dort. Mann muss auch da aktiv in die Einstellungen und dasvfür Grok deaktivieren.
Auch wenn man den Opt Out vor der KI Einführung bei Instagram abgegeben hatte, gilt das weiterhin?
Gut dass eh die Hälfte nur noch Ki Content ist, da beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz.
Wer hat heutzutage noch dein Profil nicht auf Privat gestellt?
Fotografen…!?
Korrekt. Instagram ist (leider) immer noch eine gute Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen oder in Kontakt zu treten. Es gibt Alternativen wie Foto.app oder Iris, aber die haben es schwer.
Da nutze ich, eben als professioneller Fotograf, Pixelfed. Da stimmt auch die Community – im Sinne von Wertschätzung und Umgangston.
Selbstständige, Künstler:innen, Unternehmen…
Gerade die ersten beiden Gruppen sind ja massiv von dem Zeug betroffen, wenn deren Kunst und Arbeit dafür missbraucht wird.
Die sollten sich doch aber was professionelles suchen und ihren Auftritt dort haben, und nicht sowas wie Insta.
Die Influenza
Die meisten
Na klar, und nach jedem Update wird der Schalter versehentlich zurückgesetzt. Upsi.
Als ob der Schalter überhaupt irgendwas bewirken würde…
Skandal! Aber wer hätte etwas anderes erwartet?
Wenn man das Teilen unterbinden möchte: Muss dann der Schalter nach rechts? (So wie im Bild des Beitrags oben)
Oder nach links, so wie ich das in der App verstehen würde, weil ansonsten das sonst wie eingeschaltet aussieht.
Bin verwirrt.
Gerade im Dunkelmodus ist der Unterschied schwer zu erkennen: Ist der Schalter links, ist er aus – rechts an.
Eselsbrücke: Wähle niemals rechts, wenn du Wert auf Datenschutz legst.
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