Mit Einkaufsliste und Ausgaben-Tracker
Markendetektive: Einkaufshilfe jetzt weitgehend kostenlos
Vor rund zwei Jahren haben wir die iPhone-App Markendetektive erstmals vorgestellt. Die Anwendung hilft dabei, Verbindungen zwischen bekannten Markenprodukten und günstigeren Eigenmarken der Discounter aufzuspüren. Wer wissen möchte, ob sich hinter einem No-Name-Produkt derselbe Hersteller verbirgt wie hinter einer bekannten Marke, kann die App als Nachschlagewerk oder direkt beim Einkauf nutzen.
Kernfunktionen jetzt kostenlos
Inzwischen ist die App umfassend überarbeitet in Version 6 verfügbar. Die wichtigste Änderung betrifft das bisherige Bezahlmodell: Mit dem Update stehen sämtliche Kernfunktionen kostenlos zur Verfügung. Während früher unter anderem der vollständige Zugriff auf die Produktdatenbank sowie der Barcode-Scanner kostenpflichtig waren, können diese Funktionen jetzt ohne zusätzliche Freischaltung genutzt werden. Eine Premium-Mitgliedschaft wird zwar weiterhin angeboten, dient inzwischen aber ausschließlich dazu, die Werbung innerhalb der App zu entfernen.
Darüber hinaus erweitert die neue Version den Funktionsumfang um eine gemeinsam nutzbare Einkaufsliste. Einkäufe lassen sich direkt in der App planen und mit anderen Haushaltsmitgliedern oder Familienangehörigen teilen. Nach Angaben der Entwickler erkennt die Einkaufsliste eingetragene Markenprodukte und empfiehlt automatisch günstigere Alternativen. So soll sich bereits bei der Planung des Einkaufs Sparpotenzial erkennen lassen.
Ausgaben-Tracker und Cashback-System
Neu hinzugekommen sind außerdem ein Ausgaben-Tracker und ein Cashback-System. Registrierte Nutzer können ihre Einkaufsausgaben in der App dokumentieren und sich zugleich an der Pflege der Produktdatenbank beteiligen. Für das Hochladen von Kassenbons sowie das Einreichen neuer Produkte versprechen die Entwickler Cashback-Belohnungen.
Unverändert gilt allerdings, dass Produkte aus derselben Produktion nicht zwangsläufig identisch sind. Auch wenn Markenartikel und Eigenmarken vom gleichen Hersteller stammen, können sich Rezepturen, Zutaten oder die verwendeten Rohstoffe unterscheiden.


Irgendwie hat sich mir das nie ganz erschlossen, warum man das wissen möchte.
Gerade bei Lebensmittel kaufe ich doch das Produkt, dass mir am besten schmeckt. Egal ob Marke oder Eigenmarke.
In den allermeisten Fällen sind es ja auch nicht einfach 1:1 die selben Produkte, sondern nur vom selben Hersteller aber unterschiedliche Rezepturen.
sehe ich auch so.
habe mal in den semesterferien in einem renommierten molkereibetrieb gearbeitet. die eigene marke war in der tat ein aufwändig produziertes spitzenprodukt, in die aldi-marke wurden die reste etc. untergemischt und mit aromastoffen versetzt. also definitiv nicht das gleiche produkt.
Schade, dass die Hersteller ihre besseren Produkte so schlecht bewerben. Habe ich z.B. bei Bäckereien nie verstanden – mittlerweile sind viele vom Markt verschwunden. Dabei hätten sie es doch in der Hand gehabt dem Kunden zu erklären warum ihre Waren deutlich geldwerter sind als die Discounter-Waren. Aber aus Kundensicht: wenn der Verkäufer schon nicht weiß, was an seinem Produkt besser ist – ist es vielleicht gar nicht besser… nur teurer
Kleine Handwerksbetriebe (und dazu zählen gerade auch viele Qualitätsbäckereien) haben’s leider oft nicht so mit Marketing – brauchte man ja Jahrhundertelang nicht, weil die Leute immer Brot gekauft haben und es noch keine Billig-Konkurrenz gab.
Letztere hat das mit dem Marketing allerdings gut verstanden und sich als gleichwertig aber günstiger positioniert.
Das ist so nicht richtig, viele Produkte von den Eigenmarken sind schlicht weg Überproduktionen von namenhaften Produkten die dann die andere Verpackung bekommen.
und der Vorteil einer App wäre genau solche Produkte zu identifizieren. Das leistet die App wohl aber nicht
na ja, bei dem Beispiel aus dem Bild, die Erdnüsse Alesto von Lidl (0,99€)sind „Stufe 5 – identisch“ mit dem Markenprodukt Ültje (2,49€)
Ich esse sie sehr gerne, da zahle ich lieber weniger dafür
Danke für den letzten Absatz. Ein entscheidender Hinweis, welcher gerne vernachlässigt wird.
Chris, du sprichst zwar für bestimmte Dinge registrierte Benutzer an, doch falls ich eben richtig aufgepasst habe, ist die App ohne Konto gar nicht nutzbar. Wäre noch eine wichtige Information meiner Meinung nach.
Ich hab sie angeschaut, da ist unten eine Option zum Überspringen, dann verzichtet man auf das Speichern eines Profils und der Ersparnisse usw.
Und in letzter Zeit fasst nur noch 1 Sterne Bewertungen. Warum bewerbt ihr sowas???
ifun darf doch Dinge und Apps hier vorstellen, egal ob gut oder schlecht.
Zudem gab es Änderungen, was immer ein guter Grund ist.
Das Update zu V6 war erst letzte Woche. Die negativen Bewertungen waren noch davor.
Das Modell wurde von ‚Kaufen‘ auf ‚Kostenlos‘ umgestellt, dafür mehr Werbung, wobei diese per In-App-Kauf entfernt werden kann.
Also: entweder selber testen oder abwarten, was die anderen testen.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass einige User hier immer versuchen alles schlecht zu machen.
Auch wenn viele Eigenprodukte von wenigen Markenhersteller produziert werden, unterscheiden diese sich doch teilweise stark hinsichtlich Inhaltsstoffe und Geschmack. Ich kaufe dann doch lieber das was mir schmeckt als das preislich attraktivere Produkt.
Soll jetzt nicht heißen, dass ich stets das Markenprodukt vorziehe.
Grundsätzlich ist es mir nur egal, wer das Produkt herstellt.