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Günstig und gut

Mähroboter mit App-Anbindung: Ein Blick auf den Landroid SO500i

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Wir wollen an dieser Stelle mal einen Blick auf die App-Anbindung der Mähroboter von Worx werfen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Geräte derzeit teils deutlich günstiger zu haben sind. Das kleine Modell Landroid SO500i bekommt man gerade für 449 Euro. Der Grund für die Preissenkungen könnten temporäre Angebote ebenso wie anstehende neue Modelle sein.

Ich habe mir den kleinen Landroid vor wenigen Wochen selbst zugelegt. Die Wahl auf dieses Gerät ist nach umfangreichem Konsum diverser Testberichte und Produktvideos gefallen. Schon zum Listenpreis weisen die Geräte ein sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis auf und bislang bin ich mit der Anschaffung durchaus zufrieden.

Landroid So500i Packung

Lästert nicht über den schlechten Zustand des Rasens auf den Bildern, genau das war letztendlich der Grund für mich, den Roboter zu kaufen. Ich verspreche mir von der regelmäßigen Pflege hier deutlich Besserung.

Der Roboter kann seinen Job an sich alleine verrichten, die App ist als Erweiterung für einfache Programmierung und Fernbedienung zu sehen. Damit das funktioniert, muss bei euch im Garten allerdings WLAN verfügbar sein. Dann könnt ihr euch auch Push-Mitteilungen schicken lassen, wahlweise bei jeder Aktion des Geräts oder nur dann, wenn Fehler auftreten. Je nach Beschaffenheit des Gartens kann es schon mal vorkommen, dass der Roboter irgendwo hängen bleibt oder sich über den Begrenzungsdraht hinaus manövriert – letzteres ist mir bislang allerdings erst einmal passiert. Dann jedenfalls kann das Gerät per Push-Mitteilung um Hilfe rufen.

Landroid App Screenshots 1

Auf dem Startbildschirm der App werden stets der aktuelle Status des Mähers, der Ladezustand des Akkus und Wetterinfos angezeigt. Zudem habt ihr hier die Möglichkeit, das Mähen manuell zu starten, zu beenden oder den Roboter nach Hause zurückzuschicken. Seine Ladestation findet der Mäher, in dem er am Begrenzungskabel entlang läuft bis er dort ankommt. Grundsätzlich ist der Landroid „dumm“ und mäht nach Zufallsprinzip, lässt dabei jedoch keine Bereiche aus. Welche Zeiten das Gerät dafür jeden Tag arbeiten muss, hängt von der zugrunde liegenden Fläche ab. Innerhalb der App gibt es einen Rasenflächenrechner, mit dem ihr diese schnell und einfach ermitteln könnt, ihr müsst dabei lediglich mit einer Augmented-Reality-Ansicht einmal die zu mähende Fläche umrunden.

Die weitere Programmierung lässt sich dann ebenfalls über die App vornehmen, beispielsweise an welchen Tagen gemäht werden und um welche Uhrzeit das Gerät starten soll. Ihr müsst diese Option nicht nutzen. Alternativ könnt ihr den Mäher auch manuell starten, er läuft dann solange durch den Garten, bis er aufgrund niedriger Akku-Ladung seine Station ansteuert.

Landroid App Screenshots 2

Bei Regen bleibt der Mäher besser zuhause. Das nasse Gras lässt sich schlechter mähen und klebt zudem am Roboter. Die App bietet euch die Möglichkeit eine Zeit festzulegen, wie lange das Gerät nach einem Regenschauer warten soll, damit das Gras wieder einigermaßen trocken ist. Alternativ könnt ihr per Schalter in der App anweisen, dass der Roboter die Info des Regensensors auf seiner Oberseite ignorieren und unabhängig vom Wetter mähen soll.

Für Statistiker hält die App auch eine Anzeige bereit, über die sich die bisher zurückgelegte Entfernung, Gesamtarbeitszeit, Ladezyklen und die Arbeitszeit der Klingen abrufen lassen. Laut Hersteller müssen diese etwa alle vier Monate ersetzt werden, Ersatzklingen sind für rund 10 Euro erhältlich. Die hier und da verfügbaren Firmware-Updates für den Roboter lassen sich auch über die App installieren.

Grundsätzliches zum Mähroboter

Ein paar Worte noch zum Prinzip und der Erstinstallation. Ihr müsst rund um die zu mähende Fläche einen Begrenzungsdraht verlegen. Der Draht und die zugehörigen Rasennägel sind im Lieferumfang enthalten, mann kann den Draht auch eingraben, das halte ich aber für unnötig. Da wächst Gras drüber und mit der Zeit verschwindet der grüne Draht auch so vollständig. Im Weg stehende Bäume oder größere Hindernisse (auch Teiche) kann man durch entsprechendes Verlegen des Drahtes ausklammern. Ein einzelner Baum hier und da ist aber auch so kein Problem, da fährt er dagegen und setzt seinen Weg dann mit leicht verändertem Kurs fort.

Landroid So500i Roboter Garage

Was ich unbedingt empfehle, ist eine Garage oder sonstiger Schutz. Nicht nur vor schlechtem Wetter, sondern insbesondere auch vor der heißen Sommersonne. Der Akku im Gerät wird zwangsläufig Schaden nehmen, wenn das Gerät im Sommer ständig praller Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Ich habe mir hier eine einfache Holzhütte zusammengezimmert, man kann da aber auch spezielle Garagen kaufen. In den kalten Monaten dagegen lässt man den Robot ebenfalls vor allem zum Schutze des Akkus besser im Keller überwintern.

Welches Modell ihr kauft, hängt unabhängig vom Hersteller natürlich von der Größe des Gartens ab. Jeder Anbieter hat hier verschiedene Geräte mit unterschiedlicher Mähleistung im Angebot. Der hier besprochene Landroid SO500i ist für Gartenflächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt.

Produkthinweis
Worx Landroid SO500i Mähroboter – Automatischer Rasenmäher für bis zu 500 qm mit WLAN-Verknüpfung (App-Steuerung)...
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12. Nov 2018 um 15:50 Uhr von chris Fehler gefunden?


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