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"Mehr Keime als auf der Toilettentür"

Keimschleuder Smartphone: MARKTCHECK prüft Geräte-Oberflächen

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45 Kommentare 45

In seinem Verbrauchermagazin MARKTCHECK hat sich der Südwestrundfunk mit der Anfälligkeit der glatten Smartphone-Oberflächen für Keime und Krankheitsüberträger auseinandergesetzt und dafür zwei Testpersonen durch ihren Alltag begleitet.

Ausgestattet mit desinfizierten und nahezu keimfreien Geräten, haben sich die Tester anschließend durch Shoppingcenter, U-Bahn-Züge und öffentliche Toiletten bewegt – gleichzeitig wurden sogenannte „Abklatschproben“ gesammelt, um später klären zu können ob und welche Keime auf die Smartphones gelangt sind.

Um die Auswertung kümmerte sich Professor Reinier Mutters vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Marburg. Dieser konstatiert:

Es werden Keime von der Umgebung übernommen auf die Smartphoneoberfläche. Und das kann bedeuten, dass da auch Krankheitsüberträger übernommen werden. Beispielsweise Durchfallerreger oder Grippeviren können sich ebenfalls auf den Handyflächen wiederfinden, wenn sie von irgendeiner Fläche übernommen worden sind und dann auf das Smartphone gelangt sind.

Brillenputztücher sollen helfen

Im Anschluss an den Dauertest stellt der SWR-Beitrag fest: „Auf einem Handy tummelten sich mehr Keime als auf einer Toilettentür“. Die Empfehlung der Redaktion: Anwender sollten ihre Geräte wenn möglich täglich reinigen, vorzugsweise mit einem Mikrofaser- bzw. Brillenputztuch. Diese sollen immerhin 99,9 Prozent der tagtäglich aufgenommenen Keime wieder entfernen können. Der knapp acht Minuten lange Beitrag ist im Anschluss eingebettet und lässt sich in der SWR Mediathek aufrufen.

Donnerstag, 11. Mai 2017, 12:32 Uhr — Nicolas
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  • Gut, dass ich mein iPhone mit Handschuhen benutze!

    • Brillenputztücher enthalten Alkohol, der die fettabweisende Beschichtung der Apple-Bildschirme beschädigt. Bloß nicht verwenden!
      Gegen eine trockene Behandlung mit einem sauberen (staubfreien) Mikrofasertuch spricht nichts.

      • Da ist was fettabweisendes dran? Der Eindruck drängt sich einem ja nicht wirklich auf.

      • Aber der Alkohol ist es halt, der die Bakterien letztendlich tötet.

      • Ein Microfasertuch poliert, trägt also Material ab. Das dürfte für die Beschichtung auch nicht besser sein.

      •  ut paucis dicam

        Ich benutze TECH LINK Flüssigkeit mit Brillenlappen. Öfter mal damit abwischen. Gabs mal im Apple Store, jetzt über den Hersteller direkt. Ist der Reiniger, der im Apple (Store) auch benutzt wird/ wurde. Flasche 100 ml hält ewig!
        Ansonsten gilt: öfter mal Hände waschen und gut ist’s.

      • Benutz ich auch für iPhone und Macbook. Meines geht langsam zu Ende. Wo beziehst du deins? Auf der Techlink Seite hab ich keinen Onlineshop gefunden.

    • Hilfe, mein Handy spricht mit mir!

  • Keimschleuder Mensch – Peoplecheck prüft…

  • Was für ein Blödsinn. Wie kommen die Keime denn auf das Telefon? Weil ich dieses in die Toilette tauche und damit über den U-Bahn Boden wische, oder doch eher, weil ich es mit meinen 100% keimfreien Händen anpacke und an mein sterilisiertes Gesicht presse?

    Mag also sein, dass sich dort Keime sammeln, aber eben keine Keime die ich nicht dorthin gebracht hätte und mit denen ich somit nicht ohnehin schon kontaminiert bin. Gut, durch das Handy gelangen sie ins Gesicht und damit in die Nähe von Mund und Nase. Was ich an den Händen habe, landet aber auch ohne Handy binnen kürzester Zeit dort, weil man sich ständig (meist unbewusst) ins Gesicht fasst.

    Wenn etwas die Gesundheit nachhaltig schaden kann, dann noch am ehesten ein übertriebener Hygienewahn.

    • Du hast ein sterilisiertes Gesicht? Du meinst sicher dein steriles Gesicht!?

    • Aha. Wie oft wäscht du dir die Hände und wie oft reinigst du dein Handy? Es geht ja gerade darum, dass sich mit der Zeit die Menge an Keimen auf dem Handy vervielfacht. Würde dir sicher nicht einfallen, dir wochenlang nicht die Hände zu waschen. Oder?

    • Fraglich natürlich auch, wie keimig denn eine Toilettentür so ist, und um welchen Teil der Tür es sich in seiner Aussage handelt. Aber selbst der Türgriff sollte halbwegs keimfrei sein, insofern sich der Nutzer nach dem Toilettengang die Hände wäscht.
      Ich vermute, dass hier mit dem „Angstwort“ Toilette das Thema unnatürlich aufgebauscht werden soll.

      • Hucklebehrryfinn

        Wer auf dem Klo einer öffentlichen Toilette sitzt, hat davor in der Regel gerade mindestens 1 Türgriff und ein Türschloss angefasst, das zuvor jemand nach seinem Toilettengang angefasst hatte. Und da hat man sich, in der Regel, sicher noch nicht die Hände wieder gewaschen. Wenn man aber sitzt, nimmt man sein bestes Stück Smartphone aus der Tasche, um schnell in Ruhe seine Mails zu checken.
        Und ja jetzt sind die Fäkalkeime auf dem Display :P

    • ja aber deine hände wäschst du halt auch wenn zu ubahn gefahren bist oder auf dem klo warst, hoffe ich zumindest. dein handy hast du aber an beiden orten in benutzung und reinigst es nicht danach. also hast du zumindest einen teil der keime wieder an den pfoten danach.

    • Richtig, alles nur Panikmache auf die nur doofe Menschen reinfallen!
      Leute Hirn einschalten! Das gleiche könnte man auch über Geldmünzen schreiben – macht da irgendjemand nen Aufriss?

      Wir Menschen sind seit Millionen von Jahren mit Bakteien und Vieren konfrontiert worden
      und unser Immunsystem hat das millonen von Jahren super geschafft.
      Schließlich sind wir nicht ausgestorben sondern mittlerweile unglaubliche 8,5 Milliarden Parasiten (äh Menschen) geworden.

    • Alles korrekt mit dem Hygienewahn und Alkohol beseitigt auch nicht alle Keime. Nur, jeder Haltegriff im Bus oder ein Einkaufswagen im Supermarkt ist ebenso verkeimt.

  • Am sichersten scheint es mir zu sein, wenn man sein Smartphone in Alufolie eingewickelt in die Nachttischschublade legt (und dort belässt). Man sollte auch niemanden die Hand geben oder sich mehr als 25m einer weiteren Person nähern. Geldscheine sind ebenso wie Münzen von übel und Einatmen sollte man am besten überhaupt nicht.

  • ich habe zwecks kurzfristiger Säuberung mein Display schon mehrfach abgeleckt. ICH LEBE IMMER NOCH.

  • Mikrofaser??? Nur das nicht – es sei denn, man steht auf Kratzer……

    • Das iphone glas ist kein furnierholz…

    • Apple selbst liefert beim MacBook Pro z.B. ein Mikrofasertuch zur Reinigung des Displays mit. Und dieses Displayglas ist um einiges weicher, als das auf dem iPhone.
      Wenn das Tuch sauber ist, spricht nichts dagegen. Mein iPhone 6 Plus ist jetzt 2,6 Jahre alt und hat nicht einen Kratzer auf dem Display trotz beständiger Reinigung mit Mikrofasertuch.

  • Ich wähle dafür immer Desinfektionsmittel, sch*** auf die fettabweisende Beschichtung.

  • Wo bleibt das Battle „Tastatur vs. Smartphone: Wer tötet besser?“

  • Nur falls hier ein Architekt mitließt.
    An was ich bei dem Beitrag denken musste: Warum müssen Toilettentüren in z.B. Gaststätten immer nach innen aufgehen? Da wäscht man sich die Hände und muss dann den versifften Türknauf anfassen um wieder raus zu kommen. Das finde ich wesentlich ekelhafter als ein Handy.

    In dem Beitrag wäre es noch interessant gewesen ob es einen Unterschied macht wenn ein Handy in der Handtasche transportiert wird oder in der Hosentasche wo es ja dann auch irgendwie „zwangsgeputzt“ wird.

  • Das iPhone hat keine fettabweisende Schicht – auch Amerikaner können es problemlos in den Händen halten.

  • Keimresetting: Telefon über Nacht in eine Sagrotan-Lösung legen. Anschließend vorsichtig trocken tupfen. Mit dem übriggebliebenen Sud gurgeln und danach für ein Klistier verwenden. Mit Mikrofasertuch den ganzen Körper abfrottieren, verdeckte Körperöffnungen nicht vergessen. Mit Teebaumöl einreiben, auch das Display lechzt nach etwas Rehydrierung. Diesen Zyklus für eine porentiefe Reinheit von Telefon und Telefonierer alle zwei Wochen wiederholen.

  • Pfoten waschen u Handy oft abwischen u. nicht mit unsauberen Händen anfassen.

  • Danke schön für die Kommentare so gut habe ich gelacht ;) der Hygiene Wahn kennt keine Grenzen. Erst wenn das letzte Bakterium und der aller letzte Virus ausgerottet ist können wir uns wieder sicher fühlen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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