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iPhone-Kamera im 3GS: Fotos aus der Vergangenheit

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39 Kommentare 39

schlafenderhund.jpgAdam Lisagor beschreibt auf Lonelysandwich ein nettes Mini-Feature der im iPhone 3GS verbauten Foto-Kamera.

Stutzig geworden beim Versuch seinen Hund aufzunehmen (obwohl das Tier sich im Moment der Aufnahme bewegte, zeigte das Bild den noch schlafenden Hund), hat Adam die Kamera-Applikation des iPhone 3G mit der des 3GS verglichen. Sein Fazit: Das iPhone 3G verhalt sich nach dem Auslösen der Foto-Aufnahme gemächlich. 1-2 Sekunden Latenz sind üblich und haben zur Folge, dass die fertigen Bilder oftmals etwas später als eigentlich gewünscht aufgenommen werden.
Das iPhone 3GS hingegen scheint mitzudenken und liefert Schnappschüsse ab, die die aufgenommene Realität einige Millisekunden vor dem Tapp auf den Auslöser zeigen. Lisagor empfiehlt das Abfotografieren einer Stopuhr um den beschriebenen Effekt selbst nachvollziehen zu können. Seine Theorie:

My hypothesis: from the moment you launch the Camera app, data is not only streaming to the viewer, but being cached to memory at full resolution, much like a TiVo with a live broadcast. Where there’s been latency in previous versions of the iPhone hardware/software due to processing limitations, those limitations have been overcome in the iPhone 3GS, closing the gap between intention and result by processing the streaming input from a microsecond before the shutter was released. In essence, the iPhone is constantly storing the picture you want before you even take it. – via Daring Fireball.

Samstag, 15. Aug 2009, 13:01 Uhr — Nicolas
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    • Ganz grob: Sobald du die Kamera-Applikation startest, nimt diese quasi einen „Video-Stream“ des Bild-Materials auf. Tapps du nun auf den Auslöser, macht sie kein Foto im herkömmlichen Sinn, sondern greift auf den Stream an Bilder zu und wählt sich das Bild, 4 Millisekunden vor deinem Klick aus.

  • Bei mir zeigt das 3G die „richtige“ Realität an. Es dauert zwar, ein bisschen, bis das Bild angezeigt wird. Jedoch zeigt – beim Fotografieren einer Stoppuhr- das Bild auch die Auslösezeit…

  • Das läuft bei Hochgeschwindigkeitskameras ähnlich.
    Da laufen die ganze zeit daten durch und man kann einstellen das beim drücken des auslösers ebenfalls die daten der letzten x-ms mitgenommen werden.
    dadurch wird die reaktionszeit des menschen ausgeglichen.

  • Kurz vor dem auslösen müsst ihr die Kamera bewegen. Das iPhone versucht das letzte scharfe Bild zu nehmen. Ich vermute das die Kamera einige Millisekunden speichert bevor man den Auslöser drückt.

  • Da läuft noch irgendwas anderes. Das Bild wird noch irgendwie bearbeitet.
    Den Effekt sieht man ganz deutlich, wenn man z.B. aus einem Zug heraus „Pfosten“ filmt. Die werden dann alle „schief“.

  • Der Effekt ist tatsächlich da. Es soll wohl das Verwackelt durch das Klicken beim Auslösen verhindert werden. Eventuell ein Grund dafür, weshalb manche Apps (ProCamer)) nicht mehr zugelassen werden.

  • die pfosten werden schief, weil die kamera von oben nach unten belichtet.
    und da sie dafür eine gewisse zeit braucht, wird der pfosten schief dargestellt.
    das macht aber fast jede digitale kamera…

  • @Gola: Du hast in Wirklichkeit eine analoge, die das aufgenommene Polaroidbild intern abscannt und dann restlos vernichtet ;-)

  • Also mein 3G nimmt in Echtzeit auf. Die Zeit die beim auslösen an der Stoppuhr angezeigt wird, ist auch auf dem fertigen Foto zu sehen. Kann das also nicht nachvollziehen.

  • Dafür sprechen würde auch dass die Kamera-App den Akku extrem schnell leersaugt wenn man sie aufmacht.
    Ist mir letztens zufällig aufgefallen nachdem ich die App sehr lange am laufen hatte.

    • Die Kamera ermittelt, falls du es nicht deaktiviert hast, deinen aktuellen Aufenthaltsort per GPS, was nicht unbedingt Energie sparend ist… da wird wohl der ganze Akku hingehen…

  • War letzte Woche im urlaub am mehr. Wollte auch inner Bilder machen von den Wellen die auf die Bunker am Strand knallen.
    Hab’s so gehandhabt wie ich’s vom Classic gewohnt war. Lieber paar Sekunden vorher auslösen. Aber als das Bild dann angezeigt wurde war’s noch früher als ich abgedrückt hab. Also kann man wenn’s grad gut läuft, genau dann auslösen wenn man was sieht und durch deine (menschliche-) Trägheit bekommst du dann das Bild was du willst.
    Klingt einfach, hab’s aber kaum hinbekommen! ^^

  • Im aktuellen Maclife ist übrigens ein interessanter Vergleich der beiden iPhone-Kameras drin. Fazit: Die 3G-Kamera hat zwar weniger MP, hat aber eine bessere Vignettierung und wird somit als besser bezeichnet.

  • kann mir nicht vorstellen dass das mit dem Videostream stimmt denn ein Videostream mit 3MP auf dem iPhone ist doch nicht möglich oder? Videos werden ja mit weit geringerer Auflösung aufgenommen oder nicht?

  • wenn das 3GS de facto einen film in fotoqualität aufnimmt, und alle frames bis auf eines verwirft, dann könnte man doch theoretisch die frames abfangen und speichern, bevor sie verworfen werden. dazu noch die tonaufnahme aktivieren und man hat ein video in der pixel-auflösung eines fotos. nette sache.

    CU TOM

    • Ohne genaueres zu wissen, vermute ich mal stark, dass immer nur wenige Frames zwischengespeichert werden. Und zwar nicht im normalen Speicher, sondern im Arbeitsspeicher, auf den man wesentlich schneller schreiben kann als auf den „normalen“ 16/32GB-Speicher.
      Da in der Auflösung immense Datenmengen entstehen würden, denke ich, dass der normale Speicher mit dem Speichern nicht mehr hinterherkommt. Im Endeffekt könnte man so also auch nur kurze Videos machen, die inkl. Ton maximal (!) den verfügbaren Arbeitsspeicher füllen und nach der Aufnahme in den großen Speicher kopiert würden. Alles in allem keine besonders sinnvolle Angelegenheit, den Arbeitsspeicher innerhalb von ein paar Sekunden volllaufen zu lassen und danach zwangsweise die Aufnahme zu beenden und zu warten, bis alles kopiert ist.

  • OT: Versuche von 17:00 – 17:05

    Nur Fehlermeldungen, kein Bild… dolle Verbesserung…

  • OT: Bei mir hätte es funktioniert, hatte im Garten aber nur schlechten Edge Empfang – deswegen hats bissl geruckelt!

    • Hatte eben ein paar Minuten Bild – aber eines ist ja wohl klar – für die ständigen Hänger, Aussetzer und Verbindungsfehler wird doch wohl niemand ernsthaft Geld ausgeben, oder?!

  • Hallo an alle

    hat von euch jemand eine Ahnung wer
    mir eine app für mein buch erstellen kann?
    was kann so was kosten.

    danke für eure antwort

    • du selbst? Ist total easy besonders so ein Buch. Kosten wird es wenn du es selber machst 99 € für Einstellen in den AppStore.

      • danke für deine schnelle Antwort
        Ich hab schon ein wenig probiert
        jedoch nicht einmal mit dem kleinsten Erfolg.

        Ich hab von programmieren überhaupt keine Ahnung.

        Was kann ich tun? (außer monatelang zu lernen)

        Danke

  • Das selbe kann mein uraltes SE k800i auch

  • Falls das noch nicht bekannt sein sollte:

    Die Kamera löst nicht aus, „wenn man den Auslöser betätigt“ oder „drauftappt“, wie hier schon zu lesen war, sondern genauer erst dann, wenn man den Finger vom Touchscreen wieder ABHEBT! Das sollte bei all diesen hochwissenschaftlichen Messungen berücksichtigt werden…

    In dem Moment, wenn man ihn drauflegt, ändert sich nur die Grafik des Knopfs (eingedrückt), sonst passiert gar nichts.

    Wenn man das weiß, tut man sich auch bei Selbstportraits oder zu anderen Gelegenheiten leichter. Man braucht im Moment der Aufnahme keinen Sichtkontakt zur virtuellen Schaltfläche (um zu wissen, wo sie ist). Und den Finger am Display kann man auch als „Standby“-Modus betrachten.

    • Jau! Wie geil… :D
      Ist mir noch nie aufgefallen. So werden Selbstportraits tatsächlich viel einfacher
      und andere Fotos verwackeln nicht so…
      Danke für den Hinweis!

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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