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Intern: Wenn aus Bildern Brötchen werden

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49 Kommentare 49

Eine unschöne Anekdote, mit positivem Ausgang, die es uns erlaubt auf die iPhone-Applikation des Bundesverband Deutsche Tafel hinzuweisen. Unser Leser Tobsi hat uns am Montag auf die Übernahme eines ifun.de-Bildes durch der Wirtschaftswoche aufmerksam gemacht.

Wir haben den Verlag daraufhin kontaktiert und darum gebeten, die branchenübliche Vergütung an die Tafeln zu spenden.

Eine ehrenamtliche und zu 100% spendenfinanzierte Organisation, die überschüssige Lebensmittel im Handel und bei Herstellern einsammeln und an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen verteilt, kostenlos oder gegen eine symbolische Münze.

24 Stunden und zwei freundliche eMails später ist die Geschichte nun aus der Welt. Unkompliziert und ohne einen Anruf beim Anwalt, spendet die WiWo jetzt 100€ an den Bundesverband Deutsche Tafel e.V. – und auch wir legen noch mal 100€ drauf.

Wer mitspenden möchte, greift zur Gratis-App der Tafeln (AppStore-Link):

„So sind Sie immer auf dem Laufenden, was die Tafeln betrifft, können schnell eine Tafel in Ihrer Nähe finden und mobil spenden, einfach per Knopfdruck: Geld, Lebensmittel, Zeit und Know-how. Jeder, was er kann. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung!“

Dienstag, 10. Jul 2012, 14:48 Uhr — Nicolas
49 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Jaja, tu Gutes und rede darüber.

    • Wieso nicht?

      Es darf auch über gutes berichtet werden, nicht immer nur über Skandale und Katastrophen (nicht auf ifun, sondern allgemein bezogen)!

      Und wieso sollte Jemand der Gutes tut keine Anerkennung erhalten? Zu viel verlangt oder kostet dies uns was?
      Denk mal drüber nach!

      • Hey Berkk,

        ganz ruhig. Dass was Hermann Karton gepostet hat ist eine gebräuchliche Redewendung und beinhaltete keinerlei Abwertung.

        In diesem Sinne.

      • Äh, ja, wie gesagt, wieso nicht? Hat sich ja schon mulitpliziert und gelohnt!

  • Tut mir leid, aber solange die Mitarbeiter der Tafel noch die besten Sachen für sich aussortieren und es nicht an die Bedürftigen geht, sieht die Tafel von mir nicht einen Cent !!!

    • So ein Schwachsinn! Bitte belege deine Aussage! Und zwar allgemein, also dass das ständig und überall vorkommt, denn so ist deine Aussage zu verstehen!

      So kann man immer Ausreden finden um nirgendwo was zu spenden!

      • Wenn es vorstellbar ist, dass sowas passiert, ist es auch naheliegend, dass es schon passiert ist – nur verallgemeinern sollte man das nicht, da die meisten Leute dieser Aufgabe wohl aus Überzeugung nachgehen und nicht im Traum an ihren eigenen Vorteil dabei denken.

    • Sicherlich gibt es vereinzelt solche Menschen. Wenn aber nur 9 von 10 Menschen ehrlich arbeiten und die Nahrung/Geld dort ankommt wo es hingehört ist es immer noch eine gute Sache.

    • Viele Mitarbeiter der Tafel sind doch 1€ Jobber, also quasi auch bedürftig.

    • Das kann ich so nicht stehen lassen! Bin selber (ehrenamtliche) Mitarbeiterin in einer grossen Tafel und es ist selbigen absolut verboten, Lebensmittel mit nach Hause zu nehmen! Wer trotzdem erwischt wird, bekommt die Mitarbeit sofort gekündigt.
      Das steht eindeutig in den Statuten der Tafeln!

      • Hey Conny,

        es ist nicht alles wie im Fernsehen. Ich habe die How I Met Your Mother Folge auch neulich gesehen, aber deswegen den Mitarbeitern (die im übrigen zumeist ehrenamtlich arbeiten) so etwas ohne Beweise zu unterstellen ist ein Schlag ins Gesicht eben dieser.

        Bitte erst denken dann posten.

    • „Was ich selber mach und tu, trau ich auch nem anderen zu“

  • Klasse! Und das in der zeit wo es nur um Profit und Recht geht.
    Das ist wirklich lobenswert.

    • Ganz genau! Frag sich nur warum die Menschen bei so einer Zeit mitmachen? Und zu Opfern werden. Lebt doch einfach mal EURE ZEIT UND LEBEN! Lebt mal freiheit, gerechtigkeit und sozialität und nicht kapitalismus und eroganz. Ich scheiß auf solche Leute, Unternehmen und System. Frei ist der, der sich frei macht und nach seinen disziplienen, traditionen und Prinziepien lebt und sich nicht welche von anderen vorgeben lässt. Ich führe in letzter zeit viele auseinandersetzungen mit diesen falschen system. Und JA, wer gutes gut aus reinen Herzen, der sollte auch anerkennung für bekommen. Nicht wie diese show veranstaltungen, wo es auch nur um marketing geht. Man sollte was gutes tun weil man helfen will ohne ein vorteil davon zu haben. Meine Tante hat in Berlin so etwas wie eine eigene Tafel organisiert und hilft so jeden Tag menschen. Schönen Sonntag.

  • Wahrscheinlich sind Sie auch ein Mitarbeiter der Tafel ! Habe jahre im Einzelhandel gearbeitet ! Da wurden die guten Sachen immer gleich aussortiert ! Außerdem habe ich nen Nachbarn der die Sachen regelmassig mit nach Hause bringt !! Bin zwar blond aber nicht blöd und ziehe mir die Hose nicht mit net Kneifzange an !!!

    • Liebe Conny du weist darauf hin, dass du blond aber nicht blöd bist. Anscheinend schon, du verallgemeinerstdein subjektives Empfinden und verkaufst es als objektiven Fakt. Es herrscht Meinungsfreiheit in D, also darfst du deine Dummheit gerne verzapfen. Dennoch bitte ich dich uns hiervon zu verschonen. Lg

      • Geil, wie recht du hast ! Hab ich mir auch gedacht, als ich den Kommentar von Conny gelesen habe.

  • Als ich noch Stundent war und Zeit hatte, wollte ich einen Tag in der Woche ehrenamtlich für die Tafel arbeiten. Es war trotz intensiver Bemühung nicht möglich, so dass ich mich woanders umgesehen habe. Ich finde die Idee sehr gut, die Organisation ist aber alles andere als gut, zumindest bei der Berliner Tafel vor einigen Jahren.

  • Wie aus einer guten Sache nur ödes Gelaber wird. Schade.

  • Um welches Bild handelt es sich denn?

  • Dann mal Danke an Tobsi, der hat ja den Stein ins Rollen gebracht!!!
    Und wenn auch nur einer der täglich mehr als 1.000 Leser dieser Seite auch was spendet, hat sich dieser Beitrag doch schon in jeder Hinsicht gelohnt. Also: die paar Leute, die meinen, dass das iFun Team mit diesem Beitrag nur Lob kassieren will können getrost ignoriert werden. PEACE!

  • Danke für die Anregung, ich habe auch 100€ draufgelegt.

  • Von mir mehrmals ein *KLASSE* …

    @die Überschrift
    @aufmerksamer Leser
    @ifun für den Bericht/Hinweis zur App
    @WiWo für die verspätete Einsicht
    @ifun für das Nachziehen

    *top*

  • I like…aus jeder der aufgezeigten Perspektiven!

  • Ich habe 200€ gespendet und möchte, dass es alle wissen.

  • Wenn 1% des Rechtstreitswertes zwischen Apple und Samsung an die Tafel gehen würden… aber naja das ist wohl eher wunschdenken. Daumen hoch an Ifun und die Wiwo. Ich werde nachher 10€ Spenden.

  • Sehr toll! So was hört man echt gern!

  • Würden die auf der ganzen Erde 1 Woche nur gute Taten in den Nachrichten berichten würde der Rest der Menscheit sich so schlecht fühlen (auch ich) das sie auch bei nächster Gelegenheit was gutes tun würden. Muss ja nicht mal Geld sein.

    • Ich glaube sogar das du Recht hättest, mir würde es wohl so gehen…

      Danke für diese erfreuliche Nachricht, das regt doch auch an um was gutes zu tun ;)

    • Dann kannst du ja das nächste mal beim DRK Blutspenden.
      Kostet dich nur ne 3/4 Std. Und du bekommst am Ende auch noch ne kleine Mahlzeit ;)
      Es gibt sogar extra eine App. Im AppStore welche dich immer über die Aktuellsten Termine in deiner Umgebung informieren.
      Ist mir auf jeden fall lieber als an irgendwelche Organisationen zu spenden wo der Spendenweg nicht komplett offen gelegt ist, bzw zu viel Geld in Werbung/Verwaltung gesteckt wird.

      • sorry dann geh ich lieber in ein Krankenhaus und bekomme ne Aufwandsentschädigung als das ich diesem abzockverein auch nur 1ml meines Blutes spenden.

  • schade das es an die Tafel geht:
    jeden anderen Verein, aber nicht die.

    erstens stellen sie immer höhere Ansprüche welche Lebensmittel sie nehmen. wollen ja fast schon a-ware, anstatt das schlechte selbst heraus zu schneiden.

    und b stimmt es wirklich das die Mitarbeiter sich selbst das beste abzweigen. mein Arbeitskollege der dort gearbeitet hat, hat mir paar storryd erzählt. Alkohol behalten se sowieso weil se es nicht raus geben dürfen. aber er kennt auch welche, die seitdem se da arbeiten nicht mehr einkaufen müssen, weil se sich alles mitnehmen was se brauchen. selbst ganze Grillpartys sponsorn

  • @Micha !!! Endlich mal einer der hier nicht alles nur schôn redet !! Das was Du sagst mit der A-Ware hatte ich gestern sogar vergessen zu erwähnen in meinem Beitrag !! Nein es dürfen kein Brot und Brötchen von gestern sein , am besten für den Verein 5 min bevor die kommen noch frisch backen !! Boah in mir steigt grad wieder die Wut !!!!!
    @froody Deine Art zu spenden Find ich klasse !!!! Dadurch wird Menschen geholfen die wirklich in Not sind und nicht Menschen von denen, ich will nicht viel sagen , aber nur 70% sind zu faul zum arbeiten !!! Bekommen dich vom Staat und von der Caritas alles in Hintern geschoben !!! Den Fall habe ich auch in meiner Verwandtschaft !! Die sind zum Teil besser eingerichtet als man selbst !! Mit Flachbildfernseher ,Trockner , HiFi Anlage usw !!

  • Die Politiker freuen sich, dass Privatleute es übernehmen, die Armen zu versorgen. Haben die dann doch noch mehr Geld übrig für sowas wie Elbphilharmonie, Schloss-Aufbau, Diätenerhöhung, schicke große neue Dienstwagen, noch mehr Geheimdienste die den Rechten Bares zustecken, etc. pp.
    Also bitte nicht so kurz denken.
    Das ist ähnlich wie mit der „Entwicklungshilfe“, die mehr Unheil anrichtet als dass sie tatsächlich langfristig hilft.

    • Seh ich genauso wie Klaus.
      Es sollte in einem reichen Land wie Deutschland nicht nötig sein, dass arme Leute auf Almosen angewiesen sind.
      Arme Leute sollten genug Geld bekommen, dass sie nicht auf Gedeih und Verderb dem Gutdünken irgendwelcher Spender ausgeliefert sind.

    • Die Tafeln versorgen interessierte Menschen mit Waren, die andernfalls Müll wären. In der Aussendarstellung tut dies der Handel natürlich um Bedürftigen zu helfen…in Wahrheit ist es natürlich eine Mischung aus Image-Kampagne und Kostensenkungsprogramm im Entsorgungsbereich. Trotzdem muss wirtschaftlich für den Händler reizvolles ja nicht schlecht sein. Für mich ist das Konzept der Tafeln eine Win-Win-Situation.
      Angewiesen auf die Tafeln ist aber Niemand, der mit Geld umgehen kann. Ich habe mein Studium selbst finanziert ohne Geld von meinen Eltern zu erhalten, ich weiß, was mit 3xx EUR für Lebenshaltung geht und was nicht.
      Und ich geh lieber in ein wiederaufgebautes Stadtschloss oder eine Elbphilharmonie, deren Bau mächtig Menschen in Lohn und Brot gehalten hat und erfreu mich am kulturellen Angebot, als dass ich zusatzluxus in Form von Konsum für die nichtarbeitende Bevölkerung finanziere.
      Ich wohne noch heute in einer Wohnung, die „das Amt“ voll bezahlen würde. Natürlich könnte ich mir dann keine 450 EUR Benzinkosten im Monat leisten…es würden aber auch 400 davon gar nicht entstehen und ein Auto bräuchte ich ohnehin nicht.

      Man muss einfach unterscheiden zwischen hungern, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und gutgehenlassen. Staatl. Fürsorge sollte nach meiner Auffassung bei nicht hungern müssen (und medizinisch basisversorgt, Dach über dem Kopf etc.) aufhören. Alles andere können wir uns auch faktisch nicht leisten…und das man besser nur Geld ausgibt, das man auch hat, sollte doch so langsam mal wieder hoffähig werden!

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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