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Massive Zunahme von Meldungen

Hassmelden: App gegen Online-Hetzer stellt ihren Dienst ein

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48 Kommentare 48

Die seit 2019 kostenlos angebotene iPhone-Applikation Hassmelden stellt ihren Dienst ein. Der von ehrenamtlich Mitwirkenden betreute Online-Dienst kooperierte mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und bot sich als unverbindliche Anlaufstelle für Online-Nutzer an, die im Netz gesichtete oder selbst erlebte Hassbotschaften nicht einfach ignorieren wollten.

Über die Hassmelden-App ließen sich entsprechende Kurznachrichten, Kommentare oder Inhalte in sozialen Netzen einreichen, die dann auf ihre strafrechtliche Relevanz geprüft wurden und im Fall rechtlich problematischer Inhalte bei der ZIT (der Zentralstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität) zur Anzeige gebracht wurden.

Damit soll nun erst mal Schluss sein. Wie die Macher der Hassmelden-Applikation auf dem Kurznachrichten-Portal Twitter erklären, wird die kostenfrei angebotene Dienstleistung zum 30. April, also ab morgen, vorerst eingestellt.

Massive Zunahme von Meldungen

Verantwortlich dafür sei unter anderem die massive Zunahme täglicher Meldungen, die man nicht mehr mit der nötigen Verantwortung bearbeiten könne. Zudem hätten die Ehrenamtlichen viel Freizeit für ihre Tätigkeiten geopfert und bräuchten nun Zeit, um sich zu regenerieren und Kraft zu tanken. Zwar werde man die bislang eingegangenen Meldungen noch fertig abarbeiten, ab morgen jedoch keine neuen Hinweise mehr entgegennehmen.

Wenn möglich, will sich das Team des Hassmelden-Portals langfristig gestärkt zurückmelden. Konkrete Pläne, wann genau dies geschehen könnte, werden momentan jedoch noch nicht kommuniziert.

In vielen Bundesländern kann bei persönlicher Betroffenheit zukünftig auf sogenannte Internetwachen ausgewichen werden, für eine prüfende Kontaktaufnahme mit der Polizei.

29. Apr 2022 um 17:34 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    48 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Na ja, der Betreiber hat diese Plattform schon völlig falsch geführt… Alle die mit seiner Lösung von Probleme n nicht klar kommen, wurde direkt als Nazis bezeichnet!

    • Hä?!?

      Ich könnte jetzt vermuten, du sprichst von dir selbst.
      Aber bei dem orthographischen Chaos, das du veranstaltest beim Versuch einen simplen deutschen Satz zu formulieren, eher Vorschulalter

      • So eine Rechtschreibung und Grammatik gibts nicht nur bei Grundschülern. Bei denen wäre das nicht so schlimm. Viel mehr bei Nazis.

      • Ganz toll, „einem Dummen zeigen wie blöd er ist“, ist ebenfalls keine positive Eigenschaft. Immer dieses von oben herab. Du bist so viel besser und toll. Der Kommentar strebt offensichtlich nach Anerkennung.

      • @Mike: richtig, er wird es wahrscheinlich nicht mal erkennen. Aber weder ist von oben herab, noch belehrend…

        Weiß der Dumme, dass er dumm ist

        ;-)

      • Dumm ist der, der Dummes tut.

      • @Ralph: ich gebe ihm die Chance, die Lernkurve nach oben zeigen zu lassen.
        Eigentlich sehr hilfreich

        :-))

      • Wer wie cashondelivery andere orthographisch reglementieren möchte, sollte dann aber wenigstens auf seine Interpunktion achten. Irgendwie vermisse ich im letzten „Satz“ auch ein Verb.
        Ich verkneife mir sowas eigentlich. Aber das mußte jetzt mal raus !

      • @Hechicero175: es fehlt kein Verb, ich zitiere den Satz von Ralf M…

        ;-)

        Und wenn du schon so weise bist, dann erkläre mir doch mal den Müll des ersten Posts… dumm gelaufen

      • @cashindelivery: Deine Zeichensetzung ist auch nicht korrekt. Viel Spaß im Glashaus!

  • Schade, habe das fleißig linke Hetzer gemeldet. Raus kam natürlich nichts. Evtl. war das nur für den Kampf gegen rääächts gedacht…

    • Es war für strafrechtlich Relevante Hassreden gedacht.
      Dies ist eben bei „linker Hetze“ eher selten bis gar nicht der Fall, auch wenn dies ein paar blau-braune Schlümpfe oder Leerdenker anders sehen,

      • @HESSENbabbler: richtig

      • Dein Post könnte man schon mal auf den Tatbestand der Beleidigung prüfen lassen. Muss das sein?

      • Dies ist eben bei „linker Hetze“ eher selten bis gar nicht der Fall Der war gut!

      • Ganz klar nicht politisch :-)

        Der 1. Mai in Berlin: Das Wichtigste in Kürze

        In Berlin gibt es an diesem Wochenende zum Tag der Arbeit am 1. Mai rund 20 Demonstrationen.
        Die besondere Aufmerksamkeit der Polizei gilt der linken Kundgebung „Revolutionärer Erster Mai“ am Sonntag ab 18 Uhr in Neukölln und Kreuzberg. Die Behörden rechnen mit 5000 bis 20.000 Teilnehmern.
        Erwartet wird, dass es bei der Demo zu Gewaltausbrüchen von Autonomen kommt. Kritischer Punkt könnte das Kottbusser Tor sein, weil dort eine neue Polizeiwache geplant ist.
        Der angekündigte „My Gruni“-Fahrradkorso zum Villen-Stadtteil Grunewald und die große Gewerkschaftsdemo am Brandenburger Tor sind aktuell im Gange. Die Polizei ist mit 5500 Beamten im Einsatz.

    • Auch wenn ich dieses Linke Pack nicht mag, jedoch habe die in den letzten 20 Jahren keine Morde begangen oder offen dazu aufgerufen.

      • @Pino Na ja, wenn ich den den G20 Gipfel denke, dann empfinde ich es so, dass Linke Gewalt immer etwas herunter gespielt wird. Dabei wiegt für mich die willkürliche Sachbeschädigung des Eigentums anderer nicht minder schwer, wie das Beschießen der Einsatzkräfte mit Metallkugeln aus Hochleistungszwillen.

        Und zu Deiner Aussage mit den Morden: Denk mal ab die RAF zurück. Die haben ermordet und entführt. Die Flugzeugentführung der Landshut und Mogadishu. Klar, das ist jetzt knapp 45 Jahre her, aber wenn wir weiterhin linke Gewalt dulden, so könnte es in naher oder ferner Zukunft wieder eine zweite RAF geben. Zumal ja eine junge Linke Parteigruppe vor gar nicht mal so langer Zeit einen Shit Storm erhalten, weil sie von „Erschießungen von Reichen“ gesprochen hatten. Ob es da noch irgendwelche Konsequenzen gab, das weiß ich nicht. Auch wenn das jetzt als „Witz“ abgetan wurde, finde ich solche Aussagen von einer ganzen Parteigruppe schon mehr als nur bedenklich.

        Der Zweck heiligt nicht die Mittel und vor allem: jegliche Art von Gewalt ist schlecht und muss unterbunden werden. Egal ob Rechts, Links, Antisemitisch und was es da noch alles gibt. :)

      • Da fallen mir aber spontan nicht nur G20 Gipfel sondern auch diverse Anschläge auf die Infrastruktur ein die von linker Seite immer verniedlicht wurde. Gab es da nicht auch mal so ein online Forum Linksunten wo sich gefeiert wurde welches Polizei Auto gerade angezündet wurde?

      • Sie sollten den Text de Vorposters genau lesen. Der schrieb von „den letzten 20 (i. W. Zwanzig) Jahren“, nicht 45 (i. W. Fünfundvierzig).

        Gewalt ist generell abzulehnen, jedoch Sachbeschädigung – quasi – mit (zumindest) versuchtem Totschlag gleichzusetzen, lässt mich doch an Ihrem „Wertesystem“ stark zweifeln.

      • Im übrigen reden wir vom IST-Zustand und nicht von potentieller naher, bzw ferner Zukunft!

  • Schade, da vor allem Twitter gerne bei rechter Hetze weggeschaut hat, war Hassmelden ein nettes Feature.

    Hassreden werden jetzt vermutlich noch mehr einfach so davon kommen, da sich kaum einer die Mühe machen wird, selbst die Anzeigen zu erfassen.

    Aber natürlich kann ich Menschen hinter Hassmelden verstehen, aber es ist sehr schade. So eine App bzw ein Dienst sollte eigentlich von staatlicher Seite vorhanden sein.

  • War also quasi die DDR als App. Was soll da schon schief gehen.

    • Hast du im Geschichtsunterricht geschwänzt?

      Ich glaube nicht, dass man die damalige Situation mit einer App vergleichen kann, welche die Sachen einfach nur geprüft und gegebenenfalls weitergeleitet hat.. oh man!

      Es handelt sich bei den gemeldeten Sachen doch um öffentlich einsehbare Sachen.. ob man das nun selbst zur Anzeige bringt oder erst so einer App weiterleitet, mein Gott, wo ist der Unterschied?

      Ich würde jetzt nicht bei irgendwelchen Hasskommentaren direkt Anzeige stellen, aber wenn es mich persönlich betreffen würde (gegen meine Person oder irgendwelche Zugehörigkeiten), dann ist es etwas anders.. aber selbst da denke ich mir, dass es Dummschwätzer immer gibt.

      Wobei es natürlich immer noch einen Unterschied zwischen „xyz ist blöd“ und Morddrohungen o.ä. gibt, was ja für gewisse Personengruppen mittlerweile zur Normalität geworden zu sein scheint.

  • Da stellt eine App gegen Online-Hetze ihren Dienst ein und was schreiben manche hier?
    In der DDR gab es jedenfalls intelligentere Menschen als manchen Zeitgenossen, der hier seine Kommentare zum Besten gibt!

  • Mal eine Frage:
    wieso breiten die Leute ihr ganzes Familienleben auf Social Media aus und wundern sich dann über Angriffsfläche?

    egal ob von links oder rechts:
    auf der Straße diskutiere ich dich auch nicht jeden Scheiß bis zum erbrechen und gehe weiter.

    und dann wird jeder scheiß der Polizei/ dem Gericht gemeldet?
    die haben ja auch sonst nichts zu tun:
    Gewaltstraftaten am Jugendgericht usw.

    Mein Fazit:
    Deutsche mit ihrem Links und rechfs in D haben einen Schaden der nicht aufgearbeitet wurde.

    • Also wenn die Profile privat sind, ist mir persönlich das relativ egal. Hab aber schon beide Extreme z.B. auf Instagram gesehen: Die einen haben echt sowas wie „stolzer Patriot“ und „Ausländer raus“ in ihre Profilbeschreibung stehen, die nächsten haben gegen Autofahrer oder Fleischesser gehetzt, die nächsten kommen in der Profilbeschreibung (!) mit ihrer Genderei an..

      Ich frage mich echt immer, warum die Leute denken, dass andere sowas interessiert. Oder sehe ich das falsch?

      Genauso wie damals, als die ersten Impfstoffe auf den Markt kamen. Die einen haben Werbung in ihrer Profilbeschreibung für das Impfen gemacht, die nächsten kamen mit ihren Kontra-Argumenten dort an. Weshalb soll mich sowas überzeugen (egal in welcher Hinsicht), wenn ich eine Profilbeschreibung auf Instagram von Hinz und Kunz lese? Wenn ich mal zufällig ein fremdes Profil sehe, ist das nach spätestens 30 Sekunden eh wieder weg und vergessen.

      Meine Familie, Bekannten, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen o.ä. die mir folgen kennen mich, da brauche ich keinen Mist zwecks meiner Sichtweisen und Haltungen in meine Profilbeschreibung, was jeder im Netz lesen kann, reinschreiben. Genauso wenig muss ich mich mit irgendwelchen Sachen profilieren, egal ob links oder rechts oder was auch immer.

      Vielleicht bin ich auch pessimistisch. Es rettet die Welt aber auch nicht, wie damals, ein schwarzes Bild mit „#blackouttuesday“ zu posten oder eine Ukraine-Flagge zu posten. Gut, es weckt Aufmerksamkeit, das kann man aber auch in anderer Form sinnvoller machen. Zumindest meine Meinung, bitte nicht falsch sehen!

  • Sehr, sehr schade. Es war eine gute und leider auch wichtige App.

    Wie sehr manche Menschen Strafrechtsverletzungen, wenn überhaupt, als Kavaliersdelikt betrachten (und damit letztlich ihre Verachtung unserer Verfassung gegenüber zum Ausdruck bringen), zeigen manche der hier veröffentlichten Posts. Und damit leider auch, wie wichtig eine solche App eigentlich ist.

    P.S. hier geht es nicht um Links oder Rechts, sondern um Überschreitungen der Grenze zur Illegalität. Wenn dies in überwiegendem Maße Aussagen von Nasen betrifft, ist das ja auch schon eine Aussage an sich und sollte manche Zeitgenossen eher zum Nachdenken denn zum Hyperventilieren bringen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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