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Hardware-Evolution beim Verizon iPhone 4: Fünf unscheinbare Geräte-Änderungen

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Sieht man von dem leicht geänderten Antennen-Design ab, unterscheidet sich das mit der Öffnung des iPhone-Monopols in den USA auf den Markt geworfene „Verizon iPhone“ äußerlich überhaupt nicht vom GSM-kompatiblen iPhone 4.

Sicher, das Gerät setzt auf den alternativen Funk-Standard CDMA und sorgt so unter anderem für eine eingeschränkte Verwaltung gleichzeitiger Telefonate (ein Problem das dieses Youtube-Video demonstriert) ansonsten jedoch, so war man sich bislang einig, schienen sich die Geräte weitestgehend zu gleichen.

Eine Annahme, die das PCMag mittlerweile in dieser „Teardown Analysis“ verbessert und damit die bereits verfügbaren Informationen der Hardware-Experten von iFixit ergänzt.

Fünf Geräte-Änderungen hat Apple dem „Verizon iPhone“ mit auf den Weg gegeben die zusammengenommen nicht nur zu einer 12€ hohen Ersparnis in der Geräte-Fertigung und marginalen Leistungsverbesserungen führen dürften, sondern durchaus auch ihren Weg in die nächsten iPhone-Generation finden könnten:

  • Kombinierter CDMA/GSM Chip: Der im Gerät verbaute Chipsatz – ein Qualcom MDM 6600 – wäre in der Lage unter beiden Funkstandards (UMTS & CDMA) eingesetzt zu werden, wurde jedoch künstlich beschnitten und beliefert die Verizon-Kunden ausschließlich mit dem CDMA-Funkstandard. Ein zukünftiges Dualband-iPhone in den USA wäre jedenfalls möglich.
  • Dual-Antenna Design: Auch wenn erste Tests ein anderes Fazit ziehen (wir berichtetenYoutube-Video): Durch das neue Antennen-Design sollte das „Verizon iPhone“ eigentlich keine Probleme mehr haben wenn man das Gerät fest umschlossen in der Hand hält . Das neue Antennen-Modul greift das Mobilfunksignal an zwei Stellen ab und solltet damit immun gegen das oft kritisierte Antennenproblem des originalen iPhone 4 sein.
  • Neues Vibrations-Modul: Ein Stichpunkt den wir schon am 08. Februar ansprechen konnten. Das Vibrations-Modul im „Verizon iPhone“ unterscheidet sich erheblich vom originalen iPhone 4 Der Motor rotiert etwas leiser, fühlt sich “softer” als sein Vorgänger an und scheint sich, gerade wenn das iPhone auf dem Tisch liegt, positiv auf das Gerät auszuwirken.

  • Integriertes GPS: Statt auf einen gesonderten GPS-Chip zur Ortsbestimmung zu setzen, benutzt das „Verizon iPhone“ die Geo-Kapazitäten des MDM 6600-Logiksteins. Der Verzicht auf den Extra-Chip dürfte Apple die größte Ersparnis im Fertigungsprozess beschert haben. Schätzungen zu folge soll das Verizon-iPhone in der Fertigung nur noch $171 anstatt $187 kosten.
  • Leichteres Akku-Modul: Die im „Verizon iPhone“ verbaute Batterie, hat eine Gewichtsdifferenz von 1,3 Gramm gegenüber dem originalen iPhone 4.

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14. Feb 2011 um 14:05 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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