Erkennen statt Abtippen
Grocery List: Digitalisiert handschriftliche Einkaufslisten
Hier Zuhause hängt am Kühlschrank eine Einkaufsliste aus Papier, daneben ein magnetischer Bleistift. Im Lauf der Woche erfassen wir fehlende Lebensmittel damit ganz analog und nehmen den Zettel dann einfach mit in den Supermarkt.
Ein klassisches System, das seine Schwächen dann beim Einkauf offenbart: das Abhaken auf Papier ist unpraktisch, der Überblick geht schnell verloren.
Genau an diesem Punkt setzt die neue, kostenlose iPhone-App Grocery List an. Die Grocery List fotografiert handschriftliche Listen und überträgt deren Inhalt direkt in eine digitale Abhakliste auf dem iPhone. Anders als Stuff ganz ohne Abo, ohne Kosten und ohne Reklame.
Die Anwendung richtet sich an Nutzer, die ihre bestehenden Gewohnheiten beibehalten möchten und dennoch eine digitale Unterstützung suchen. Statt neue Abläufe zu erzwingen, greift die App auf Funktionen zurück, die bereits im Gerät vorhanden sind. Ein Foto der Einkaufsliste reicht aus und die erkannten Einträge erscheinen anschließend als bearbeitbare Liste auf dem Display.
Erkennen statt Abtippen
Kernfunktion der App ist die Texterkennung direkt auf dem Gerät. Handgeschriebene oder gedruckte Listen werden per Kamera erfasst und mithilfe lokaler OCR verarbeitet. Alternativ lassen sich Einträge diktieren oder klassisch per Tastatur und Copy-and-Paste hinzufügen. Die Spracherkennung läuft ebenfalls lokal, sodass keine Audiodaten das Gerät verlassen.
Aktuell steht die Audioeingabe jedoch noch nicht auf Deutsch zur Verfügung. Wir haben den Entwickler bereits darauf angesprochen und hoffen auf eine zeitnahe Integration der deutschen Spracherkennung, um die App auch hierzulande vollständig alltagstauglich zu machen.
Die erzeugten Listen lassen sich im Supermarkt Punkt für Punkt abhaken. Erledigte Einträge werden durchgestrichen und bleiben zunächst sichtbar, was die Orientierung erleichtert.
Grocery List verzichtet vollständig auf Benutzerkonten, Cloud-Synchronisation und Datensammlung. Alle Informationen bleiben lokal auf dem iPhone gespeichert. Die App funktioniert auch ohne Internetverbindung. Backups oder eine geräteübergreifende Synchronisation sind nicht vorgesehen. Das reduziert den Funktionsumfang, vereinfacht aber die Nutzung und vermeidet externe Abhängigkeiten.


hmm, ich schreibe erst einen Einkaufzettel auf Papier (renne dafür ggf. immer zum Kühlschrank bzw. muss mir das merken, bis ich zu haus bin) um das dann schlussendlich abzufotografieren?
Hatten wir so ähnlich auch – dann allerdings direkt in der Reihenfolge aufgeschrieben, wie die Waren im Supermarkt liegen – heutzutage find ich dasunpraktisch.
Was, wenn dann noch jemand schnell was draufkritzelt, während ich schon im Supermarkt bin?
Aktuell nutzen wir die Einkaufsliste der Erinnerungs-App – damit klappt es auch unterwegs ganz gut und man kann theoretisch Sachen hinzufügen, bis man an der Kasse steht.
Genauso sehe ich es auch. Entweder bin ich analog unterwegs, dann aber auch zu Hause und im Laden.
Oder ich mache es digital, dann aber auch konsequent. Die Kombi aus beidem halte ich auch für Unsinn. Ist aber nur meine Meinung.
Wir nutzen zu zwei auch Apples Erinnerungen für eine gemeinsame Liste. Klappt prima.
Oder einfach MarktGuru nutzen und direkt beim Angebote durchsehen die Dinge hinzufügen.
Bei uns klappt es mit dem einfachen Zettel nach wie vor problemlos. Wir Haken auch nichts ab sondern tun die Produkte der Reihe nach in denEinkaufswagen . Wenn man noch den Easyshopper von Edeka benutzen kann, behält man auch prima die Übersicht und sieht auch gleich was jedes Teil kostet.
Wir benutzen seit Ewigkeiten GetMe. Ist billig und funktioniert super zu zweit.
Ich benutze für denn Einkauf immer noch Brain.exe
aufschreiben & dann einscannen & im Laden auf’s Smartphone glotzen/abhaken
wäre mir zu umständlich, warum einfach wenn’s auch kompliziert geht ^^
Für einen allein funktioniert Deine Methode sicher ganz gut (vor allem mit dem BrainStorage 2.0-Update, für das meine Brain.exe leider schon zu alt ist). Aber bei einer gemischten Familie schon nicht mehr – und tatsächlich kritzeln bei uns alle was auf eine wiederbeschreibbare und abwaschbare Tafel. Ich mach dann ein Foto, aber gebe dieser vorgestellten App durchaus mal eine Chance. Bin gespannt, wie sie unser unterschiedliches Gekrakel entziffert.
Ich habe hier seit Jahren Bring! Im Einsatz. Macht was es soll und durch die Gruppenfunktion auch mal für einen Grillevent einsetzbar.
Wir nutzen seit ewig „Buy me a pie“, auf dem Homescreen heißt es nun auch „Grocery List“. Zugang geteilt, sodass meine Frau und ich die Woche über ergänzen, was fehlt.
Beim Einkauf wird abgehakt und wenn etwas während end des Einkaufs hinzu kommt, wird es gepushed / taucht in der Liste plötzlich auf.
Letztendlich arrangiert man sich mit etwas, was ins Leben ideal hinein passt, daher gibt es viele Wege zur Lösung dieser Aufgabe.
Habt ein paar ruhige T
Bring!, seit Jahren im Einsatz, mehrere Personen, mehrere Listen, top. Klar, kostet ein Abo, ist es aber imho wert.
Also wir nutzen bring mit mehreren Listen sortiert auf unseren Supermarkt und geteilt in der Familie ohne Abo … wieso braucht man ein Abo dafür?! Haben es sogar gekoppelt mit der Alexa, ich sag der einfach was drauf muss auf die Liste und jut… auch ohne Abo
Gehe seit 22 Jahren in den gleichen Laden einkaufen. Hab vor 10 Jahren aufgehört, Einkaufszettel zu nutzen. Ich gehe ich durch die Regalreihen und weiß zu 99% was ich brauche (und wo es liegt).
Das einzige, was ich nicht weiß ist, ob der Preis schon wieder erhöht wurde…
Bring! Klare Empfehlung, gekoppelt mit der Alexa, handsfree auf du Liste setzen, sortiert auf unseren Supermarkt automatisch, mehrere Liste und geteilt mit der Familie. Kann es auf jedenfall empfehlen :)
Geht diese App auch mit deutscher Sprache?
Alexa Enkaufsliste…
Anylist. Wenn hier schon alle ihre Lieblingsapp nennen.
Gerade Pon installiert, das ist es jetzt. Bring! wieder gelöscht.
Leider verstehet und erkennt die App nur englisch und spanisch. In Deutschland praktisch nutzlos,
Danke für das Review, aber diese App ist in Deutschland nicht zu gebrauchen. Sie erkennt weder deutsche Texte noch Sprache.
Einkaufszettel in die Hosentasche und los geht’s. Können wir denn nichts mehr ohne diesen digitalen Datenüberwachungsschrott? Langsam verblödet die Menschheit wenn sie kein Handy in der Hand hat!!!!!