Kontakt auch ohne Mobilfunkempfang
Garmin inReach Mini 3 Plus: Neues Satelliten-SOS mit Touchdisplay
Garmin erweitert sein Sortiment an Satelliten-Kommunikationsgeräten um das inReach Mini 3 Plus. Das kompakte Gerät richtet sich an Menschen, die in Regionen unterwegs sind, in denen herkömmliche Netze nicht verfügbar sind.
Es ermöglicht Nachrichtenversand, Standortfreigabe und eine Notrufauslösung über das Iridium Satellitennetz. Das Modell besitzt ein Farb- und Touchdisplay sowie ein robustes Gehäuse, das Stößen und extremen Wetterbedingungen standhält. Die Akkulaufzeit beträgt nach Herstellerangaben bis zu 350 Stunden bei zehnminütigem Trackingintervall. Für die Nutzung ist ein Satellitenabonnement mit Monatskosten zwischen 9,99 und 59,99 Euro erforderlich.
Nachrichten, Standorttracking und App-Anbindung
Das Gerät unterstützt Textnachrichten mit bis zu 1.600 Zeichen, die direkt über die Touchdisplay-Tastatur versendet werden können. In Verbindung mit einem Smartphone lassen sich über die Garmin Messenger App auch Gruppenunterhaltungen führen und Fotos austauschen.
Neu ist die Möglichkeit, kurze Sprachnachrichten aufzunehmen oder zu empfangen. Diese lassen sich auf Wunsch in Textform anzeigen. Für die Tourenplanung kann das Gerät mit der Garmin Explore App gekoppelt werden. Nutzerinnen und Nutzer können den eigenen Standort über LiveTrack teilen. Die Ortungsfunktion basiert auf der globalen Iridium-Abdeckung und ermöglicht eine fortlaufende Positionsübermittlung an ausgewählte Kontakte.
Notrufabwicklung über internationale Leitstelle
Im Ernstfall kann ein SOS-Signal direkt über eine Taste ausgelöst werden. Das Gerät stellt dann eine Verbindung zu Garmin Response her. Dort arbeitet ein Team, das rund um die Uhr erreichbar ist und bei der Koordination von Rettungsmaßnahmen unterstützt.
Die Leitstelle informiert sowohl die hinterlegten Kontakte als auch lokale Einsatzkräfte und hält während der Rettung den Austausch aufrecht. Das inReach Mini 3 Plus ist ab sofort für 499,99 Euro erhältlich. Der Vorgänger kostet 249 Euro.


Praktisch wenn ich mich auf den 200M zum
Bäcker mit meinem 25000€ Carbon Rad in Tour de France Montur in der Wildnis verfahre /s
Es soll eine Hand voll Menschen geben, die genau so ein Gerät tatsächlich brauchen. Das hab ich zumindest im Internet gelesen.
Hmm, ganz schön überspitzt. Es gibt genug Menschen, die solch ein Gerät für diesen recht geringen Betrag dabei haben. Extremsportler beginnt nicht mit dem Auflegen der Kreditkarte.
Traurig das der Sarkasmus sogar mit kennzeichnung nicht erkannt wird…
:C
Traurig dass simple Produktankündigungen mit Sarkasmus beantwortet werden.
Erster Kommentar schon wieder trollhaft, unten drunter ein paar Feeder die drauf anspringen. Der normale Mist also. Ich gehe mal rüber zum nächsten Artikel… die Hoffnung stirbt zuletzt.
Finde das super aber die Preise haben es in sich denn 9.90 gilt nur wenn das Gerät aktiv bleibt. Ansonsten bezahlt man jedes Mal wieder Aktivierungskosten.
Anderseits als Lebensversicherung ist das noch immer günstig.
Habs in Spitzberg sowie in Norwegen gebraucht. Aber das inReach Navi.
Und ja die Akku halten lange auch bei -25 grad
Wenn ich damit auch lange Sprachnachrichten verschicken könnte, würde ich es mir überlegen ;-)
Dann sollte man aber auch die jeweiligen Gesetze beachten. Glaube zb in Indien ist sowas verboten außer du meidest es an
Sicher nicht für jeden interessant, aber z.B. auf dem Bibbulmun Track wird so ein Gerät (PLB, Personal Locator Beacon) wegen der Gefahr von Schlangenbissen dringend empfohlen. Das inReach Mini 2 dürfte aber für die meisten Anwendungsfälle reichen. Die monatlichen Gebühren steigen mit dem Funktiosumfang, Für 9,99 bekommt man halt nur Basic.
Ich hatte in Norwegen (Jotunheimen) mal auf einer Wanderung außerhalb vom Mobilfunknetz mal ein Gerät von WeSpot im Einsatz, das konnte man wochenweise mieten.
Kein Display, keine Textnachrichten aber eben der Satelliten-Notruf. Und die Monatsmiete war überschaubar.