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Garmin Connect um Ernährungstagebuch erweitert
Ein Ernährungsprotokoll zu führen, setzt vor allem äußerste Disziplin voraus. Zwar kündigen immer wieder mal Hersteller an, dass sie das Erfassen von Speisen und Getränken so einfach machen wollen, dass ein Hinweis auf den damit verbundenen Aufwand nicht mehr als Ausrede gilt. In der Praxis ist uns bislang jedoch noch keine tatsächlich brauchbare Lösung untergekommen.
Jetzt macht sich Garmin daran, die Erfassung der Nahrungsaufnahme so weit wie möglich zu erleichtern. Das Zauberwort dabei heißt KI-gestützte Bilderkennung. Wer das Ganze ausprobieren will, muss sich allerdings auf das Premium-Abo Garmin Connect+ oder einen zeitlich begrenzten Test davon einlassen. Garmin kündigt sein Ernährungsprotokoll als neueste Bonusfunktion des zum Monatspreis von 8,99 Euro erhältlichen Abonnements an.
Am einfachsten und zuverlässigsten dürfte die Erfassung von Lebensmitteln mithilfe des speziell hierfür in die Connect-App von Garmin integrierten Barcode-Scanners sein. In der Praxis wird sich dies allerdings nur in den seltensten Fällen umsetzen lassen. Daher bietet Garmin wie andere Apps aus diesem Bereich auch die Möglichkeit zur Suche in einer angebundenen Lebensmitteldatenbank oder eben kann man ein Foto der Speisen machen und darauf hoffen, dass die integrierte KI zuverlässig arbeitet.
Berichte und Ernährungsempfehlungen
Wer seine Ernährung mithilfe der Garmin-App verlässlich protokolliert, kann sich tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Berichte zu verbrauchten Kalorien und aufgenommenen Makronährstoffen erstellen lassen. Garmin Connect bietet zudem die Möglichkeit an, personalisierte Empfehlungen für Kalorien- und Nährstoffzufuhr auf Basis seiner Körpermaße und des Aktivitätsniveaus erstellen zu lassen. Eine erweiterte Dashboard-Ansicht soll den in der Regel sportlich ambitionierten Garmin-Nutzern verdeutlichen, wie Training und Leistung durch verbrauchte Kalorien und Makros beeinflusst werden.
Wer eine kompatible Smartwatch von Garmin besitzt, kann die grundlegenden Informationen auch direkt am Handgelenk abrufen. Zudem hat man mit der Uhr Zugriff auf Lieblings- und kürzlich eingetragene Lebensmittel, und kann diese protokollieren ohne hierfür das Smartphone zu bemühen.


Yazio kann die KI gestützte Erkennung schon etwas länger und sie funktioniert auch sehr gut.
Bin auch seit drei Jahren bei Yazio und total zufrieden. Dem KI-Feature traue ich auch aber nur bedingt. Da justiere ich immer nach, wenn ich’s bspw. im Restaurant nutze.
Benutze ich auch ab und zu auch bei meiner Active 2.
Funktioniert erstaunlich gut und ausserdem haben sie mittlerweile auch auf u.a. meine Kritik reagiert, die Mengenangaben noch nachträglich ändern zu können.
Als kostenloses Extrafeature schon super!
Zepp bietet das auch – funktioniert extrem gut, auch über Spracheingabe etc.
Nutze ich auch mit dem amazfit helio strap
Apple sollte eine Funktion zum Kalorien tracken mal in die Health App integrieren. Bietet Samsung auch.
So etwas wie Apple Inteligence? Apple kommt irgendwann aber dann richtig… gääähn
Braucht man echt ein Telefon fürs Essen und fürs Schlafen und zum Zähneputzen? Bald womöglich auch für Sex? Ich finde das schräg bis arm
Nein, essen kannst du noch alleine. Aber wer wirklich Kalorien zählen oder Ausgewogenheit der Ernährung tracker will, für den sind Apps doch ok, oder? Mir wäre das zu aufwändig.
Seit Garmin Navigon stillgelegt hat, meide ich Garmin wo es nur geht!