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Neue Apple-Richtlinien

FRITZ!App WLAN muss unter iOS 13 um Standortzugriff bitten

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Die FRITZ!App WLAN ist in der neu veröffentlichten Version 1.4.0 bereit für iOS 13. Im Zuge der Anpassung macht der Anbieter AVM auf eine aufgrund der von Apple aktualisierten Datenschutzvorgaben erforderliche Funktionsänderung aufmerksam. Um korrekt zu arbeiten, muss die App unter iOS 13 die Genehmigung für den Standortzugriff einholen.

Fritz App Wlan Standortfreigabe Ios 13

Die AVM-Entwickler weisen darauf hin, dass die FRITZ!App WLAN keine GPS-Daten verwendet, sondern nur den Name des Netzwerks (SSID) benötigt, um Funktionen wie das Messen der WLAN-Verbindungsqualität anbieten zu können. Der Hersteller betont, dass von der FRITZ!App WLAN keinerlei Daten an AVM oder Dritte übertragen werden.

Apple will heimliche Positionsbestimmung verhindern

Hintergrund für die strengeren Richtlinien seitens Apple ist die Tatsache, dass eine Standortbestimmung meist auch anhand der in der Umgebung verfügbaren WLAN-Netze möglich ist. Apple selbst setzt auf diese Technik wenn es darum geht, die Genauigkeit von GPS-Angaben zu verbessern. Durch den Abgleich mit teils von Drittanbietern bezogenen Datenbanken lässt sich die aktuelle Position insbesondere im innerstädtischen Bereich allein mit den verfügbaren WLAN-Informationen mit hoher Genauigkeit bestimmen.

Um hier einem Missbrauch vorzubeugen, erscheint die Systemmeldung zum Standort-Zugriff fortan auch dann, wenn Apps von Drittanbietern zwar nicht auf die GPS-Daten, jedoch auf die WLAN-Informationen zugreifen wollen.

Die FRITZ!App WLAN bietet Netzwerkinfos und Analysefunktionen mit dem Hintergrund, das heimische WLAN-Setup zu optimieren.

Mittwoch, 21. Aug 2019, 11:31 Uhr — chris
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  • Aber was hat die SSID mit dem Standort zu tun???

    • Das steht im Artikel, nicht in der Überschrift

      • Nicht nur Navigation ohne GPS sondern es wird immer additiv zur Standortbestimmung genutzt, damit auch in schlecht ausgeleuchteten GPS Gebieten (zwischen Gebäuden in der Stadt etc.) eine einigermaßen gute Ortung stattfinden kann

    • Also wenn die App das unbedingt braucht wird sie gelöscht! Ich sehe keinen Nutzen darin das eine App die nur sich um ein lokales Gerät kümmert einen Standortzugriff benötigt..

      • Lieste nomma, weiße bescheid ;)

      • Drei mal gelesen und wie gesagt *null Sinn*. Ich habe die Standortdienste immer aus außer ich lasse mich navigieren und komischerweise funktioniert sie auch so!

      • „Die AVM-Entwickler weisen darauf hin, dass die FRITZ!App WLAN keine GPS-Daten verwendet, sondern nur den Name des Netzwerks (SSID) benötigt, um Funktionen wie das Messen der WLAN-Verbindungsqualität anbieten zu können.“

        Lesen und verstehen.

  • Hätte den Vorteil bei gleichem Namen aber unterschiedlichen Standorten das es sich nicht verbindet oder es versucht!

    • Ja, da ist gerade bei den Fritzboxen nervig: Wenn da der Standardname (z.B. Fritzbox 7490) als SSID gesetzt ist und man einmal mein einem solchen WLAN verbunden war und „Automatisch verbinden“ aktiviert hat, dann kommt nun immer, wenn er irgendwo unterwegs in der Republik ist, der Hinweis, dass das Kennwort für das WLAN „Fritzbox 7490“ falsch ist. Hintergrund: Das Smartphone findet in der Gegend ein WLAN „Fritbox 7490“ und versucht nun, sich mit diesem dem dem ihm bekannten Kennwort zu verbinden, was natürlich (in der Regel) nicht funktionieren sollte.

      • Und dank Apples faktisch nicht vorhandener WLAN-Verwaltung kann man einmal verbundene Netze auch nur wieder entfernen, wenn das Netz (oder eben eines mit gleicher SSID) gerade in Reichweite ist.

        Wieso das nicht mal geändert wird, werde ich wohl nie begreifen. Einfach einen Menüpunkt „bekannte WLAN-Netze“ wie bei Android schaffen, und gut wäre es.

      • Aus diesem Grund verwenden neuere AVM-Geräte SSIDs, die um zwei willkürliche Buchstaben ergänzt sind, z. B. „FRITZ!Box 7490 UB“.

      • @Archetim: doch das geht. Aber dafür brauchst du einen Mac. Dort kannst du in den Netzwerkeinstellungen alle jemals verbundenen WLAN sehen und anpassen sowie ggf. löschen. Ähnlich wie bei Windows auch. Aber ich stimme dir zu: warum das nicht auch auf iOS-Geräten geht, erschließt sich mir auch nicht.

    • Wäre schön aber dafür ist die App ja nicht gemacht. Es wird also auch in Zukunft so sein, dass ein Verbindungsversuch stattfindet. Drum beachtet: ändert die SSID, immer!

      • AVM hängt ja mittlerweile bei neueren Boxen immer zwei Buchstaben an die Standard-SSID an. Offenbar haben sie das Problem mittlerweile selbst erkannt.

      • Jepp. Und eine „sprechende“ SSID hilft auch, wenn es mal Probleme mit dem Netz des Nachbarn gibt und man dann weiß, wer es ist.

      • Also ich würde an meinem WLAN gar nichts ändern, klingelt da ein Nachbar. Wenn es bei mir läuft, super. Ich habe sicher 30 WLANs hier und die Kanäle so festgelegt, wie ich es brauche, damit mein Smart Home flitzt. Auf automatische Kanalwahl hatte ich alle paar Tage Probleme, nun gehts endlich. Und weswegen sollte sonst ein. Achtbar herkommen, wenn nicht des Kanals wegen. Dennoch trägt mein WLAN auch meinen Nachnamen als SSID, damit ich und meine Gäste es direkt anwählen können.

    • Es kommt jetzt eine Meldung, dass er ein Netzwerk an einem anderen Ort gefunden hat. Er verbindet sich bei mir aber trotzdem (identische Zugangsdaten). Ich hoffe, dass diese Nachricht wieder entfernt oder unterdrückt werden kann. Genau wie die Nachricht, wie oft Apps den Standort im Hintergrund genutzt haben.

  • Nein, eigentlich steht’s nicht im Artikel.

    „Die AVM-Entwickler weisen darauf hin, dass die FRITZ!App WLAN keine GPS-Daten verwendet, sondern nur den Name des Netzwerks (SSID) benötigt, um Funktionen wie das Messen der WLAN-Verbindungsqualität anbieten zu können.“

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Ist ja quasi so wie: ich frage dich wie du heißt, aber dafür muss ich auch wissen wo du wohnst.

    Macht für mich echt keinen Sinn.

    • Ganz einfach:

      Es gibt Datenbanken mit den Positionen von bekannten WLAN-Netzen. Wenn man weiß, welche WLAN-Netzwerke in deiner Umgebung sind, weiß man also auch mehr oder weniger genau, wo du dich aufhältst.

      Daher hat Apple die Freigabe der vom iPhone gefundenen SSIDs ebenfalls als „Ortungsdienste“ unter besonderen Schutz gestellt.

      Das hat zur Folge, dass auch AVM Zugriff auf „Ortungsdienste“ benötigt, um mit den SSIDs arbeiten zu können, obwohl von der AVM-App keine GPS-Daten abgerufen werden.

    • Dass eine App, die dazu dient, dein WLAN zu messen, dieses auch auslesen können muss, sollte eigentlich klar sein?

      Nur weil Apple jetzt das Auslesen der SSID als „Standortabfrage“ interpretiert, entsteht ja die Verwirrung. AVM nutzt die Info eben gerade nicht zur Standortbestimmung.

      Das ist dasselbe Spiel wie seinerzeit, als die Abfrage bei Foto-Apps eingeführt wurde, um die in den Fotos gespeicherten GPS-Koordinaten lesen zu können. Auch dort kommt die Frage nach dem Standort, obwohl es auch da keine Standortabfrage ist.

    • Du musst den ganzen Artikel lesen. Aber ich kann dir auch den Teil hier in die Kommentare kopieren, in dem das steht, wenn dir das leichter fällt : „ Hintergrund für die strengeren Richtlinien seitens Apple ist die Tatsache, dass eine Standortbestimmung meist auch anhand der in der Umgebung verfügbaren WLAN-Netze möglich ist.„

    • Nichts für ungut, aber gerade diese Nachfrage (von Dir und anderen) zeigt die Notwendigkeit von Apples Massnahme.
      Kaum jemand weiß, dass anhand der angoss zu naheliegender WLAN-SSID der Standort des iPhone meistens sehr gut ermittelt werden kann, Apps dies also statt GPS Daten nutzen und gegebenenfalls missbrauchen können
      Gut gemacht Apple!

      • Gut gedacht, schlecht gemacht. Die unerlaubte Ortung ist natürlich nicht gewünscht. Aber das muss dann vernünftig erklärt werden.
        Aber Apple hat ja noch etwas Zeit bis die offizielle Version kommt.

  • Sagen wir es mal so: NOCHMALS den ganzen! Artikel lesen, insbesondere den ersten Satz nach der fetten Überschrift im Text, dann sollte es „klappen“….

  • Dann ist aber die Meldung von Apple irreführend. Es müßte viel mehr heißen „darf die App xyz auf Netzwerkdetails zugreifen?“. Denn so steht man vor dem Dilemma daß man evtl. zu viel zuläßt oder aber bei verweigern (die App soll meinen Standort nicht wissen) dann eine unbeabsichtigte Fehlfunktion (kann / darf SSID nicht lesen) auslöst.
    Mir war durchaus bewußt, daß Apple die allseits bekannte Funktion mit der WLAN-Ortung verwendet. Und mir ist auch bewußt, daß Drittanbieter ohne Standort-Dienste von Apple zu verwenden, alleine über die Netzwerknamen (SSID) ebenfalls eine entsprechende Ortung durchführen können. Aber dann eine Meldung abzuleiten, wenn Zugriff auf SSID (also Netzwerkdetails) benötigt wird auf eine Standortbestimmung zu schließen, den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht.

    • Wenn man nicht weiß, was man macht, darf man die Verantwortung nicht an Dritte (Apple) weiterreichen, dann muss man ein Nokia 1620 nutzen.

      • Ich empfehle gerade den Leuten, die nicht wissen was die machen, Apple.
        iOS und auch macOS waren für mich immer optimal für Leute, die sich nicht damit beschäftigen wollten, wie das funktioniert.

    • Umgekehrt wird ein Schuh draus.
      Bei einer Anfrage, ob die SSID ausgelesen werden dürfen, würde kaum jemand wissen, dass er damit seinen Standort frei gibt und daher häufig arglos zustimmen

      • Nein eben nicht (umgekehrt). Daß eine App, die auf die SSID zugreift den Standort damit ermitteln kann, ist nur eine der möglichen Optionen. Und wenn man den Standort freigibt bedeutet das noch lange nicht, daß man Netzwerkinformationen haben möchte.
        Anders formuliert ist jemand, der
        – nicht raucht
        – kein Auto fährt
        – keinen Alkohol konsumiert
        gleich ein Steuerhinterzieher? Dadurch entgehen dem Staat sehr viele Steuergelder.

  • Ich frage mich wie das bei Apps funktionieren soll, wenn es wie bei NINA zeigend notwendig ist? Ich finde, dass die Anbieter nur wenn alle drei Optionen anbieten müssen und nicht nur komplett oder gar nicht.

  • Für die Messung der Wlan Verbindung ist die App nicht zu gebrauchen.

    Hierfür nutze ich „Wi-FiSweetSpots“. Die App sieht nicht wirklich prall aus, konzentriert sich jedoch auf das wesentliche.

  • Warum braucht die App überhaupt die SSID?

  • Ich komm echt aus dem Lachen nicht mehr raus bei den Kommentaren.
    Alle die meinen sie werden nun geortet usw.
    Schonmal drüber nachgedacht:
    Es handelt sich um euer Netzwerkgerät, wenn ihr kein Vertrauen zu AVM habt, dann denkt mal drüber nach was das heißt:
    – die Fritzbox hat eure Internet IP, damit ist eine Ortung schon gut möglich.
    – die SSID ist in der Fritzbox bekannt und Google weiß jetzt schon wo sich diese befindet
    – wenn sie wirklich so wissbegierig wären, dann wüssten sie auch wo du online einkäufst, welche Bank du hast, …. denn alle DNS queries gehen über die Box (und bitte jetzt nicht: habe anderen DNS eingetragen, denn die Netzwerkpakete gehen ja doch über den Router)

  • Hab mir mal das ganze Angesehen. Um die Up- und Downstreams zu messen brauchst Du nicht die SSID. AVM geht aber hin und blockiert die ganze App wen die Location nicht freigegeben wird. Und sie connecten beim Start sich zu 3rd Party Servern. Soviel dazu.
    3G. – Gesehen, gelacht, gelöscht.

  • „den Name des Netzwerks“

    Gute Nacht, Marie

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