Für zuhause und unterwegs
Dé Mobile Wallbox: Flexible E-Auto-Ladelösung mit App-Steuerung
Der Anbieter dé hat sich auf Ladeeinrichtungen für Elektroautos spezialisiert und neben Wallboxen für die Festmontage auch mobile Lösungen im Programm. Aufgrund ihrer App-Anbindung fanden wir die dé Mobile Wallbox 11 kW besonders interessant. Das Gerät ist kompakt genug, um es zusammen mit dem Ladekabel im Auto unterzubringen, kann dank einer mitgelieferten Halterung auch an die Garagenwand gehängt werden.
Bleiben wir beim Lieferumfang. Standardmäßig sind neben der Ladebox ein Montageset mit der bereits angesprochenen Wandhalterung und den passenden Schrauben, ein Steckerhalter sowie drei RFID-Karten im Lieferumfang enthalten. Das Ganze kommt inklusive einer robusten Aufbewahrungstasche.
Lieferumfang des Standard-Sets
Wir haben uns für das gegen Aufpreis erhältliche Traveller-Set entschieden. Zusätzlich zu dem fest verbundenen Stecker für CEE-16-Dosen liegen hier noch Adapter auf eine gewöhnliche Schuko-Steckdose, CEE einphasig und CEE 32 bei.
Plug-and-Play-Wallbox für CEE-Dosen
Die mobile Wallbox von dé kann man als Plug-and-Play-Lösung für das Laden von Elektroautos über Typ 2 mit bis zu 11 kW beschreiben. Voraussetzung für das Erreichen dieser Obergrenze ist ein Standard-CEE-Anschluss mit 16 Ampere. Hierfür wird das 60 cm lange, fest mit der Ladebox verbundene CEE-Kabel in eine passende Anschlussdose gesteckt und das Auto über Typ 2 mit der Ladebox verbunden.
Anschließend kann der Ladevorgang über den integrierten Drucktaster gestartet werden. Auf dem integrierten Display werden dann Informationen wie die aktuelle Ladeleistung, die Dauer des Ladevorgangs und die an den Fahrzeugakku übertragene Kapazität angezeigt.
Bei unseren Tests wurden Leistungswerte bis zu 10,8 kW erreicht. Von besonderem Interesse für Besitzer einer PV-Anlage dürfte allerdings auch die Möglichkeit sein, den maximalen Ladestrom zu begrenzen. Die mobile Wallbox von dé bietet für die Drosselung verschiedene Abstufungen zwischen 6 und 16 Ampere an, zwischen denen man ebenfalls mithilfe des Drucktasters wechseln kann. Über den Knopf lässt sich zudem ein zeitlich versetzter Start des Ladevorgangs konfigurieren.
RFID-Tags können per App aktiviert werden
Generell ist es möglich, die Wallbox offen zu betreiben, oder eine Authentifizierung mittels der drei im Lieferumfang enthaltenen RFID-Chips zu verlangen. Ergänzend dazu steht mit der App-Anbindung noch die aus unserer Sicht interessanteste Option zur Authentifizierung und Bedienung bereit.
Steuerung auch per Tuya-App
Anstelle einer eigenen App, hat dé seine mobile Wallbox in die Tuya-Smart-App integriert. Die Verbindung zum Heimnetz erfolgt über WLAN, sodass man auch dann auf die Wallbox zugreifen kann, wenn man nicht vor Ort ist.
Auf der Startseite der App steht neben aktuellen Statusinformationen ein Schalter zum Starten und Stoppen des Ladevorgangs zur Verfügung. Zudem kann man den Ladestrom per Schieberegler in den gleichen Schritten wie direkt an der Box begrenzen und feste Zeiten für den Start und das Ende des Ladevorgangs hinterlegen.
Bedienung über die Tuya-App
Die Option zum Fernzugriff ist vor allem dann interessant, wenn von der Wallbox gebotene Funktionen wie Leistungseinstellungen oder Zeitpläne nicht vom Fahrzeug selbst geboten werden. Zudem lässt sich über die Apple ein Verlauf der abgeschlossenen Ladevorgänge einsehen und auch exportieren. Hier sind neben einem Zeitstempel auch Informationen wie die Dauer und die vom Fahrzeug bezogenen kWh enthalten. Einer Prüfung durch das Finanzamt halten diese Berichte mangels MID-Zulassung jedoch nicht stand. Wer einen Geschäftswagen fährt und den zuhause in das Fahrzeug getankten Strom mit seinem Arbeitgeber abrechnen will, muss zu einer festinstallierten und hierfür zertifizierten Lösung greifen.
Solide Lösung für zuhause und unterwegs
Alles in allem hinterlässt die mobile Wallbox von dé einen guten Eindruck. Die verwendeten Materialien wirken hochwertig und robust. Das Display lässt sich gut ablesen und die App-Anbindung war während unserer Tests stabil und performant.
Wandhalterung im Lieferumfang enthalten
Besonders gut dürfte sich das Gerät für Nutzer eignen, die eine Ladelösung suchen, die sich gleichermaßen zuhause und unterwegs verwenden können. Die mitgelieferte Wandhalterung ist so konzipiert, dass sich die Box schnell und problemlos entnehmen und wieder befestigen lässt.
In der Standardversion mit 11 kW wird die mobile Wallbox von dé für 229,95 Euro angeboten. Wenn das eingangs angesprochene Adapterset beiliegen soll, fallen 50 Euro zusätzlich an.






Günstig. Steuerbar für §14a? Habe hier eine go-e flexible und bin sehr zufrieden.
+1
Hast du auch den Controller von Go-e im Schaltschrank? Oder kann man die Vorschrift auch ohne den Controller einhalten?
Bin nämlich auch am überlegen mir die Wallbox anzuschaffen.
Brauchst keinen Controller. Der ist eher dafür da wenn du Überschussladen willst und Co. Hier gibts jedoch auch andere Lösungen.
Hab den Go-e auch, bin zufrieden und bekomme auch noch als zweite Box den go-e Pro.
Geht bei der Go-e auch ohne Controller per Schaltkontakt
Der Preis ist gut.
An sich klingt es ähnlich wie die Go-e von eq3.
Die kommt zwar mit eigener App, aber wer Tuya bei Home Assistant mal
einbinden wollte wird vermutlich in Zukunft einen Bogen darum machen – spätestens wenn man sich dann im chinesischen Menüs bewegen muss um an einen API Schlüssel zu kommen.
So komplex ist tuya in HA einrichten auch nicht… war es nicht sogar einfach nur QRCode scannen?! Aber ob man überhaupt tuya haben will steht auf einem anderen Blatt
Nein, komplex ist es nicht.
Aber Support auf Chinesisch, und vor allem läuft alles über Server in china.
Gerade mit HomeAssistant muss das nicht sein.
ganz kurz: alle Verbraucher über 4,2 KW sind in Deutschland anmeldepflichtig müssen beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden…
So ist diese Aussage falsch.
Einige müssen angemeldet werden, aber nicht ALLE Verbraucher >4,2kW
So sieht es aus. Ein Cerankochfeld oder einen Durchlauferhitzer er wohl kaum angemeldet haben.
Durchlauferhitzer sind sehr wohl anzumelden (ausgenommen , steckerfertige 3,7kw) es gibt ein Unterschied in der Anmeldeleistung nach TAB/DIN 18015 Kurve 1 und Kurve2 ( Anschluss ohne oder mit elektr. Warmasserbereitung) je nach EVU (Berlin 14,5kVA oder 34kVA)
Ein Elektroherd ist dort immer schon berücksichtigt da Standardverbraucher. Verbraucher bis 12kw sind anmeldepflichtig darüber auch Zustimmungspflichtig.
Abgesehen davon und nach Paragraf 14a EnWG müssen bestimmte Verbraucher (ab 2024) wie Klimageräte, Wärmepumpen, Ladeeinrichtungen über 4,2kw für den Netzbetreiber steuerbar ausgeführt und angemeldet bleiben. Dazu zählen auch Ladeneinrichtungen für die CEE Steckdose .
Nicht jede Elektroanlage mit CEE Steckdose ist für den Anschluss von Ladeeinrichtungen geeignet.
Habe noch eine analogen Zähler, mal sehen wie die das merken wollen.
Mmmh… weil zum Beispiel der Stromverbrauch steigt?
Ne weil man mit den digitalen Zählern deine Gerätschaften erkennen kann und ggfs. an/abschalten möchte.
Wie man so hört von der Bundesnetzagentur
Als E-Auto Lader, coole Sache. Hört sich gut an.
Für was denn sonst?
Welche Wallbox ist denn aktuell so die „beste“ vor allem im Hinblick auf smarte Steuerung in Homeassistant?
Ich fahre sehr gut mit der Go-e von eq3.
Alles in Homeassistant steuer- und auslesbar.
Ich nutze sie mit evcc über Home Assistant. Auch keinerlei Probleme.
Ich warte jetzt schon ewig auf meinen Go-e Charger Pro 22kw. Ob das die beste Box ist, weiß ich nicht. Mir war 22kw, Vorbereitung für V2H und Phasenumschaltung (wo im Artikel beschrieben: Anpassung des Ladevorgangs abhängig von bspw. der verfügbaren Menge an PV Überschuss) wichtig. Kann die wohl alles.
Als 11kw Variante ist die glaub ich mittlerweile lieferbar. Kostet aber auch ein Vielfaches. Ohne V2X geht das definitiv günstiger. Falls du PV hast, würde ich in HA immer EVCC installieren und mir anschauen, was da unterstützt wird. Darüber kannst du dann alles gut steuern und Überschussladen umsetzen. Mit EVCC geht aber eigentlich auch fast jede Box. Aktuell nutze ich eine alte Easee Box eines Bekannten. Alles über EVCC top integriert.
Ist das V2H etwas, dass nur mit der Pro kommt?
Die Gemini (11kW Version, mehr brauch ich nicht) hatte ich für 500€ bekommen. Die 22er war, wenn ich mich recht erinnere, auch nur 50€ teurer.
Edit: grad nachgeschaut. V2X kann die Gemini offenbar nicht.
OpenWB ist sehr umfangreich bei genialer Software und permanenter Weiterentwicklung.
Leute, Leute.
Ein Adapter von CEE 32A auf CEE 16A offiziell mit in einem Set.
Das darf so in Deutschland weder verkauft noch betrieben bzw. verwendet werde. Da eine CEE 32A meist weitaus höher abgesichert ist als 16A, kann es im Fehlerfall zu Überhitzung und Brand führen.
Absolut fahrlässig!!
Eine 11 kW Wallbox darf nur mit max. 16A betrieben werden.
Ist so ein Adapter tatsächlich verboten? Man kann die Box ja drosseln auf 16A.
Ich kann auch zwei 2 kW Heizlüfter an eine mit nur 16A abgesicherte Schukodose stecken. Das ist auch verboten, aber Mehrfachsteckdosen gibt es trotzdem.
Sicher, daß das geht? 16 Ampere bei 230 Volt sind max. 3680 Watt.
2 x 2 KW sind 4000 Watt. Würde also die Sicherung auslösen, nein?
Muss man in die auslösekurve des sicherungsautomanten schauen.
Aber 4kW löst ein B16A nicht sofort aus
Es geht darum, dass man bei diesem Adapter eine 5×2,5 Leitung und einen CEE Stecker, welcher nur für max. 16A ausgelegt, an eine Absicherung von mehr als 16A anschließen kann.
Die DIN VDE 0100-410, DIN VDE 0100-430 und DIN VDE 0298-4 regeln klar, die Schutzmaßnahme, die Absicherung und die Strombelastbarkeit von Leitungen und Komponenten. Danach ist es nicht erlaubt.
Die Absicherung dient dem Schutz der Leitung und Stecker, nicht dem angeschlossenen Gerät.
Natürlich kann man die Leistung usw. reduzieren, aber das ist einem einen Fehlerfall wie z.B. einem Kurzschluss nicht relevant, da der Kurzschlussstrom weit höher ist, und somit die Leitung Stecker usw. beschädigt werden kann.
Man kann diesen Adapter nur dann einsetzen, wenn die Absicherung der CEE 32A kleiner gleich 16A ist.
Das ist aber bei einem Reiseadapter, wie hier beschrieben, aber sicherlich nie der Fall, da man sich ja an eine Fremdsteckdose anschließen wird, und nicht weiß, wie die Absicherung aussieht.
Wenn schon ein 32->16 Adapter eingesetzt werden soll, dann einen mit eingebauter Absicherung.
Uhhh das wäre wirklich fahrlässig…
Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung von den Elektrotechnik und den Regelungen…
Aber selbst Hornbach verkauft sowas…
Ich verstehe nicht so recht das Problem. Das Adapter führt ja nur dazu, dass die max. 16A ziehende Box auch an größer ausgelegten 32A Steckern funktioniert. Andersherum wäre es schlecht…
Der Adapter ist für 16 Ampere ausgelegt. Die Absicherung ist aber mit 32 Ampere doppelt so hoch. Das ist so nicht zulässig. Die Absicherung muß immer der Leitung und der Ausstattung entsprechen. Nicht um sonst heißt die Sicherung „Leitungsschutzschalter“.
Es gibt also eine 32 Ampere Dose, dann einen 32 zu 16 Ampere-Adapter. Wenn das 16-Ampere-Gerät jetzt aber mehr als 16 Ampere zieht, geht der Adapter und / oder die Leitung kaputt, weil die Sicherung erst bei 32 Ampere auslöst.
Anders ausgedrückt. Es gibt beispielsweise einen Dampfkessel, der auf 16 bar ausgelegt ist. Das Sicherheitsventil löst jedoch erst bei 32 Ampere aus. Es würde also erst den Kessel zerreißen, bevor das Sicherheitsventil auslöst.
Verstanden?
Das ist Blödsinn, dein 100w mixer mit 2x 0,5mm2 darfst genauso an einer mit 16A abgesicherten Steckdose betreiben obwohl die 16A viel zu viel für die anschlussleitung des mixers wären.
Ich gehe bei dem Mixer davon aus, daß die Zuleitung im Verhältnis zu den 100 W steht. So trägt der Hersteller vom Mixer Sorge dafür, daß das Gerät sicher betrieben werden kann.
Die Wallbox zieht doch nur 16A, von daher ist das völlig egal. Verboten wäre 22A Absicherung, 16A Adapter, 22A Wallbox. Das macht aber sowieso keinen Sinn, denn mit der 22A Version braucht man den Adapter nicht.
Da hast ein Denkfehler, anders herum wäre es gefährlich, aber eine 32A dose kannst u d darfst du kleiner adaptieren da die Geräte dann ja auf die 16A limitiert sind.
Und was machst du dann im Kurzschlussfall? Limitiert sicher der Kurzschlussstrom dann selbst auf 16A und alles ist gut, oder wird vorher die Leitung beschädigt, bevor die 25A oder gar 32A Sicherung kommt? Was wiederum in einer ungünstigen Umgebung zu einem Brand führen kann.
Ich habe selten so einen Unsinn gelesen. Selbstverständlich darf man ein schwächeres Gerät an einer stärkeren Absicherung betreiben, das machst Du jeden Tag mit nahezu all deinen Geräten. Umgekehrt ist verboten, würde aber dann aber auch die Sicherung raushauen.
Bei all diesen Geräten ist die Leitung „Teil“ des Gerätes. Das Gerät muss eigensicher sein. Somit muss die Leitung in den eigenen internen Schutzmechanismus integriert sein.
Diese besagte Leitung kannst du aber auch fremd nutzen, deine Kreissäge anschließen. Was passiert da im Fehlerfall?
Braucht mein V8 nicht und dessen Nachfolger mit Sicherheit auch nicht.
Klar, Dieter.
Nee, Jürgen …
Das hast Du m. E. nicht verstanden, denn „Dieter“ war sicherlich als Hinweis auf „Bohlen“ gemeint, als lustiger Hinweis auf V8 und Intelligenz. ;-)
Ja, allerdings verknallt der V8 schon beim Anlassen und aus der Garage fahren soviel Energie, wie ein Stromer für 30 km benötigt.
Aber jetzt ist er halt glücklich, weil er sich mitteilen und uns sagen konnte, dass er ein richtiger Mann ist, so ein harter Kerl der einen dicken V8 zu Hause stehen hat. Du weißt schon, so einen geilen Big Block – so einen Verbrenner für Männer. Nicht so ein Elektrozeug für Pussies …
Elektrisch fährt Jürgen eben nur auf der Kirmes.
Und deine Pferdekutsche hast Du schon abgelöst durch den V8. Ein Mann des Fortschritts.
Ach Jürgen … drive like it’s 1965 …
Ich setze 20€ auf Mikropenis *LOL*
Wie wird diese Box denn gegen Diebstahl gesichert?
Normale Kabel werden ja am Automaten verriegelt beim Laden, hier ist aber noch die Box dazwischen.
Da ist so ein juicy booster vermutlich besser, oder?
Steuerung für zu Haus wäre auch mit evcc möglich – denke ich.
Unabhängig vom Ladekabel / wallbox
Steht doch oben, über die mitgelieferten Karten die du dann nach Gusto zum entsperren einsetzten kannst.
Ich habe mir diese Box vor ca 2 Monaten gekauft.
Ich bin sehr zufrieden damit, kann sie nur empfehlen.
Man kann auch über die App die Ladungen sich anschauen und als Excel-Datei exportieren.
In Bawü muss eine Wallbox bis 11kw gemeldet werden. Ab 22kw (auch 2×11) durch den Netzbetreiber genehmigt werden
Jetzt noch mit mid Zähler und das Teil ist perfekt.
Immer wieder geil, wie sich bei allem, was irgendwie mit Strom zu tun hat, immer mind. 1 VDE-Fanboy meldet… :) Ja, ich weiss… Feuer… Versicherung… tot… das Ende ist nah… ;)
Mich wundert es das hier Ladestationen angepriesen werden ohne fachliche Expertise ob diese auch in D am StromNetz durch den Endverbraucher betrieben werden dürfen. Aber wahrscheinlich rechtfertigt die Provision bei Kauf über den Link dieses Handeln. In jedem Fachmagazin oder sogar beim ADAC werden diese Geräte kritisch geprüft und bewertet.
Bitte bleibt bei Apps / Devices oder holt euch Kompetenz für die anderen Themen.
Ist eine Sicherung gegen Gleichstrom dabei? Das war von 10 Jahren laut Elektriker Pflicht und bei der Montage das teuerste Einzelteil nach der Wallbox auf der Rechnung.
Wo genau soll der Gleichstrom denn her kommen bei einer AC AC Verbindung?
Um in Kontakt mit den DC PINs am Ladeanschluss zu kommen, brauchts einen anderen Stecker.